Hier also der zweite Kapitel, hoffentlich mögt ihr es. Die Geschichte habe ich vor sehr langer Zeit geschrieben und muss jetzt einiges noch korrigieren. Für eure Meldungen (Verbesserungsvorschläge, Kritik u.s.w) bin ich offen.

Ein Lichtblitz

Son Goku flog immer noch viel langsamer, als er es eigentlich konnte. Immer nähre kamen die bekannten Auren seiner Söhne und Freunde.

Piccolos Aura hat sich verändert, vermutlich hatte der Namekianer wie besessner trainiert. Seit seiner Vereinigung mit Gott war er um einiges stärker geworden, auch ohne Training konnte er auf derselben Stufe kämpfen wie ein Super Saiya Jin, jetzt war er noch stärker.

Eine neue Aura brachte Goku aus seinen Erinnerungen. Es war Vegeta, unverkennbar und einzigartig war seine Energie über mehre Kilometer Entfernung spürbar. Das brachte den Saiya Jin auf den eigentlichen Grund seines Besuchs.

Einige Momente überlegte sich Son Goku, ob es nötig war Vegeta in die ganze Sache einzubeziehen und er kam zu dem Schluss, dass es unbedingt notwendig war. Auch wenn das Ganze nicht leicht werden wird, nicht für ihn selbst und besonders nicht für Vegeta.

Diese Entscheidung veranlasste Son Goku zu einer anderen Handlung. Er hielt wieder mitten in der Luft an, konzentrierte sich auf einer bekannten Aura und verschwand kurz nachdem Piccolo und Son Gohan ihn als winzigen Punkt am Horizont erkannt haben.

„Wo ist er?", fragte Son Gohan ehe sich selbst, als Piccolo, der neben ihm flog.

Der Namekianer schloss die Augen, es war ihm ein Leichtes die bekannte Aura zu finden, als er sie fand war er ein wenig überrascht sie dort vorzufinden, wo er sie am wenigsten erwartete, bei Meister Quitte.

Son Gohan wartete geduldig, bis Piccolo etwas sagte, denn offensichtlich wusste sein grüner Begleiter wieder Mal mehr als die anderen. Doch Piccolo schwieg, es war allein Son Gokus Sache, er hatte offenbar eigene Pläne. Um nichts in der Welt wollte Piccolo sich und den andren die Überraschung verderben.

Meister Quitte war auf seinen Besuch bestens vorbereitet. Er wusste, dass Son Goku früher oder später wieder in seinem Turm auftaucht.

Er erschien mitten im Raum und sah den Meister schuldbewusst an. Sie haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen und jetzt brauchte der Saiya Jin seine Hilfe.

„Guten Tag, Meister Quitte", sagte Son Goku und für einen winzigen Augenblick konnte der Meister in dem Krieger den kleinen Jungen erkennen, der vor langer, langer Zielt seine Hilfe gesucht hatte.

„Son Goku!", sagte der Alte, „du hast dich ja, ganz schön verändert.", stellte er ohne die geringste Verwunderung fest.

„Ich brauche eure Hilfe, Meister!", sprach Goku und versuchte die Gedanken an die bevorstehende Mission aus seinem Kopf zu verdrängen.

Meister Quitte sah Son Goku prüfen an. Es war erstaunlich, dass die Gedanken des Jungen immer noch ein offenes Buch waren. Tatsächlich, wenn er in der Tat das vorhatte, was in seinem Kopf durchging, dann brauchte er jede Hilfe, die er kriegen konnte.

„Gut!", sagte der Meister und reichte Son Goku einen kleinen Beutel.

„Sie warten schon lange auf dich. Benutze sie klug, aber was sage ich da, du kennst dich ja schon aus."

Son Goku lächelte verlegen.

„Geh schon, man erwartet dich!", sagte der alte Meister und Son Goku konnte den Anflug eines Lächelns erkennen. Er nickte, konzentrierte sich auf Bulmas Aura und war im nächsten Augenblick verschwunden.

Meister Quitte schaute auf die dichte Wolken Decke herunter.

„Früher war es für ihn eine Herausforderung hierher zu kommen! Heute ist er in der Lage diese Welt ohne jede Anstrengung zu vernichten. Wie sich die Zeiten ändern!"

Son Goku landete mitten in der Menschenmenge. Was ihm einen kräftigen Hieb von Bulma einbrachte.

„Bist du denn wahnsinnig?", schrie die Frau, „Wie kannst du es wagen hier ohne Einladung aufzutauchen und mich so zu erschrecken?!", und der mächtige Krieger schien zu schrumpfen untern dem wütenden Blick einer alten Freundin.

Es tat gut, alte Freunde wieder zu sehen, nach so langer Zeit haben sich alle stark verändert, nur Piccolo sah immer noch genau so wie früher aus.

Während Son Goku von seinen Freunden und seiner Familie begrüßt wurde, stand Vegeta daneben und betrachtete mit gespielter Verachtung die ganze Szene.

Was war dieser Kakarot nur für ein Typ? Seine Gütigkeit war einfach ekelhaft, er hatte keine Ahnung, was es hießt ein Saiya Jin zu sein!

Vegeta versuchte zu erkennen, was an Son Goku anders war, doch er konnte nichts merken. Jedes Mal wenn dabei war diese Veränderung zu erkennten entglitt sie ihm wieder. Er schien wie immer zu sein, er lachte, spielte mit seinen Söhnen und hörte sich geduldig eine „Du-bist-ein-schreklicher-Ehemann-Prädigt" von ChiChi an. Doch etwas ist anders geworden. Aber was?

Plötzlich machte Son Goku einen Schritt auf Vegeta zu. Jetzt oder nie!

Er ging noch mal im Kopf die einzelnen Schritte durch. Es wird klappen. Es muss klappen!

Eine blitzschnelle Bewegung und Vegeta war gelähmt. Ein gezielter Schlag, schnell und präzise.

In dem Raum wurde es still.

„Mischt euch nicht ein!", sagte Son Goku mit eisernen Stimmern und ohne sich umzudrehen, „diese Sache gehet nur mich und Vegeta was an."

Er spürte das Entsetzen, das von den anderen ausging und die Wut, die Vegeta verströmte.

„Tut mir leid, Vegeta, aber es geht nicht anders!"

Son Goku schloss die Augen und konzentrierte sich, dann legte er seine Hand auf Vegetas Stirn. Ohne Schwierigkeiten fand er das, wonach er suchte. Eine dunkle Stelle in den Erinnerungen. Er lenkte langsam Vegetas eigene innere Energie auf diese Stelle. Nach einigen Augenblicken spürte er, dass er Erfolg hatte, Vegetas Erinnerungen kehrten zurück. Das Ganze hatte nicht ein Mal drei Sekunden gedauert.

Vegeta konnte sich nicht rühren. Sein Körper schien sich in Stein verwandelt zu haben. Innerlich kochte er vor Wut, wie konnte dieser Mistkerl es wagen ihn auf so eine hinterlistige Weise anzugreifen?

Plötzlich fühlte er wie etwas in seinem Kopf mit einem grellen Blitz explodierte. Das Licht schien sein Gehirn im Brand zu setzen, noch nie in seinem Leben hatte er solche Schmerzen erlebt. Und dann war es vorbei, genau so schnell wie es gekommen war.

Son Goku ließ seine Hand sinken. Er hatte alles gemacht, was er konnte, nun war es an Vegeta die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit einer blitzschnellen Bewegung löste er Vegetas Erstarrung auf, der Saiya Jin sank zur Boden.

„Was hast du mit mir gemacht, du Hund?", keuchte er, sein Körper gehorchte ihm immer noch nicht einwandfrei.

„Tut mir leid, aber es musste leider sein", sagte Goku und erinnerte sich an den Moment, an dem er selbst das erfahren hatte, was jetzt in Vegetas Kopf langsam Gestallt annahm.