Englischer Originaltitel: Things That Go Bump in the Night
Autorin: magalena
Übersetzt von Wine Witch
Disclaimer: Harry Potter gehört JK Rowling. Autor und Übersetzer spielen lediglich in deren Sandkasten. Kein Geld, nur Spaß.
Anmerkungen der Übersetzerin:
1. Meinen Dank an die Autorin, Magalena, für ihre Erlaubnis zur Übersetzung.
2. Im englischen Original ist diese Geschichte in acht sehr lange Kapitel unterteilt. Ich nehme ich mir die Freiheit, sie zu unterteilen.
Gepolter in der Nacht
Sehr geehrter Mr Longbottom,
ich möchte Ihnen gern einen Geschäftsvorschlag unterbreiten, der für uns beide finanziell vorteilhaft wäre. Bitte kontaktieren Sie mich so bald wie möglich unter dieser Adresse. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Hochachtungsvoll
Severus Snape
Neville las den Brief erneut, zum zehnten Mal. Immer wieder, denn er konnte nicht glauben, dass er echt war. Aber: er war wirklich echt. Er hatte ihn mehrfach auf Verhexungen, Flüche und Zauber überprüft. Er hatte die Echtheit der Unterschrift mit einem Zauber verifiziert. Er hatte ihn sogar zu Filius gebracht, um ihn die Authentizität überprüfen zu lassen, und der kleine Zauberkunstmeister, der jetzt stellvertretender Schulleiter war, hatte versichert, dass der Brief tatsächlich von Severus Snape kam, geschrieben von dessen eigener Hand.
Es war so typisch für Mann, dachte Neville. Kein Geplauder, um damit hinüberzuleiten zu dem, was er wollte. Keine Erklärung, worum es ging, sondern unverblümt und auf den Punkt: ein Geschäftsvorschlag, finanzielle Vorteile, kontaktieren Sie mich.
"Wenn ich wüsste, was für mich gut ist, würde ich das verdammte Ding in den Mülleimer werfen und basta", murmelte Neville. Und dennoch – der Gedanke, dass Professor Snape ausgerechnet ihn kontaktieren würde, ihn, Neville Longbottom, den er die ganze Zeit, in der er sein Schüler gewesen war, mehr als jeden anderen in seiner Klasse verunglimpft hatte, den Schüler, den er offensichtlich für unfähig und inkompetent gehalten hatte. Dass er sich mit einem Vorschlag wie diesem an Neville wandte, diese Idee war lächerlich, unglaublich … und absolut faszinierend.
Neville konnte nicht anders, als sich diesen absoluten Albtraum eines siebten Jahres ins Gedächtnis zu rufen. Ganz zu Beginn dieses Jahres hatte er Snape mit feuriger Leidenschaft gehasst. Im Laufe des Jahres hatte Neville jedoch erkannt, dass viel mehr dahinter steckte, als anfangs ersichtlich war. Luna war tatsächlich die Erste, die etwas mitbekam, und sie beide hatten Stunden unter vier Augen damit verbracht, die Möglichkeiten zu diskutieren. Am Ende war es ihnen unter sich gelungen, das Ganze zu enträtseln, und zwar ziemlich genau. Das Einzige, dessen sie sich nicht sicher waren, war Snapes Motivation, hinter den Kulissen gegen Voldemort zu arbeiten. Luna hatte Liebe vermutet, während Neville die Rachetheorie favorisierte. Im Wesentlichen hatten sie beide recht.
Nachdem er den Brief gelesen hatte, ermutigte ihn Filius, ihn zu beantworten. Seiner Meinung nach war ein Geschäftsvorschlag, wenn Severus ihn machte, grundehrlich. Snape spielte keine Spielchen
Neville kehrte in sein Büro an der Rückseite von Gewächshaus drei zurück, um seine Antwort zu verfassen. Er war sich zunächst nicht sicher, wie er sie formulieren sollte, entschied sich aber am Ende dafür, einfach Snapes Vorlage zu folgen.
Sehr geehrter Mr Snape,
ich bin fasziniert. Finanzielle Vorteile klingen gut. Wann und wo?
Mit freundlichen Grüßen
Neville Longbottom
Nun war, wie die Muggel sagen würden, Snape am Zug.
Am Donnerstagabend stapfte Neville die Straße hinunter zu den Drei Besen. Er wusste, dass Snape diese Zeit und diesen Ort gewählt hatte, weil es relativ ruhig war, und keine Lehrer oder Schüler während der Schulzeit spät abends unterwegs waren. Wie er erwartet hatte, waren, als er die Tür öffnete, nur ein wenige Gäste anwesend: ein paar alte Knaben, die am Kamin Dame spielten, ein junges Paar, das sein Abendessen beendete, und ein paar Stammgäste an der Bar.
Neville sah sich um und bemerkte, dass er mit einem Starkbier ganz am Ende der Bar saß und sich leise mit Madam Rosmerta unterhielt. Sie legte ihre Hand auf seine Schulter und beugte sich hinunter, um ihm etwas ins Ohr zu flüstern, was ein Lächeln auf Snapes Gesicht erscheinen ließ. Neville fragte sich, ob er den Mann jemals hatte lächeln sehen. Es veränderte seine Miene völlig, von diesem kalten, mürrischen Mann zu jemandem, der tatsächlich freundlich und interessant sein könnte. Sie nickte Neville zu, als er sich näherte, und sagte etwas zu Snape. Er wandte sich um und grüßte Neville, während er in seine strenge Rolle des Zaubertrankmeisters zurückkehrte, die Neville eher vertraut war.
"Longbottom, danke, dass Sie zugestimmt haben, sich mit mir zu treffen. Sollen wir uns an einen abgeschiedeneren Tisch setzen?"
Neville sah sich um. "Wie wäre es da hinten?" fragte er und deutete mit einer Kopfbewegung auf eine Nische in der Ecke. Sie war abgelegen, und es waren keine anderen Gäste in der Nähe.
"Sieht gut aus. Lainey, ich nehme noch eines, und bringe Longbottom, was immer er trinken will."
"Ich nehme dasselbe wie er", antwortete Neville und drehte sich um, um zurück in die Ecke zu kommen. Als Snape auf die Bank ihm gegenüber glitt, konnte Neville nicht anders als zu fragen: "Lainey?"
"Die Frau hat einen Vornamen, wissen Sie. Sie heißt eigentlich Elaine. Elaine Rosmerta", antwortete Snape. "Ich würde Ihnen jedoch nicht empfehlen zu versuchen, sie Lainey oder sogar Elaine zu nennen, es sei denn, sie gibt Ihnen erst die Erlaubnis dazu, oder Sie könnten mit einem Krug Butterbier auf dem Kopf enden."
Neville nickte. "Danke. Ich glaube, ich bleibe einfach bei Madam Rosmerta."
Die fragliche Dame kam, um ihre Getränke zu bringen und zwinkerte Neville zu, bevor sie hinter die Bar schlenderte. Die beiden Männer saßen eine Minute lang schweigend da, was beiden länger als eine Stunde vorkam. Schließlich brach Neville das Eis. "Also, Professor, Ich bin ganz Ohr. Worum geht es bei diesem Geschäftsvorschlag, den Sie erwähnt haben?"
Snape zögerte, bevor er sprach. Offenbar überlegte er, wie viel er preisgeben sollte. "Ich weiß nicht, wie viel Sie über meine Situation wissen, Longbottom, aber die Wahrheit ist, dass ich eine Möglichkeit brauche, meinen Lebensunterhalt zu verdienen."
"Aber ich hatte gehört, Sie haben Ihre eigene Apotheke eröffnet. Ich dachte, ein bekannter Kriegsheld und Tränkemeister mit Ihrer Qualifikation sollte in diesem Geschäft erfolgreich sein."
"Nun, da denken Sie falsch", knurrte Snape als Antwort. Er nippte an seinem Getränk und fuhr dann mit ruhigerer Stimme fort. "Ich hatte dasselbe gedacht. Jedoch scheint es an der schlechten öffentlichen Meinung nach dem Krieg zu hängen; die Allgemeinheit will keine Geschäfte machen oder Tränke von jemandem kaufen, der den Namen Snape trägt. Ich hatte sogar darüber nachgedacht, zurück zum Unterrichten zu gehen. Ohne sich mit Albus auf der einen Seite und Voldemort auf der anderen Seite befassen zu müssen, wäre dies eine akzeptable Existenz. "
"Aber die Stelle für Zaubertränke ist für nächstes Jahr offen. Warum haben Sie sich nicht dafür beworben, Sir?" fragte Neville.
"Das habe ich getan, aber Minerva behauptet, dass – obwohl sie gewillt wäre, mich wieder ins Kollegium aufzunehmen – der Verwaltungsrat und die Eltern mich niemals wieder als Lehrer in Hogwarts akzeptieren würden."
"Aber das ist so unfair, Professor. Ohne Sie und alles, was Sie getan haben, wäre das Ergebnis des Krieges möglicherweise anders gewesen."
"Das Leben ist nicht fair, Longbottom. Und hören Sie auf, mich Professor und Sir zu nennen. Wenn wir Geschäftspartner sein wollen, werden wir gleichberechtigt sein."
"Sehr gut, Severus", antwortete Neville mit einem frechen Grinsen.
Severus runzelte die Stirn. "Ich dachte eher an Longbottom und Snape", grummelte er und warf Neville den Blick zu, der nachweislich die Erstklässler auf der Stelle festfrieren lassen konnte.
"Dieser Blick funktioniert bei mir nicht, Severus. Ich habe keine Angst mehr vor Ihnen", log er. Nun, vielleicht ist es nur halb gelogen, dachte Neville. Er fürchtete sich immer noch ein wenig vor Snape – er wäre ein Narr, sich nicht zu fürchten –, aber er bewunderte ihn auch und wusste, dass er vertrauenswürdig war. „Wenn wir Partner werden, sollten wir uns beim Vornamen nennen. Natürlich habe ich einer Partnerschaft bisher noch nicht zugestimmt. Was für eine Art Geschäft genau stellen Sie sich vor?"
Severus erläuterte seine Situation. Weil er große Verluste gemacht hatte, war er gezwungen gewesen, die Apotheke zu schließen. Er hatte das Inventar verkauft, aber die Einnahmen daraus hatten nicht einmal gereicht, um das Darlehen zu tilgen, das er als Startkapital aufgenommen hatte. So hatte er jetzt – bereits verschuldet – von seinen Ersparnissen aus seiner Zeit als Lehrer gelebt, aber diese Mittel gingen schnell zur Neige. Er hatte sich den Kopf zerbrochen, um sich etwas einfallen zu lassen, womit er seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte.
„Dann beschloss ich, sozusagen über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich begann an meine Muggelgroßmutter zu denken, eine resolute alte Schachtel, wenn es je eine gab. Sie lebte draußen auf dem Land. Mein Papa ging von dort weg, um in die Stadt und in die Welt hinaus zu gehen, und er landete in den Mühlen, die ohnehin schon dabei waren auszusterben. Aber meine ganze Kindheit hindurch hörte ich Geschichten darüber, wie Oma sie beide ernährt hatte, als ihr Mann zur Armee gegangen und ums Leben gekommen war. Sie hatte einen ziemlich grünen Daumen und einen großartigen Garten, und sie verkaufte ihr Obst und Gemüse und ihre Blumen an die reichen Leute in der Gegend. Sie baute seltene Blumen und Züchtungen von Früchten und Gemüse an, und sie waren bereit, eine hübsche Summe dafür auszugeben. Das brachte mich darauf, was wäre, wenn ich seltene und ungewöhnliche Sachen wie meine Oma anbauen würde?"
„Wie seltene, schwer zu findende Zaubertrankzutaten?" fragte Neville. „Aber wenn die Leute keine Zaubertränke von Ihnen in der Apotheke kaufen, warum sollten sie Ihre Zutaten kaufen … oh, das wird meine Aufgabe
"Ja und nein, Neville. Ursprünglich dachte ich an Sie ihres guten Rufes in Herbologie wegen. Sie wären der perfekte Partner in einem Unternehmen, das seltene und schwer erhältliche Produkte anbaut. Aber dann begann ich nachzudenken, warum ich mich strikt auf die Zaubererwelt beschränken sollte? Ich habe rein gar keine Unterstützung von irgendwem dort bekommen. Ich habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass reiche Muggel für bestimmte Delikatessen unglaubliche Preise zahlen, Neville. Verflixt unglaubliche Preise."
Neville setzte sich interessiert auf. "Was für Delikatessen, Severus? Und über wie verflixt unglaublich reden wir hier gerade?"
„Kaffeebohnen, die von einem Zibet als rohe Beeren gefressen und dann am anderen Ende ‚geerntet' wurden. Einhundertzweiundneunzig Pfund je Pfund, in Zauberer…"
"Bei Merlins baumelnden Eiern! Aber das sind über achtunddreißig Galeonen für ein Pfund Kaffeebohnen, die von einem Tier ausgeschissen wurden? Das ist völlig meschugge", rief Neville aus.
„Ich weiß, und das ist nur die Spitze des Eisbergs", antwortete Severus. „Muggel werden unsere Zielgruppe sein, insofern bin ich froh, dass Sie die Wechselkurse kennen. Käse aus Elchmilch – über dreihundert Pfund je Pfund, La Bonnotte Kartoffeln – fast eintausend Pfund je Pfund, Matsutake Pilze – zwölfhundert Pfund je Pfund, Safran – achtzehnhundert Pfund je Pfund, europäische weiße Trüffel – etwa zweitausenddreihundert Pfund je Pfund. Die Listen sind endlos lang, Kaviar, Gourmet-Vanilleschoten, Koberind, Blauflossenthunfisch. Ich bin sicher, mit unseren magischen Ressourcen können wir einige dieser Dinge leicht produzieren und vermarkten. Natürlich müssen wir vorsichtig sein; wir können den Markt nicht überfluten, sonst brechen die Preise ein. Schließlich ist es ihre Rarität, die diese Dinge so wertvoll macht.
„Schlagen Sie vor, dass wir andere Lebensmittel in diese Dinge verwandeln? Denn ich bin nicht sicher, ob das ein durchführbarer Plan ist. Essen zu verwandeln ist ein riskantes Geschäft", fügte Neville hinzu.
"Nein, nein, Verwandlung oder Zauberei wäre keine brauchbare Option. Ich dachte mehr in die Richtung, ein paar dieser Dinge zu produzieren: die Pilze, den Safran, die La Bonnotte Kartoffeln zum Beispiel. Wir betrachten sie, wo sie wachsen, die Bedingungen, unter denen sie gedeihen, und wir stellen diese her, um die Dinge in einer kontrollierten magischen Umgebung zu produzieren. Oder nehmen Sie zum Beispiel den Safran. Er wird von den Griffeln einer speziellen Krokusart geerntet. Aber jede Blüte hat nur drei Narbenäste. Daher braucht es Tausende von Blüten, um ein einziges Pfund Safran zu produzieren. Was wäre, wenn wir eine Blüte mit dreißig Narbenästen entwickeln? Oder die Blüten magisch vergrößern, um die Ernte zu steigern?"
„Und da unser Markt die reichen Muggel, keine Zauberer werden, sollte Ihr Ruf hier in der Zaubererwelt keine Rolle für den Erfolg unseres Unternehmens spielen", sagte Neville. "Unsere Profite werden durch die Decke gehen."
Snape grinste ihn wissend an. "Unser Markt, unser Unternehmen, unser Profit. Kann ich daraus schließen, dass Sie dabei sind?"
Neville streckte seine Hand aus, die Severus ergriff und fest drückte. „Ich bin definitiv dabei, Severus. Aber etwas muss ich zuerst wissen. Ich bin neugierig: warum ich? Warum nicht einer Ihrer Slytherins? Ich verstehe nicht, warum Sie ausgerechnet mich fragen sollten. Aufgrund Ihres Verhaltens mir gegenüber als Ihr Schüler würde ich glauben, Sie hassten mich. Ich sollte der letzte Mensch sein, den Sie als Geschäftspartner haben wollen."
„Ich habe Sie nicht gehasst; ich war hart zu Ihnen, weil Sie mich zu Tode geängstig haben, Longbottom. Mir graute davor, Sie würden mit Ihren Explosionen alle in Ihrer Zaubertränkeklasse umbringen, mich eingeschlossen. Aber der Erfolg dieses Unternehmens hängt nicht von Wissen über Zaubertränke ab. Auch wenn Herbologiefähigkeiten in diesem Unterfangen von höchster Wichtigkeit sind, habe ich Sie nicht einfach aufgrund Ihres Rufs als einer der Topleute in Ihrem Fach gewählt.
Über die Jahre habe ich Sie von einem schüchternen, ungeschickten kleinen Jungen zu einem starken, tapferen Mann heranwachsen sehen, dem ich mein Leben anvertrauen würde. Ich bin sicher, es ist Ihnen nicht bewusst, aber während Ihres ersten Jahres waren eine Menge von uns im Kollegium, die dachten, der Sprechende Hut hätte einen Fehler gemacht, als er Sie sortierte. Aber Minerva hatte unbedingtes Vertrauen in Sie. Sie lächelte nur mit ihrem Lächeln einer Katze, die den Sahnetopf ausgeschleckt hat, und murmelte ‚die Zeit wird es zeigen. Denkt an meine Worte, der kleine Neville ist genau dort, wohin er gehört. Ihr werdet sehen. Die Zeit wird es zeigen.' Und sie hatte recht. Ich weiß von einigen Dingen, die Sie in diesem letzten Jahr getan haben, um die jüngeren Kinder zu beschützen. Die Art, wie Sie die Aufmerksamkeit der Carrows weg von ihnen auf sich zogen und ihr Nachsitzen selbst auf sich genommen haben. Ich hörte, wie Sie Voldemort die Stirn geboten haben und ihm praktisch sagten, er solle sich ‚verpissen'. Gott, ich wünschte, ich hätte diese Szene miterleben dürfen. Das, und wie Sie diese dreifach verfluchte Schlange erledigt haben", schloss Severus mit versonnenem Blick, während sich seine Finger nach oben bewegten, um über die noch immer an seinem Hals sichtbaren Narben reiben.
„Ich werde es Ihnen irgendwann in einem Denkarium zeigen, Severus," versprach Neville. "Wir brauchten eine Zeitlang, aber Luna und ich fanden lange vor dem Ende heraus, auf welcher Seite Sie wirklich standen."
"Lovegood?" schnaubte Severus ungläubig.
"Unterschätzen Sie sie nicht, Severus. Das ist ein Problem vieler Leute. Sie schauen nicht weiter als bis zur Oberfläche. Deshalb waren die Leute gewillt, das Schlimmste von Ihnen zu glauben. In Luna steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick sehen kann. Und um die Wahrheit zu sagen, wäre sie kein schlechter Kontakt für dieses Unternehmen, besonders, falls wir uns dafür entscheiden, uns mit den tierischen Produkten zu befassen, die Sie erwähnt haben, Kaviar, Rindfleisch und andere. Luna weiß mehr über Tiere als jeder andere, den ich kenne, und ich würde wetten, sie weiß auch eine Menge über Muggelkreaturen. Neville zog eine Taschenuhr hervor, um die Uhrzeit zu sehen. „Ich muss zurück in die Schule. Wir werden ein Treffen für die genauere Planung vereinbaren üssen. Wie wäre es dieses Wochenende? Können wir uns bei Ihnen treffen?
Severus zögerte einen Moment, bevor er zustimmend nickte. Er gab Neville die Adressen, und sie vereinbarten, sich früh am Samstag zum Brainstorming für ihre ersten Schritte zu treffen.
