Kapi 2 Entführungsfälle

Nächster Morgen bei Hakase:

Conan war als erster aufgewacht. Er konnte einfach nicht schlafen und war total aufgeregt. Heute war der Tag, an dem er jede Maske abnehmen wollte und seiner Sandkastenfreundin alles zu erzählen, dem Mädchen, welches ihn wie ihren 'kleinen Bruder' behandelte seit dem er der kleine Edogawa Conan war.

„Warum bist du schon wach?", fragte ihn eine bekannte Stimme.

„Konnte nicht schlafen, Haibara!", antwortete er.

„Das sehe ich. Weißt du eigentlich, wie spät es ist?"

„Nein, aber ich glaube, du sagst es mir gleich."

„Es ist etwa Viertel nach Vier morgens. Ein bisschen früh um du nicht?"

„Ja, das Selbe gilt für dich. Warum bist du wach?"

„Ich habe von draußen etwas gehört. Das hat mich aufgeweckt."

„Hast du etwa Angst bekommen?"

„Nein, natürlich nicht. Übrigens sind hier noch andere Person, die schlafen wollen, also sei leise."

„Ich geh ja schon. Ich glaube ich hole mal meine Post!"

Conan stand auf von dem Stuhl, auf dem er saß und ging.

„Mach, was immer du willst. Wir sind dann hier!", sagte Ai verschlafen, drehte sich auf die Seite und schloss ihre Augen während Conan schon an seinem Briefkasten ankam.

Er nahm die Post und ging zurück zu Hakase.

Er setzte sich und nahm einen Brief nach dem Anderen.

'Für Oto-san!", dachte er. 'Und Fan-Post für Oka-san und was ist das...', er stoppte, als er einen schwarzen Brief sah. Kudo Shinichi stand drauf.

'Lieber Kudo Shinichi

wenn du jemals deine Sandkastenfreundin Mouri Ran wieder sehen willst, löse das Rätsel.

keteke – hi – no''suyu – a zu written tsu with Dakuten ('') - no – sekinikiname – taru – n – kashia – sutsu – sake – do

Komm schon, du bist doch so ein großer Detektiv. Es wird keine Herausforderung für dich sein.

Und ruf nicht die Polizei.

Ich werde auf dich warten.

Der Kidnapper'

Conan konnte es nicht fassen. Ran wurde entführt. Ich konnte sich denken, wem er das zu verdanken hatte. Den Männern in Schwarz.

Währenddessen, an dem Ort, wo Ran festgehalten wird:

„Glaubst du echt, dass es richtig ist, eine Entführung vorzutäuschen, Sonoko?" Ran fühlte sich schuldig. „Natürlich. Du willst doch Kudo-kun wieder sehen, oder? Wenn du's ihm am Telefon sagst, kommt er nicht, aber wenn er denkt, dass du entführt wurdest, muss er kommen.", meinte Sonoko lächelnd. „Und wie wird er jemals herausfinden, wo wir sind?" „Mit den Code, den ich in den 'Entführungsbrief' geschrieben habe. 'Der Schatz, also du, ist versteckt, wo du es am wenigsten erwartest.'" „Jetzt versteh ich. Niemand wird jemals vermuten, das wir in der Villa der Kudos sind.m Außer natürlich Shinichi's Eltern, die ich ja vorher angerufen habe." „Ganz genau und weil wir deinen Vater eingeweiht haben, wird er auch nicht die Polizei rufen. Also ist alles gut.", meinte Sonoko.

~ flashback ~

„Was? Ihr zwei wollt so tun als wäre Ran entführt worden. Nur um diesen vorlauten Oberschülerdetektiv anzulocken!", schrie Kogoro die beiden Mädchen an. Diese nickten. „Aber warum heute? Warum nicht gestern oder letzte Woche?", fragte er.

„Weil heute Conan nicht da ist. Wenn er hier wäre, hätte er schnell unseren Plan durchschaut und Shinichi alles gesagt.", sagte Ran

„Dann würde unser Plan nicht klappen. Verstanden?", meinte Sonoko.

„Und was wollt ihr dann von mir?"

„Ruf einfach nicht die Polizei und wenn dich jemand fragt, wo wir sind, erfinde was. Bitte Oto-san. Machst du das für uns?", fragte Ran gespielt geschmollt.

„Ich weiß nicht. Was ist mit der Schule?"

„Spiel nicht blöd. Die Ferien haben gerade begonnen.", schrie Sonoko mich an.

„Ok, ok, Ich glaube, wenn ich 'nein' sage, würde ihr das nicht akzeptieren. Also sag' ich 'ja' und jetzt geht. Okino Yoko's Show geht gleich los!"

~ flashback ende ~

'Ich hoffe, er kommt schnell!", dachte Ran.

8 Uhr Hakase's Haus

Conan saß noch immer in der Küche und starrte auf den Brief. „Konnichi wa, Conan-kun, wie lang bist du was?" „Viertel nach Vier!", antwortete der geschrumpfte Detektiv emotionslos. „Ist was passiert heute morgen?" „Irgendwie!" Conan zeigte Hakase den Brief. „Nani?...Kein Wunder, warum du heute so schlecht drauf bist...aber...was wirst du jetzt tun?" „Ich...ich weiß nicht." „Verstehe!", Hakase legte seine Hand mitleidvoll auf Conan's Schulter. „Glaubst du es ist von IHNEN?", fragte der alte Mann. „Keine Ahnung, aber gut möglich." „Was ist möglich?" „Ai-kun, Ran-kun wurde heute Nacht gekidnappt. Conan-kun hat einen Brief gekriegt." „Was? Zeig mal!" Ai nahm den Brief und las. „Du hast Angst, ob es von IHNEN ist, richtig?" Conan nickte leicht. „Dann mach dir keine Sorgen. Sie würden niemals etwas wie 'der Kidnapper' schreiben. Wahrscheinlich würden sie überhaupt nichts schreiben, aber wenn, würden sie mit ihren Codenamen unterschreiben in Blutrot. „Oh!" Conan war ein wenig erleichtert.

„Konnichi wa, mina-san!", Ayumi und die Jungs kamen rein und begrüßten Conan, Hakase und Ai. „Was ist das in deiner Hand, Ai-chan?", fragte das Mädchen neugierig. „Nichts wichtiges!", sie zerknüllte den Brief und drückte es Conan in die Hand.

„Ich glaube, wir frühstücken erstmal!", änderte Hakase das Thema. „Gute Idee!", sagte Mitsuhiko. „Ja, ich bin am Verhungern!", ergänzte Genta.

Während sie frühstückten, erzählten die Kinder Agasa ihre Meinung zu dem Spiel. War ja auch der Hauptgrund, weswegen hakase sie zum Übernachten eingeladen hatte. „Es ist ein super Spiel , aber ich glaube der erste Code ist ein bisschen zu schwer!", erklärte Mitsuhiko. „Aber conan-kun hat den Code spielend gelöst.", meinte Ayumi. „Hast du nicht auch etwas zu sagen, Conan-kun?", fragte Genta den Jungen. „Nein!", sagte dieser so emotionslos wie zuvor. „Was ist los? Du scheinst irgendwie schlecht gelaunt zu sein?", Ayumi versuchte ihn auf zu muntern. Ohne Erfolg. Conan stand auf und ging weg. Er setzte sich auf das Sofa und holte den Brief, den Ai zerknüllt hatte wieder heraus. Er las ihn noch einmal. 'Hey, ist das nicht der gleiche Code wie gestern?' Er holte sein Notizbuch raus und schrieb einige Hiragana Zeichen. 'Ja, es ist der genau gleiche!'

„Hakase! Wer hat den ersten Code des Spiels entwickelt?", fragte Conan hektisch. Hakase war verwirrt über den plötzlichen Stimmungsumschwung des Jungen. „Das war ich. Warum fragst du?" „Hat dich irgendjemand nach Codes gefragt über die letzten Tage?" „Nur Suzuki-san!"

'Sonoko! Das macht keinen Sinn. Warum sollte sie Ran entführen. Ich tappe völlig im Dunkeln. Es muss doch eine Lösung geben. Ok , als erstes der Code. Der Schatz ist auf jeden Fall Ran. Der Schatz ist versteckt, wo du ihn am wenigsten erwartest. Wo guckt man als erstes, wenn jemand entführt wurde?'

„Ayumi-chan, Genta-kun, Mitsuhiko-kun, wenn ihr jemand entführt, wo würdet ihr sie oder ihn hinbringen, wenn ihr nicht wollt, dass ihn jemand findet?", fragte Conan ernst. „Wieso. Wurde jemand entführt?" „Er...nein...nur...nur für den Fall!", stotterte er. „Oh!", sagte Genta. „Ich glaube, ich würde ihn sehr weit weg bringen, von der Person, von der ich denke, dass er oder sie, sie oder ihn am meisten suchen würde.", meinte Ayumi. 'Ayumi-chan hat Recht!', dachte Conan, 'Wenn du denkst, dass der Entführte sehr weit weg von dir ist, dann würdest du nicht in deiner nahen Umgebung suchen wie z.B in deinem eigenen Haus. Haibara sagte, dass sie in der Nacht draußen etwas gehört hat. Das ist es." „Ich hab's!" Conan sprang auf und rannte in high speed raus.

'Wow, es muss ihn hart getroffen haben. Er hat ja nicht mal nach einem Gegenmittel gefragte, um ihr und ihrem Entführer nicht in dieser Form gegenüber treten zu müssen. Ich dachte, er wollte es ihr unter anderen Umständen sagen.', dachte Ai, während er den Jungen davon rennen sah.

Währenddessen in der Villa der Kudo's

„Guten Morgen, Ran!", begrüßte Sonoko Ran, als sie ins Zimmer kam. „Guten Morgen, Sonoko. Was hast du draußen gemacht?" „Nur in den Briefkasten geguckt. Scheint als ob jemand ihn geleert hat. Er wird bald davon wissen und du wirst deinen Zukünftigen schnell wieder sehen." „Sonoko, er ist nicht mein Zukünftiger. Er ist nur ein Freund und ich mach mir halt Sorgen.", stritt Ran ab. Plötzlich hörten sie, wie sich eine Tür öffnete. „Ich hab nicht so früh an ihn gedacht!", gab Sonoko zu. Dann war Ruhe. „War bestimmt nur der Wind!", dachte Ran. „Ja, lass uns erstmal frühstücken." „Gute Idee!"

Conan lief langsam durch den Flur. Es schien, als wäre keiner da. Er nahm seine Fliege und wählte die eins , weil es nun mal seine eigene Stimme ist. „Ran, bist du hier?", rief er. „Ran, ich weiß, dass du hier bist. Ich bin's Shinichi."

„Ok, er ist hier. Vielleicht ist er ja heute morgen angekommen und hat das Rätsel gelöst. Ich dachte, er würde nicht so leicht dahinter kommen!" „Sollen wir zu ihm gehen?", fragte Ran. „Nein, er wird uns schon finden!", Sonoko aß seelenruhig weiter.

„Wo bist du? Ran, sag doch was!", rief er an den Treppen und ging dann nach oben. He konnte die Mädchen noch reden und essen hören. 'Ein Trick. Nichts weiter als ein Trick. Und ich bin drauf reingefallen!' Conan lief langsam auf sie zu. „Ran, mach mir bitte nie wieder solche Angst. Ich habe mir so Sorgen um dich gemacht!", sagte er ohne den Stimmtransposer. Er hatte Tränen in seinen Augen. „Ich dachte, dir sei sonst noch was passiert!" Ran sah den kleinen Jungen an. „Conan-kun!" Er schüttelte sanft den Kopf. Erst jetzt sah Ran, dass er keine Brille trug. „Shinichi!", flüsterte Ran, dass nur Conan sie hörte. Er nickte. 'Doushite (=Wie ist das passiert?)' „Hey, wo ist den jetzt Shinichi?", fragte Sonoko. „Er ist..." Conan schüttelte wieder den Kopf. 'Verstehe. Du willst nicht also nicht, dass ich es Sonoko sage. In Ordnung!' „Den musst du dir eingebildet haben. Hier war doch nur Conan-kun. Shinichi muss ihm Bescheid gegeben haben." „Hai!", stimmte Conan zu. Ran stand auf. „Komm schon, Conan-kun. Gehen wir doch ins Wohnzimmer. Du willst mir doch bestimmt erzählen, was ihr gestern so gemacht habt?" Conan nickte. Dann gingen die zwei und ließen Sonoko am Esstisch zurück.

Als sie im Wohnzimmer ankamen und sich gesetzt hatten, sagte Ran.

„Ok und jetzt sag mir, wie das mit dir passiert ist! Ich bin neugierig!"

„Du bist nicht sauer? Ich meine, ich habe dich die ganze Zeit angelogen. Und wir haben ja...du weist schon.", sagte Conan ungläubig. Diesmal schüttelte Ran ihren Kopf.

„Ist schon Ok. Als ich deine Eltern angerufen habe, um sie um Erlaubnis zu fragen, die Villa für unseren kleinen Trick, übrigens gomene dafür, benutzen zu dürfen, sagten sie ich solle mir keine Hoffnungen machen, weil du wahrscheinlich nicht kommen würdest, weil du mit einem sehr gefährlichen Fall beschäftigt bist. Ich habe sie gefragt, um was für einen Fall es sich handelt, aber ich habe keine Antwort erhalten. Ich habe mir schon lange so etwas gedacht. Am Anfang war ich sauer, aber ich habe nachgedacht und gemerkt, dass ich dich dazu gebracht habe und ich dir nicht die Schuld daran geben kann.", erklärte Ran. Conan seufzte.

„Ich werd's dir sagen!"

„Das ist das, was ich wollte!"

'Aber ich sage ihr nicht alles, weil je mehr sie weiß, in desto größerer Gefahr ist sie!', dachte er.

„Es begann alles, an dem Tag, an dem wir im Tropical Land waren. Erinnerst du dich, ich bin den geheimnisvollen Männern in Schwarz gefolgt. Ich habe einen verdächtigen Deal zwischen zwei Männer mitbekommen, aber ich hab den Dritten nicht bemerkt. Er schlug mich nieder und verabreichte mir ein experimentelles Gift, was mich töten sollte. Aber wie du siehst, bin ich nicht tot. Das Gift hat mich geschrumpft und deshalb seh ich jetzt auch so aus. Wenn die jemals herausfinden, dass ich noch lebe, werden sie wieder hinter mir her sein und auch hinter allen, die mir etwas bedeuten. Ich kann das einfach nicht zulassen.", erklärte er.

„Wow...Ich hab dir gesagt, du solltest nicht gehen...hast du inzwischen irgendwas rausgekriegt?"

„Irgendwie schon. Ich stehe in Kontakt mit einem ehemaligen Mitglied der Organisation, früher bekannt als Sherry, welche das Gift, was mir das angetan hat, entwickelt hat. Weil sie es auch genommen hat, passierte ihr das Gleiche wie mir."

„Sie ist auch geschrumpft worden. Du bist in Kontakt mit ihr. Kenn' ich sie?"

„Ja, aber sie will nicht, dass ich dir sage, wer sie ist. Außerdem wurde sie ziemlich wütend, als ich ihr gestern gesagt habe, das ich mich entschieden habe, es dir zu sagen!"

„Du wolltest es mir sowieso heute sagen. Du wolltest dich sowieso in Gefahr bringen, nur damit ich mir keine Sorgen mehr machen muss?"

Conan nickte. „Ein Mitglied der organisation, genannt Vermouth, weiß sowieso schon über mich Beischeid und wenn sie es den Anderen sagt, bin ich so gut wie tot, aber aus irgendeinem Grund verrät sie mich nicht."

Irgendwo in der Nähe:

„You are right, silver bullet. Dein Leben liegt in meinen Händen, wie zuvor Meins in Deinen lag.', dachte Vermouth, während sie sich hinter einem Baum versteckte und dem Gespräch in der Villa auf der anderen Straßenseite zu hörte. Sie hatte zuvor dort eine Wanze versteckt. 'Dear, silver bullett, I wish you would tell me everything you know about our traitor, Sherry!"

Zurück in der Villa unterhielten sich Ran und Shinichi immer noch:

„Ran, du hast doch meine Eltern angerufen, oder?", fragte Conan

„Hai, nande? (=Ja, warum?)"

„Haben sie vielleicht irgendetwas gesagt, wann sie uns hier in Tokyo besuchen wollten. Ich weiß nur, dass sie irgendwann in den Ferien kommen wollten, aber noch nicht genau wüssten wann."

„Hai, haben sie. Sie wollten sogar schon heute kommen. Aber ich weiß nicht wann genau."

„Heute schon? Sie hätten zu mindest anrufen können."

„Vielleicht wollten sie dich überraschen!"

„Vielleicht...hey Ran...solltest du nicht langsam mal zu sonoko zurück gehen?"

„Stimmt und du?"

„Ich geh zurück zu Hakase, bevor die sich noch Sorgen machen. Ich bin vorhin einfach so weggerannt. Oh...und bitte sag' nichts niemand, von dem, was ich dir eben erzählt habe!"

„Natürlich sag ich nichts. Ich glaube, es ist besser, wenn wir die Dinge so lassen, wie zuvor. Jya, ne, Conan-kun! (=Tschüss)"

„Jya, ne, Ran-neechan! Ich bin bald zu Hause."

Conan ging zur Tür, öffnete sie und verließ das Haus. Direkt als er an dem Tor vorbei gelaufen war, schlich Vermouth hinter ihm her und packte ihn von hinten. Sie drückte ihm ein Tuch auf den Mund und ließ ihn das Chloroform einatmen. Er versuchte sich aus ihrem Griff zu befreien, aber er hatte keine Chance und er verschwand im Land der Träume. Vermouth steckte das Tuch in ihre Tasche. und verschwand mit dem bewusstlosen Jungen, wobei ihr das Tuch aus der Tasche fiel.