Verwirrte Gefühle
Sora saß gedankenverloren am Strand und starrte auf das Meer hinaus, während die Wellen sanft seine Knöchel umspielten. Er wusste nicht, was er tun sollte. Er war vollkommen durcheinander. Warum spielten seine Gefühle verrückt? Warum dachte er jedes Mal, wenn er Riku sah, dass sie mehr als nur Freundschaft verband? Sora seufzte, schloss die Augen und versuchte auf diese Art eine Antwort auf seine Fragen zu erhalten.
Sora erschrak heftigst, als ihn jemand mit kaltem Wasser bespritzte. „Was …?", fragte er leicht verärgert und verstummte, als er Riku erkannte. Riku schüttelte den Kopf und bemerkte lächelnd: „Kaum zu Hause liegst du schon wieder faul am Strand herum". Sora setzte sich auf und protestierte: „Tu´ ich nicht. Ich – ich hab´ nur nachgedacht". „Nachgedacht? Über was?", fragte Riku neugierig und ließ sich neben Sora auf den Strand nieder. „Ach, nichts besonderes"., antwortete Sora und begann wieder das Meer anzustarren. Riku grinste bevor er fragte: „Erinnerst du dich noch daran, was mit Pinocchio geschieht, wenn er lügt?" Sora errötete, blickte zu Boden und antwortete traurig: „Ich kann´s dir nicht sagen". „So schlimm?", fragte Riku besorgt und strich Sora sanft durch die Haare. Jetzt war dieses Gefühl schon wieder da! Sora errötete noch mehr und stand auf. Er wollte weggehen, doch Riku hielt ihn zurück: „Was ist denn los? Was hast du?"
Sora sah Riku kurz an, brach in Tränen aus und erzählte ihm dann schluchzend, was ihn so sehr quälte. Riku sagte nichts. Er hörte nur zu und ließ Sora reden. „Jetzt wirst du mich bis zum Ende deines Lebens hassen"., beendete Sora schluchzend seine Erzählung. Bevor Sora verstand wie ihm geschah, hatte Riku ihn am Arm gepackt und zog ihn an sich. „Wie könnte ich dich jemals hassen?", flüsterte er und als Sora antworten wollte, versiegelte Riku dessen Lippen mit den seinen. Schier endlose Sekunden vergingen bis Riku den Kuss beendete und er Sora noch fester an sich drückte und flüsterte: „Ich liebe dich".
