Disclaimer: Die TV Serie CSI NY und der Charakter Detective Mac Taylor gehören CBS und Bruckheimer / Zuiker! Nicht mir!

AN: Und hier ist das nächste Kapitel! Es gibt einen Zeitsprung und die Familie packt ihre Sachen! David ist immer noch nicht begeistert von der Reise und kann das vor seinem Vater auch leider nicht sehr gut verbergen ...


Am nächsten Vormittag gegen kurz nach neun Uhr sass Mac in seinem Wagen auf dem Fahrersitz und löste die Verankerungen des Blaulichts von der Armatur. Die Fahrertür war geöffnet und der Kofferraum bereits so weit ausgeräumt, damit das Gepäck der Taylors bequem darin Platz hatte. Die Sonnenstrahlen hatten sich ihren beschwerlichen Weg durch die Wolken gebahnt und versuchten jetzt den Asphalt, Hausdächer und Wagen, die überall in der Jefferson-Street geparkt waren, aufzuwärmen.

Plötzlich hörte er Schritte neben dem Wagen, ließ seine Finger an der dicken Mutter, die er gerade unter dem Armaturenbrett lösen wollte und sah nach hinten. Er konnte seinen Stiefsohn erkennen, der in Jeans, schwarzem Pullover und Winterstiefeln an der Beifahrertür stehen geblieben war und sie jetzt öffnete.

"Hey," sagte der Mann kurz lächelnd und starrte dann wieder skeptisch auf die dicke Schraube und Mutter, die sich immer noch nicht wirklich gelöst hatte. "Willst du mir helfen?"

Etwas unschlüssig stand David neben dem Dienstfahrzeug und sah nicht so aus, als ob er die kommende Fahrt und das verlängerte Wochenende mit seiner Familie genießen wollte. Er war immer noch sauer, dass er seine Pläne absagen musste und er war wütend auf seinen Vater, der ihn dazu gezwungen hatte.

Der Junge setzte sich auf den gemütlichen Beifahrersitz und ließ die Tür offen. Kurz musterte er Mac und dessen Arbeit und lehnte sich dann stöhnend in den Sitz hinein.

"Weiß nicht ..."

Irgendwie hatte er keine Lust auf gar nichts ... David hatte heute früh zwar versucht ein anderes Gesicht zu machen, so wie es Stephen gestern Abend von ihm verlangt hatte, doch seine innere Wut konnte er leider nicht so schnell ablegen. Auch wenn das hieß, dass er Ärger mit seinem Vater bekommen würde.

Mac drehte weiter an der Mutter. "David, komm! Hilf mir mal, dann geht es schneller, hm? Such mit den Fingern die andere Mutter und dreh sie von der Schraube runter, damit ich das Blaulicht abnehmen kann."

"Warum willst du es überhaupt abnehmen und hier lassen?"

Taylor sah ihn wieder an. "Ich möchte in Vermont nicht unbedingt auffallen und es soll nicht jeder wissen, dass ich ein Cop bin, okay? Außerdem denke ich nicht, dass wir es brauchen werden."

"Okay," gab David Schulter zuckend zurück und beugte sich mit dem Gesicht ein Stück unter das Armaturenbrett. Schnell suchte er mit den Fingern nach der besagten Schraube und Mutter und begann langsam zu drehen. Er schielte zu Mac hinüber. "Mac? Kann ich vielleicht bei euch mitfahren?"

"Nein, David! Das hatten wir doch vorhin beim Frühstück schon besprochen oder," verneinte der Mann Kopf schüttelnd und grinste leicht. "Du fährst bei deinem Dad und Alex mit und ich mit Jason! Wir werden vorraus fahren, weil ich das bessere Navi habe und wenn wir eine Pause einlegen sollen, dann sagt ihr uns Bescheid und wir halten irgendwo, okay?"

David seufzte tief, während er weiter die Mutter löste. Irgendwie hatte er gewusst, dass sein Stiefvater nein sagen würde, doch versuchen wollte er es trotzdem!

Nur eine Minute später waren die beiden Muttern herausgedreht und Mac zog das Blaulichtsystem vorsichtig hoch und löste es vom Wagen. Er reichte es an David weiter, der das elektronische Gerät mit beiden Händen festhielt und Mac dabei zu sah, wie dieser die beiden Stecker des dünnen Kabels trennte und es vollständig vom Wagen abkoppelte.

"Okay, erledigt," sagte Taylor schmunzelnd und wischte kurz mit der Handfläche über das Armaturenbrett. "Bringst du es bitte rein und legst es vorsichtig ... ins Schlafzimmer und in den Schrank?"

David nickte.

"Das Kabel kannst du aufwickeln, ja? Also tritt bitte nicht drauf rum."

"Ja," gab der blonde Junge zurück und stieg aus dem Wagen.

Er ließ die Tür offen stehen, warf sich das dünne Kabel über die Schulter und spazierte über die Wiese und die Veranda. Oben angekommen stieß er mit dem Ellbogen die angelehnte Haustür auf und betrat die Lobby.

Nachdem David das teure System auf das untere Brett des Kleiderschrankes von Mac und seinem Vater gelegt hatte, war er in sein Zimmer verschwunden.

Seine gepackte Reisetasche lag auf dem gemachten Bett. Danaben ein paar Handschuhe, eine schwarze Wollmütze, sein Handy und der MP-3 Player für die langweilige Fahrt!

David überlegte, sah dann kurz auf den Flur, doch Alex und Jason waren in ihren Zimmern und sein Vater im Garten, um nachzusehen, ob dort alles in Ordnung war. Schnell zog er die Schreibtischschublade auf, wühlte darin herum und nahm eine PackungLucky Strike und ein Feuerzeug aus dem Versteck.

Er spazierte wieder zu der fertig gepackten Reisetasche zurück und öffnete die Zigaretten. Schnell zupfte er die dünne Folie ab, warf sie in den Papierkorb und nahm eine Kippe heraus. Schnell stopfte der blonde Teenager dann die nicht mehr volle Packung ganz unten hinein und steckte das Feuerzeug mit der einzelnen Zigarette in seine Jeanstasche.

Dann zog er den Reißverschluß der Tasche zu und stellte sie an die Zimmertür als Stephen plötzlich vor ihm stand.

"Ehm, ist was Dad," fragte der Teenager unsicher.

Hat der jetzt was von den Kippen mitgekriegt oder was?! Hoffentlich nicht ...

Der Arzt betrachtete ihn kurz, während er sich mit einer Hand an dem Türrahmen abstützte. Sein Blick fiel auf die gepackte Tasche neben der Tür.

Er hob eine Augenbraue. "Hast du fertig gepackt oder fehlt noch irgendwas?"

"Nein, ich hab alles ... Kann-kann ich vielleicht bei Mac und Jason mitfahren bitte?"

Innerlich hoffte er wieder, doch sein Vater schüttelte verneinend den Kopf. "Ich dachte, wir haben das vorhin beim Frühstück schon besprochen, David? Die Antwort ist und bleibt nein! Ich möchte nicht, dass du Mac auf dieser 6-Stunden-Fahrt - und es werden nur sechs Stunden sein, wenn wir in keinen Stau kommen ... Ich möchte nicht, dass du ihm auf die Nerven gehst, nur weil du nicht mit mir fahren willst!"

Das Gesicht von David veränderte sich sofort - seine Hoffnung war dahin. Er wusste genau, wenn er Stephen jetzt noch weiter pushen würde, würde dieser ganz sicherlich die Geduld verlieren und ihm ein paar verpassen. Vor der langen Fahrt konnte sich David das überhaupt nicht leisten, denn sein Po hatte gestern schon genug abbekommen und pochte jetzt noch ein bißchen, wenn er sitzen musste.

"David," fragte der Mann noch mal, als er den enttäuschten Blick bemerkte. "Wir haben uns verstanden, ja?"

Sein Junge versuchte ein genervtes Seufzen zu unterdrücken ... "Ja, Dad. Ich hab's kapiert. Ist schon gut!"

"Soll ich die schon mit runter nehmen," fragte Stephen dann und deutete mit dem Finger auf die Reisetasche neben sich.

David zuckte die Schultern. Gerade war ihm irgendwie alles egal ... "Ja, wenn du willst?!"

Stephen legte den Kopf schief und öffnete erneut den Mund. "Ist-ist hier irgendwas drin, was nicht drin sein soll? Etwas wo ich der Meinung wäre, dass du es nicht haben und schon gar nicht zu Mum mitnehmen sollst?"

Oh oh ... wie kommt er da jetzt bitte drauf?! ... Los, lüg! "Nein!"

"Bist du sicher, David?" Ein gezielter Blick auf das schwere Gepäckstück ... "Wenn ich die Tasche jetzt aufmache und ein bißchen drin rumwühle finde ich keine Packung Kippen oder eine Flasche von irgendwas? Nein?"

Sein Sohn sah ihm irritiert in die Augen. Er hob beide Hände und fing an wild zu gestikulieren. "M-machst du das auch bei Alex?! Oder nur bei mir, Dad?! Was soll das?"

"Ich möchte, wenn wir bei Mum sind, keine Überraschungen erleben und schon gar nicht, will ich meinen 15-jährigen Sohn dabei beobachten müssen, wie er sich eine Zigarette nach der nächsten ansteckt, nur weil wir mal in einem anderen Staat sind! Alex wird bestimmt nicht rauchen, weil er gelernt hat, das zu unterlassen und dass es ziemlich ungesund ist. Und Alex hat keine Probleme damit, seine Mutter zu besuchen und mal was anderes zu sehen, als dieses Haus, diese Strasse und diesen Ort!"

"Ja, okay," gab David seufzend zurück und senkte den Blick auf die Türschwelle vor sich. Bitte mach die Tasche nicht auf ...

Er spürte Stephen's Hand. Der Mann strich ihm sanft durch das blonde Haar, so dass David den Blick hob und ihm wieder ins Gesicht sehen musste.

"Ich werde da jetzt nicht reinsehen, denn ich vertraue dir, David," klärte er seinen Sohn leise auf. "Aber sollten dich Mum, Mac oder ich beim Rauchen erwischen. Oder solltest du es mit dem Trinken übertreiben, obwohl ich dir dazu etwas gesagt habe, versprech ich dir hiermit, dass du und ich dann ein Gespräch führen werden. Und es wird bestimmt nicht beim Reden bleiben! Alles klar? Hast du verstanden?"

David versuchte sich seine Nervosität nicht anmerken zu lassen, sondern nickte leicht. "Ja, Sir! Ich hab verstanden."

Stephen nahm seine Hand zurück und griff dann endlich nach der Tasche. Er wandte sich von David ab und machte einen Schritt auf den Flur.

"Mißbrauch mein Vertrauen nicht, David! Nicht hier und nicht in Vermont! Ich möchte mich erholen und nicht wie ein Bluthund hinter dir her rennen und jeden deiner Schritte verfolgen müssen, hm?"

Oh, man, er wird mir so den Arsch aufreißen, wenn ich mir ne Kippe anstecke. Verdammt!

David nickte schnell. "Ja, Dad, ist okay! Ich hab's kapiert ..."

"HASE," hörten sie dann Mac's laute Stimme von unten.

Stephen seufzte und machte einen weiteren Schritt auf den Flur hinaus, bevor er sich meldete. "JA! OBEN!"

Als Mac die Wendeltreppe hinauf kam, lächelte er seinem Mann kurz zu, der immer noch David's Tasche in der Hand trug und wandte sich dann an David.

"Vergiss nicht, mal in den Kühlschrank zu gucken und dir was zu Essen für die Fahrt raus zu suchen, Dave! Wir halten zwar ein paar Mal an und werden auch was richtiges Essen, aber wir wollen so schnell es geht bei Mum ankommen und nicht so viel Zeit vertrödeln!"

"Ja, mach ich," gab David zurück und hob frustriert beide Hände. "Kann ich jetzt bitte wieder allein sein? Oder ist noch was Wichtiges?"

Mac sah Stephen an, der leicht den Kopf schüttelte und dann an seinem Ehemann vorbei ging und die Treppe hinunter lief um die Tasche in der Lobby abzustellen und nach seinem BMW zu sehen, der die sechs stündige Fahrt hoffentlich heil überstehen würde.

Dann wandte sich auch Taylor ab, zog die Zimmertür leise zu und schlenderte hinüber ins Schlafzimmer um sein Handy vom Strom zu nehmen, das Ladegerät einzupacken und noch Bargeld einzustecken.

Nach einer guten halben Stunde waren beide Wagen bepackt und bereit für die lange Fahrt! Die Connors und Taylors hatten sich fertig angezogen, die Winterjacken in die Kofferräume auf das Gepäck gelegt, damit sie sich bei einer Rast schnell für die Kälte wappnen konnten und Stephen hatte Sue Bescheid gesagt, dass sie jeden Moment los fahren würden.

Alex hockte jetzt mit seinem Bruder auf dem Rücksitz des BMW, während Stephen die Zielkoordinaten in das alte Navigationssystem eintippte und dann wartete, dass die Route berechnet wurde. Zwar würde er hinter Mac herfahren und ihn bestimmt auch nicht aus den Augen verlieren, doch es war trotzdem gut zu wissen, dass das eigene Navi Bescheid wusste.

Sein um ein Jahr jüngerer Bruder schnallte sich an, verschränkte dann leicht genervt die Arme vor der Brust und spähte an der Kopfstütze des Vordersitzes vorbei durch die Windschutzscheibe auf das geschlossene Garagentor. Er hatte sich extra den Platz direkt hinter seinem Dad ausgesucht, damit der ihn nicht die gesamten sechs Stunden im Blick hatte.

Hinter ihnen war der schwarze Cadillac auf die Strasse gerollt und wartete jetzt einige Meter vom Haus entfernt auf seinen Begleiter. Stephen warf noch mal einen Blick auf die Tankanzeige, bewegte dann seinen grauen Wagen auf die Jefferson-Street hinaus. Mac gab Gas und Stephen folgte ihm mit gebührendem Abstand!

Während das Duo in gemäßigtem Tempo aus der Strasse herausfuhr, kramte David in der Tasche seines Pullovers, zupfte seinen MP3-Player hervor, entknotete die dünnen Kabel und stellte ihn an. Gelangweilt stopfte er sich die Kopfhörer in die Ohren und steckte dann seine Hände mit Gerät wieder in die vordere Känguruhtasche, um sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren und erstmal mit niemandem sprechen zu müssen. Ganz besonders nicht mit Stephen!


Fünf Stunden später waren die beiden Autos auf einem zugeschneiten Parkplatz einer Raststätte geparkt und Stephen sass auf dem Fahrersitz und telefonierte per Freisprechanlage mit Susan! Außer ihm war niemand im Wagen. Alex und David hatten sich mit Jason gemeinsam in die Raststätte und Tankstelle verzogen um ein paar Dinge einzukaufen und sich mal der Kontrolle und Beobachtung ihrer Väter zu entziehen.

Stephen warf einen Blick auf die Uhr im Armaturenbrett und öffnete dann wieder den Mund, um Sue zu antworten mit der er verbunden war.

"Ich glaube, dass wir noch mindestens zwei Stunden brauchen ..."

"Oh, wow! Warum so lange, Steve?"

"Wir haben ein paar Pausen extra gemacht und dann hatte ich leider noch eine kleine Meinungsverschiedenheit mit unserem Sohn, Liebes," sagte der Mann seufzend und warf einen kontrollierenden Blick auf das Navigationsgerät und die Anzeigen.

"Mit wem," fragte Sue vorsichtig.

"David!"

Sue seufzte. "Was ist denn geschehen?"

"Er hat nicht wirklich Lust auf diesen Ausflug, Sue und-"

"Und auf mich," unterbrach die blonde Frau ihren Ex-Mann.

Der Arzt räusperte sich verlegen und fuhr sich mit den Fingern müde durch die Augen. "Ja, tut mir leid, Babe! Er ist sauer auf mich, weil ich ihm das Wochenende und seine diversen Verabredungen versaut habe und das alles nur, um ein paar Tage bei dir zu verbringen."

"Und was ist noch passiert?"

"Ich hab ihm gesagt, dass ich es schön finden würde, wenn er etwas bessere Laune hätte und endlich mal ein anderes Gesicht machen würde, aber unser Kleiner hat mich abblitzen lassen und ich hab ihm dazu ein paar Takte gesagt und war dabei sehr direkt! Das ist passiert! Jetzt schmollt er den Rest der Fahrt über!"

"Oh, nein," machte Sue leise. Sie hasste es, wenn sich Stephen mit den Jungs stritt und dann energischer werden musste. Denn das lief meist darauf hinaus, dass er ihnen eine gehörige Standpauke hielt und sie anschließend disziplinierte, wenn er der Meinung war, dass David oder Alex es verdient hatten.

"Sue, bist du noch da?"

"Ja, ja, ich- ... Stephen, du hast David doch nicht ...?"

"Nein, hab ich nicht, okay? Jedenfalls noch nicht! Aber unser Sohn weiss sehr gut, dass meine Geduld auch irgendwann zu ende ist und dass wir noch ein ganzes Stück fahren und er auf seinem Hintern sitzen muss. Es sei denn, David möchte zu dir laufen."

"Das denk ich nicht," meinte die Frau sofort. "Stephen? Drück bitte ein Auge zu, wenn er sich noch mal bockig verhält oder so was in der Art, ja? Mir zu Liebe? Ich möchte nicht, dass er hier aus dem Auto springt und den Rest des Tages im Stehen verbringen muss, nur weil du letztendlich die Beherrschung verloren hast, okay? Ja?"

Der Mann seufzte tief und warf kurz einen Blick durch das Beifahrerfenster. Neben ihm standen zwei Autos und dahinter der schwarze Cadillac seines Mannes. Von den Jungs fehlte noch jede Spur ...

"Ja, okay," antwortete er dann leise. "Ich werd jetzt mal auflegen. Ich muss pinkeln."

"Wie geschickt du doch das Thema wechseln kannst, wenn du meinst, dass du im Recht bist, Doktor!"

Er rollte mit den Augen. "Ja oder?! Also wir sehen uns in circa zwei Stunden an der Hütte. Bis dann, Sue!"

"Ja, bis nachher! Bye Steve!"

"Bye!"

Nachdem Stephen das Gespräch beendet und aufgelegt hatte, stieg er aus seinem BMW in den Schnee und schlug die Tür zu. Schnell umrundete er das Fahrzeug, inspizierte kurz die Schneeketten und schlenderte dann zu Mac hinüber, der drei Parkplätze weiter an seinem Cadillac stand und an seiner mitgebrachten Colaflasche trank.

Mac schloss die Plastikflasche und stellte sie vorsichtig auf die Motorhaube, als er Stephen herankommen sah. Er steckte die kühlen Hände in die weichen Taschen des schwarzen Mantels und lächelte.

"Auch hier?"

Connors trat auf ihn zu, grinste und küsste Mac liebevoll auf die warmen Lippen. Der Cop schloss seine Augen, während er den tiefen Kuss sichtlich genoss und zog seine Hände wieder aus den Taschen, um Stephen damit unter die Jacke zu fassen. Sanft schob Mac seine Hände unter den dicken Stoff des Mantels und schließlich in den Pullover und T-Shirt, bis er die weiche und warme Haut fühlen konnte.

Etwas überrascht durch die kalten Hände, zuckte Stephen kurz zusammen und machte instinktiv einen kleinen Schritt rückwärts.

"Du bist kalt," sagte der Arzt leise.

Doch nach nur ein paar Sekunden hatte sich sein Körper an die Temperatur gewöhnt und Stephen machte wieder einen Schritt vorwärts bis er dicht vor Mac stand.

"Was glaubst du, warum ich das hier tue," neckte Taylor ihn grinsend, während er immer wieder über die warme Haut von Stephen strich. Langsam wurden seine Finger wärmer ...

"Ich hätte da einen Vorschlag um dich ein bißchen aufzuwärmen ..."

Stephen starrte ihn an. Natürlich wusste er ganz genau was Mac damit sagen wollte, doch wollte er das unbedingt hier tun? Auf einem Parkplatz einer Tankstelle am Rand des Highways? Hier waren einige Autos geparkt und die Besitzer könnten jeden Augenblick zurück kommen!

Er schüttelte den Kopf. "Bist du verrückt?!"

"Wieso," fragte Mac lüstern und küsste seinen Ehemann auf die Wange und dann den Hals, während er ihn sanft umarmte und gegen die Wagentür drückte. Vorsichtig schnüffelte er an Stephen's Kragen und Schal und flüsterte leise. "Mein Wagen hat hinten getönte Scheiben. Da kann uns niemand sehen, hm?"

Stephen grinste und fasste dann Mac liebevoll im Nacken. "Nein, nicht in der Öffentlichkeit, Schatz! Und schon gar nicht, wenn die Jungs jeden Moment wieder kommen können. Frag mich ... später bei Sue noch mal, okay?"

Ironisch zwinkerte Mac Stephen jetzt zu und nahm eine Hand von seiner Hüfte. "Ich hab bestimmt keinen Sex mit dir, wenn deine Ex nebenan in der Küche steht, Stephen!"

"Sie steht doch nicht in der Küche," konterte der Arzt schnell und lachte leise. "Das Haus ist für uns und Sue wohnt im Haus nebenan! Da ist sehr viel Holz und Schnee dazwischen, okay? Und wenn du drauf bestehst, bau ich uns einen hohen Schutzwall aus Schnee und Eis!"

"Okay, wie du willst! Ich werd dich heute Abend, nachdem die Kinder im Bett sind, noch einmal fragen und wehe du bist dann zu müde, Dr. Connors!"

Und wieder wechselte Stephen äußerst geschickt das Thema ... "Aprospos Kinder ... Sind die immer noch in der Tankstelle oder was?"

"Sehr wahrscheinlich. Es sei denn, sie haben den Zug nach Vermont genommen," meinte Mac grinsend und nahm dann Stephen an der Schulter und drehte ihn um. "Na, komm! Lass uns noch einen schönen, heißen Kaffee trinken und dann verkrümeln wir uns wieder auf den Highway und sind auch vor dem Dunkel werden da!"

Stephen lächelte und spazierte dann mit Mac von dem Wagen weg, den der Cop schnell absperrte und über den weißen Parkplatz lief. Vorsichtig stapften sie durch den Schnee und betraten die Tankstelle, durch die Besucher in das angrenzende Restaurant und Cafe gelangten.

Tbc ...