Dies ist NICHT meine Geschichte, es handelt sich lediglich um die deutsche Übersetzung von „Freedom" von opalish. Das Original ist hier zu finden:
www . fanfiction . net/s/2534348/1/Freedom (einfach die Leerzeichen weglassen)
Freiheit
Du dachtest, du wärest frei, aber das bist du nicht. Freiheit ist eine Entscheidung und das Leben ist ein Käfig, und Konsequenzen sind unausweichlich.
Du weißt, dass du besser als dein Bruder bist, besser als dieser verräterische Gryffindor, der den Namen der Blacks entehrt, indem er sich mit Schlammblütern und Halbblütern abgibt, und willst, dass jeder deinen Wert erkennt.
Du betrittst deinen Käfig blindlings, giftsüße Versprechungen füllen deine Ohren.
Du verbeugst dich und kniest freiwillig, kriechst wie ein gewöhlicher Diener vor einem Mörder mit blutrote Augen, und das Wissen, das du dich hierfür entschieden hast, dass du dich Voldemort freiwillig angeschlossen hast, schmerzt wie tausend Peitschenhiebe gegen deine Seele, tränkt dich mit Blut und lässt dich gebrochen zurück.
Eine Weile lang kannst du dir vormachen, Voldemort sei etwas Anderes als ein Verrückter, etwas Besseres als ein Verbrecher, aber du liegst falsch.
Du erkennst, dass du in die Falle gegangen bist, und bis ans Ende deines Lebens ein Gefangener bleiben wirst. Du erkennst, dass du so tief gesunken bist, dass dich niemand mehr retten kann. Und du erkennst, wenn du Freiheit willst, wirst du etwas dafür opfern müssen; wenn du Sirius gleichgestellt sein willst, dann musst du das vielleicht unerkannt tun.
Du entscheidest dich, das Gift zu trinken und das Medaillon zu stehlen und eine Fälschung an seinem Platz zurückzulassen. Außerdem hinterlässt du eine Notiz mit einer hämischen Botschaft, weil du dich für die Freiheit entschieden hast und du sowieso so gut wie tot bist. Du versteckst das Medaillon und, geschwächt durch das Gift doch gestärkt durch deine Überzeugung, widersetzt du dich dem Dunklen Lord. Du verkündest der ganzen Welt, dass Voldemort ein Mörder ist und nichts weiter, dass er weder Furcht noch Respekt verdient.
Du siehst ein grünes Licht, und weißt, dass du frei bist.
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