Das zweite Kapitel ist fertig! Viel Spaß beim Lesen und wenn Ihr eine Review hinterlasst, liebe ich Euch um so mehr!

Blaine und Kurt sahen sich entsetzt an und legten sich auf den Boden. Beide waren bei dem lauten Schuss zusammengezuckt und konnten nicht fassen, was gerade passierte. So etwas passierte sonst doch nur in Filmen oder man hörte in den Nachrichten davon, aber hier in Lima?

Kurt hatte seine Augen fest zusammengepresst und war noch blasser als gewöhnlich. Er war so blass, dass Blaine begann sich Sorgen um ihn zu machen. Während einer der Bankräuber die Kassiererin bedrohte und ihr eine Tasche hinwarf, die sie mit Geld füllen sollte, beobachtete der andere Gangster die Anwesenden. Blaine hoffte, dass dieser Überfall schnell vorbei sein würde, denn er hatte Angst um Kurt und natürlich auch um sich, aber hautsächlich um Kurt. Als er zu Kurt hinübersah, sah er, dass dieser immer noch die Augen geschlossen hielt und irgendwas vor sich hinmurmelte.

„Kurt!" flüsterte er leise, um ihn auf sich aufmerksam zu machen. „Kurt!" flüsterte er erneut, nachdem Kurt nicht reagierte. Nach einem schnellen Blick zu den Bankräubern versuchte Blaine ein paar Zentimeter zu Kurt hinüber zu rutschen, um ihn an der Hand zu berühren. Plötzlich fühlte er, wie sich etwas Kaltes Hartes in seinen Nacken presste und Blaine erstarrte.

„Hatte ich nicht gesagt, keiner rührt sich?" fragte eine kalte Stimme und Kurt riss seine Augen auf.

Er sah, dass einer der Bankräuber Blaine seine Pistole ins Genick presste.

„Bitte tun Sie ihm nicht weh!" sagte Kurt leise.

„Was war das?" fragte der Bankräuber und drückte die Pistole noch stärker in Blaines Genick, so dass dieser einen Schmerzlaut von sich gab und seinen Kopf so flach wie möglich gegen den Boden presste, um dem Druck der Waffe zu entkommen.

„Ich sagte, bitte tun Sie ihm nicht weh!" Kurt sprach ein wenig lauter und sah den Bankräuber dabei aber nicht an.

Der Bankräuber musterte ihn kurz und fing dann an zu grinsen, aber er nahm die Waffe weg von Blaine. Blaine atmete auf, traute sich aber nicht, sich zu bewegen.

„Hey, Alter! Weißt Du was wir hier haben?" rief der Bankräuber höhnisch seinem Kumpel zu, aber er wartete keine Antwort ab. „Wir haben hier zwei kleine Schwuchteln und ich finde, auch eine Schwuchtel muss dafür bestraft werden, wenn sie nicht gehorcht."

Bei seinen letzten Worten holte er aus und schlug Blaine mit der Pistole gegen den Kopf. Der Schlag war nicht besonders hart, doch Blaine, der ihn nicht hatte kommen sehen, zuckte vor Schmerz und Überraschung zusammen und hielt sich seinen Kopf. Er gab nur ein leises Stöhnen von sich und betete darum, dass Kurt nichts Unüberlegtes tun würde.

„Sie…!" stieß Kurt hervor, beherrschte sich dann aber. Innerlich kochte Kurt vor Wut und Angst. Er hätte sich gerne um Blaine gekümmert, aber in dieser Situation war er völlig hilflos.

Der Gangster machte einen Schritt auf Kurt zu und fuchtelte ihm mit seiner Pistole vor dem Gesicht herum. „Was willst Du machen, Homo? Willst Du Deinem kleinen Schwuli-Kumpel hier helfen, häh?"

Kurt schluckte und schloss die Augen. In diesem Moment rief der andere Bankräuber seinen Kumpanen zu sich und Kurt atmete auf.

„Blaine! Blaine, bist Du in Ordnung?" flüsterte Kurt nachdem der Gangster außer Hörweite war.

Blaine blickte hoch und sah Kurt mit schmerzverzerrtem Gesicht an. „Es geht schon Kurt!" erwiderte er leise und hielt sich weiter seinen Kopf.

Kurt hätte nichts lieber getan, als Blaine in den Arm zu nehmen. Da er dies nicht konnte, wisperte er ein: „Gleich ist bestimmt alles vorbei!" zu ihm und nickte ihm aufmunternd zu.

„So Herrschaften! Es war schön mit dieser Bank Geschäfte zu machen!" ertönte die Stimme des Bankräubers, der Blaine geschlagen hatte. „Wir werden sie weiterempfehlen!"

Bitte lass sie schnell verschwinden, damit diese Hölle ein Ende hat und ich Blaine helfen kann!" dachte Kurt, doch dann sah er hoch und sah den irren Gangster vor sich stehen und auf ihn hinunter grinsen.

„Wir brauchen eine Geisel, falls die Bullen hinter uns her kommen!"

Kurt wurde schlecht und er bekam kaum noch Luft, weil er genau wusste, wen der Mann sich als Geisel ausgesucht hatte. Ihn!

Ich weiß, es ist kurz, aber ich habe das 3. Kapitel schon fertig und stelle es morgen rein! Versprochen! Danke an alle, die das hier lesen!