Huhu...
hatte eigentlich erst vor, das zweite Chap am Samstag hochzuladen, aber bei 10 Kommis musste ich es einfach als kleines Dankeschön jetzt schon hochladen...g
da aber bei mir am Mittwoch die Schule wieder losgeht, werde ich nur noch einmal in der Woche ein Chap onstellen...das heißt also, das nächste kommt erst am Montag...
vielen, vielen Dank an die Leute, die mir ein Kommi dagelassen haben:
Simsly, geli-chan, Tolotos, KleineSchwesterOrion, Sweet Fay, ichhalt, Ragna, waithAngel, oAmyBlacKo und helena!
euch alle umflausch und nicht mehr loslass
jetzt aber viel Spaß!
Wo ist Harry Potter?
Die junge Frau mit den buschigen, braunen Haaren, sah sich suchend um und meinte dann besorgt zu dem jungem, rothaarigen Mann neben sich:
"Aber Ron, was ist wenn ihm etwas passiert ist? Er hat doch sonst nie so lange gebraucht, um hierher zu kommen, wenn er bei seinen Verwandten war."
Ron sah sie nur hilflos an und sie fuhr fort:
"Wir hätten einfach nicht nach Rumänien fahren dürfen. Wir hätten Charlies Einladung nicht nackommen dürfen! Wir hätten Harry mitnehmen müssen!"
Ginny, die neben den Beiden stand, rollte mit den Augen.
"Merlin, Hermine. Jetzt beruhig dich doch erst mal. Harry wird schon wieder auftauchen. Ich mein, er hat du-weißt-schon-wen getötet, was soll ihm denn jetzt noch passieren? Außerdem muss er doch heut noch zu Ollivander, seinen Zauberstab abholen! Vielleicht ist er ja schon auf dem Weg hierher und hofft, dass er den Zug nicht verpasst. Und wenn schon. Dann fliegt er doch garantiert auf seinem Feuerblitz neben uns her!"
Hermine stieß einen frustrierten Seufzer aus.
"Du hast ja Recht, Ginny. Aber trotzdem mach ich mir Sorgen. Harry hat einfach ein unglaubliches Talent dafür, in Schwierigkeiten zu geraten, ob mit oder ohne Dunklen Lord."
Ron griff beruhigend nach ihrer Hand und drückte sie liebevoll.
"Ihm wird schon nichts passiert sein, okay? Vielleicht ist er ja schon im Zug oder wir haben ihn einfach übersehen. Er ist ja nicht gerade der Größte."
Die Gryffindor lächelte leicht und nickte dann.
"Kommt schon, ihr zwei Turteltauben. Wir sind Vertrauensschüler und Hermine ist Schulsprecherin. Wir müssen ins Vertrauensschülerabteil und uns mit den Anderen treffen. Wir werden nachher auch den ganzen Zug nach Harry durchsuchen, okay?", schaltete Ginny sich wieder ein.
Die Beiden nickten und sie verabschiedeten sich herzlich von Molly und Arthur, die ganz in der Nähe standen. Danach stiegen sie dann endlich in den Zug.
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Doch als sie drei Stunden später endlich mit der Besprechung fertig waren und ihren Rundgang starteten, fanden sie ihren besten Freund nicht. Sie schauten in jedes Abteil, fragten auch einige Schüler, aber niemand hatte ihn gesehen. So langsam machten sich auch die beiden Weasleys Sorgen. Wo war Harry?
Schnell wurde im ganzem Zug bekannt, dass der junge Potter nicht aufgetaucht war und ihn auch noch niemand gesehen hatte. Unter den jüngeren Schülern breitete sich das Gerücht aus, dass der, dessen Name nicht genannt werden darf, doch nicht tot war und sich den Gryffindor nun entgültig geschnappt hätte. Die Älteren schafften es aber schließlich, ihnen das wieder auszureden.
Das Letzte was sie jetzt wollten, war eine Massenpanik.
Kurz vor Ende der Zugfahrt kam dann doch endlich eine Ravenclaw-Sechstklässlerin auf die Idee, Dumbledore eine Eule zu schicken und ihn vom Verschwinden Harry Potters zu berichten. Dies wurde auch sofort erledigt.
Als sie in Hogwarts ankamen, wartete wie gewöhnlich Hagrid auf die Erstklässler. Er verschwand mit ihnen, bevor einer der älteren Schüler die Gelegenheit bekam, ihn nach dem Goldjungen zu fragen. Dennoch fiel so einigen auf, dass er wohl ziemlich nervös war und besorgt durch die Schülermassen blickte.
Flüsternd bewegte diese sich nun zu den Kutschen und dann in die Große Halle. Als jeder saß und die neuen Schüler eingeteilt worden waren, blickte ganz Gryffindor, Hufflepuff und Ravenclaw, sogar vereinzelte Slytherins gespannt zu ihrem Direktor. Dieser hatte nämlich noch nichts gesagt, saß nur schweigend auf seinem Stuhl und starrte nachdenklich vor sich hin.
Als ihm die Stille bewusst wurde, sah er auf und räusperte sich.
"Nun, meine lieben Schüler, willkommen zurück in Hogwarts. Zuerst einmal, möchte ich einige Schüler daran erinnern, dass der Verbotene Wald eben dies ist, verboten. Zudem hat Mr Filch mich noch einmal gebeten, euch alle darauf hinzuweisen, dass Scherzartikel jeglicher Art verboten sind."
An dieser Stelle stoppte er kurz, sah sich einmal in der Halle um und fuhr dann ernst fort:
"Ihnen allen wird aufgefallen sein, dass ein Schüler fehlt, Harry Potter. Nun, es besteht kein Grund zur Panik. Es geht ihm gut, er wird nur mit ein paar Tagen Verspätung hier eintreffen. So, und nun wünsche ich einen guten Appetit."
Das Essen erschien und das Getuschel ging wieder los. Die meisten Schüler gaben sich mit dieser einfachen Erklärung zufrieden doch nicht alle. Zu diesen zählten Harrys Freunde aus Gryffindor. Sie wussten, Harry hätte zumindest einem von ihnen geschrieben, wäre etwas passiert. Doch auch der ein oder andere Slytherin glaubte nicht an diese Erklärung und machte sich so seine Gedanken.
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In Dumbledores Büro:
Nach dem Festessen saß Dumbledore in seinem Büro und dachte nach.
Es gefiel ihm ganz und gar nicht, dass Harry so einfach verschwunden war. Das passte einfach nicht zu ihm.
Flüchtige Todesser konnten es nicht gewesen sein, denn Harry hatte immer noch den Blutschutz, der über dem Ligusterweg Nr 4 lag. Und dieser wirkte schließlich überall, solange er nur dort wohnte.
Er war sich darüber im Klaren, dass auch die anderen Gryffindors mehr als nur besorgt waren, doch momentan konnte er nichts machen.
In diesem Moment flog eine alt aussehende, graue Eule durch das offen stehende Fenster herein, warf einen Brief vor ihm auf den Schreibtisch und verschwand dann wieder. Neugierig und auf Nachricht von Harry hoffend, öffnete er den Brief und begann zu lesen:
Albus,
ich möchte dich sicherlich nicht beunruhigen, aber leider muss ich dir mitteilen, dass Harry Potter noch nicht in meinem Laden aufgetaucht ist, um seinen Zauberstab abzuholen. Das fand ich komisch, denn nun müsste er doch schon in Hogwarts sein, oder? Aber ohne Zauberstab? Ich werde einfach noch die nächsten Tage abwarten und dir den Zauberstab dann sicherheitshalber zuschicken. Denn es gibt bestimmt eine Menge Zauberer, die den Stab haben möchten, mit dem der Dunkle Lord getötet worden ist.
Ollivander
Seufzend ließ Dumbledore den Brief wieder sinken und stützte seinen Kopf mit seinen Händen ab. Das war zu erwarten gewesen. Wenn Harry seinen Zauberstab hätte, könnte ihn nichts davon abhalten, wieder zurück nach Hogwarts zu kommen. Was also war passiert?
Eine leise Melodie ließ ihn den Kopf heben und seinen treuen Phönix anblicken. Ja, das wäre eine Möglichkeit, Harry zu finden. Stumm winkte er den Vogel zu sich, welcher es sich sofort auf seiner Schulter bequem machte und ihn aufmerksam ansah.
"Fawkes, würdest du mir wohl bitte den Gefallen tun und nach Harry suchen? Er ist nicht aufgetaucht.", bat der alte Zauberer.
Fawkes trällerte kurz und Albus musste lächeln.
"Danke mein Freund. Schau doch bitte zuerst bei seinen Verwandten nach, okay? Und such dann einfach die nähere Umgebung ab."
Wieder trällerte der Phönix kurz und verschwand dann in einer rot-orangen Stichflamme. Seufzend lehnte der Direktor sich zurück.
Er würde nun wohl oder übel warten müssen.
Hoffentlich ging es Harry gut...
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Zwei Tage später während des Mittagessens:
Hermine sah sich abwesend um.
Es war ein ungewöhnliches Gefühl, hier am Gryffindor Tisch zu sitzen und keinen Harry in der Nähe zu haben. Aber nicht nur ihr schien es so zu gehen, denn in der Halle war es ruhiger als sonst. Vereinzelt sah man bedrückte Gesichter, man merkte, dass jemand fehlte.
Normalerweise herrschte Freitags immer eine ausgelassene Stimmung, da das Wochenende bevor stand, aber dem war dieses mal nicht so. Auch unter den Lehrern herrschte eine bedrückte Stimmung, nur Snape schien ausgesprochen fröhlich zu sein.
Plötzlich erschien vor Dumbledore eine orange-rote Stichflamme und aus dieser erschien Fawkes, sein Phönix, bevor sie wieder verschwand. Der Vogel trällerte eine kurze, fröhliche Melodie und in den Augen des Schulleiters blitzte es auf. Eine gespannte Stille legte sich über die Halle, als Dumbledore und der Phönix sich anstarrten.
Ein paar Minuten vergingen, ehe der alte Zauberer sich löste, Fawkes zunickte und dieser verschwand. Er räusperte sich leise und wandte sich an seine Lehrer.
"Severus, Minerva, ich würde euch gleich gern in meinem Büro sprechen."
Damit erhob er sich und verließ die Halle. Das Gryffindor Mädchen sah ihm angespannt nach. Hatten sie Harry etwa gefunden? Aber warum sah der Direktor dann so besorgt aus!
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Im Büro des Schulleiters:
Severus sah den Direktor ungeduldig an und fragte:
"Was ist los, Albus? Ich habe noch einen wichtigen Trank, den ich heute brauen wollte."
"Und ich muss noch einige Sachen für meinen Unterricht am Montag vorbereiten.", fügte Minerva hinzu.
Albus hob beschwichtigend die Hand und sagte ruhig:
"Nun, ich habe Fawkes vor zwei Tagen los geschickt, um nach Harry zu suchen. Und er hat ihn endlich gefunden."
Severus gab nur ein enttäuschtes Schnauben von sich, während Minerva sich aufsetzte und wissen wollte:
"Wirklich? Wo ist er? Wann kommt er her?"
Dumbledore musste schmunzeln; seine Stellvertreterin war einer gewissen Schülerin aus Gryffindor verdammt ähnlich.
"Nun, alles was Fawkes mir zeigen konnte, ist das Harry sich in einem Muggelkrankenhaus befindet und es ihm anscheinend nicht sehr gut geht. Mehr weiß ich nicht. Und ich würde euch beide gern bitten, in dieses Krankenhaus zu gehen und nachzusehen, was mit ihm los ist. Zudem möchte ich euch bitten, ihn hierher zu bringen. Sollte er verletzt oder krank sein, kann sich Poppy garantiert besser um ihn kümmern."
Der Tränkemeister sah ihn beinahe entsetzt an.
"Wie bitte? Wir sollen wegen Potter, wegen POTTER wohlgemerkt, in die Muggelwelt gehen ihn da rausholen? Minerva kann ich verstehen, sie ist immerhin seine Hauslehrerin, aber wieso ich? Ich habe mit diesem Bengel nix am Hut!"
Streng sah der Ältere ihn an.
"Severus, du wirst Minerva begleiten, weil ich dich darum bitte. Und damit ist dieses Thema beendet! Es wäre nett, wenn ihr sofort aufbrechen würdet."
Severus stand mürrisch auf und Minerva tat es ihm nach, wobei sie viel enthusiastischer wirkte, als er. Der Direktor gab ihnen noch die Koordinaten des Krankenhauses und dann machten sich die beiden Professoren auf den Weg nach Hogsmeade, um von dort aus zu apparieren.
Sie tauchten in einer kleinen Seitengasse wieder auf und änderten ihre Kleidung schnell in Muggelsachen um, sodass sie nun offen auf die Straße treten konnten. Direkt neben ihnen befand sich ein großes und modernes Krankenhaus, in dass sie nun marschierten und auf die Information zusteuerten.
Die Frau an eben diesem sah ihnen freundlich entgegen und fragte:
"Was kann ich für Sie tun?"
Minerva räusperte sich unbehaglich; was sollte sie denn jetzt sagen?
"Nun, wir haben gerade erfahren, dass einer unserer Schüler vor ein paar Tagen in dieses Krankenhaus eingeliefert worden ist und würden ihn gerne besuchen. Sein Name ist Harry James Potter."
Die Frau nickte und blätterte in einigen Papieren und Listen herum, tippte schließlich etwas in ihren Computer und sah die Beiden vor sich dann ein wenig entschuldigend an.
"Es tut mir Leid, aber wir haben niemanden hier mit diesem Namen. Sind Sie sicher, dass er in diesem Krankenhaus ist?"
Sie nickten nur und sahen sich dann fragend an.
"Hmm... also, wie gesagt, es tut mir leid, aber dann kann ich nichts weiter... moment! Vor ein paar Tagen haben Sie gesagt?"
"Das ist richtig.", erwiderte Severus mürrisch.
"Vor vier Tagen wurde ein junger Mann hier hergebracht, so ca. 16 - 18 Jahre alt, nicht sehr groß, schwarze Haare und grüne Augen."
"Das ist er.", rief Minerva aufgeregt.
Ihr Kollege verdrehte nur die Augen.
Die Frau allerdings bemerkte es nicht oder ignorierte es einfach, lächelte dafür Minerva erfreut an.
"Das ist gut, wir haben schon die Polizei alamiert, aber niemand hat den Jungen als vermisst gemeldet. Das wird Dr. Jerey sicher freuen. Warten Sie bitte einen Moment."
Damit griff sie nach dem Telefon und und rief anscheinend diesen Arzt hierher. Währenddessen unterhielten sich die beiden Professoren leise.
"Ich will gar nicht wissen, was Potter jetzt schon wieder ausgefressen hat, dass er sich nicht mal traut, seinen Namen hier anzugeben.", schnarrte Severus.
Minerva sah ihn fast schon tadelnd an.
"Er wird schon seine Gründe haben. Und jetzt hör auf, so ein Gesicht zu ziehen, davon bekommst du sonst noch Falten."
Bevor der Tränkemeister etwas darauf erwidern konnte, tauchte vor ihnen eine Frau mittleren Alters in einem Ärztekittel auf, die sie freundlich ansah.
"Guten Tag, mein Name ist Alex Jerey und Sie sind...?"
"Severus Snape.", sagte eben dieser immer noch mürrisch.
"Minerva McGonagall, sehr erfreut. Sie sind die Ärztin von Harry?"
Die Ärztin drehte sich um und bedeutete ihnen, ihr zu folgen. Als sie auf einen Aufzug zugingen, antwortete sie:
"So heißt der Kleine also? Aber ja, das bin ich. Sie sind seine Lehrer? Was ist mit seinen Eltern?"
"Nun, Harry geht auf ein Internat und wir sind dort seine Professoren. Seine Eltern sind allerdings gestorben als er ein Jahr alt war."
Dr. Jerey nickte nur schweigend und drückte auf den Knopf für die 3. Etage, als sie in den Aufzug stiegen. Schweigend fuhren sie hoch und traten genauso schweigend schließlich auf einen hellerleuchteten Gang hinaus, gingen diesen entlang. Die Ärztin hielt schließlich vor einer Tür mit der Nummer 86 und wandte sich ihnen wieder zu.
"Ich war gerade eben erst bei ihm und habe nach ihm gesehen, doch da hat er gerade geschlafen. Ich weiß nicht, ob er mittlerweile wieder aufgewacht ist. Seien Sie also bitte leise, ja?"
Minerva nickte und Severus schnaubte, woraufhin ihn Dr. Jerey streng ansah. Als auch er nickte, öffnete sie die Tür, trat ein und sah sich kurz um, dann winkte sie sie leise herein.
"Er schläft noch.", flüsterte sie und bedeutete ihnen, näher ans Bett heran zu treten. Es war ein Einzelzimmer.
Minerva keuchte leise auf, als sie den Gipsarm ihres Schülers sah und die vielen Kratzer auf dem freiem Arm und im Gesicht. Um seinen Hinterkopf war ein Verband gewickelt. Sie trat näher an ihn heran und strich ihm ein paar Haare aus der Stirn. Das war der letzte Beweis, den sie noch gebraucht hatte; dort war die blitzförmige Narbe.
Fragend drehte sie sich zur Ärztin um.
"Was ist mit ihm passiert? Warum ist er hier?"
Die Frau seufzte leise.
"Er wurde von einer Jugendgang ziemlich heftig verprügelt, bis ein junges Ehepaar, dass zufällig dort vorbeikam, diese aufhielten und einen Krankenwagen rufen konnten. Nun, einer dieser Jungen hat ihn verdammt übel am Hinterkopf erwischt. Ich will Ihnen nun wirklich nicht mit medizinischen Fachbegriffen kommen, deswegen mache ich es kurz und schmerzlos: Harry hat Amnesie. Er kann sich an rein gar nichts mehr aus seinem Leben erinnern. Dieser Zustand kann sich in einigen Stunden, vielleicht aber auch erst in ein paar Jahren wieder ändern, das kann man nicht sicher wissen."
soooo, was sagt ihr?
Freu mich über jedes Kommi, auch wenn es noch so klein ist...lach
konstruktive Kritik ist übrigens auch erwünscht...
nehmt es mir aber nicht übel, wenn ich irgendwelche Tatsachen in Sachen Amnesie weglasse oder etwas falsch habe...kenn mich damit nicht besonders gut aus...
bye, wölfin
