Es hat zwar ein kleines Weilchen gedauert, aber hier ist der zweite Teil! Ich war echt überwältigt von euren Reaktionen und entschuldige mich für die kleinen Fehler im ersten Teil.

LSF: Ich wusste nicht, das es eine ähnliche Geschichte in Englisch gibt. Ich möchte nicht, dass hier jemand glaubt, dass ich anderen ihre Ideen klaue. Sollten es tatsächlich gravierende Ähnlichkeiten sein tut es mir wirklich leid. Kannst du mir vielleicht den Namen der Geschichte sagen, damit ich sie mir mal durchlesen kann?

Jetzt viel Spaß beim nächsten Kapitel, ich warte sehnsüchtig auf eure Reviews!!

Ivine

BEDROOM DANCING

2.

Just Relax

Draco

Mein Stelldichein mit Potter war jetzt schon fast eine Woche her. Seltsam, dass mich das Erlebnis noch immer überallhin verfolgte, selbst bis in den Schlaf. Wenn ich mich nicht ständig beschäftigte, tauchten die Bilder in meinem Kopf wieder auf. Autofahren ging nicht mehr, seit ich meinen Jaguar vor 3 Tagen zu Schrott gefahren hatte. Und natürlich hatte dieser verdammte schwarzhaarige Bastard wieder seine Finger im Spiel. Ich hatte mir gerade vorgestellt, wie er wieder nackt vor mir stand und mich anlächelte, dabei übersah ich die rote Ampel und prallte mitten auf der Kreuzung mit einem anderen Wagen zusammen. Zum Glück konnten die anderen Fahrer noch rechtzeitig bremsen und ich verursachte keine Massenkarambolage. Nur mein Auto hatte natürlich einen Totalschaden, ich glaube es gab nicht ein einziges heiles Stückchen mehr an meinem geliebten Jaguar. Und das alles wegen Potter!!

Seitdem saß ich in meiner Wohnung. Nein, sitzen war nicht das richtige Wort, eigentlich wanderte ich stundenlang nur auf und ab. Und das tat ich bis zu jenem Moment, an dem es an meiner Tür klingelte. Ich hob eine Augenbraue und blieb stehen. Wer konnte das sein? Ich hatte keine Freunde, wer wusste also, dass ich hier wohnte? Ihr denkt es war Potter? Ja, wahrscheinlich habe ich in meinem tiefsten Inneren auch gehofft, der Schwarzhaarige würde vor mir stehen. Allerdings stand da anstatt eines gutaussehenden, durchtrainierten, sonnengebräunten...ich schweife ab, also jedenfalls stand da anstatt eines jungen Mannes ein...wie soll ich sagen...alter Sack.

Special Agent Crinkle, darf ich reinkommen? Ein kleiner, dicklicher, grauhaariger Mann hielt mir seine Dienstmarke vor die Nase. Ich erkannte sofort, dass er kein Muggelagent war. Ich meine, was würdet ihr von einem Kerl halten, der einen signalroten Bademantel über seinem Anzug trägt und außerdem eine Krawatte mit Mickey-Mäusen wie ein Stirnband um den rundlichen Kopf gewickelt hat? Noch immer sah er mich fragend an.

Chrm. Chrm. räusperte er sich nun und ich beeilte mich, einen Schritt zur Seite zu treten und ihn an mir vorbei in den Gang treten zu lassen.

Was wollen Sie, Mr. Wie war noch ihr Name? fragte ich und wies auf die Tür am Ende des Ganges, um ihm zu bedeuten, dass er sich in das dort liegende Zimmer begeben sollte. Nach einer halben Ewigkeit verstand er wohl, was ich ihm mit meinen fuchtelnden Armen sagen wollte und ging weiter.

Crinkle, Mr. Malfoy, mein Name ist Crinkle. sagte der kleinere Mann und ließ sich auf das Sofa fallen.

NEIN, NICHT DAS SOFA! wollte ich rufen. Es war schon fast so etwas wie eine Reliquie geworden, seit der Goldjunge darauf gesessen hatte. Nur mit viel Mühe unterdrückte ich einen wütenden Aufschrei und setzte mich mit betont langsam auf den Sessel ihm gegenüber.

Also, nun legen Sie los, Crinkle! herrschte ich den Special Agent ungeduldig an. Sie verschwenden meine Zeit!Ich bin mir sicher, sie haben genug davon. Nach meinen Informationen arbeiten Sie schließlich nicht.erwiderte der Grauhaarige ruhig.

Das geht Sie nun wirklich nichts an! Es machte mich wütend, dass ein verschrumpelter alter Opa wie Crinkle Recht hatte. Ich wollte ihn endlich loswerden. Ich wollte wieder in meinen Tagträumen von Potter schwelgen. Dieser verstaubte Agent passte nun wirklich nicht ins Bild.

Es ist wichtig, dass Sie mir jetzt genau zuhören, Mr. Malfoy...Ich könnte schon längst alles wissen, wenn Sie nicht so langsam wären! unterbrach ich Crinkle heftig. Ich machte mir keine Mühe, meine Wut zu verbergen. Ich war der letzte Malfoy - der noch auf freiem Fuß war und sogar lebte - und ich hatte sicher keine Lust, mir von irgendeinem dahergelaufenen Großväterchen auf der Nase herumtanzen zu lassen.

Ich mache es kurz: Es gibt zwei Aufträge. Erstens: Finden Sie Harry Potter. Seit fast zwei Jahren gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm.Ach ja? Vor ein paar Tagen war er noch recht lebendig.

Zweitens: Edward Talbrigt, ehemaliger Todesser, seit 4 Jahren flüchtig, versucht hier einen in der Muggelwelt getarnten neuen Todesserkreis aufzubauen. Finden Sie heraus, wo er sich befindet, wie viele Mitglieder er hat und über welche Schutzzauber er verfügt. Crinkle schwieg und sah ihn ernst an.

Warum ich? fragte ich nur, noch immer fassungslos auf Grund dessen, was der Agent mir gerade eben gesagt hatte.

Als Sohn von Lucius Malfoy ist es sicher einfach, Talbrigts Vertrauen zu gewinnen. Andere Undercover-Agenten kommen nicht in Frage.Und woher wollen Sie wissen, dass ich nicht auch dazu gehöre und ihre Pläne gleich verraten werde?Wir vertrauen auf Dumbledores Urteil.

Potter liegt vor mir im Bett. Nackt. Gefesselt. Der Anblick ist sagenhaft. Sein Körper ist alles, was ich mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen gewünscht habe. Und er soll mir gehören, mir allein. Meine Hände wandern besitzergreifend über seine Brust. Meine Augen sollen sich in seine brennen, er soll nie vergessen, zu wem er gehört. Es soll eine Brandmarke sein für jeden, der versucht ihn zu besitzen. Er windet sich mit angstvollen Blicken unter meinen Berührungen, versucht mir zu entkommen. Aber das wird er nicht. Niemals, nicht nach dieser Nacht. Jede Faser seines Körpers gehört mir, sobald ich nur die Haut unter meinen Fingern gespürt habe. Meine Hände fahren weiter nach unten. Er hebt seinen Unterkörper an, um mir näher zu sein. Mein Goldjunge...willst du es jetzt? Ich will dich besitzen, mehr als alles andere. Ich will deinen Körper, deinen wunderbaren,

anbetungswürdigen Körper....

Erschrocken schlug ich die Augen auf. Mir war heiß. Nur ein Traum? Ich konnte ihn doch ganz genau spüren...ich war erregt. Und wie. Das Bild des gefesselten Potter kam mir wieder in den Sinn und ich stöhnte frustriert auf. Ich wollte ihn, ich wollte ihn so sehr. Scheiß drauf, dass er ein Mann war, Scheiß drauf, dass er Potter war. Ich musste ihn besitzen. Koste es, was es wolle. Aber erst musste ich die Aufträge erfüllen...Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Ich musste sowieso erstmal nur Potter wieder finden, das würde noch das Einfachste sein. Das Vergnügen kam dann sowieso von allein.

Harry

Heute war mein erster freier Tag seit langem und ich genoss die Ruhe und Entspannung. Meistens warf ich mich dann in meine bequemsten (und weitesten) Klamotten, ging in den Supermarkt ein paar Straßen weiter, um mich mit ausreichend Chips und Konsorten auszustatten. Danach knallte ich mich vor den Fernseher. Das war wohl die beste Art, den Horror der letzten Wochen zu vergessen.

Gewalttätige Freier waren schon fast an der Tagesordnung und in diesem Fall war ich froh, meinen Zauberstab noch nicht zerbrochen zu haben, wie ich es einmal vorgehabt hatte. So konnte ich wenigstens die gröbsten Wunden gleich versorgen. Das ging dann so lange gut, bis der Nächste kam. Ihr glaubt nicht, wie viele Männer dich hauptsächlich dafür bezahlen, um die Aggressionen loszuwerden. Es ist nicht primär Sex, was sie wollen, es ist das Gefühl der Gewalt und Macht über jemanden, der ihnen körperlich unterlegen ist. In diesen Nächten konnte ich manchmal kaum schlafen vor Schmerzen. Aber eigentlich ist der Schmerz nicht das, was dich auffrisst. Vielmehr sind es die Blicke, wenn sie dich bezahlen, das macht dich erst richtig fertig. Sie sehen dich so abschätzend, so angeekelt, so demütigend an, als sähen sie nicht einen Menschen vor sich, sondern einen widerlichen Parasiten. Und der muss so schnell wie möglich vernichtet werden. Sie verachten dich dafür, dass du deinen Körper verkaufst...doch sind nicht eigentlich sie die Verachtungswürdigen? Viele von ihnen haben schließlich eine Familie und stehen nicht zu ihren Neigungen. Wie feige sie alle sind...

An Tagen wie diesen dachte ich immer wieder daran aufzuhören, doch am nächsten Abend stand ich doch wieder an meiner gewohnten Stelle und ließ einen nach dem anderen über mich ergehen. Deshalb zog ich es vor, nicht nachzudenken und zog mir lieber die hirnlosen Serien im Fernsehen rein.

Das Fernsehpärchen war gerade an der Stelle Wie konntest du mir das antun, Andrew?, als das schrille Geräusch meiner Türglocke mich abrupt aus meiner Fantasiewelt riss. Ich überlegte erst, einfach gar nicht aufzustehen, doch nachdem das penetrante, nervtötende Klingeln auch nach ganzen 5 Minuten nicht aufhörte, richtete ich mich seufzend auf und ging, leise vor mich hingrummelnd, zur Tür. Ein Blick durch den Türspion zeigte mir einen großen, blonden, gutaussehenden Mann. Ihr habt richtig geraten, kein anderer als Draco Malfoy stand vor der Tür und nahm den Finger nicht mehr von meiner Klingel. Ich war wohl wirklich verdammt gut gewesen, wenn er mich jetzt schon zu Hause aufsuchte... Ich konnte nicht anders und begann zu grinsen und erhörte schließlich das sehnsüchtige Geräusch.

Darf ich reinkommen? Hatte ich richtig gehört? Draco Malfoy, der absolut unhöflichste Mensch, den man sich denken kann, bat mich um etwas? Das waren nun wirklich neue Töne. Und wenn ich mich richtig erinnere, hatte Malfoy etwas in seiner Stimme, das mein Mitleid erregte.

Ich ließ ihn an mir vorbei ins Wohnzimmer treten. Mir war durchaus klar, dass meine Wohnung um einiges schäbiger war als seine. Aber schließlich war ich auch erst vor kurzem hier eingezogen und zum Verschönern war ich einfach noch nicht gekommen. Komisch, dass ich mir in diesem Moment Gedanken darüber machte, was der Blonde über meine Wohnung denken könnte. Ich hatte keinen Grund, mich zu schämen. Er kam doch angekrochen, nicht ich. Ein weiterer Gedanke kam mir in den Sinn.

Woher weißt du eigentlich, wo ich wohne? fragte ich und betrachtete ihn misstrauisch. Er konnte es doch gar nicht wissen.

Ich hab dich zufällig aus dem Supermarkt kommen sehen und bin dir gefolgt... Malfoy ließ sich elegant auf einen meiner Sessel fallen.

Was fällt dir eigentlich ein, mich zu verfolgen? Ich blitzte ihn düster an. Schließlich fing ich an den guten Gastgeber zu spielen und stellte den Fernseher stumm. Möchtest du was trinken? fragte ich und blickte noch immer auf den Bildschirm. Andrew und seine Flamme waren gerade auf dem besten Weg sich wieder zu versöhnen.

Kaffee. Bitte.

Ich erhob mich wieder aus dem Sofa, setzte den Kaffee auf und stellte schon einmal zwei Tassen bereit. Danach kehrte ich wieder zu meinem Gast zurück. Schweigend saß ich Malfoy gegenüber. Seine Blicke waren mir unangenehm. So lüsterne Blicke hatte ich noch nie gesehen. Zerstreut blickte ich wieder auf den Bildschirm. Keine gute Idee. Andrew und sein Mädel waren gerade ganz schön bei der Sache. Ich schaltete den Fernseher aus und sah wieder auf. Malfoy hatte ebenfalls interessiert die Vorgänge auf der Mattscheibe beobachtet und trug nun ein eindeutiges Grinsen auf dem Gesicht. Das Gefühl, dass er mich gerade vor seinem inneren Auge auszog, war unerträglich. Eine innere Unruhe ergriff von mir Besitz und ich hatte das unbedingte Gefühl, etwas klar stellen zu müssen: Übrigens, zu Hause schieb' ich keine Nummern...also, wenn du deswegen hier bist, dann kannst du gleich wieder verschwinden.

Draco

Natürlich hatte er meine Blicke bemerkt. Mein Begehren war auch wirklich offensichtlich gewesen. Er war wohl nervös geworden und ich konnte das einerseits verstehen, aber andererseits sträubte sich alles in mir, das zu akzeptieren. Wie konnte dieser Luxuskörper es wagen, sich mir zu verwehren. Ich meine, Potter tat das schließlich freiwillig. Es war sein Job, seinen Körper denen zur Verfügung zu stellen, die ihn haben wollten. Und wie ich ihn wollte. Das Traumbild des mir völlig ausgelieferten Schwarzhaarigen tauchte wieder in meinen Gedanken auf. Wie konnte Potter mir das antun? Niemand außer mir sollte ihn haben, nur mir sollte er gehören!

Wenn du nicht deswegen hier bist, warum denn dann? fragte mich Potter jetzt und blickte mich mit seinen grünen Augen durchdringend an. Er riss mich aus meinen Gedanken und ich konzentrierte mich auf das, weswegen ich wirklich hergekommen war. Ihr habt doch nicht etwa gedacht, ich hätte einen anderen Grund, als den einen Auftrag des Geheimdienstes zu erfüllen, oder? Okay, okay, ihr hattet recht, ich hatte eigentlich noch etwas anderes vor. Weshalb sonst hätte ich mir kurz vorher noch 300 Pfund vom Geldautomaten holen sollen...?

Die Sache ist ganz einfach...gestern Abend stand plötzlich der Geheimdienst vor meiner Tür und beauftragte mich, dich ausfindig zu machen... Ich zuckte mit den Schultern. Ich hab' gehört, du hast seit zwei Jahren kein Lebenszeichen mehr von dir gegeben? Nun war es an mir, Potter forschend anzusehen.

Der Geheimdienst beauftragt ausgerechnet dich mich zu suchen. Mal ehrlich, das hast du dir doch gerade eben ausgedacht. Welcher vernünftige Agent würde den Erzfeind seines Gesuchten losschicken, um ihn zu finden? Potter lachte und zeigte mir seine gepflegten Beißerchen. Es schien, als wäre dieser Körper bis ins letzte Detail perfekt. Was deine Frage angeht...nachdem ich meinen gesamten Besitz dem St. Mungos gespendet hab, natürlich anonym, verließ ich die Zaubererwelt. Anfangs hatte ich noch Kontakt mit Hermine, aber das hat auch schon lange aufgehört. Es war wohl die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe... Der Schwarzhaarige hielt inne und blickte stumm aus dem Fenster. Ich wollte ihn gerade dazu bringen, mehr zu erzählen, als er von selbst fortfuhr: Ich wollte mich ohne Zauberei durchschlagen, aber in der Muggelwelt einen Job zu finden, der dir das Essen und die Wohnung bezahlt, ist so gut wie unmöglich...und somit wären wir wieder am Anfang der Geschichte gelandet...

Potter erhob sich und ging an mir vorbei in die Küche.

Du hättest auch einfach zurückgehen können...einen Job hättest du doch immer gefunden! rief ich ihm nach.

Mit einem Tablett, auf dem zwei Tassen standen, kam er zurück ins Wohnzimmer. Ich bemerkte, dass seine Hände leicht zitterten.

Es ist so viel passiert, an das ich nicht erinnert werden möchte...ich wollte einfach alles vergessen, was gewesen ist, und neu anfangen. Alle haben immer große Dinge von mir erwartet, hier ist das nun wirklich nicht so. Es wird nur von mir erwartet, dass ich Talbrigt den verlangten Teil meines Lohns abgebe und das mache, was die Freier wollen... Er setzte sich, das Tablett noch immer balancierend, wieder auf die Couch. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich nicht weiter in seine Privatsphäre vordringen sollte. Potter war schon wieder in Gedanken versunken, als er jetzt das braune Getränk schlürfte und aus dem Fenster in die Nacht blickte. Der Teil mit dem Vergessen schien nicht besonders gut funktioniert zu haben und einen winzigen Moment lang schlich sich etwas wie Mitleid in mein Herz, bis mir einfiel, dass der Schwarzhaarige kein Mitleid wollte.

MOMENT! Was hatte Potter gesagt, wem er einen Teil seines Lohnes abgeben musste?

Wie heißt dein Zuhälter, Potter? platzte ich, entgegen meiner sonst eher ruhigen Art, heraus.

Der Schwarzhaarige sah mich verständnislos an. Talbrigt. Aber was interessiert dich das?Mensch, dieser Typ muss ein echter Trottel sein...erkennt seinen größten Feind nicht, selbst wenn er vor ihm steht...ich meine klar, du hast dich verändert, aber...Wovon zum Teufel redest du eigentlich Malfoy?!Edward Talbrigt ist ein gesuchter Todesser, der hier in der Muggelwelt einen neuen Todesserkreis aufbauen will. Ich soll dort als Undercover-Agent eingeschleust werden...wenn der Geheimdienst wüsste, dass sich Harry Potter bereits dort befindet...Du wirst dich unterstehen, irgendjemandem zu erzählen, wo ich lebe und was ich mache, verstanden? Erzähl' ihnen, was du willst, dass ich bei einem Autounfall ums Leben gekommen bin meinetwegen...Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben und eigentlich dachte ich, dass mein Leben endlich einmal normal verlaufen würde und ich nicht schon wieder mitten in einer Verschwörung stecke! erklärte Potter heftig und errötete vor Zorn.

Ich finde nicht, dass ein Job als Stricher besonders normal ist... warf ich grinsend ein. Und außerdem, was willst du dagegen machen, wenn ich dem Geheimdienst sage, wo du steckst?Dann Malfoy, bist du ein toter Mann... erklärte Potter und blickte mich düster an.

Ich hab einen Vorschlag...du lässt mich ran und ich halt meine Klappe...

Harry

Du bist ein verdammter Wichser, Malfoy! spie ich förmlich heraus.

Gib einfach auf, Potter. Ich war schon immer besser als du und das weißt du auch...du wirst nie gegen mich gewinnen... meinte der Blonde in seiner unverwechselbaren Gelassenheit.

Ach ja? fauchte ich und stürzte mich unversehens auf ihn. Ich wollte nichts anderes, als ihm sein beschissenes Grinsen aus dem Gesicht prügeln, das mich nun schon den ganzen Abend störte. Malfoy wollte es doch nicht anders. Nach kurzem Gerangel hielt Malfoy meine Hände in einem eisernen Griff über meinem Kopf fest und saß auf mir. Alles wütende Gestrampel half nichts, ich hatte verloren. Schon wieder einmal...

Du bist aus dem Training, Potter. erklärte der Blonde wieder mit dem provozierenden Grinsen auf den Lippen. Ich sollte mir jetzt meinen Gewinn abholen...was meinst du?Glaubst du, ich mach's umsonst? Das hättest du wohl gern!! Wenn ich schon gegen alle meine Prinzipien verstieß, dann wollte ich wenigstens auch einen kleinen Vorteil daraus ziehen. Mit Malfoys Geld konnte ich immerhin für den Rest der Woche frei nehmen.

Weil du's bist...zufällig habe ich gerade noch 300 in der Tasche...Ach und du bist nicht wegen Sex gekommen? Das kannst du deiner Großmutter erzählen..! Es war nicht zu fassen. Wie notgeil konnte man eigentlich sein?

Ich würd' ja gern, aber sie ist leider schon tot...Leck mich, Arschloch! fuhr ich ihn wütend an.

Das kannst du haben....

Wieder dieses Grinsen. Irgendwann würde er hierfür sehr sehr lange leiden müssen, so viel war klar.

So, das war es für heute. Sorry, diesmal gab es nicht so viel HxD Action, aber ich hoffe ihr bleibt mir trotzdem treu...