Da war er schon wieder und er flirtete mit seiner Assistentin. Er beobachtet die beiden. Barry saß auf dem Rand von Felicitys Schreibtisch, er machte einen Witz und Felicity fing an zu lachen. Oliver verzog das Gesicht. Was fand sie nur an diesem Kerl, gut er sah nicht schlecht aus und er war witzig, aber das konnte er auch. Ein Jahr lang war er die Nummer eins bei Felicity und nun schien Barry Allen diesen Platz eingenommen zu haben.
Fuer einen kurzen Moment kam Oliver der Gedanke Barry Allen Hausverbot zu erteilen, den verwarf er aber schnell als er Felicity in Buero eintrat.
„Oliver ist es ok wenn ich in die Mittagspause verschwinde?"
„Ja klar kein Problem, begleitet Barry dich?" nachdem er es ausgesprochen hatte bereute Oliver seine Frage.
„Jap", war Felicitys Antwort und Oliver bemerkte wie ihre Augen noch mehr strahlten als sonst, „oh und die Unterlagen die ich dir kopieren sollte fuer das Meeting liegen auf meinem Schreibtisch."
„Danke"
Felicity hauchte ein leises Bye und schloss die Tuer. Durch die Glasscheiben konnte Oliver sehen wie Barry ihr in den Mantel half und seine Hand auf ihrem Ruecken platzierte.
Oliver schnappte sich das Telefon und waehlte die Nummer seines Bodyguards, „Dig wir muessen reden."
10 Minuten nach seinem Anruf stand Diggle in seinem Buero, er dachte Oliver haette einen neuen Fall fuer Team Arrow.
„Was ist los mein Freund?"
„Nicht hier, lass uns zu Big Belly Burger gehen, ich muss hier raus."
Diggle schaute ihn an. Oliver versuchte nun zum dritten Mal seinen Burger vom Teller zu heben, aber sobald er ihn in der Hand hatte ließ er ihn mit einem Seufzer zurueck auf den Teller fallen.
„Oliver!" weiter kam John Diggle nicht.
„Ich hasse Barry Allen", sprudelte es aus dem CEO heraus.
Jetzt war es an Diggle den Burger auf den Teller fallen zu lassen, „Was?"
„ Ich hasse Barry Allen, ich hasse die Art wie er Felicity anschaut, das er dieses breite Lachen in ihr Gesicht zaubert, das er sie kuesst", er hielt inne und verzog angewidert das Gesicht, „und das er vielleicht andere Sachen mit ihr anstellt."
Olivers Freund find an zu lachen, der CEO warf ihm einen warnenden Blick zu, „Das ist nicht komisch."
Diggle wusste von Anfang an das Oliver sich in Felicity verlieben wuerde. Sie gab ihm Kontra und hielt ihn in Schach, außerdem konnte nur sie ihm zum Lachen bringen.
„Doch das ist es Oliver. Du hast verdammt lange gebraucht um heraus zu finden dass du dich in Felicity verliebt hast. Du bist eifersuechtig."
„Das bin ich nicht", gab Oliver entruestet zurueck.
„Doch das bist du."
„Ok ich bin es, aber ich wusste vom ersten Moment an, das ich mich verlieben wuerde."
„Warum hast du es ihr dann nicht gesagt?"
Oliver blickte aus dem Fenster, „Aus Angst dass meine Feinde sie gegen mich verwenden koennten."
Das leuchtete John ein, „ Verstehe, aber Oliver bedenke dass sie auch ohne dass ihr zusammen wart in Gefahr geraten ist."
Ja wegen mir", gab er aergerlich zurueck, „ich kann nicht mit ihr zusammen sein, ich kann aber auch nicht mit ansehen wie dieser Idiot sie kuesst."
Diggle sah den Kampf den sein Freund mit sich selbst ausfocht. Er liebte Felicity, aber nach allem was er getan und erlebte hatte glaubte er dass es einen Menschen wie sie nicht verdiente.
„Dig mir kommen schon die merkwuerdigsten Gedanken in den Kopf, ich denke darueber nach Barry Hausverbot zu erteilen, damit ich mir das nicht mehr mit ansehen muss. Oder ihn als Bogenschuetze aufzusuchen und ihm zu sagen das er sich von ihr fernhalten soll."
John Diggle begann erneut herzhaft zu lachen, „Das duerfte nicht der richtige Weg sein," John wurde ernst, „Ich habe damals Lyla gehen lassen, weil ich der Meinung war das man als Paar in einem Krieg wie Afganistan keine Chance hat. DAS war der groeßte Fehler den ich jemals gemacht habe und du begehst gerade denselben Fehler. Beginn fuer deine Liebe zu kaempfen. Du kannst einen guten Job ablegen als CEO von QC und als Bogenschuetze mit einem Menschen an deiner Seite der dir Sicherheit gibt. Dieser Mensch Oliver ist Felicity und das seitdem du ihr das erste Mal begegnet bis. Durch sie habe ich dich Laecheln sehen und sie war der Grund warum du deine Arbeit als Bogenschuetze nochmal ueberdacht hast."
Oliver stoehnte, „Du hast recht, aber jetzt hat sie diesen Barry Typen an ihrer Seite."
Diggle zog die Augenbraue nach oben, konnte er wirklich so blind sein? „Ja und warum? Weil sie versucht dich zu vergessen. Sie liebt dich, aber du hast ihr gesagt du kannst nicht mit ihr zusammen sein. Kaempfe, das tust du doch sonst auch."
Oliver nickte Diggle hatte recht, „Richtig und das erste im Kampf gegen Barry Allen wird sein, Hausverbot in QC."
„Jetzt komm schon, das ist dein Plan? Du willst mich hoch nehmen Mann."
„Ok vielleicht sollte ich sie fragen ob sie mich zur Charity Gala am Samstag begleiten moechte und wenn das nicht klappt nehme ich den Gedanken mit dem Hausverbot wieder auf."
„Das klingt nach einem besseren Plan."
Oliver starrte Felicity an, sie hatte einen Kugelschreiber zwischen ihre Lippen geklemmt und tippte auf die Tastatur. Wie sollte er sie nur ansprechen? Konnte das moeglich sein, der groesste von Starling City benahm sich gerade wie ein Teenager der gleich ein Autogramm von seinem Idol bekam.
Geh raus und frag sie einfach Oliver, sagte er zu sich selbst, stand auf und ging zu ihr an den Schreibtisch.
Felicity schaute nicht auf, immer noch hatte sie den Kugelschreiber in ihrem Mund, Oliver hatte Probleme sich zu konzentrieren es sah verdammt sexy aus. Boeser Gedanke sagte er zu sich selbst, stoppen sofort.
„Wie war dein Date?"
Felicity blickte nach oben und nahm den Stift aus ihrem Mund, sie hatte Oliver nicht kommen hoeren und war sichtlich verwirrt.
„Gut danke, aber es war kein Date es war einfach nur ein Essen in einer Mittagspause. Wir sind nur Freunde, verbringen die Abende zusammen, essen Pizza oder schauen uns einen Film an, aber da war nie ein richtiges Date. Ich meine Barry ist ein super Kerl und sexy, nicht das ich mir kein Date mit ihm wuerde, aber er hat einfach noch nie gesagt Felicity ich lade dich ein zu einem Date", sie stoppte und schaute zu Oliver, er laechelte. Er liebte es wenn sie anfing zu plappern und vom hundertsten ins tausendste, „Egal, wie war deine Mittagspause?"
„Gut", gab er zurueck, „ ich hatte ein nettes Gespraech mit Diggle und einen Big Belly Burger mit extra Kaese."
„Oh klingt super."
„Ja aber eigentlich bin ich aus einem anderen Grund hier", begann er sichtlich nervoes, „ Ich bin am Samstag zu einer Charity Gala eingeladen und wollte dich fragen ob du… meine Begleitung sein moechtest.
Felicitys Augen weitenden sich, war das gerade wirklich ueber seine Lippen gekommen? Nach ueber einem Jahr in dem sie gehofft hatte dass er sie fragen wuerde, hatte er es getan. Oliver Queen hatte sie nach einem Date gefragt.
„Du fragst mich? Was ist mit deinen Modelfreundinnen? Ich mein nicht das ich nicht auch heiß und sexy waere wie die, aber ein Model wuerde niemals mit dir einen Big Belly mit extra Kaese essen, oder sowas in der Art… und ich tue es schon wieder und werde es beenden in …3…2…1" Felicity holte tief Luft und begann erneut, „Oliver warum fragst du mich? Du hast mich noch nie gefragt ob ich zu einer Verabredung mit dir gehen moechte."
Oliver schaute sie an, „Du hast recht und es war ein Fehler dich nie zu fragen. Also?"
„Ja", sie laechelte ihn an und er erwiderte es.
„Sehr gut die Limousine ist am Samstag um 18Uhr bei dir."
„Die Limousine?"
Oliver war gerade dabei in seinem Buero zu verschwinden als er sich nochmal umdrehte.
„Ja die Limousine, Felicity es ist die Starling City Charity Gala, da fahren alle in ihren Limousinen vor. Du weisst doch viel Presse und alles."
Felicity wurde blass, die Starling City Charity Gala war der groesste Event der Stadt. Alle Magazine und Fernsehsender berichteten darüber. Die Assistentin erinnerte sich daran, dass sie letztes Jahr vor ihrem Fernseher sah und ein Interview auf dem roten Teppich verfolgte indem Oliver und Moira ueber seine Rueckkehr sprachen. Seine Begleitung an diesem Abend war ein dunkelhaariges Model gewesen, die Zeitungen waren voll von Geruechten ueber die Schoene Unbekannte.
Oliver schaute Felicity an, „Alles ok mit dir?"
Sie erschrak, „Ja ja alles klar ich dachte nur gerade…", sie stoppte.
Oliver trat wieder an ihren Schreibtisch, „Was dachtest du?"
„Die Presse wird dich fragen wer ich bin und ich will dich nicht in Verlegenheit bringen", gab sie ihm kleinlaut zur Antwort.
„Mach dir keine Sorgen, wenn sie mich fragen werden werde ich die Wahrheit sagen."
„Das du mit deiner Assistentin hier bist?"
Oliver grinste und schaute ihr tief in die Augen, „Nein, das ich diese besondere Gala mit einer besonderen Frau verbringe."
Felicity schluckte hart, dieser Mann konnte sie in den Wahnsinn treiben.
„ Also Samstag um 18 Uhr", sagte er leise und ging in sein Buero.
