William stammt immer noch aus Kuroshitsuji oder besser gesagt Black Butler, während England/ Igirisu aus Hetalia stammt.
William war nun schon seit drei Tagen zu Hause und versuchte irgendwie wieder etwas Kraft zutanken. Er hatte sich immer noch nicht völlig gebeugt und fand den Gedanken an Urlaub abstoßend und erschreckend. Alleine der Gedanke daran, dass er nicht arbeiten durfte bereitete ihm Kopfschmerzen und hatte ihn am Abend als er nach Hause gekommen war zu Boden gerungen, sodass Grell und Ronald vorsichtshalber die Nacht über bei ihm geblieben waren und am nächsten Morgen nur widerstrebend das Haus verlassen hatten, da der Shinigami nicht gut ausgesehen hatte. William hatte an diesem Tag auch öfters Erbrochen und das ungute Gefühl in seiner Magengrube war immer noch nicht komplett verschwunden, besonders wenn er an seine Arbeit dachte ging es ihm wieder besonders schlecht.
Er hatte auch schon öfters dort angerufen und gefragt, ob man ihn nicht doch bräuchte, doch jedes Mal hatten Grell oder Ronald ihn abgewürgt und gesagt er solle wieder ins Bett gehen, was er dann auch getan hatte, da sein Magen sich wieder umgedreht hatte.
Nun ging es ihm wieder etwas besser, sodass er sich aufs Sofa setzen konnte und lesen.
Der Shinigami fluchte innerlich als seine Türklingel plötzlich anfing Sturmklingeln zu betreiben. Wer auch immer ihn jetzt, bei der Verdauung seiner Schmach und seinem gezwungenen Urlaub, störte hatte hoffentlich einen guten Grund.
Grummelnd öffnete er die Türe nur um sofort von einem hypreaktiven England über den Haufen gerannt zuwerden.
„Was wollen Sie hier?", fragte William gereizt.
„Mir ist zu Ohren gekommen, dass du Ferien hast!"
William zuckte gereizt mit einer Braue und korrigierte seine Brille: „Und?"
„Ich dachte du wolltest vielleicht etwas mit mir unternehmen? Ich wollte in ein paar Tagen in ein Hotel am Strand fahren und würde gerne eine Begleitperson dabei haben, wenn du nicht mitkommst muss ich den ganzen Tag mit Frankreich und Amerika rumhängen, weil sie das gleiche Ziel ansteuern."
William schüttelte entschlossen den Kopf: „Ich wurde zu diesen Ferien gezwungen. Ich werde sobald wie möglich wieder arbeiten gehen. Es kommt nicht in Frage, dass ich jetzt ans Meer fahre und- äh? Was machen Sie da?"
England hatte sich William unauffällig genähert und Richtung Sofa gedrängt.
„William, bitte komm mit", meinte er so unschuldig, dass William schon beinahe Angst bekam (was nicht zuletzt daran liegen könnte, dass er in so Situationen normalerweise von Grell bedrängt wird).
„Igirisu? Was haben Sie vor?"
Das Land warf sich gezielt auf den Shinigami und drückte ihn auf das Sofa: „Du hast eigentlich keine wirklich Wahl. Mir wurde gesagt, dass ich jede erdenkliche Folter an dir anwenden darf, damit du mich begleitest", grinste er und piekste William spielerisch in die Seite.
Dieser zuckte unbewusst weg und versuchte sich von England loszulösen.
„Kitzlig, eh?"
Williams Augen wurden größer und er wehrte sich heftiger: „Igirisu! Bitte lassen Sie mich!"
„Heißt das du kommst mit? Wenn nicht, dann werde ich mal genauer schauen wo du alles empfindlich bist", langsam hob er Williams Arm nach oben und kitzelte provokativ seine Seite und Rippen.
William keuchte kurz auf und vergrub sein Gesicht in der Rückenlehne um sein Lachen zu unterdrücken.
„Also? Willst du deine Aussage vielleicht etwas überarbeiten? Oder soll ich noch etwas höher gehen?"
William bäumte sich kurz auf und jammerte: „Schon gut! Hören Sie auf! Bitte. Ich komme ja mit!"
England lächelte und ließ von dem Shinigami ab: „Schade. Ich hatte eigentlich auf etwas mehr Spaß gehofft, aber egal. Vielleicht holen wir das später noch nach", meinte er bedrohlich.
William schüttelte panisch den Kopf und zog sich unter England heraus.
„Du hast das nicht zu entscheiden. Ich krieg dich schon noch!"
William verschwand schnell in der Küche und meinte im Weggehen: „Sie haben sicher durst. Ich mache einen Tee."
England nickte und meinte: „Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich für die zwei Tage noch hier bleibe? Dann können wir fahren."
„Nein eigentlich nicht, allerdings werden wir wohl heute noch etwas einkaufen gehen müssen, ich habe nur für eine Person essen hier im Haus."
„Ich kann uns fahren, dann sind wir schneller!"
William warf ihm einen zweifelnden Blick zu, kam aber mit vor die Tür und betrachtete sich fragend das Auto: „Was ist das?"
„Gehst du etwa nur raus um Menschenseelen einzusammeln? Das ist ein Auto. Meines um genau zusein."
William beäugte das Gefährt kritisch, sagte aber nichts weiter.
Langsam folgte er dem Land zu dem Auto, nicht sicher wie er sich nun verhalten sollte. England machte eine Türe auf und bedeutete ihm hineinzugehen. William ließ sich unsicher auf dem Beifahrersitz nieder.
England marschierte einmal um das Auto herum und setzte sich vors Lenkrad. Er war überrascht, dass der Shinigami scheinbar selbst herausgefunden hatte wie die Anschnaller funktionierten, doch seine Haltung zeigte an, dass er am liebsten wieder aussteigen würde und nebenher sprinten.
Als England den Motor anlaufen ließ, verstärkte sich diese Haltung nur noch mehr.
„Entspann dich. Das ist absolut sicher. Ich fahr schon seit Jahren mit dem Auto herum."
William warf ihm einen zweifelnden Blick zu, dieses Argument schien ihn scheinbar nicht zu überzeugen, und lehnte sich langsam in dem Sitz zurück. So konnte England seine Anspannung nicht mehr sehen und es war auch besser für seinen Rücken.
Nach einer Fahrt welche für William gar nicht schnell genug vorbei sein konnte, stiegen die zwei aus und betraten das Einkaufszentrum.
Nie wieder in einem Auto mitfahren. Nie wieder!
England warf ihm amüsierte Blicke zu. Der Shinigami lief die ganze Zeit nur stumm neben England her und gab manchmal einen Kommentar ab, wenn England ihn um irgendetwas bat. Der Shinigami machte ihm aber ziemlich deutlich, dass er nicht vorhatte ihn seine Küche benutzen zulassen. Enttäuscht sah England zu Boden. „Schade... Ich dachte wenn ich dir nun schon unnötig Arbeit mache..."
William winkte ab: „Anstrengender als Sutcliff können Sie ja nicht sein, vorausgesetzt wir entledigen uns des Fahrzeuges."
„Niemals! Damit fahren wir später zum Strand! Oder willst du laufen?"
Lieber wäre es mir ja wenn gar nicht...
Stumm gingen die zwei zur Kasse. William ließ seinen Blick noch einmal über die Einkäufe schweifen.
„Igirisu? Ich bin sofort wieder hier", damit verschwand der Shinigami wieder zwischen den Regalen. England sah ihm fragend nach, bezahlte stumm und ging zurück zum Auto. Dort lud er alles ein und wartete stumm auf William. Der Shinigami kam tatsächlich nach ein paar Minuten wieder aus dem Laden. Seine Miene verfinsterte sich sichtlich, als er das Auto sah. England lächelte in sich hinein. Er würde ihn schon noch an das Autofahren gewöhnen.
Langsam trat der Shinigami zum Auto und stieg neben England ein. Das Land überlegte ob er ihn vielleicht einbisschen ärgern sollte und ein paar unnötige Runden um den Block drehen sollte. Doch wie als hätte William seine Gedanken gelesen sah er ihn finster an. England gab ein unschuldiges Lächeln, damit war der Plan gestorben. William war nicht für seine herausragende Geduld bekannt.
Diese wurde jedoch ordentlich unter Beweis gestellt, denn die zwei fuhren direkt in den Feierabendverkehr. England fluchte manchmal leise vor sich hin, wenn sie wieder an einer roten Ampel stehen bleiben mussten, oder sie in einen „zähfließenden Verkehr" fuhren. Noch besser waren natürlich die Staus. Dazu hatte es auch noch angefangen zuregnen. William sah mittlerweile nicht mehr gut aus und tat England schon richtig leid. „William? Ich fahr gleich mal links ran, dann kannst du einbisschen raus an die Luft", meinte das Land nach einer Weile. William nickte dankbar.
England fuhr wie versprochen ran und William ging nach draußen. England war sich zwar nicht sicher, ob es für die Gesundheit des Shinigamis gut war, wenn er bei Regen nach draußen ging. Sie würden noch eine Weile mit dem Auto unterwegs sein und das Land hatte nicht vor die Heizung anzumachen, da dies die Luft nur noch schlechter machte und er nicht sehr darauf erpicht war, dass der Shinigami ihm im Auto erbrach.
William weigerte sich tatsächlich für die nächste halbe Stunde das Auto zu betreten. In seinem Kopf drehte sich noch alles hin und her. Am liebsten hätte er England gesagt, dass er laufen würde, doch zum einen wäre das mehr als unhöflich gewesen und zum anderen hätte das Land das sicher nicht zugelassen.
Nachdem eine weitere halbe Stunde verstrichen war hupte England um William darauf aufmerksam zumachen, dass er jetzt auch gerne nach Hause wollte. Der Shinigami erschrak unter dem seltsamen Geräusch, dass das Auto von sich gegeben hatte. Wusste aber sofort, was England von ihm wollte. Geschlagen und fast erfroren trat er zu dem Auto, damit England weiter fahren konnte.
Der Verkehr war immer noch nicht besser geworden und Englands Aggressionspegel schnellte wieder sehr schnell in die Höhe. Er versuchte zwar sich unter Kontrolle zuhalten, doch beim Autofahren sind alle gleich, Menschen und Länder. Immer war der andere Schuld und die Ampeln mochten einen nicht. Dauernd wurden sie rot, immer nahm ihnen jemand die Vorfahrt. William war das mittlerweile ziemlich egal. Sein Kopf tat weh und die Autofahrt schlug ihm auf den Magen. Zum Glück für das Auto, England und seine Ehre hatte er nicht viel gegessen, sonst wäre das schon längst wieder raus gekommen. Der Shinigami sah aus dem mit Wassertropfen übersäte Fenster und versuchte sich irgendwie anzulenken indem er grüne Autos zählte.
England half ihm von Zeit zu Zeit, wenn sie wieder im Stau standen oder England von einem grünen überholt wurde, worauf William nicht achtete.
Die kühle Luft aus der Lüftung schien Williams Zustand nicht zuhelfen. „William? Vielleicht solltest du mal das Fenster aufmachen", schlug England vor. Der Shinigami nickte und suchte seine Türe nach irgendetwas ab, was das Fenster nach unten bewegen könnte.
„William, du hast da so eine kleine Kurbel, wenn du daran drehst, dann hat sich dein Problem gelöst."
Der Shinigami warf der Kurbel einen kritischen Blick zu und drehte daran. Sofort in die falsche Richtung. Er beäugte sein Tun, welches absolut nichts gebracht hatte, abwertend und gleichzeitig fragend. Langsam drehte er die Kurbel in die andere Richtung und schon kam ihm etwas kühle Luft entgegen.
Entspannt lehnte William sich in seinem Sitz zurück und schloss die Augen. So ließ sich die Fahrt doch sicher gut überstehen.
Ich hoffe damit kann ich euch jetzt erstmal zufrieden stellen, da ich morgen Schule habe und nicht die Energie um groß vorzuschreiben. Außerdem würden mir dann eure Vorschläge nichts bringen. Ich habe keine Ahnung ob diese Geschichte bei euch genauso gut ankommt wie meine Erste, da ich einbisschen mehr kitzeln einbauen will, es aber nicht sogut schreiben kann, deshalb baue ich auf eure Hilfe damit das auch besser wird. Der Hurt/Comfort-Teil kommt schon noch keine Sorge und wenn ihr wollt kommen Frankreich und Amerika auch vor. Schreibt mir einfach. Auch Verbesserungsvorschläge sind gerne gesehen ich beiße nicht (zumindest nicht euch).
