Disclaimer: Die Charaktere gehören leider nicht mir, deswegen ich borge sie mir auch nur von Gregory Maguire und Stephen Schwartz aus. Auch die Rechte an dem wunderbaren Lied „Engel fliegen einsam" gehören mir nicht, es ist von Christina Stürmer.
Ich habe leider im Moment für meine deutschen WICKED-Fanfics, es soll noch ein paar dieser Fanfics geben, keinen Betareader, daher sind alle Rechtsschreib- und Grammatikfehler meine Schuld. Ich kann mich einfach nicht für eine Rechtschreibung entscheiden und Kommas setz ich nach Gefühl, so mal als Entschuldigung angemerkt.
- Engel fliegen einsam -
Und weißt Du wie die Engel fliegen?
Hast Du je einen gesehn?
Engel fliegen einsam
Frei und schwerelos.
Die Schwerkraft besiegt.
Allein.
So flog sie über Oz.
Sie konnte so hoch, so viel und so lang fliegen wie sie wollte. Es gab niemanden, der ihr beim Fliegen Vorschriften machte.
Sie war frei.
Frei und schwerelos.
Sie flog allein.
Und einsam.
Auch wenn das Gefühl von Schwerelosigkeit, die Tatsache, dass nur sie fliegen konnte, etwas wunderbares war, vermisste sie doch Glinda, Fiyero und Nessa. Ihre neugewonnene Freiheit würde Elphaba nicht über die Einsamkeit in ihrem Herzen hinwegtrösten können. Das war unmöglich.
Aber war sie nicht ihr ganzes Leben allein gewesen? Ihre grüne Haut hatte sie vom Tag ihrer Geburt an zum Außenseiter gemacht. Inmitten von Menschen hatte Elphaba sich immer einsam und allein gefühlt. Unbeachtet, wenn sie Glück hatte.
Aber immer nirgendwo dazugehörend.
Jetzt, diese Erfahrung, das Fliegen war etwas, dass sie allein tat, weil sie es wollte, weil sie es konnte.
Glinda hatte abgelehnt mit ihr zu kommen. Sie hatte Ruhm und Ansehen über die Einsamkeit gewählt. Aber nicht Elphaba. Sie hatte sich den Satz des Zauberers „Leben heißt zu lernen wie man fliegt" zu Herzen genommen und war nun in der Lage die Schwerkraft zu besiegen. Frei wie die geflügelten Affen flog sie am Himmel.
Unerreicht und frei.
Nein, ihre Entscheidung bereute sie nicht. Konnte und wollte sie nicht. Warum sollte sie dieses einmalige Gefühl bereuen?
Ja, Elphaba wusste, dass das Fliegen auf einem Besen nur ein Zeichen dafür war, dass sie anders war. Wenn nicht ihre grüne Haut dazu schon ausreichte.
Sie war anders. Grün. Frei.
Für heute wollte sie sich keine Gedanken mehr machen. Elphaba wusste, dass der Morgen nichts Gutes bringen konnte, aber heute, heute wollte sie genießen.
Und so flog sie dahin.
Etwas in ihr war erwacht, war anders.
Sie lebte ihre Träume.
Sie flog.
War frei und einsam.
Aber sie lebte nun ein Leben ohne Grenzen und Regeln. Elphaba konnte selbst sehen und erfahren wie weit sie gehen konnte, wo ihre eigenen Grenzen waren. Sie konnte ihren Träumen nachfliegen. Es gab nichts was sie aufhalten konnte.
Sie war ungebunden und frei.
Am Himmel, dort wo die Nacht den Tag besiegte.
Sie war frei.
Engel fliegen einsam
Du und ich gemeinsam
Engel fliegen einsam
Niemals mehr allein sein
ENDE
