Chapter 1:
Du weißt dass sie da sind. Du kannst es spüren. Sieh hinter dich, wenn dich ein Windhauch streift. Schau dich um, wenn du ein Geräusch hörst das du nicht kennst. Sei Vorsichtig, denn sie SIND da, du kannst sie nur nicht sehen. Halt an, wenn du ein schwarzes Tier siehst und lege dich einfach auf den Boden und hoffe dass du nicht in den nächsten paar Minuten stirbst. Wage es dir nicht etwas zu nehmen das als Waffe gelten könnte. Selten hat ein Mensch das Glück einen solchen Kampf zu überleben, selbst wenn er nicht daran teilgenommen hat. Ein solcher Fall ist Maria. Sie ist zwischen die Fronten geraten als sie in Peru auf einer Felseninsel im Titicacasee-See nahe der Stadt Jachaja campte. Was bis dahin keiner wusste, nicht einmal die Einwohner der Stadt: Unter der Stadt befand sich eine Pyramide, welche ganze 7000 Jahre alt war.
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Es ist mal wieder einer dieser Tage wo man am liebsten liegen bleiben würde, mit einem Ventilator neben dem Bett und zugezogenen Vorhängen. Mein einziges Problem: Ich hatte dort wo ich derzeit war weder einen Ventilator, keine Vorhänge zum zuziehen und ich konnte auch nicht liegen bleiben da meine "Arbeit" rief. Ich liebe meine Arbeit auch wenn sie manchmal etwas stressig ist. Dank meiner Arbeit als freie Fotografin komme ich viel herum, erlebe sehr viel und lerne viele neue Leute kennen. Heute ist der 10. Oktober 2104 und ich bin Maria Silens. Ich bin derzeit für einen reichen Mann aus Rumänien unterwegs der nicht viel um die Welt kommt, weil er bei seiner kränklichen Frau bleiben muss und ich daher für ihn umher Reisen soll und Fotos von den schönsten Orten der Erde machen soll, da er sich nicht so gut mit dem Internet auskennt und er bezahlt mir außerdem meine Unterkünfte und fast alles was dazu gehört. Deswegen musste ich die letzte Nacht auf einer unbequemen Luftmatratze, in einem viel zu kleinem Zelt, auf einer Felseninsel, bei viel zu hoher Luftfeuchtigkeit schlafen. Die Fotos habe ich schon letzte Nacht gemacht da ich eine Überraschung für meinen Boss vorbereite, weil er demnächst Geburtstag hat. Gerade als ich mein Zelt und alles andere wieder zusammen packe erhalte ich eine SMS vom Boss: 'Fräulein Silens, würden Sie mir bitte die neuesten Bilder schicken?'. Ich klappe meinen Laptop auf, stecke die Speicherkarte meiner Spiegelreflexkamera in die dafür vorgesehene Öffnung und lade die Bilder hoch. Beim Aussortieren der Nachtbilder stoße ich auf eine Unebenheit am Nachthimmel. Ich zoome näher ran und dank meiner professionellen Bildbearbeitungssoftware kann ich es auch schärfer machen. Was ich finde schockt mich total. Ein Raumschiff! Ein richtig, echtes Raumschiff! Doch die Nachtbilder müssen erst mal warten. Ich schicke die Tages- und Dämmerungsbilder meinem Boss, fahre meinen Laptop runter, packe ihn ein und mach mich auf den Weg zurück in die nahegelegene Stadt Jachaja.
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In meinem Hotelzimmer öffne ich das Programm wieder und sehe mir das Raumschiff genauer an. Ich erkenne einige Merkmale der Yautjazivilisation aber es ist unmöglich dass sie das wirklich sind, da sie ja eigentlich nur eine Erfindung von Hollywood sind. Wie gesagt es gibt sie eigentlich nicht und eigentlich würden sie ihr Schiff doch tarnen um nicht erkannt zu werden. Nach ein paar Stunden fange ich so langsam an zu verstehen. Im Laufe meiner Arbeit als freie Fotografin habe ich gelernt die Unterschiede zwischen Verunreinigung / Bearbeitung des Bildes und echten Bildern zu erkennen und dieses Bild hier vor mir ist definitiv echt. Während mein Verstand das noch verarbeiten muss, handle ich nur nach meinen Instinkten und die werden jetzt so langsam aber sicher von einem ziemlich heftigen Horrorfilmgefühl heimgesucht. Ich ziehe meinen Rucksack auf mein Bett, packe wieder alles zusammen, schnappe mir auch meinen Koffer und ehe ich mich versehe stehe ich in der Lobby des Hotels. Während ich an der Rezeption stehe und auf jemanden warte der den Zimmerschlüssel entgegen nimmt, schaue ich mich in der Lobby um. Fast alles nur Leute aus der europäischen, oberen Mittelschicht aber auch viele Einheimische die hier herum wuseln. Gerade als ich mich zum Rezeptionisten umdrehen will, der endlich erschienen ist, ertönt ein Schrei der sich anhört als würde man den Schreienden in zwei Hälften teilen. Beinahe panisch sehe ich mich nach dem Ursprung des Schreies um und entdecke das er von einem Mann mittleren Alters, höchstwahrscheinlich europäischer Herkunft, stammt und ich entdecke auch warum er solche Schmerzen hat. Neben ihm, liegt auf dem Boden ein toter Facehugger, von dem ich keine Ahnung habe wie der hier rein kommt. Ein paarmal ist das Knacken und Brechen von Knochen zur hören während sich das weiße Hemd des Touristen rot von seinem Blut färbt, bis der Chestbuster das Brustbein seines Wirts völlig durchbrochen hat.
(A/N) Hey Leute ^.^ das hier ist meine erste FF. Wenn euch etwas gefällt/nicht gefällt dann schreibts mir bitte in einer Review. Bald schon habe ich noch mehr für euch. :D
Predatoria
