Hallo zusammen!

Hier kommt der zweite Teil der Story, hab ja versprochen mich ranzuhalten. Ich weiß, dieses Kapitel ist wieder nicht so lange, wie du es gerne hättest Aleksandra, aber dafür bin ich schon wieder fleißig am weitertüfteln – die Richtung verrate ich noch immer nicht, und ja der liebe Draco wird auch noch zu seinem Auftritt kommen, das kann allerdings noch etwas dauern. Eine kleine Info noch für Sirendipity: die junge Frau stolpert, fällt hin und wird dann beinahe vom Baum erschlagen, sie kann sich noch mit letzter Kraft retten und ihr lang gehütetes Geheimnis weitergeben.

Eine Antwort gleich vorne weg: die Geschichte spielt direkt nach Dumbledores Tod.

So und nun zu allerletzt kommt der DISCLAIMER: mir gehört nur die Geschichte (und Concorida Black), die bekannten Figuren sind alle von JKR geborgt und ich verdiene kein Geld damit – nur reviews.


Geheimnisse

Die Alte Frau konnte nun nichts anderes tun, als das, das ihr von der jungen, sterbenden aufgetragen worden war. Sie setzte sich und schrieb einen Brief an einen gewissen Professor Dumbledore in Hogwarts. Sie hatte noch nie zuvor von dem Mann oder dem Ort gehört, aber sie tat, was der letzte Wille dieser geläuterten Seele gewesen war. In dem Brief sollte einzig und allein stehen, dass sie um ein Treffen bat, da sie eine Nachricht für ihn hätte. Die junge Frau hatte ihr aufgetragen die Botschaft an den Fuß einer Eule zu binden und dieser dann den Adressaten des Briefes zu nennen. Außerdem sollte sie diesen Vorgang wiederholen, falls sie nicht innerhalb der nächsten beiden Stunden Besuch bekäme.

Hermione hatte inzwischen ihr ausgiebiges Frühstück beendet und war nach ausgiebigem zappen zum Schluss gekommen, dass ihr auch der Fernseher kein guter Unterhalter war. Aus diesem Grund zog sie sich einen Regenmantel über und begab sich zur Bushaltestelle, um in die Stadt zu fahren. Sie hatte vor sich in der Stadt den neuen Buchladen anzusehen, von dem ihr ihre Mutter erzählt hatte. Der Bus war nicht sehr überfüllt, denn kein normaler Mensch wollte um diese Uhrzeit und vor allem bei diesem Wetter in die Stadt fahren. Hermione fand also relativ leicht einen Platz und betrachtete während der Fahrt die Landschaft, die an ihr vorbeirauschte. Endlich angekommen fand sie das besagte Geschäft sehr schnell und begann zu stöbern.

In Hogwarts flatterte eine Eule in Professor Dumbledore's Büro. Sie ließ den Brief einfach fallen und machte sich wieder auf den Weg. Minerva McGonagall, die inzwischen die Leitung der Schule nach dem Tod ihres Vorgängers, Mentors und Freundes Albus Dumbledore übernommen hatte, schaute den Brief verwundet an, öffnete ihn und zog daraufhin eine Augenbraue hoch. Sie hinterließ eine Abwesenheitsnotiz, die aber keinem sagte, wohin sie wollte und begab sich durch den Kamin in den Honigtopf, von dem aus sie zu dem angegebenen Punkt apparierte.

Hermines Bücherstoß hatte mittlerweile eine ziemliche Größe erreicht, als sie beschloss doch auszusortieren. Sie fing also an die Bücher der Reihe nach durchzugehen und entschied bei jedem einzelnen, ob es wert wäre gekauft zu werden oder nicht. Schließlich hatte sie einen inneren Kreis von zwölf Büchern ausgewählt, aus dem sie sich dann schlussendlich fünf Bücher herauspickte, um diese zu kaufen. „Man weiß ja schließlich nie, wie das Wetter wird und ich kann ja schließlich nicht sofort mit dem Lernen für die Schule anfangen, wenn die Ferien erst gerade begonnen haben!" dachte die junge Hexe.

Die alte Schwester hatte sich fast zu Tode erschreckt, als plötzlich eine Frau in einem schwarzen Umhang vor ihr erschien. Mit knappen Worten stellte sich die Fremde als Schulleiterin von Hogwarts vor und teilte ihr mit, dass der Adressat ihres Briefes vor kurzem leider verstorben war. Der alten Schwester war es, als ob die Frau diesen Verlust sehr betrauerte. Dies hinderte sie aber nicht daran direkt zur Sache zu kommen. Sie erzählte der Unbekannten von der jungen Frau, die sie in ihrer letzten Stunde begleitet hatte und von derbem Geheimnis. „Es ist also wahr!" flüsterte Minerva McGonagall, „Ich erinnere mich an sie, sie war gerade in der vierten Klasse, als ihre Mutter sie von der Schule nahm. Den Grund dafür habe ich nie erfahren! Jetzt wird mir einiges Klarer. Ich danke ihnen herzlich." „Eine Frage noch Misses", setzte die Alte an, „was ist mit ihrem Leichnam?" „Ich denke, dass wir ihre sterblichen Überreste in der Familiengruft der Blacks beisetzen werden. Ich denke nicht, dass ihre Tochter etwas dagegen hat. Ich werde mich um alles notwendige kümmern." Mit diesen Worten und einem „Plopp" verschwand die Frau so plötzlich, wie sie gekommen war und ließ eine, nun vollkommen verwirrte, Nonne zurück.

Minerva musste nun erst einmal ihre Gedanken ordnen. Das, was ihr die Nonne eben erzählt hatte, hatte sie doch etwas aus der Fassung gebracht. Nichtsdestotrotz musste sie zusehen, um die Angaben überprüfen. Aus diesem Grund war es eine Notwendigkeit Concordia Black zu besuchen. Concordia Black jagte ihr zwar nicht unbedingt Schrecken ein, doch zugegebenermaßen etwas unheimlich war ihr diese alte Hexe schon. Minerva wusste zwar, dass Concordia sich von der übrigen Black – Sippschaft unterschied, sie war von Anfang an immer gegen Voldemort gewesen, aber dass sie zu solchen Maßnahmen fähig war, verwunderte sie doch ein wenig. Gemäßigten Schrittes ging Minerva nun auf das Anwesen von Concordia Black zu. Auf der letzten Stufe angekommen zögerte sie ein wenig, betätigte dann aber den Türklopfer.


So liebe Leute, seid so nett und lasst mir eure Meinung zukommen, damit ich einen größeren Anreiz habe die Geschichte voranzutreiben – alias in den Computer zu hämmern, denn in meinem Kopf ist sie ja schon!

P.S.: Tut mir leid, eigentlich wollte ich dieses Kapitel schon gestern hochladen, hatte aber einige Probleme, deshalb bekommt ihr heute gleich zwei Kapitel!