Ich erinnere mich nicht an meine Mutter, mein Vater erzählte auch nicht viel. Sie legte mich damals mit einem Brief vor seine Tür.
"Hallo Tony,
Das ist Maria Tony Stark, ich hab sie nach deiner Mutter und dir benannt. Sie ist jetzt ein Jahr alt... Ich weiß ich hätte dir früher von ihr erzählen sollen, aber du warst so mit deinen Forschungen beschäftigt, ich konnte dich nicht damit aufhalten, deshalb bin ich damals gegangen. Ich weiß du wirst dich gut um sie kümmern, ich kann es nicht. Ich muss zurück...
Pass auf sie auf."
Er hat mir nie gesagt wer sie war oder wohin sie zurück musste, nur das es so am Beste für mich war. Ich glaubte ihm, weshalb auch nicht. Er hat mich Groß gezogen, sich um mich gekümmert und mich nie angelogen. Dachte ich zumindest...
Die ersten Nächte schienen schlimm gewesen zu sein, er hat es nie erwähnt aber Pepper sagte mal das er zunächst nicht wusste was er mit mir machen sollte. Zu plötzlich war ein Kind in sein Leben getreten, sein Kind. Ich hab ihn aus der Bahn geworfen, jedoch war auch das nur von kurzer Dauer. Ich gewöhnte mich an ihn und er sich an mich, Abends brachte er mich ins Bett, morgens versuchte er sogar ein paar mal zu kochen, ließ es dann aber nachdem die Küche in Brand stand nachdem versuch Pan Cakes zu machen.
Mit 5 wurde mir zum erste Mal gesagt ich sei wie mein Vater. Das war als ich zum ersten Mal was in die Luft gesprengt hab. Ich hatte mich in sein Labor geschlichen und mit einem der Laser versucht meinen Roboter zu flicken. Tony hatte nur gelacht und mich in den Arm genommen.
"Komm ich zeig dir wies geht.", ab da hat er mir alles erklärt und gezeigt was man als Ingenieur und Mechaniker wissen muss. Wir bastelten jeden Tag rum, bauten einen neuen Roboter, den alten hatte ich ja schließlich in die Luft gejagt. Tony lachte auf als er sah wie sie statt ihres Werkzeuges seines benutze. "Das ist nicht so gut wie deins! Und auch viiiiieeel zu wenig! Wenn ich was vernünftiges bauen soll, brauch ich auch vernünftiges Werkzeug." Sieh sah in trotzig an, er wusste wenn er sie nich gewähren ließ, würde sie ihn in Grund und Boden reden. Sie war wie er, nahm nichts so hin und wollte immer besser sein. "Dann müssen wir dir wohl neues kaufen, ich brauch meins schließlich auch" das lächeln was sie ihm dann schenkte war so riesig, er wäre am liebsten direkt losgefahren um ihr das neue Werkzeug zu holen. "Aber erst zeigst du mir wie ich das jetzt zum laufen krieg!"
Pepper ist aus allen Wolken gefallen als sie uns zusammen im Labor sah, beide mit Stromkabeln am hantieren während er mir Schaltkreise erklärte. "Was tut ihr da?!" Wir drehten uns synchron um "Schaltkreise neu ausrichten." Antworteten wir als wäre es das normalste der Welt. Pepper sah uns immer noch an als wären wir Verrückt, fasste sich dann allerdings und verteile Anweisungen wie sie es immer tat wenn wir wieder was vergessen hatten. "Tony! Du hast in 5 Minuten eine Telefonkonferenz mit dem Verteidigungsminister! Und Maria du musst zur Schule! Keine Diskussion, ich weiß das du dich dort langweilst aber du kannst nicht nur hier im Labor rumlungern. Happy fährt dich, also umziehen und los." Tony und ich sahen uns an "Hilft nichts, sie wird uns zur Not an den Ohren hinziehen. Wir sehen uns heute Abend Kleines." Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn und marschierte los.
Sie hatte Recht, die Schule langweilte mich, zwei Klassen hatte ich übersprungen, dennoch lernte ich nichts neues oder interessantes. Wenn ich noch eine Klasse übersprang, würde ich nur noch komischer angesehen werden. Freunde hatte ich kaum welche, niemand durfte wissen wer ich war. Für die Schule war ich Sasha Dean, das Mädchen mit den reichen Eltern die niemand kannte. Man kann sagen ich war das Best gehüteste Geheimnis von Stark Industries.
Da es tatsächlich sinnlos war Pepper in solchen Situationen zu widersprechen, machte ich mich fertig und begab mich zu Happy. "Magst du einen Keks?" Grinste Happy mich an, jeden morgen versuchte er mir mit Süßigkeiten den Weg zur Schule zu versüßen und ich ließ mich gerne drauf ein. "Oh ja!" Mit ein paar Keksen ließ sich auch die Schule ertragen.
Abends diskutieren sie, wie immer fand Pepper ließ mich zu viel machen für mein Alter. "Du kannst ihr sowas noch nicht beibringen. Sie ist erst sieben!" Doch er erwiderte nur "Irgendwann muss sie ja anfangen. Sie ist eine Stark, rumexperimentieren, schrauben und erfinden liegt uns im Blut." Pepper überlegte kurz, mit ihm zu diskutieren war sinnlos. "Du hast wahrscheinlich recht. Denk nur daran das Maria noch ein Kind ist, ein cleveres Kind, aber dennoch ein Kind." Damit drehte sie sich zum gehen um, doch Tony hielt sie zurück. "Mia. Sie möchte Mia genannt werde." Sein grinsen war riesig als er weiter sprach "Sie will sich einen eigenen Namen machen und nicht jemand aus Vergangenheit sein. Hört sich das für dich wie die Worte eines Kindes an?" Sie machte ihn jetzt schon Stolz wie nichts anderes und Pepper begann zu überlegen wo das änden würde...
