Prolog

Monkey D. Ruffy, gerade mal 17 Jahre alt, hatte es sich zum Ziel gesetzt eine Piratenmannschaft zusammen zu stellen, die Grand Line zu bereisen, One Piece zu finden und Piratenkönig zu werden.

Für ihn war es so simple und er konnte die Ängste, Vorbehalte und Warnungen anderer nicht verstehen die ihm von diesem Vorhaben abraten wollten. Wenn man ihn gefragt hatte wie er es sich denn vorstelle so etwas schwieriges und gefährliches zu unternehmen, antwortete er mit ein paar einfachen Schritten die er der Reihe nach abgehen müsste um Piratenkönig zu werden:

Schritt1: Auf See stechen. Nichts einfacher als das, er konnte zwar nicht schwimmen aber sein Bruder ist auch alleine in einem einfachen kleinen Boot losgezogen und wenn er es dadurch zu einem berühmten Piraten geschafft hat, dann er doch auch. Für den Fall der Fälle hatte er schließlich noch einen Fass in das er hineinkriechen konnte, falls sein Boot untergehen würde.

Schritt2: Starke Mitglieder für seine Bande finden, der Piratenkönig sollte dabei nur die Besten der Besten aufnehmen, dabei liegt natürlich jede Beurteilung der Stärke eines Anwärters einzig und allein beim Kapitän. Wenn Ruffy der Meinung war das keiner den Bettler von nebenan im Schuhe putzen schlagen konnte, obwohl er in seinem ganzen Leben noch nie einen anderen Bettler gesehen hatte, dann war diese Person auch der beste Schuhputzer überhaupt, Ruffys Anerkennung dieser besonderen Fähigkeit ließ keinen anderen Schluss zu als das es genau so sein müsste. Ruffys Meinung sollte im übrigen jeder Kapitän etwas arrogant sein, sonst könnte man kein Vertrauen in seine Mannschaft entwickeln.

Schritt3: Zur Grand Line hinaus fahren. Zur Frage wie er an ein geeignetes Schiff kommen wollte sagte er nur, das Schiff würde zu ihm kommen. Kindliche Naivität war etwas seltenes in der Piratenwelt und er war die Krone der Schöpfung davon, dennoch, manchmal und so hatte er es richtig erkannt, sollte man sich über viele Sachen nicht die Köpfe zerbrechen und einfachen sehen was mit der Zeit passiert.

Schritt4: Starke Gegner, ob Marine oder Piraten, besiegen. Wie sollte er der Welt sonst zeigen, dass er das Zeug zum Piratenkönig hat, dabei würde er natürlich aus all seinen Kämpfen immer als der Sieger empor steigen. Was seine Stärke betrifft war Ruffy nicht in einer Hybris gefangen, er kannte das Wort nicht einmal, er war sich vollkommen im klaren darüber, dass er jetzt nicht der Stärkste auf der Welt ist aber dass er das Potential dazu hat und eines Tages diese Hürde meistern wird wenn er sein Ziel erreicht. Außerdem hatte er ja noch die gesammelten Kräfte seiner zukünftigen Mannschaft auf seiner Seite, das war ein entscheidender Faktor und größter Teil seiner Stärke, das wusste er bereits als er als kleines Kind sich seine Piratencrew vorgestellt hatte.

Schritt5: Sich ein hohes Kopfgeld erarbeiten. Geht Hand in Hand mit dem vorherigen Schritt. Dabei sollte er penibel darauf achten, dass er, der Kapitän, immer ein höheres Kopfgeld hat als der Rest seiner Crew. Das schloss aber nicht die Rekrutierung von Leuten aus die ein höheres Kopfgeld hatten als er. Er musste dann einfach nur noch stärkere Gegner besiegen um den eigenen Wert seines Kopfes zu erhöhen. Ruffy wusste jedoch, dass ein Kopfgeld nicht gleich der Stärke einer Person war, auf viele starke Menschen waren eher bescheidene Summen ausgesetzt, nur weil diese nicht nur auf körperliche Stärke bauten. Sein Bettler wäre einer der Säulen seiner Crew gewesen.

Schritt6: Das Ende der Grand Line erreichen und One Piece finden. Dieser Schritt ist gleichzusetzen mit dem Wunsch der Stärkste zu sein und ein großes Abenteuer zu erlebt zu haben.

Mit all seinen Vorhaben war Ruffys eigentliches Ziel unter dem Deckmantel Piratenkönig verborgen. Der Titel des Piratenkönigs war für ihn mit einer großen Reise um die Welt verbunden und diese Reise, die er Abenteuer nannte, gemeinsam mit den Freunden die er machen wollte, war schon alles was sich Ruffy vorgenommen hatte zu erreichen. Der Piratenkönig war nur sein Ansporn.

Die Reise Monkey D. Ruffys begann dann also mit einem kleinem Boot von seiner Heimatinsel aus. Dieses Boot gerat, nachdem der Gummijunge bereits ein paar Piraten mit seinen Fähigkeiten besiegt hatte, unterwegs in einen verhängnisvollen Strudel.

Er hatte aber noch sein Fass und dank diesem Fass konnte er lebendig entkommen und ob es Glück oder Schicksal war, vielleicht gab es zwischen den beiden kein Unterschied, wurde er an Bord eines Schiffes geladen, bevor er verdursten konnte.

Alles was danach geschah ist bekannte Geschichte: Dicke, fette Piratenbraut wird von Ruffy fertig gemacht und ein Junge Namens Corby wird sein neuer Freund, der jedoch nicht Mitglied seiner Bande wird, denn der will zur Marine gehen.

Die beiden beschließen zur nächsten Marinestation nach Shellstown zu gehen und das ist die Stelle an der die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt wie sie bekannt ist.

Warum es so anders kommen wird, wurde bereits an einer vollkommen anderen Stelle auf der Welt beschlossen als Piratenjäger Lorenor Zorro, vor zwei Jahren auf einer Insel in der Nähe von Enies Lobby, durch den Auslöser einer Sache die keiner kannte, in einen großen Kampf mit der Marine verwickelt wurde.

Ein Mann gegen alles was die anwesende Marine zu dem Zeitpunkt auf dem Lager hatte. Das Ende, ungewiss.

Man hatte die unzähligen Toten durchsucht doch der gesuchte Mann war nicht unter denen. War der Körper tief ins Meer geschwemmt worden? Man konnte sich nicht eindeutig auf diese Antwort festlegen.

Für die Marine war dieser Zwischenfall jedoch ein großer Schandfleck auf der Liste die versuchen rein zu halten, denn sie hatten nicht gewonnen, der Kerl war noch nicht einmal ein Pirat und, bei alledem was möglich ist, vielleicht sogar noch am Leben.

Mit zwei falschen Zeitungsartikeln wurde das gesamte Ereignis vertuscht und die Bevölkerung auf Zorro aufmerksam gemacht als ein Kopfgeldjäger von dem behauptet wird er wäre zum Piraten geworden. Hinweise würden belohnt werden.

Jedoch blieb die Suche erfolglos und die Wahrscheinlich, dass er den Kampf gegen hunderte Marinesoldaten nicht überlebt hatte, war nach zwei Jahren nahezu anerkannt.

Es war geschicktes Handeln was Zorro damals das Leben gerettet hatte, aber nicht von ihm sondern von dem Mann der zufällig in der Gegend war und den Kampf heimlich beobachtete. Diesem Mann verdankte er sein Leben und war jetzt in seiner Schuld und jemand wie Zorro, dem fast nichts heiliger war als seine Ehre, konnte nichts anderes tun als ihm seine Loyalität anzubieten.

Seit dem arbeitet er für die Baroque Firma.

Nach einer Serie von Abenteuern treffen sich dann zum ersten Mal Ruffy und Zorro auf der Baratie und im weiteren Verlauf der anderen Geschichte formt sich eine Art von Band zwischen der Strohhutbande und dem Piratenjäger, diese geht jedoch fast ausschließlich von Ruffy aus der ein Nein in seine Mannschaft einzutreten, nicht akzeptieren will.

Schon bald jedoch zeigt sich, dass man auf der Welt Freunde auf die selbe Art und Weise kennen lernen kann, wie Feinde.


AN: kennt ihr das wenn ihr eine Schreibblockade für eine eurer Geschichten habt und einfach mal etwas anderes machen müsst. Das ist schon das zweite Mal das es mir widerfahren ist und ich fang schon wieder eine neue Geschichte an.

Aber: ich habe meine Prioritäten eindeutig auf meinen Storys Movement Stopper und Charon, das heißt updates zu dieser hier werden wahrscheinlich nicht ganz so häufig sein.

Die Idee zu Loyalitäten hatte ich nach dem ich ein ff gelesen habe wo die Strohhutbande aus den Supernovas bestand und nicht der eigentlichen Crew. Ich habe die Originalstory jedoch offensichtlich nicht so weit geändert sondern nur Zorro etwas rausgeschnitten. Weiteres dazu gibt's in den folgenden Kapiteln.

Im übrigen werde ich dann im ersten Kapitel mir Ruffy anfangen wie er Nami kennenlernt, diese überspringe ich also nicht einfach und so weit wie ich es mir vorgestellt hab, werde ich nur bis irgendwann nach Alabasta schreiben, nicht mehr.

Ich interessiere mich sehr stark für die Meinungen über dieses Prologs und wie schnell ich weiter machen soll. Ich hoffe es gefällt einigen da draußen.