A/N: Hier der zweite Teil meines Gedichts - ich hoffe, er gefällt euch!
Viele Jahre war'n vergangen,
Lucius hatte angefangen,
sich mit dem Schafsein abzufinden,
es sollte ihm ganz gut gelingen.
Schließlich war er ein junger Mann,
der tat, was er nicht lassen kann.
Schon in Hogwarts hatte er entdeckt,
ist das innere Schaf einmal geweckt,
drängt es hinaus, will sich bewegen,
lässt sich nicht mehr schlafen legen!
So hat er's sich zur Gewohnheit gemacht,
einmal die Woche in schwärzester Nacht,
gut verborgen im dunklen Wald,
sein alter Ego rauszulassen,
dem Tier in ihm sich anzupassen,
um kurz zu grasen und schon bald
wieder zurück zu laufen auf zwei Beinen,
zu den Menschen, zu den seinen.
Nun lebt er am Manor fein,
schläft nur auf Seidenkissen ein.
Doch immer wieder kommt der Trieb,
'das ist dem Hausherrn gar nicht lieb,
das Tier in sich hervor zu holen.
Also schleicht er auf leisen Sohlen
aus dem feinen Haus hinaus,
zu den grünen Wiesen raus.
Dort verbringt er so manche Stund'
mit Gras statt Kaviar im Mund.
Doch vor dem ersten Tageslicht
ist spätestens das End' in Sicht
und Lucius tauscht die warmen Locken
gegen Kaschmirwolle-Socken.
Die Frau im Haus weiß nichts vom Treiben,
denkt, der Gemahl würde es meiden,
die Nacht zu verbringen im Ehebett,
das fand sie nicht wirklich nett.
Doch als pflichtbewusste Ehefrau
machte sie ihn nicht zur Sau.
Als Lucius eines Morgens merkte,
dass er nachts ungern alleine blökte,
reiste er um die halbe Welt
und kaufte ein um recht viel Geld
ein chinesisches, kleines Hundetier -
„Narcissa, das schenke ich dir!"
Doch damit war der Kauf nicht komplett,
auch zu sich selbst war Lucius nett.
Er erstand für hunderte Galleonen
Merinolangwollschafe, die sich lohnen.
Deren Wolle ist sehr kostbar
und die Tiere unverzichtbar,
dem Herrn die Herde zu sein,
so war auch Lucius nachts nicht mehr allein!
A/N: Na? Bitte schreib' mir, ob es dir gefallen hat. Lizzy
