„Kaori, komm mal her"

Nein nicht schon wieder! Ich bin doch so müde!

„Kaori, wo steckst du? Komm sofort her!"

Wie ich ihn hasse!

„Ich komme schon!" antwortete sie höflich

Unten angekommen...

„So, mein Herr, das ist meine Beste!" sagte Kaoris Meister

„Guten Tag, meine Liebe! Stell dich bitte vor!" befiel ein vornehmer Herr, mit dem ihr Meister gesprochen hatte.

„Guten Tag! Mein Name ist Kaori und ich bin 16 Jahre alt!" antwortete Kaori.

Der Herr bat sie näherzukommen. Dann betrachtete er sie genauer. Ja ohne Zweifel sie war sehr schön. Braune, etwas gelockte, hüftlange Haare und eisblaue Augen. Bleiche Haut und sehr dünn. Ein hellblaues Minikleid mit Rüschen, silberne Highhills und eine silberne Haarschleife. Viel zu hübsch und edel für eine Sklavin.

„Gut ich kaufe sie"

So kam Kaori zu den Hyugas.

Klar, bei dennen ging es ihr viel besser, als bei dem Sklavenhalter. Sie hatte ein eigenes Zimmer und musste nicht in einem Rattenloch schlafen. Sie hatte sogar Freunde. Hinata Hyuga war immer für sie da, Hanabi Hyuga bat ihren Vater, den Hausherren, Kaori nicht zu schwere Aufgaben aufzugeben und ihr bester Freund Neji Hyuga trainierte oft mit ihr, wenn sie Zeit hatte. Hiashi Hyuga, der Hausherr, der Kaori vor einem Jahr gekauft hatte, hielt es für unnötig das sein Neffe seiner Sklavin irgendwelche Techniken beibrach. Aber Neji trainierte Kaori trotzdem. Er war manchmal etwas hart zu ihr, aber Kaori mochte ihn.

Neji, dagegen, war in sie verliebt, aber er wollte es sich nicht eingestehen. Und auch Kaori ahnte nichts davon, denn Neji verhielt sich zu ihr genau wie zu jedem anderen.

Und als Neji es ihr endlich sagen wollte war es zu spät.

Es war Nachst. So gegen Mitternacht.

Neji klopfte an Kaoris Tür. Er war nervös.

Er erhielt keine Antwort.

Neji Klopfte noch mal.

Wieder keine Antwort.

Also ging er rein.

Er saß sich um.

Das Bett war unberührt. Das Fenster offen.

Ich ahne schlechtes! dachte er und ging raus.

Auf dem Weg zu seinem Zimmer, war er in Gedanken versunken

Ach nein sie ist einfach nur rausgegangen um frische Luft zu schnappen

In seinem Zimmer angekommen, sah Neji gleich das offene Fenster und einen Brief auf seinem Schreibtisch.

Er kam näher, nahm den Brief und las:

Lieber Neji,

ich habe viel nachgedacht, bevor ich diese schwierige Entscheidung traf.

Aber dann hielt ich für das Beste zu gehen. Ich kann hier einfach nicht mehr bleiben, denn es macht mich ganz verrückt eingesperrt zu sein. Nicht das du denkst es hätte mir bei euch, vor allem bei dir nicht gefallen, aber ich muss den Menschen finden, der für den Tod meiner Schwerter Mayu verantwortlich ist. Du musst es ja wissen, denn du weißt ja was mit meiner Familie passiert ist. Ich muss diese Person finden und mich für Mayu rächen.

Aber ich möchte dass du weißt wie sehr ich dich, Hinata und Hanabi vermissen werde.

Dich werde ich am meisten vermissen, denn weißt du ich habe mich die nächsten paar wörter sind durchgestrichen. Wenn du das liest bin ich wahrscheinlich sehr weit weg also bringt es nichts mich zu suchen. Nochmals danke für alles was du für mich getan hast.

Leb wohl

Deine Kao (ihr Spitzname)

Neji las den Brief mehrmals durch und trotz des Trauer musste er lächeln.

Sie dachte wohl ich kann das, was durchgestrichen ist, nicht lesen.Dank meines Byakugans schon. Warts nur ab ich werde dich schon finden, egal ob du es willst oder nicht.

Kaori irrte inzwischen in den dichten Wäldern. Sie hatte vor nach Suna-gakure zu kommen und dort den Sklaventreiber, der ihre Mayu, zu Tode gequält hatte, umbringen. Aber in der Wüste machten 2 Personen ihr einen Strich durch die Rechnung...

Ich habe Hunger und Wasser hab ich auch keins mehr. Es war sehr dumm von mir in diesen heißen Sommertagen ohne etwas zu Essen und mit geringen Wasservorräten aufzubrechen.

ärgerte sich Kaori.

Plötzlich sah sie etwas in der Ferne. Sie schaute genauer und genauso plötzlich war es weg.

Na, super! Jetzt hab ich schon Halluzinationen! Ganz große Klasse!

Doch plötzlich hörte sie Geräusche hinter ihr und drehte sie sofort um.

Hinter ihr standen zwei Gestalten in schwarzen Mänteln mit roten Wolken und komischen Strohhüten mit Glöckchen. Die Gesichter waren verdeckt.

„Hallo! Wer seid ihr?" fragte sie freundlich.

Keine Antwort.

„Hallo?! Ich habe gefragt wer ihr seid?" fragte sie etwas lauter.

Wieder keine Antwort

„Haaaaaaaaaalooooooooo! Ich bin hier! Könnt ihr mich sehen?" sie wedelte mit den Händen

Schon wieder keine Antwort

„Ach was solls! Dann geh ich eben! Wahrscheinlich seid ihr sowieso Einbildung!"sagte sie laut und drehte sich um. Das hatte die gewünschte Reaktion:

„Stehen geblieben!" befahl die etwa kleinere Gestalt.

Kaori drehte sich um und grinste.

„Ah ihr lebt ja wirklich! Und ich dachte schon ihr seid eine Fata Morgana! Aber man macht Fehler öfters, stimmts? Zum Beispiel du hast gerade einen großen Fehler gemacht! Sprich nie wieder in so einem Ton mit mir, hast du verstanden? Nie wieder oder du wirst es bereuen!" giftete sie ihn an, trotz ihres Lächelns.

Obwohl man sein Gesicht nicht sehen konnte, war Kao sich fast sicher, dass er in diesem Moment grinste, obwohl sie nicht wusste warum.

„Du willst mir wirklich drohen, kleines Mädchen! Das aber war ein großer, nein, globaler Fehler von DIR! Hast du noch etwas zu sagen bevor du stirbst?"

„Warum sollte ich etwas sagen wollen? Dafür werde ich im Gegensatz zu dir noch Zeit haben! Aber wenn du meinst: Ich will wissen wer ihr seid!"

Ok große Reden spucken kann ich, aber was jetzt, zum kämpfen brauchst ich Wasser und in dieser Wüste gibt's nichts! Mist! Manchmal ist es echt scheiße eine Wasserherrscherin zu sein! dachte sich Kaori.

„Nun gut wie du willst" er nahm seinen Hut ab und schmiss ihn zu Boden „mein Name ist Sasori Akasuna, ich bin ein Nuke-Nin aus Suna"

„Solche Schwächlinge werden als Nuke-Nins abgestempelt? Tse!" gähnte Kaori, obwohl ihre innere Stimme schrie: „Ein Nuke-Nin? Ein Nuke-Nin! Mist verdammter, schnell weg von hier! Ich will leben! AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHH!!"

Dieser Sasori ignorierte ihre Bemerkung. Er war nicht gerade ein Traummann. Er war klein und hässlich und doof und hatte eine schwule Frisur und... und... und...

Der zweite nahm auch seiner Hut ab und lenkte Kaos Interesse nun zu sich.

Na der sieh doch noch wenigstens gut aus, außer der Ausnahme dass er wie eine Frau aussieht

„HI ich bin Deidara auch ein Nuke-Nin und komme aus Iwa!" meinte er locker und grinste freundlich. Kaori wunderte sich über die Freundlichkeit und lächelte ihn auch an.

Süß war Deidaras Gedanke ich muss Danna davon abhalten sie umzubringen, aber wie... Ah ich hab's!

Doch sein Danna hatte jetzt auch Zweifel, denn ihr Lächeln bezauberte auch ihn komischerweise.

Aber wenn ich sie jetzt nicht umbringe dann denkt Deidara sicher das Falsche... oder das Richtige (er meint das deidara denken würde er sei in Kao verknallt)... ach was denk ich da... ähm wo war ich... ach so... also und mein guter „Bad Boy ohne Gefühle" Ruf ist zerstört. Wie soll ich das anstellen... dachte Sasori und da kam ihm Deidaras Aussage ganz gelegen.

„Ähm Sasori no Danna? Wir würden im Versteck ein Hausmädchen gut gebrauchen! Ich meine... ähm... wir können doch... ähm...nun ja sie wissen schon... sie mitnehmen, vielleicht?"

„Gute Idee, Deidara! So machen wir es!" antwortete er dem überraschtem Deidara, der eine Verneinung erwartet hatte.

„WAAAAAAAAAS? NEEEEIIIIIN! ICH WILL NICHT! ICH BIN DOCH GERADE ERST WEGGERANNT VON SOWAS! NEIN KÖNNT IHR VERGESSEN! MACH ICH NICHT! ICH ...!" bevor Kaori die beiden weiter anbrüllen konnte, stand Sasori hinter ihr, gab ihr einen Schlag in den Nacken und dann war es schwarz... alles wurde schwarz...