Die Titel der einzelnen Kapitel sind übrigens fertig... aber ich glaube, nur eine Person kann das alles wirklich zuordnen *hehe* *Sanneknuddelt*
Achja... noch was zu dem Namen. Ist natürlich ein etwas... äh... ja... fadenscheiniger Name für eine britische Schülerin, aber:
Wenn man ein bisschen durch Marl, Lemförde, Hagewede... die Umgebung am Dümmer/Diepholz/Niedersachsen, streift, dann begegnet man ab und an Plaggemeyers. Und diese Familie lebt da schon relativ lange, was mir in der "Geschichte der Gemeinde Marl" auffiel. Tjo... und ich LIEBE diesen Namen.
Also ihr Plaggemeiers da draußen... auch, wenn ihr Victoria nicht so gern habt *hofft das mal*, vielleicht ist das ja doch was, dass der Name hier drin auftaucht. *hehe*
Uuuhhhhnnnnnd nochwas: Minerva... hat einen einmaligen Humor, ist streng, aber gerecht, manchmal verständnisvoll, aber auf alle Fälle Kult.
Aber im Grunde... außer in Band 3 erfährt man nicht sonderlich viel. Und vielleicht kommt meine Rollenspiel-Minnie ab und an durch *huuust* „Sie sollten Psychologe werden..."
Thema RS: Wir haben im Lehrerzimmer eine Kochecke eingeführt und ich finde die Idee klasse... deswegen übernehme ich die ^.^
Äh.. sollte jemand hier Richard III mit Maggie Smith gesehen haben... MIR SCHREIBENNNN! Büdde. :)
Für Nicole und Sanne und Asuka und Chris
Disclaimer: Alles JKRs.. nix meins... naja... abgesehen von den, dem Leser unbekannten, Charakteren...
Provokation
You are like a hurricane: there's calm in your eye.
And I'm getting blown away.
There's somewhere safer where the feelings stay.
I wanna love you but I'm getting blown away.
The Bates - Hurricane
(Ok! Ist nicht original von ihnen, ich weiß! Aber ich kenne
nur die Version und ich liebe sie! Irgendwie... nun... passt nicht wirklich
zur Story... bloß es begleitet mich, seit ich angefangen habe, die
Story zu schreiben, deswegen steht es hier... tjo)
i. Victoria
„Sussex, 25. Juli 1997
Sehr geehrte Schulleitung,
nach meinem 17. Geburtstag (den 12. August 1997), mit Beginn meines 18. Lebensjahres nehme ich - nach dem Zaubereirecht volljährig - den Mädchennamen meiner Mutter - Plaggemeyer - an. Ich bitte Sie, diesen Namen in meinem letzten Jahr in Hogwarts zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen,
Victoria Mooray"
„Nun?" Minerva McGonagall sah Albus Dumbledore abwartend an. „Was halten Sie davon?"
Dumbledore strich sich über seinen Bart und überflog den Brief
ein weiteres Mal.
„Wir werden ihrer Bitte selbstverständlich nachkommen.„, sagte
er,„Hat ihr Vater sich dazu geäußert?"
„Ich habe ihn angeschrieben, nachdem Victorias Brief eingetroffen war. Er antwortete, dass es ihn zwar betroffen machen würde, dass seine Tochter ihren Geburtsnamen ablegen würde, aber einige Gespräche mit ihr - auch in Beisein ihrer Stiefmutter - keine Änderung ihrer Meinung gebracht hätten, es aber natürlich ihr gutes Recht sei, den Geburtsnamen ihrer Mutter wieder anzunehmen." Minerva seufzte. „Sie war so ein umgängliches Mädchen vor ihrer Pubertät..."
„Ja," Albus nickte. „der Tod ihrer Mutter hat sie offensichtlich mehr getroffen, als wir alle hätten annehmen können.
Minerva nickte.
„Wie dem auch sei,", fuhr Albus fort, „Wir werden sehen, was dieses Jahr mit sich bringt. Wenn sie die Zeit finden, haben Sie ein Auge auf Miss Mooray."
Minerva lächelte humorlos.
„Wann sie sich weiterhin verhält, wie in den letzten 4 Jahren,
dann wird sich das ohnehin von selbst erledigen."
~*~
Der Sommer war unruhig.
In den Zeitungen überschlugen sich die Meldungen von Angriffen aus den Reihen der Todesser und die Menschen hatten wieder Angst wie vor über 17 Jahren.
Viele Eltern wahren froh, ihre Kinder wieder in Hogwarts zu wissen, in einer Sicherheit, die sie selbst ihren Kindern kaum bieten konnten.
Die Lehrer, besonders Minerva und auch Albus, merkten den Druck, der ohnehin schon auf der magischen Welt lag, sich wieder zu einem Teil auf die Schule verlagern.
Es war beinah offensichtlich, dass Voldemort den Terror der letzten
Zeit noch verstärken wollte. Und das Ministerium... war schlicht überlastet.
Minervas Nerven waren bereits angespannt, als sie am ersten September die Erstklässler in die Große Halle führte und sie fürchtete, dass das alles erst der Anfang war.
Das Erste, was sie sah, als sie ihre Gryffindors ansah, war Hermine Granger, die ihren Blick mit einem Lächeln erwiderte.
Das Nächste war weniger angenehm. Zwei kalte, herablassend blickende graue Augen. Victoria Mooray, jetzt Plaggemeyer.
Sie passte so wenig in die Reihen der Gryffindors, wie Cedric Diggory nach Slytherin gepasst hätte. Victiorias Auftreten war kalt, herablassend, aber vor allem provokant. Sie hielt sich nur soweit an die Kleiderordnung, wie sie eben musste. Ihre Haare waren in diesem Sommer dunkelgrün geworden und zu ihren Ohrringen hatte sich ein halb geschlossener Ring mit zwei Spitzen durch ihre rechte Augenbraue gesellt.
Sie sah Minerva abschätzend an, wartete wohl auf eine Reaktion, und nahm den Blick erst von ihr, als Minerva den Lehrertisch erreichte.
Das Problem war nicht die Tatsache, dass Victoria provozierte wo sie gang und stand, dass sie desinteressiert dem Unterricht beiwohnte oder ihn störte. Es war vielmehr die Tatsache, dass sie entweder nicht dazu in der Lage war, oder aber sich schlichtweg nicht verbrüdern wollte. Dazu kam, dass sie seit Mitte ihres vierten Jahres die jeweiligen Erstklässler mit ihrer schroffen Art einschüchterte und eben dies seit letztem Jahr auch mit den Lehrern versuchte, dabei allerdings gewaltig scheiterte.
„Es ist die Sache mit dem Einzelgängertum,", hatte, Severus Snape
vor anderthalb Jahren so weise gesagt, „die sie für Slytherin schlichtweg
ungeeignet macht. Eine Schande."
Die Auswahl ging vorüber und Minerva sah zufrieden auf ihre neuen Schützlinge, die sich - alle 12 - stolz am Gryffindortisch niedergelassen hatten.
Minerva lies sich auf ihrem Platz am Lehrertisch nieder und wartete.
Dass der Tag vorbei ging, oder dass etwas passierte. Seit ungefähr
anderthalb Jahren tat sie kaum etwas anderes als zu warten.
Und es half. Nachrichten, gerade die Schlechten, hatten kaum noch Angriffsfläche,
wenn man auf sie wartete.
Heute aber wartete sie in erster Linie auf das Ende des Tages.
Und als das kam, lies sie sich erleichtert auf ihrem Bett nieder und
umfing den Schlaf dankbar.
~*~
„Miss Plaggemeyer, ich würde es lieber sehen, wenn Sie sich in die erste Reihe setzen würden.", sagte Minerva am nächsten Tag in ihrer ersten Stunde mit den Siebtklässlern der Gryffindors.
„Das tut mir leid.", sagte Victoria und setzte sich seelenruhig in die letzte Reihe.
„Setzen Sie sich in die erste Reihe. Bitte.", setzte Minerva ruhig nach.
Victoria sah sie an und lies ein leises Klacken vernehmen, als der Metallstab,
der durch ihre Zunge gestochen war, offensichtlich an ihren Zähnen
lang fuhr. Sie lächelte.
„Danke.", sagte sie.
Minerva seufzte leicht.
„In die erste Reihe, Miss Plaggemeyer.", sagte sie gedehnt, „Und ich
denke, Sie dürften inzwischen wissen, dass es keinen Sinn hat, meinen
Aufforderungen nicht nachzukommen."
„Nein.", erwiderte Victoria, blieb aber sitzen.
„2 Punkte Abzug für Gryffindor. Und wir haben ein sehr schönes Lehrbuch für diesen Jahrgang, das nur darauf wartet, dass ich Ihnen den Auftrag erteile, es abzuschreiben."
Victoria war ihr einen herablassenden Blick zu, knallte ihr Buch zu und sammelte ihre Sachen ein. Mit zusammengekniffenen Augen lies sie sich schließlich auf einem Stuhl in der ersten Reihe nieder.
„Gut.", sagte Minerva, „Dann können wir jetzt anfangen."
Die Klasse wandte ihre Aufmerksamkeit von Victoria ab und Minerva zu,
als diese sich der Klasse zuwandte.
„Sie haben in den letzten Jahren einige Male ein wenig über Animagi
erfahren, jedoch werden wir erst in diesem Jahr das Thema eingehend behandeln.
Seite 283, Kapitel 12, bitte.", sagte sie.
Der Rest der Stunde verlief ruhig.
Viele der Schüler hatten ihre Ferien noch nicht richtig beendet
und waren von daher alles andere als mitarbeitend, aber das würde
sich in den nächsten Tagen legen.
~*~
„Ich nehme an, Sie hatten heute bereits Ärger, Minerva."
Minerva betrat das Lehrerzimmer und warf Snape einen Blick zu, bevor
sie sich ihm gegenüber setzte.
„Man könnte es so nennen.", antwortete sie, „Obwohl Katastrophe
wohl eher trifft, was einige Slytherins der vierten Klasse in meinem Unterricht
angestellt haben."
Snape lächelte herausfordernd und nickte.
„Das erklärt dann wohl die 15 verlorenen Punkte, auch, wenn ich
das nicht meinte."
„Natürlich nicht, Severus, ich wollte es auch nur angemerkt haben.", erwiderte Minerva und begann den Unterricht für den nächsten Tag vorzubereiten.
„Die ganze Schule spricht über sie.", fuhr er fort, ungerührt von ihrer Beschäftigung.
„Womit sie ihr Ziel wohl auch erreicht haben dürfte.", erwiderte Minerva und machte sich weiter Notizen.
„Und über den Namen.", setzte Snape hinzu, „Man spekuliert, warum sie ihn angenommen hat."
Minerva sah auf.
„Ja.", sagte sie, „ich nehme an, um ihrem Vater eins auszuwischen.
Wie immer."
Snape hob eine Augenbraue.
„Oh...", sagte Minerva und winkte ab, „Mr Mooray war in der letzten Zeit ein häufiger Gast, wie sie wissen. Und seine Tochter zeigt ihm gegenüber das gleiche Verhalten, wie sonst auch." Sie lies ihren Blick kurz über das Kapitel schweifen und schrieb einige weitere Stichwörter auf. „Ich frage mich, ob das alles etwas anderes soll, als ihren Vater zu verärgern."
Snape nickte und stand auf.
„Tee?", fragte er und ging hinüber zur Kochecke.
„Wenn Sie mich so fragen immer.", antwortete Minerva lächelnd.
Ein Lächeln umspielte seine Lippen, doch Minerva war sich sicher,
dass es weder etwas mit dem Tee, noch mit ihr selbst oder Victoria zu tun
hatte.
„Was amüsiert sie?", fragte sie.
Er drehte sich zu ihr um.
„Nichts.", sagte er ernst.
~~*~~
Gut... also... das war... ein Probelauf :)
