So, hier ist das zweite Kapitel. Ich hab an den Stellen aus dem Harry Potter Buch ein bisschen gekuerzt, da ihr sie ja alle kennt und weil es mir wirklich zu viel Arbeit ist das ganze Buch abzutippen.

Uebrigens danke fuers Rewiev, Dani.

"Kapitel eins: Ein Junge ueberlebt…"

"Ein Junge ueberlebt." Begann Remus.

"Mr. und Mrs. Dursley, Im Ligusterweg Nummer vier, waren stolz darauf ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar."

Sirius tat so, als wuerde er auf James Schulter einschlafen und fing laut an zu schnarchen. Lily warf ihm einen hasserfuellten Blick zu. Sofort setzte er sich grade auf und sah nervous zu ihr hinueber.

"Ich vermute mal, sie sind Muggel" sagte James nachdenklich. "Aber was machen sie dann in diesem Buch?"

"Wenn du Remus fortfahren laesst, erfahren wir es vielleicht." Erwiderte Lily bissig.

Remus schuettelte seinen Kopf und fing wieder an zu lesen.

Niemand waere auf die Idee gekommen, sie koennten sich in eine merkwuerdige und geheimnisvolle Geschichte verstricken, denn mit so einem Unsinn wollten sie nichts zu tun haben.

Sirius oeffnete seinen Mund um die Dursleys zu beschimpfen, aber ein Blick von Lily reichte, um ihn augenblicklich verstummen zu lassen.

Mr. Dursley war Direktor einer Firma namens Grunnings, die Bohrmaschienen herstellte.

Sirius und James runzelten die Stirn und schaute Lily und Remus erwartungsvoll an, sich fragend, was in aller Welt Bohrmaschienen waren.

Lily stoehnte. "Es tut nichts zur Sache. Es ist nicht wichtig."

Sie hatte darueber nachgedacht, wo sie den Namen Dursley schon mal gehoert hatte. Es war der Nachname des Freundes ihrer Schwester. Ihre Mundwinkel verzogen sich nach unten. Sie mochte das nicht, ueberhaupt nicht.

Er war gross und bullig und hatte fast keinen Hals, dafuer aber einen sehr grossen Schnurbart. Mrs. Dursley war duenn und blond und besass doppelt so viel Hals wie notwendig gewesen waere, was allerdings sehr nuetzlich war, den so konnte sie den Hals ueber den Gartenzaun recken und zu den Nachbarn hinueberspaehen.

Lily zog eine Grimasse. Das klang definitive nach Petunia.

Die Dursleys hatten einen kleinen Sohn namens Dudley und in ihren Augen gab es nirgendwo einen praechtigeren Jungen.

James und Sirius platzten fast vor Lachen, als sie den Namen des Sohnes der Dursleys hoerten. Lily und Remus laechelten leicht.

Die Dursleys besasen alles, was sie wollten, doch sie hatten auch ein Geheimnis und das es jemand aufdecken koennte, war ihre groesste Sorge. Einfach unertraeglich waere das, wenn die Sache mit den Potters herauskaehme.

"Hey!" schrie James empoert.

"Es ist absolute nichts falsch mit den Pottters!" rief Sirius.

"Sie sind besser, als du jemals hoffen koenntest zu sein." Knurrte Remus.

Lily staunte ueber die Staerke ihrer Freundschaft. Sie standen sich wirklich nahe.

Mrs. Potter war die Schweser von Mrs. Dursley, doch die beiden hattten sich schon seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen. Mrs. Dursley behauptete sogar, dass sie gar keine Schwester haette, den diese und deren Nichtsnutz von einem Mann waren so undursleyhaft, wie man es sich nur denken konnte.

"Ich bin kein Nichtsnutz!" rief James.

"James, du weist doch noch nicht mal, ob das ueber dich ist." Lily schuettelte seufzend ihren Kopf.

James konnte Lily nur anstarren.

"…Was?" fragte Lily unbehaglich.

"Du hast mich James genant." Der Hirsch Animagus grinste.

Lily zuckte bloss gleichgueltig mit den Schultern und nickte Remus zu.

wie man es sich nur denken konnte. Was wuerden bloss die Nachbarn sagen, sollten die Potters eines Tages in ihrer Strasse aufkreuzen. Die Dursleys wussten, dass auch die Potters einen kleinen Sohn hatten, doch den hatten sie nie gesehen. Auch dieser Junge war ein guter Grund sich von den Potters fern zu halten. Mit einem solchen Kind sollte ihr Dudley nicht in Beruehrung kommen

James schaute finster hielt aber wohlweislich den Mund.

Mr. Dursley summte vor sich hin und suchte sich fuer die Arbeit seine langweiligste Krawatte aus.

"Die langweiligste Krawatte? Warum sollte er seine langweiligste Krawatte tragen wollen?"

"Weil er eine langweilige Person ist, Tatze."

und Mrs. Dursley schwatzte munter vor sich hin, waehrend sie mit dem schreiendem Dudley rangelte und ihn in seinen Hochstuhl zwaengte.

"Balg" murmelten Sirus und James, waehrend Remus zustimmend nickte.

weil Dudley grade einen Wutanfall hatte und die Waende mit seinem Haferbrei bewarf.

Sirius runzelte aergerlich die Stirn. "Er verschwendet absolute gutes Essen!"

Lily setzte einen Blick auf, der McGonagall stolz gemacht haette und Sirius schloss augenblicklich seinen Mund.

An der Strassenecke fiel ihm zum ersten Mal etwas merkwuerdiges auf. Eine Katze, die eine Strassenkarte studierte.

"Minnie!" riefen Sirius und James froehlich.

"Es heist PROFESSOR Mcgonagall Black, Potter." Blaffte Lily die beiden an. "Hoert auf so respektlos zu sein. Ausserdem wisst ihr doch noch nicht mal ob es wirklich sie ist."

"2 Galleonen." Er grinste.

Niemand antwortete ihm.

Waehrend Mr. Dursley um die Ecke bog und die Strasse entlangfuhr, beobachtete er die Katze im Rueckspiegel. Jetzt las sie das Schild mit dem Namen Ligusterweg — Nein, sie blickte auf das Schield; Katzen konnten weder Karten, noch Schielder lesen.

"Glaubst du." sagte Sirius in einer sing-sang Stimme.

Remus seuftzte schwer, lies es aber unkomentiert.

...Waerend er in Richtung Stadt fuhr, hatte er nur noch den grossen Auftrag fuer Bohrmaschienen im Sinn, der heute hoffentlich eintreffen wuerde.

"Wie aufregend." Meinte James sarkastisch.

und konnte nicht umhin zu bemerken, das offenbar eine Menge seltsam gekleideter Menschen unterwegs waren. Menschen in langen und weiten Umhaengen.

"Daran ist nichts komisches." James schaute verwirrt drein.

"Fuer Muggle ist das seltsam." Lily seufzte entnervt.

und sein Blick fiel auf eine Ansammlung dieser Merkwuerdigen Gestalten nicht weit von ihm. Ganz aufgeregt fluesterten sie miteinander.

"Was ist passiert?" rief Sirius.

"Lass uns weiterlesen, vielleicht finden wir es dann heraus." Erwiderte Remus, ruhig wie immer.

Die Autoschlange bewegte sich und ein paar Minute spaeter fuhr Mr. Dursley auf den Parkplatz seiner Firma, die Gedanken wieder bei den Bohrern.

"Dieser Mann liebt seine Bohrer."

"Halt die Klappe, Krone."

Mr. Dursley, jedoch verbrachte einen ganz gewoehnlichen, eulenfreien Morgen. Er machte fuenf verschiedene Leute zur Schnecke, er fuehrte mehrere wichtige Telefongespraeche und schrie dabei noch ein wenig lauter.

"Charmanter Zeitgenosse." Bemerkte Sirius trocken.

"Was fuer ein produktiver Tag." Schloss James.

Lily brachte bei diesen Worten ein schmales Laecheln zu stande.

Bis zur Mittagspause war er glaenzender Laune und wollte sich nun ein wenig die Beine vertreten und beim Baecker ueber der Strasse einen Krapfen holen.

Sirius and James fingen darueber an zu lachen.

"Was fuer ein fetter Idiot." gluckste Sirius.

"Black." Warnte Lily.

Auf dem Weg zurueck vom Baecker, eine Tuete mit einem grossem Schokoladenkringel in der Hand, schnappte er ein paar Worte von ihnen auf.

"Die Potters, dass stimmt, dass hab ich gehoert. —"

" — Ja, ihr Sohn, Harry —"

"Ich frage mich, was passiert ist…" James runzelte die Stirn, er war sich zu 100% sicher, dass Harry sein Sohn war und er war recht beunruhigt, dass Zauberer auf der Strasse ueber ihn sprachen.

Er legte den Hoehrer auf die Gabel und strich sich ueber den Schnurbart. "Nein", dachte er," ich bin dumm."

"Das ist mal ne Ueberaschung!" lachte Sirius.

Nun da er darueber nachdachte, war er sich nicht ein Mal mehr sicher, ob sein Neffe wirklich Harry hiess.

Lily schaute empoert. "Er kennt nicht mal den Namen seines Neffen? Das ist furchtbar!" sie blickte finster, dieser Mann erschien ihr mehr und mehr wie Petunias fester Freund Vernon …sie hoffte bloss, dass sie falsch lag.

Es hatte keinen Sinn Mrs. Dursley zu beunruhien; Sie geriet immer so ausser sich, wenn man ihre Schwester auch nur erwaehnte. Er machte ihr deswegen keinen Vorwurf — wenn er so eine Schwester haette…

Lily biss sich auf die Lippe und schaute zu Boden. Mrs Dursley hoerte sich stark nach Petunia an…

. …dass er beim ersten Schritt nach draussen gleich mit Jemanden zusammenprallte.

"Und ihn zerquetschte."

als der kleine alte Mann ins stolpern kam und beinahe hinfiel. Erst nach ein paar Sekunden bemerkte Mr. Dursley, dass der Mann einen violetten Umhang trug. Das er ihn fast umgestossen hatte, schien ihn gar nicht zu aergern. Im Gegenteil auf seinem Gesicht oeffnete sich ein breites Laecheln und die Leute die vorbeigingen blickten auf, als er mit piepsiger Stimme sagte: "Heute verzeih ich alles, mein lieber Herr, heute kann mich nichts aus der Bahn werfen. Freuen wir uns, denn du–weist-schon-wer ist endlich von uns gegangen!

Stille

"Er ist…weg?" sagte Lily langsam.

Auf den Gesichtern von Sirius und James breitete sich ein Grinsen aus.

"JA! WHOOO! KEIN MOLDY VOLDY MEHR!"

Remus grinste und freute sich mit ihnen und selbst Lily lachte und machte mit.

Selbst Muggel wie sie sollten diesen freudigen, freudigen Tag feiern!"

Und der alte Mann umarmte Mr. Dursley ungefaehr in Bauchhoehe und ging von dannen.

"Meinst du, dass seine Arme darum gepasst haben?" fragte Lily beissend und die Jungen sahen sie geschockt an.

Auch hatte er ihn wohl einen Muggel genannt, was immer dass auch sein mochte.

"Es ist ziemlich unvorsichtig, ihn einen Muggel zu nennen." Meinte Remus.

Voellig durcheinander eilte er zu seinem Wagen und fuhr nach Hause. Er hoffte sich diese Dinge nur einzubilden und das war neu fuer ihn, denn von Einbildungskraft hielt er normalerweise gar nichts.

"Was fuer ein Mann."

"Halt die Klappe, Tatze."

Als er in die Auffahrt von Nummer vier einbog, fiel sein Blick als erstes—und dass besserte seine Laune nicht grade — auf die getiegerte Katze, die er am Morgen schon gesehen hatte.

"Sie hat die ganze Zeit da gesessen?"

…"Shoo!" zischte Mr. Dursley laut.

Die Katze regte sich nicht. Sie sah ihn nur aus ernsten Augen an. (Engl. Version: versetzte ihm nur einen strengen Blick.)

James und Sirius schuetteltend liebevoll die Koepfe.

"Ahh…der strenge Blick…"

und das Dudley ein neues Wort gelernt hatte ("Pfui!").

"Wie der Vater, so der Sohn." Gluckste Sirius.

und ging dann ins Wohnzimmer, wo er sich das neueste aus den Abendnachrichten ansah:

"Nun, Ted," meinte der Wetteransager, "Das kann ich nicht sagen, aber es sind nicht nur die Eulen, die sich heute seltsam verhalten haben. Zuschauer aus so entfernten Gegenden wie Kent, Yorkshire und Dundee haben mich heute angerufen und berichtet, dass anstelle des Regens, den ich gestern versprochen hatte, ganze Schauer von Sternschnuppen niedergegangen sind! Vielleicht haben die Leute zu frueh Sylvester gefeiert, — dass ist noch eine Weile hin meine Damen und Herren. Aber ich kann ihnen fuer heute eine regnerische Nacht versprechen."

Remus Blick verfduesterte sich.

"Das ist wirklich sehr unvorsichtig von ihnen."

Sternschnuppen ueber ganz Grossbritannien? Eulen, die bei Tage flogen? Aller Orten geheimnisvolle Leute in sonderbarer Kleidung? Und ein Tuscheln, ein Tuscheln ueber die Potters…

Mrs. Dursley kam mit zwei Tassen Tee ins Wohnzimmer. Es hatte keinen Zweck. (Engl. Version. Das war nicht gut.)

"Der Tee?" Sirius lachte leise.

James und Remus verdrehten nur die Augen.

Er musste ihr etwas sagen. Nervoes raeusperte er sich."Er — Petunia,

Lily shrie auf, ihre Augen weiteten sich.

"Was ist los?" fragte James erschrocken.

"Petunia… das ist meine Schwester…" Lily fluesterte praktisch. "Ihr fester Freund heist Vernon Dursley…"

Auf James Gesicht breitete sich ein sehr breites Grinsen aus.

"JA!" rief er triumphierend. "ICH WERDE LILY HEIRATEN!"

Lily blickte finster. "Ich weigere mich, dass zu glauben, bis ich die Worte 'Lily Potter' sehe."

Liebes — du hast in letzter Zeit nichts von deiner Schwester gehoert, oder?"

Wie er befuerchtet hatte blickte ihn Mrs. Dursley entsetzt und wuetend an. Schliesslich taten sie fuer gewoehnlich so, als haette sie gar keine Schwester.

Lily stimmte das traurig.

"komisches Zeug in den Nachrichten", murmelte Mr. Dursley, "Eulen… Sternschnuppenun… und heute waren eine Menge komsich aussehender Leute in der Stadt"...

Nun … ich dachte nur … vielleicht … hat es etwas zu tun mit .. du weisst … ihrem Kluengel"

"Ihrem Kluengel?" fauchte der wuetend aussehende Remus.

"Ihr Sohn, er waere ungefaehr in Dudley's Alter, oder?"

"Ich nehme an," sagte Mrs. Dursley steif.

"Wie war noch mal sein Name? Howard, nicht wahr?"

"Harry. Ein haesslicher, gewoehnlicher Name, wenn du mich fragst."

"Es ist kein gewoehnlicher Name." sagte Lily leise. "Ich mag ihn."

James grinste sie an, doch sie gab vor, es nicht zu bemerken.

Bildete er sich das alles nur ein? Konnte all dies etwas mit den Potters zu tun haben? Wenn es so war… und wenn herauskaeme, dass sie verwandt waren mit einem Paar von — Nein, dass wuerde er einfach nicht ertragen koennen.

"Idiot!

In der Tat war es fast Mitternacht, als die Katze sich zum ersten Mal ruehrte.

"Ich verstehe einfach nicht, wie sie so lange, so still dort sitzen konnte!" sagte James und schuettelte den Kopf.

Einen Mann wie diesen, hatte man im Ligusterweg noch nie gesehen. Er war gross, duenn und sehr alt, jedenfalls der silbernen Farbe seines Haares und Bartes nach zu schliesen, die beide so lang waren, dass sie in seinem Guertel steckten.

"Dumbledore" riefen alle im Chor und laechelten.

Dumbledore lies den Ausmacher in die Umhangtasche gleiten und machte sich auf den Weg die Strasse entlang zu Nummer vier, wo er sich auf die Mauer neben die Katze setzte. Er sah sie nicht an, doch nach einer Weile sprach er mit ihr.

"Was fuer eine Ueberaschung sie hier zu sehen, Professor McGonagall."

"Ich wusste es!" lachte James.

Lily schuettelte den Kopf ueber ihn.

Statt ihrer laechelte er einer ziemlich ernst dreinblickenden Frau mit Brille zu…Sie sah recht verwirrt aus. "Woher wussten sie, dass ich es war?" fragte sie.

"Na, es war ziemlich offensichtlich." Spottete Sirius

…"Den ganzen Tag? Wo sie doch haetten feiern koennen? Ich muss auf dem Weg an mindestens einem dutzend Feste und Partys vorbeigekommen sein."

"Ich wette wir sind auf einer von ihnen." James laechelte und die anderen nickten zustimmend.

"Man sollte meinen sie koennten ein bisschen vorsichtiger sein, aber nein — selbst die Muggel haben bemerkt, dass etwas los ist. Sie haben es in ihren Nachrichten gebracht."

Sternschnuppen unten in Kent — Ich wette, dass war Dedalus Diggle. Der war ja noch nie besonders vernuenftig."

"Ich denke, er ist grossartig." James lachte. "Hey, Tatze das sollten wir tun! Eine Menge Sternschnuppen in der grossen Halle entstehen lassen oder so was…fuer das Ende des Schuljahres."

Sirius nickte. "Etwas erinnerungswertes tun." Er grinste.

"Sie koennen ihnen keinen Vorwurf machen," sagte Dumbledore sanft. "Elf Jahre lang haben wir herzlich wenig zu feiern gehabt."

"Wow" sagte Lily sanft. "Elf Jahre."

Die Leute sind einfach unvorsichtig, wenn sie sich am hellichten Tage drausen auf den Strassen herumtreiben und Geruechte zum Besten geben."

"Sie hat natuerlich recht." Remus nickte. "Es ist extreme unvorsichtig von ihnen, selbst nachdem man eine so phantastische Nachricht erhalten hat."

Ich nehme an, er ist wirklich verschwunden, Dumbledore?"

"Es sieht ganz danach aus," sagte Dumbledore.

"Brilliant" jubelten James und Sirius.

"Wir muessen fuer vieles Dankbar sein. Moechten sie ein Brausebonbon?"

"Ein Was?"

"Ein Was?"

"Du hast mehr von Minnie als wir dachten Tatze."

"Halt die Klappe."

seit elf Jahren versuche ich die Leute dazu zu bringen ihn bei seinem richtigen Namen zu nennen: Voldemort."

"Die Angst vor einem Namen, steigert nur die Angst vor der Sache selbst." sagten Lily und Remus im Chor schauten einander dann an und laechelten.

…"Sie schmeicheln mir," sagte Dumbledore leise. "Voldemort hatte Kraefte, die ich nie besitzten werde."

"Oh bitte!" James stoehnte entnervt. "Dumbledore ist WESENTLICH staerker als Moldy Voldy."

…"Ein Glueck das es dunkel ist. So rot bin ich nicht mehr geworden, seit Madam Pomfrey mir gesagt hat, ihr gefiehlen meine neuen Ohrenschuetzer."

"Ugh!" sties Sirius aus und lachte zusammen mit James.

…"Was sie sagen", draengte sie weiter, "ist naemlich das Voldemort letzte Nacht in Godric's Hollow auftauchte. Er war auf der Suche nach den Potters.

James wurde blass.

"Er war auf der Suche nach mir und meiner Fanilie?" sagte er, auf einmal aengstlich.

Dem zufolge sind Lily und James Potter

James lebte ploetzlich auf.

"JA!" schrie er und sties die Faust in die Luft. "ICH HEIRATE LILY!" er lachte und fing an im Raum herum zu tanzen.

Lily knurrte und hielt sich die Hand vor die Augen, laechelte aber leicht.

"Ich denke mal du bist nicht SO schlimm." Sagte sie langsam und James grinste ueberschwaenglich.

Remus, der schon ein bisschen weitergelesen hatte wurde weiss. Er las den Satz noch einmal sehr langsam, doch seine Bedeutung aenderte sich dadurch nicht.

Dem Geruecht zu folge sind Lily and James Potter — sie sind — tot."

Stille folgte seinen Worten. Remus war das Buch aus den Haenden geglitten und mit einem dumpfen "Klong" zu Boden gefallen. Lily und James setzten sich geschockt und mit weissen Gesichtern, waehrend Sirius das Buch unglaeubig anstarrte. Es war nicht moeglich, dass Krone und Lily tot sein konnten.

Lily bis sich auf die Lippen um sich davon abzuhalten in Traenen auszubrechen und sofort war James an ihrer Seite und legte ihr einen Arm um die Schultern. Antatt ihn wegzustossen, lehnte Lily sich leicht bebend in die Umarmung.

"Lies bitte weiter, Remus" fluesterte sie mit bruechiger Stimme und James nickte.

Remus hob das Buch auf, blaetterte zur richtigen Seite und fuhr fort.

Dumbledore senkte langsam den Kopf. Professor McGonagall stockte der Atem.

"Lily und James… Ich kann es nicht glauben… Ich wollte es nicht glauben… Oh, Albus…"

Dumbledore strecke die Hand aus und klopfte ihr sanft auf die Schulter. "Ich weiss … Ich weiss…" sagte er mit belegter Stimme.

Professor McGonagall's fuhr mit zitternder Stimme fort. " Das ist nicht alles. Es heist er habe versucht Potters Sohn, Harry, zu toeten.

"NEIN!" schrien Lily und James.

"Er hat versucht meinen SOHN zu TOETEN?" bruellte James aufgebracht.

"Mein armes Baby…" fluesterte Lily.

Sirius und Remus waren zwischen Trauer und Aerger hin und her gerissen.

Aber er konnte es nicht. Er konnte diesen kleinen Jungen nicht toeten. Keiner weiss warum, oder wie, aber es heisst als er Harry Potter nicht toeten konnte, fiel Voldemort's Macht in sich zusammen — und deshalb ist er verschwunden."

"Wow…" sagte James langsam bevor sich auf seinem Gesicht ein breites Grinsen ausbreitete. "MEIN SOHN HAT VOLDEMORT BESIEGT!"

Lily war perplex. "Aber wie... wie hat er…

Aber wie um Himmels willen konnte Harry dass ueberleben?"

"Das ist exakt dass, was ich wissen will." Sagte Lily und die anderen nickten zustimmend.

und sagte: "Hagrid verspaetet sich. Uebrigens nehme ich an, er hat ihnen erzaehlt, dass ich hier her kommen wuerde?"

"Ja", sagte Professor McGonagall. "Und ich nehme nicht an, dass sie mir sagen werden, warum sie ausgerechnet hier sind?"

"Ich bin gekommen um Harry zu seiner Tante und seinem Onkel zu bringen. Sie sind die einzigen aus der Familie, die ihm noch geblieben sind."

"Was? NEIN!" schrie Lily, rasend vor Wut.

James sah genauso wuetend aus, versuchte aber Lily zu beruhigen.

"Lily es ist ok – "

"Nein James! Nein, dass ist es nicht! Petunia hasst mich, weil ich eine Hexe bin! Sie wird Harry vernachlaessigen! Ich will nicht, dass er dort leben muss! Ich will ihn nicht bei Petunia und ihrem bescheuerten Ehemann haben!" Sie erlitt einen halben Nervenzusammenbruch und erlaubte es James, sie noch einmal zu umarmen.

James sah Sirius und Remus an.

"Werdet ihr zwei mir versprechen, dass ihr, falls irgendetwas passiert…statt ihnen fuer Harry sorgen werdet?"

"Natuerlich, Mann" sagte Sirius mit ernster Miene und Remus nickte.

Ich habe ihnen einen Brief geschrieben."

"Ein Brief?",sagte Lily mit tonloser Stimme. "Petunia wird keinerlei Notiz von etwas nehmen, dass in einem Brief steht, der ihr von einem 'Freak' geschickt wurde."

"Das wuerde reichen um jedem Jungen den Kopf zu verdrehen. Beruehmt bevor er gehen und sprechen kann! Beruehmt fuer etwas, an dass er sich nicht einmal erinnern wird! Sehen sie nicht, wie viel besser es fuer ihn waere, wenn er weit weg von alle dem aufwaechst, bis er bereit ist, es zu begreifen?"

"Da hat er nicht ganz unrecht" meinte James langsam.

"Aber dennnoch…" Lily schaute duester. "Petunia wird sich nicht vernuenftig um ihn kuemmern.."

…"Sie halten es fuer —klug — Hagrid etwas so wichtiges anzuvertrauen?"

"Hagrid ist grossartig." Protestierte Sirius.

und als sie beide zum Himmel blickten, da fiel ein riesiges Motorrad aus den Lueften und landete auf der Strasse vor ihnen.

"Wahnsinn!" riefen James und Sirius.

In seinen ausladenden, muskelbepackten Armen hielt er ein Buendel aus Leinentuechern.

"Harry…" fluesterte Lily und lehnte sich noch weiter in James Arme.

und wo hast du dieses Mottorrad her?"

"Hab es geborgt, Professor Dumbledore, Sir," sagte der Riese und kletterte vorsichtig von seinem Mottorrad. "Der junge Sirius Black hat es mir geliehen."

"Es ist meins!" rief Sirius froehlich. "YES!"

"Halt den Mund, Tatze" seufzte Remus genervt.

Darin stecke, grade eben zu sehen, ein kleiner Junge, fast noch ein Baby, in tiefem Schlaf. Unter einem Bueschel rabenschwarzen Haares, auf der Stirn konnten sie einen merkwuerdigen Schnittt erkennen, der aussah wie ein Blitz.

"Awww…"seufzte Lily und Sirius rollte mit den Augen.

Narben koennen recht nuetzlich sein. Ich selbst habe eine oberhalb des linken Knies und die ist ein tadeloser Plan der Londoner U-Bahn."

"Erm…Das musste ich jetzt nicht unbedingt erfahren," ,lachte Sirius.

Dann ploetzlich sties Hagrid ein Heulen wie ein verletzter Hund aus.

"Kein Grund gleich auf Hunde anzuspielen." Sagte Sirius beleidigt, was ihm zwei zornige und einen neugierigen Blick einbrachte.

"…V-vezeihung," schluchtzte Hagrid, zog ein groses, gepunktetes Taschentuch hervor und vergrub das Gesicht darin. "Aber Ich k-kann es einfach nicht fassen —Lily und James tot — und der arme, kleine Harry muss jetzt bei den Muggels leben —"

"Hagrid hat ein gutes Herz." Lily laechelte.

Hagrid's Schultern zuckten, Professor McGonagall blinzelte heftig und das funkelnde Licht, das sonst immer aus Dumbledore's Augen schien, war wohl erloschen.

Sie alle blickte daraufhin finster.

Er konnte nicht wissen das in eben diesem Moment ueberall im Land Versammlungen stattfanden, Glaeser erhoben wurden und gedaempofte Stimmen sagten: "Auf Harry Potter — den Jungen, der lebt!"

"Das ist das Ende des Kapitels." Sagte Remus schwer und legte das Buch auf den Tisch. Lily griff hinueber und nahm es.

"Hat irgendjemand was dagegen?" fragte sie. Allgemeines Kopfschuetteln. Sie laechelte schwach und schlug das naechste Kapitel auf.

"Kapitel zwei: Ein Fenster verschwindet…"