So, das erste Kapitel zu meinem neuen fanfic, ich hoffe es gefällt euch.

Disclaimer: Wie immer.


Kapitel 1: Das letzte Mal, dass ich ihn sah

"Bitte, Edward, geh nicht. Nichts ist eine Gefahr mehr für mich, ich bin nicht mehr zerbrechlich, ich bin ein Vampir."

"Bella, versteh doch, ich muss, er hat geschworen, dich umzubringen, bevor ich dich in einen Vampir verwandelt habe. Und er wird sein ´Versprechen´ halten. Und es ist besser wenn wir zu ihm gehen, als wenn er uns überrascht."

Ich hatte solche Angst, Edward zu verlieren. Er, Emmett, Carlisle und Jasper würden sich auf den Weg machen, um die Werwölfe umzubringen. Das Abkommen war sowieso schon durch meine Verwandlung gebrochen und früher oder später würden Jacob und das Pack uns finden, es war nur eine Frage der Zeit, und die hatten wir alle.

Ich war Edward über alles dankbar, dass er mich endlich so wie er gemacht hatte und ich wollte ihn nicht verlieren.

Ich wollte ihn heiraten, eine Hochzeitsreise mit ihm verbringen und bis in alle Ewigkeit mit ihm zusammen sein. Mehr wollte ich nicht, aber er musste natürlich mal wieder den Helden spielen und sein Leben aufs Spiel setzten, genau wie Carlisle, Emmett und Jasper auch.

Doch ich schaffte es einfach nicht, sie umzustimmen und sie zum Bleiben zu bringen. Es war zwecklos.

Edward und ich saßen in unserem Zimmer auf der Couch. Hätte ich weinen können, hätte ich es in diesem Moment getan.

Alice meinte, dass alles gut ausgehen würde und sie würde es ja schließlich wissen, denn sie war ja diejenige, die in die Zukunft sehen konnte. Doch irgendwie vertraute ich der ganzen Sache nicht so ganz. Irgendwo war immer ein Haken, jedoch nicht sofort erkennbar.

"Edward, kommst du? Je schneller wir gehen desto schneller kommen wir wieder zurück!", drängte Emmett Edward vom Wohnzimmer aus.

"Bella, du hast ja gehört, ich muss jetzt wirklich los."

Ich nickte betreten, wir standen von der Couch auf und ich nahm Edward fest in meine Arme.

"Edward, du musst mir etwas versprechen!"

"Alles was du möchtest," flüsterte er mir liebevoll ins Ohr.

"Versprech mir, dass du wiederkommst."

Er wusste ganz genau, wie es gemeint war.

"Natürlich Bella," sagte er und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss.

Dann lies ich ihn los, er sah mir ein letztes mal in die Augen, drehte sich um und ging. Doch bevor er an der Tür angekommen war drehte er sich nocheinmal um und blickte mich sehnsüchtig an.

Ich rannte zu ihm, schlang meine Arme um seinen Hals und drückte meine Lippen fest auf seine. Seine Zunge strich über meine Unterlippen und bettelte um Einlass, den ich ihm liebend gern gewehrte. Seine Zunge stupste leicht meine an und erkundete dann zärtlich meinen Mund.

Als erneut jemand von unten nach Edward rief, lösten wir und widerwillig voneinander.

Edward nahm meine Hand und führte mich nach unten ins Wohnzimmer, wo die anderen bereits auf ihn warteten.

"Wo wart ihr denn so lange?"

"Wir waren beschäftigt," sagte Edward spitzbübisch .

"Ich kann mir schon vorstellen mit was," lachte Emmett, doch niemand antwortete darauf.

"So, lasst uns keine Zeit verschwenden und losgehen. Emmett, wir nehmen deinen Jeep," sagte Carlisle. Dann nahm er Esme in seine Arme und küsste sie, und verlies dann das Wohnzimmer und ging zur Garage, um den Jeep zu holen.

Auch Emmett küsste Rosalie nochmal, während Alice und Jasper das Gleiche taten.

Ich schaute Edward in die Augen, und fuhr mit seiner Hand über meine Wange.

"Wann kömmt ihr wieder zurück?"

"Dann, wenn alles geklärt ist, das weißt du doch, Dummerchen," antwortete Edward liebevoll und nahm mich ein letztes Mal in die Arme und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.

"Bis bald, wenn wir wieder zurück kommen, werden wir heiraten, Bella, das versprech ich dir, die Ring an deiner Hand ist schließlich nicht nur zur Verziehrung da," lachte er drehte sich um und ging, aber nicht ohne sich noch ein paar mal nach mir umzudrehen, bis er dann aus dem Haus war und ich ihn nicht mehr sehen konnte.

Ich wusste nicht, dass dies das letzte Mal sein würde, dass ich ihn sah.


So, es wäre toll, wenn ihr mir ein review, egal wie klein es ist, hinterlassen könntet.

danke.

Liss