Heute geht es los, aber Leute ich bräuchte jemanden, der beta liest. Ich schreibe zwar recht gut (von der Rechtsschreibung) aber trotzdem. Besonders auch wegen eventuellen Formulierungen, die nicht gelungen sind.


Heute: Privet Drive, Surrey, England

Der junge Harry J. Potter saß in seinem Schrank unter der Treppe. Er war gerade aufgewacht. Es war der 31. Juli. Sein zehnter Geburtstag. Gestern musste er den Garten jäten und heute müsse er wohl den Zaun streichen, nachdem dem Blick seiner Verwandten zu schließen. Es musste circa 6 Uhr sein. Er wachte immer um diese Zeit auf. Als er die Schritte im ersten Stock hörte, erhob er sich und ging in die Küche, um Frühstück zu machen, wie er es seit Jahren tat.

Gegen 8 Uhr war endlich fertig mit dem großzügigen Frühstück, dass seine Verwandten jeden Morgen verspeißten. Er bekam nur die Reste. Er saß still auf seinem Platz und wagte nicht ein Wort zu sagen. Er wollte nicht wieder in den Schrank gesperrt werden. Um Punkt neun Uhr hörte man den Briefschlitz und eine Minute später die Türklingel.

Petunia erhob sich öffnete die Tür. Man hörte sie sich mit einem fremden Mann unterhalten, den schließlich offensichtlich hereinbat. Sie rief Vernon zu sich und befahl Harry den Tisch abzuräumen.

Seine Verwandten und der Fremde unterhielten sich eine Weile und zwischendurch schienen seine Verwandten sehr aufgebracht zu sein. Er war gerade mit dem Tischabdecken, als er ins Wohnzimmer gerufen wurde. Er trat in den Raum und sah einen älteren Mann mit leicht angegrauten Haar auf dem Sofa sitzen. Auf seinem Schoß lag ein schwarzer Aktenkoffer. Er war Harry auf den ersten Blick sympatisch.

„Hallo Harry. Ich bin Reginald McGearson und ich bin Anwalt. Ich bin hier, um dich von hier wegzuholen, wenn du es möchtest.", sagte er zu Begrüßung.

Harry erstaunt über diese Aussage, fing sich aber schnell wieder. „Guten Morgen, Mr. McGearson. Ich freue mich sie kennen zu lernen. Meinten sie das ernst, dass ich weg könnte, wenn ich wollte? Wohin?"

McGearson lächelte. „Nun Harry, ja ich meinte es ernst. Allerdings kann ich dir noch nicht sagen wohin. Wir müssen erst zu einer Bank, bevor wir das entscheiden können, aber es wird besser sein, als hier." sagte betont auf die Lumpen blickend, die Harry trug.

„Bank?! Sie sagten nichts von einer Bank. Der Junge hat Geld? Wieso wussten wir nichts davon, als seine Vormünder?", fragte Vernon verärgert.

McGearson blickte Vernon an, als er wäre von einer anderen Welt. „Ja, der Junge hat Geld. Genug für die Schule, ein wenig Taschengeld und den Unterhalt, den sie seit Jahren für sich selbst ausgeben. Das Erbe, dass wir in der Bank klären müssen, hat nichts mit Geld zu tun. Es ist das Vermächtnis seiner Vorfahren, mit dem sie nichts anfangen könnten.", sagte McGearson eindringlich.

„Also Harry, möchtest du mitkommen?", fragte er freundlich. Harry nickte nur.

„Gut. Mr. Und Mrs. Dursley, wenn sie hier bitte unterschreiben, werde ich dafür sorgen, dass Harry nie wieder hierher kommt und, dass sie weiterhin den Unterhalt für ihn erhalten, bis er 17 wird.", sagte McGearson fordernd und reichte ein Formular zu Vernon. Nach einem warnenden Blick von McGearson unterschrieb er und Petunia ebenfalls.

„So, nun, da dies erledigt ist, warum holst du nicht deine Sachen und wir verschwinden?", schlug McGearson vor. „Ich brauche nicht von dem, Sir", sagte Harry. McGearson warf ihm einen Blick zu und nickte.

Beide standen auf und gingen zur Haustür. „Harry, warte.", rief seine Tante. „Warte einen Moment.", sagte sie zu ihm und ging in den Keller. Sie kam keine 5 Minuten mit einer Kiste wieder. „Hier, nimm die mit dir. Es gehörte alles Lily. Ich will nichts damit zu tun haben." sagte sie.

Harry bekam große Augen und wandte sich zornig an seine Tante. „All die Jahre, wo ich gefragt habe, hattest du noch was von ihr? Von meiner Mutter und hast es mir nicht gesagt?", fragte er bebend. McGearson legte eine Hand auf seine Schulter und führte ihn aus dem Haus, nachdem er die Kiste geholt und einen letzten, verachtetenden Blick zu den Dursleys geworfen hatte.

Als sie ins Auto stiegen, wandte sich McGearson an Harry. „Es ist tut mir Leid, dass dies geschehen ist, aber es wird noch mehr kommen, wenn wir an unserem Ziel ist. Dir wurde eine Menge verschwiegen. Aber das besprechen wir am Zielort. Wir brauchen etwas eine halbe Stunde. Warum setzt du dich nicht auf die Rückbank und schaust die Kiste durch?", fragte er vorsichtig. Harry nickte nur und setzte sich auf die Rückbank.

Während der Fahrt, verlor Harry viele Tränen, als er das erste Bild seiner Mutter sah. Auch ein Bild von seinem Vater war dabei. Er fand ebenfalls viele Bücher mit Titeln, wie „Magische Tiere und ihre Pflege" oder „Der richtige Gebrauch eines Zauberstabes". Er wollte McGearson fragen, aber der sagte nur, am Ziel werde ich es dir erklären.

Sie kamen an einem schäbigen Pub an und McGearson hielt ihm ein Cap hin. „Setz die bitte auf, während wir dadrin sind. Den Sinn wirst du gleich verstehen.", sagte er und nahm die Kiste. Harry tat, wie ihm geheißen und folgte ihm durch die Tür. Er hörte McGearson mit dem Barkeeper, Tom, sprechen und folgte ihm weiter in eines der Hinterzimmer. Es war nicht so schäbig wie der Pub an sich, aber auch nicht gerade Luxus.

„Nun Harry, ich bin sicher, du hast viele Fragen, aber lass mich zuerst erzählen. Ok?" fragte er McGearson nach einer kleinen Zeit der Stille. Harry nickte nur.

„Nun Harry, du bist ein Zauberer..." so fing er an Harry über die Zaubererwelt aufzuklären. Er erzählte ihm alles was wusste, alles über Voldemort und den ersten Krieg, wie seine Eltern starben und so weiter. Am Ende lag ein weinenden Bündel in den Armen von McGearson. Er konnte es Harry nicht verübeln. Tom kam rein und brachte ihm einen Becher mit Kürbissaft, gemischt mit einem Beruhigungstrank. Harry trank ihn ohne Widerstand.

„Danke, Tom", sagte McGearson zum Barkeeper. Dieser verneigte sich und ging. Er wandte sich an Harry. „Harry, meinst du schaffst es, noch ein wenig durchzuhalten. Wir müssen noch rüber in die Bank. Es ist jetzt 15 Uhr. Es tut mir Leid, ich würde dich gerne schlafen lassen, aber das muss erledigt werden, bevor der Tag zu Ende ist.", sagte er sanft.

Harry sah ihn aus verweinten Augen an und nickte. McGearson stand mit ihm auf und steckte ihm die kleine Kiste in die Tasche, die Tom für ihn geschrumpft hatte. „Dann los."

Damit gingen beide wieder in den Barraum und durch Hintertür hinaus. Tom folgte ihnen. Er klopfte auf ein Paar Steine. „Willkommen in der Winkelgasse, Harry." sagte McGearson.

Harry hing der Mund offen vor staunen. Er ließ sich von McGearson durch die Gasse ziehen. Er versucht alles in sich aufzunehmen. Sie kamen an einem schneeweißen Gebäude an und betraten es. Es leifen viele merkwürdige Kreatur, Kobolde, wie Harry sich erinnerte, herum. Keine zehn Sekunden, nachdem sie die Bank betreten hatten, kam ein Kobold aus sie zu. „Mr. Gearson und Mr. Potter, wie ich annehme. Willkommen. Kommen Sie ich bringe sie zu Garig."

McGearson nickte und folgte mit Harry. Nach schier endlosen Fluren kamen sie an einem Büro an. Sie betraten es und wurden von einem gemütlichen Raum begrüßt, der vollgestapelt mit Akten war. Hinter einem großen Tisch, saß ein sehr alter Kobold.

„Mr. Potter, welch eine Ehre. Kommen Sie. Ich habe schon auf sie gewartet. Seien Sie natürlich auch willkommen, Mr. McGearson.", sagte der Kobold geschäftigt. Beide nickten ihm zu und setzten sich.

„Also Mr. Potter. In unseren Akten fand sich eine Notiz, dass sie an ihrem 10. Geburtstag, also heute, zu uns kommen und einen Erbschaftstest machen sollten. Es ist recht ungewöhnlich, dass jemand in ihrem Alter diesen Test macht. Nun gut, sollen wir fortfahren und den Test machen?", fragte der Kobold. Harry nickte und der Kobold holte eine verzierte Schale und ein verziertes Messer heraus.

„Nun, Mr. Potter. Ich muss sie bitten sich mit diesem Messer in die Hand zu schneiden und das Blut in die Schale trpfen zu lassen. Die Wunde schließt sich von selbst, sobald genug Blut in der Schale ist. Keine Sorge es ist nicht viel.", versicherte Garig.

Harry holte tief Luft und schnitt sich in die Hand, nachdem er das Messer in die rechte Hand genommen hatte. Er ließ das Blut in die Schale tropfen und die Wunde schloss sich nach gerade mal 5 Sekunden. Dies erstaunte den Kobold, da es normalerweise gute 10 Sekunden dauerte. Gerade als der Gedanke gedacht war, leuchte die Schale in grellen weißen Licht. Es hielt sich einige Sekunden, war aber so hell, dass alle die Augen bedeckten. Als das Licht verschwunden war, lag ein Pergament in der Schale.

„Das ist seltsam. Nun schauen wir mal. Ich darf, Mr. Potter, oder möchten sie selbst?", fragte Garig. Harry nickte und sah zu, wie die Augen des Kobolds immer größer wurden, bevor schließlich bewusstlos vom Stuhl sank. Es war ein Bild, dass man sehr sehr selten sah. Das Pergament segelte auf den Schreibtisch, von wo McGearson es schnappte und Harry reichte. Dieser nahm es und las:

Harry James Potter, Alter: 10

Erbe von den Familien: Potter, Gryffindor, Slytherin, Hufflepuff, Rawenclaw, Myrrdin, Le Fay, Perwett

Erbe von den lebenden Familien: Black

Verließen: 1-10 (Familienverließe + Verließ der Alten), 308 (Schulverließ)

Vermögen: geschätzt: 2 Billionen Galleonen (Grundstücke eingerechnet)

verschiedene Aktien von unterschiedlichen Firmen: Wert geschätzt. 5 Milliarden Galleonen

Nun war Harry kurz vor der Ohnmacht. Er sah zu McGearson mit weit aufgerissenen Augen und hielt ihm den Zettel hin. Auch McGearsons Augen weiteten sich. Während beide auf das Pergament starrten, kam der Kobold wieder zu sich. Er stöhnte und richtete sich auf. „Was ist geschehen?", fragte er seine Gäste.

„Sie hatten einen kurzen Blackout, Master Garig.", sagte Harry freundlich. „Oh, ich entschuldige mich dafür. Allerdings kam ihr sehr überraschend. Nun gut, lassen sie uns das hinter uns bringen. Jede der Familien bringen Titel zu dem Vermögen mit sich. Sie können diese allerdings erst in einem Jahr antreten. Sie haben auch nur eingeschränkten Zugriff auf die Verließe, bis sie zum Kopf der Familien erklärt wurden. Mit Ausnahme des Verließe Nummer 1. Das Verließ der Alten. Zu diesem haben sie schon vollen Zugriff. Allerdings ist mit dem Erbe eine Bedingung verknüft. Jetzt macht er auch Sinn, dass sie jetzt schon hier sind. Wenn sie das Erbe des Verließes der Alten annehmen, dann werden in diesem Verließ ein Jahr verbringen müssen. Als Bedingung steht hier nur: Zum Lernen, für Nahrung ist gesorgt. Sie müssen sich nun entscheiden, Mr. Potter. Es würde nicht mit ihrer Hogwarts Ausbildung in Konflikt treten." erklärte Garig.

Harry dachte eine Weile darüber nach. 'Zum Lernen', das klang nicht schlecht, da er nichts über diese Welt wusste. Er brauchte nicht lange überlegen, dachte aber noch an was anderes. „Master Garig. Ich würde diese Erbe akzeptieren. Allerdings ist ein Jahr allein sehr einsam, deshalb wollte ich fragen, ob es möglich wäre, wenn ich in der Winkelgasse ein Tier suche, mit dem ich die Zeit da unten verbringe. Ich möchte nicht anfangen mit Wänden zu reden, Sir." versuchte Harry lächelnd zu sagen.

Garig schüttelte sich in Belustigung. „Natürlich ist dies möglich, Mr. Potter. Sobald sie das Verließ betreten haben, beginnt das Jahr. Ich würde ihnen allerdings empfehlen ein Tier zu kaufen, dass nicht fliegen muss. Vielleicht eine Schlange oder eine Katze.", schlug Garig vor.

Harry nickte und stand auf. „In Ordnung. Ich nehme die Erben an. Auch die, die ich erst in einem Jahr antreten kann. Könnte ich ein wenig Geld aus meinem Verließ bekommen, dann würde ich mir ein Tier aussuchen und dann in das Verließ gehen, wenn es recht ist." Garig nickte und reichte ihm einen Beutel Geld.

„Hier sind 100 Galleonen drin. Ich werde den Betrag von ihrem Konto abbuchen." Harry nickte und verabschiedete sich bis auf später.

Zehn Minuten später standen Harry und McGearson vor der Tierhandlung. Sie betraten den Laden und Harry spürte, dass er hier etwas finden würde. Sie gingen 5 Minuten durch den Laden, bevor sie an einem schwarzen Panther mit gelbgrünen Augen vorbei kamen. Er war noch ein Baby vielleicht 20 cm lang.

„Das ist er.", sagte Harry sicher und kniete sich vor den Käfig. Langsam streckte er seine Hand aus und der Panther begann an seiner Hand zu lecken. McGearson stimmte Harry zu, dass es eine gute Wahl war und ging los, um einen Verkäufer zu finden.

Zehn Minuten später verließen die beiden Menschen und ein glücklicher Panther, auf der Schulter seines neuen Herrchens, das Geschäft und gingen zurück zu Gringotts.