A Moment in Time
übersetzt von TiaAgano
Disclaimer: Siehe Kapitel 1
A/N: Gut, hier ist dann auch schon Kapitel 2, hoffe das freut euch zumindest ein bisschen. Muss schon sagen, dass ichein wenig enttäuscht von dem Anklang bin, den diese Story hier bis jetzt gefunden hat. Mit anderen Worten, rießiges Dankeschön an Lila, Amunet und Deedochan, die sich tatsächlich die Zeitgenommen haben hier zu im Gegensatz zu den5 Personen (aus Gründen der Höflichkeit ungenannt), die die Story zwar gut genug fanden um sie in Alerts/Favoríten Listen einzutragen, aber die zwei Minuten zum Reviewen wohl nicht hatten. (Ja ihr Lieben, das kann man sehen.)
Zur weiteren Vorgehensweise der Story folgendes: Da ich mich natürlich über jedes tatsächlich abgeschickte Review rießig freue, werde ich sie sogut es geht auch beantworten. Dazu benutze ich die neue Antwortfunktion auf dieser Seite Ich kann leider nur eingetragene Reviews ausführlich beantworten. Tut mir sehr Leid. Bis jetzt hatte ich leider noch keine Zeit dazu, aber ich hol es so schnell wie möglich nach, Indianerehrenwort. ;)
Ach ja, ich sagte jabereits, dass das hier keine Darkfic wird, zumindest nicht im eigentlichen Sinne. Heißt: Harry wird NICHT böse. ABER: Es ist ein verdammt harter Weg, den er geht, mit vielen dramatischen/traumatischen Ereignissen. DENNOCH wird es ein Happy End geben und zwar ein sehr schönes, wie ich finde.
Kapitel 2 - Angriff auf Azkaban
Es war beinahe vollbracht. Zwar hatte es einiger Planung, Überredung und Zeit bedurft, aber schließlich waren alle Teile des Puzzles an Ort und Stelle. Doch er war immerhin nicht umsonst Slytherin und Mitglied des innersten Kreises des Dunklen Lords. Der junge, blonde Mann, der erst kürzlich seinen zwanzigsten Geburtstag gefeiert hatte, blickte abwartend umher. Draco zuckte nicht einmal, als das Dunkle Mal auf seinem Arm heftig zu brennen begann. Mit verzogenen Gesicht und einem leisen Flüstern auf den Lippen disapparierte er und ganz allein der Wind war in der Lage die Worte zu verstehen: „Bald, mein Liebster. Bald wirst du wieder frei sein."
Es waren mindestens 18 Monate vergangen. 18 lange, einsame und qualvolle Monate, seitdem jeder, dem er je begegnet war, ihm den Rücken gekehrt und ihn in dieses Rattenloch verbannt hatte. Harry hatte begonnen die Wände zu voll zu schreiben um die Zeit totzuschlagen und sich seinen Verstand zu erhalten. Nachdem das Problem mit der Tinte sich in Luft aufgelöst hatte, hatte er viele Stunden damit verbracht Zeichnungen anzufertigen, die ihn an „die gute alte Zeit" erinnerten. Sein erstes Gemälde war allerdings eine Art Kalender gewesen. Die Bilder waren seine einzige Möglichkeit die Gedanken zu erhalten, die die Dementoren ihm die ganze Zeit zu rauben versuchten.
Erschöpft blickte Harry sich in der dunklen Zelle um - ein kleiner, kalter Raum im Hochsicherheitstrakt von Azkaban. Zwei Dementoren waren beinahe ständig zu seiner Bewachung abbestellt, so dass er kaum eine ruhige Minute für sich hatte. Für sie schien er so etwas wie ihre „Lieblingsspeise" zu sein. Oft stürzten sie sich in der Nacht wie hungrige Wölfe auf ihr Opfer - verstärkten die Alpträume und nährten das Grauen. Harry konnte sich nicht einmal mehr daran erinnern, wann er zuletzt mehr als ein paar Stunden am Stück geschlafen hatte. Es war unglaublich wie müde und schwach man sich fühlen konnte, obwohl man doch tagein, tagaus überhaupt nichts zu tun hatte.
Er war dankbar, dass man ihm zumindest eine kleine Koje zugestanden hatte, so dass er zumindest nicht auf dem kalten, schmutzigen Steinfußboden schlafen musste, auch wenn man ihm keinerlei Laken oder Decken zugestanden hatte. Harry war schon vor langem zu der durchaus richtigen Erkenntnis gelangt, dass die Wärter befürchteten die Gefangenen könnten einen Weg finden sich mit den Decken zu erhängen. Nicht dass irgendjemand sie betrauern würde, aber die Dementoren würden sich über eine „Mahlzeit" weniger ärgern.
Harry selbst war schrecklich dünn. Die Mahlzeiten, die bestenfalls unregelmäßig geliefert wurden, bestanden üblicherweise nur aus einem Stück altem, trockenen Brot und einer Art Brühe, die zwar essbar war, aber furchtbar schlecht schmeckte und einen nur noch hungriger machte. Die kleinen Mengen an abgestandenem Wasser, die stets mit dem Essen erschienen, reichten gerade so zum Trinken, aber baden oder sich auch nur waschen zu können war ihm schon seit seiner Einkerkerung nicht mehr möglich gewesen.
Wasser und Essen erschienen stets per Zauberhand in der Zelle, während Abfälle und Fäkalien einfach verschwanden. Harry vermutete, dass diese Sicherheitsvorkehrungen nach Sirius Flucht getroffen worden waren, damit die Zelltüren nicht mehr so oft geöffnet werden mussten. Harry konnte sich nicht entsinnen, dass sie seit er hier war jemals geöffnet worden waren.
Während des ersten Jahres seiner Gefangenschaft hatte er ernsthaft eine Flucht in Erwägung gezogen, doch die Dementoren hatten ihm diese Gedanken schon seit einiger Zeit ausgetrieben und hatten nur Verzweiflung und den festen Willen zu überleben zurückgelassen. Wie einst Sirius, besaß auch Harry dank seiner Unschuld einige Gedanken, die zwar nicht glücklich genug waren um die Dementoren zu nähren, aber auch nicht schrecklich genug um ihn in den Wahnsinn zu treiben. Ganz zu schweigen davon, dass er sank seinem Paten ein volkommen trainierter Animagus war.
Den Großteil des Sommers vor seinem 6. Schuljahr hatte Harry mit Remus und Sirius in Remus kleinen, gemütlichen Haus irgendwo im nirgends verbracht. Die Dursleys hatten ihn schon lange rausgeworfen und Harry hatte es nicht ein einziges Mal bereut nicht in den Ligusterweg zurückzukehren. Während seines Aufenthaltes bei dem Werwolf und dem Ex-Häftling hatte Harry mehr über die Verteidigung gegen die dunklen Künste gelernt als je zuvor. Nur Severus - der mit seinem Spezialunterricht während des 6. Schuljahres begonnen und sie bis zu Harrys Verhaftung fortgesetzt hatte - hatte ihn jemals mehr gelehrt.
Auf das Animagustraining hatte Sirius damals bestanden, da er sicher war, dass es Harry eines Tages zur Tarnung oder als Fluchtmöglichkeit nützlich sein könnte. Damals hatte Harry angenommen, dass er sich allerhöchstens vielleicht einmal vor Voldemort oder seinen Todessern verstecken müsste und nicht einmal in seinen wildesten Träumen hätte er sich seine momentane Situation ausmalen können.
Zu Harrys Glück hatte Sirius darauf bestanden das Animagustraining geheim zu halten und so wussten nur Sirius, Remus und Dumbledore von seiner Form als Hund - einem schwarz-weißen Bordier-Collie. Severus und Draco allerdings hatte Harry dies schließlich doch gestanden, als sie ihm ebenfalls dieses Training vorgeschlagen hatten. Denn wie sich herausstellte waren auch diese beiden unregistrierte Animagi - Severus ein Rabe und Draco ein dunkelgrauer Wolf.
Harry vermutete, dass ihm die Dementoren in seiner Tiergestalt weniger anhaben konnten, da Gedanken von Tieren zwar primitiver, aber auch schwerer zu lesen waren als menschliche. Allerdings... welche glücklichen Gedanken konnte ein Hund überhaupt haben? ... Jedenfalls verbrachte Harry den Großteil seiner Zeit im Gefängnis in Animagusgestalt.
Eine Kleinigkeit allerdings hatte Harry allen verschwiegen: Der Hund war nicht seine einzige Verwandlungsform. Laut Professor McGonnagall war es unmöglich mehr als eine Animagusgestalt zu haben, aber Harry hatte drei. Und das war nicht das einzige Geheimnis, das tief in Harry Potters Kopf verborgen war.
Draco apparierte an die gewünschte Stelle und suchte sofort seinen Platz im innersten Kreis Voldemorts. Der salzige Geruch in der Luft und das nur vage hörbare Rauschen der Wellen untermauerten die Geschehnisse des Abends.
Sobald die letzten Lücken des Kreises geschlossen waren, erhob der Dunkle Lord sein Haupt und überschaute zufrieden die Reihen seiner Anhänger. Hinter dem innersten Kreis hatten sich noch mindestens hundert weitere Todesser versammelt. „Meine Getreuen, ich heiße euch willkommen zu einem ganz besonderen Anlass. Nach monatelanger, sorgfältiger Vorbereitung und Planung, werden wir heute endlich wieder zurückerobern, was rechtmäßig unser ist. Heute Nacht werden unsere verlorenen Brüder und Schwestern wieder mit uns vereint werden und zusammen mit unseren Verbündeten, den Dementoren, werden wir absolut unbesiegbar!"
Draco suchte Severus Blick und sah das leichte Nicken, das ihm bedeutete, dass es dem Professor gelungen war den Orden des Phoenix rechtzeitig zu warnen. Eine Einmischung des Ordens - einer Gruppe engagierter Hexen und Zauberer, die sich in dunklen Zeiten wie diesen zusammenschlossen - würde Dracos Glaubwürdigkeit in eigener Absicht nur noch verstärken. Anfang des siebten Schuljahres war Draco gemeinsam mit Harry von Albus Dumbledore - dem augenblicklichen Führer des Ordens, oder auch „dem Phoenix" - offiziell in den Orden aufgenommen worden. Nach Harrys Verhaftung hatte Draco lange Zeit überlegt, ob er den Orden wieder verlassen solle, aber sein Eigeninteresse überwog. Er wusste, dass er ohne den Orden den Krieg unmöglich überleben würde.
Voldemort wendete sich von seinen Anhängern ab und befahl mit zum Himmel erhobenen Händen der Dunkelheit sie zu bedecken. Es war unheimlich zuzusehen wie die Wolken seinen Befehl befolgten und bald war das gesamte Licht des Halbmonds von einer dunklen Wolkenschicht verdeckt.
Getarnt durch die Dunkelheit bestiegen die Todesser die wartenden Boote und begannen die Überfahrt zu der einsamen Festung auf der kleinen Steininsel. Als Draco mit Rudern an der Reihe war, galten seine Gedanken weder dem gerade von Voldemort dargelegten Plan, noch den vermutlich vorgesehenen Gegenstrategien des Ordens. Nein, seine Gedanken kreisten einzig und allein um ein ganz spezielles und wesentlich persönlicheres Ziel. Um eine einzige Person. Gleichgültig was sonst noch in dieser Nacht geschehen möge, Draco würde Harry Potter befreien, koste es was es wolle.
Harry wälzte sich unruhig in seiner schmalen Koje hin und her und versuchte erfolglos das Stöhnen, Röcheln und schmerzerfüllten Schluchzer aus den umliegenden Zellen zu ignorieren. Seufzend rollte er sich auf den Rücken. Irgendetwas stimmte nicht, irgendetwas war heute Nacht anders. Die beiden Dementoren, die üblicherweise vor seiner Zelle postiert waren, waren verschwunden und auch wenn das noch nicht ungewöhnlich genug war um zu alarmieren, so war es doch die Tatsache, dass sie schon den Großteil des Abends gefehlt hatten ganz sicher.
Der Glücksfall einiger dementorfreien Stunden erlaubte es Harry seine normalerweise verworrenen Gedanken zu ordnen. Er wusste, dass der Krieg für die Seite des Lichts nicht besonders gut verlief - jedoch nicht etwa durch einen Brief, eine Zeitung oder gar einen Besucher. Nein, seine Informationen stammten direkt von Voldemort selbst.
Harry hatte gehofft, dass die Mauern und Flüche um Azkaban herum ihn von Voldemort und den Visionen abschirmen würden, doch unglücklicherweise war dies nicht der Fall. Im Gegenteil - seine Visionen wurden häufiger und das Gesehene stetig grausamer. Harry versuchte sich jedes Mal daran zu erinnern, dass die getöteten und gequälten Menschen auch diejenigen waren, die ihn verraten und eingesperrt hatten..., aber immer wenn die Schreie lauter wurden, lösten sich diese Gedanken rasch in Luft auf.
Durch die letzten paar Visionen, die er gehabt hatte, wusste Harry, dass der Dunkle Lord etwas Großes plante. Dass jedoch der größte Vorteil der Seite des Lichts einsam und allein in Azkaban verrotten sollte und meistens noch nicht einmal in der Lage war das Gesehene vollkommen zu begreifen... nun, das war wohl Ironie des Schicksals.
Plötzlich erfüllten Schreie und Rufen die Nacht, doch trotz seiner Neugier fühlte sich Harry nicht im Stande sich zu bewegen. Stattdessen blieb er ruhig liegen und starrte weiter auf die eintönige Decke. Schließlich ergab das Gerufene Sinn, wahllose Schreie wurden zu verständlichen Worten: „Ist irgendjemand hier drin noch bei Verstand?"
Das Rufen vermischte sich mit dem Geräusch von aufgeworfenen Türen und Schritten, die sich teils näher zu ihm hin und teils weiter von ihm weg bewegten. Ein lauter Knall richtete Harrys Aufmerksamkeit auf die Stelle, wo ihn sonst eine schwere Eisentüre für so lange Zeit von der Außenwelt abgeschirmt hatte und jetzt ein wenig Licht durchschimmerte. Die Tür war geöffnet worden.
Draco begann zu verzweifeln. Er wusste, dass die Zeit ihm davon lief und er hatte immer noch nicht herausfinden können, wo das Ministerium Harry gefangen hielt. Es war leicht gewesen den Dunklen Lord davon zu überzeugen ihn und einige anderen zu einer Truppe zu sammeln, die nicht nur die eigenen hochrangigen Mitglieder zu befreien, sondern auch jeden anderen Insassen, der noch halbwegs bei Verstand und willig war Voldemort zu dienen.
Der Blonde war überrascht, dass Voldemort - sobald es ihm gelungen war Potter fälschlicherweise wegen Mordes inhaftieren zu lassen -, scheinbar keinen weiteren Gedanken an seinen Erzfeind verschwendete. Nicht ein einziges Mal war Potters Name bei der Planung für den Sturm auf Azkaban auch nur erwähnt worden. Es schien fast als wäre seine bloße Existenz vergessen worden.
Schließlich erreichte Draco den Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses, in dem nur die wirklich übelsten Verbrecher untergebracht wurden. Sicherlich hatte doch selbst das inkompetente Ministerium eingesehen, dass der Junge der lebt nicht hierher gehörte! Abscheu über den Zustand der Gefangenen, die er bisher gesehen hatte, trieb ihn voran. Er wusste, dass er nicht eher ruhen konnte, bis er seine persönlich Mission erfolgreich beendet hatte. Durch ein schnelles Öffnen der Türen und nur kurze Blicke in sie hinein, versuchte Draco die übrigen Todesser zurückzulassen und nach einer Weile gelang es ihm.
Schließlich erreichte er die letzte Zelle des Ganges, in der eine kleine, zusammengekauerte Gestalt vollkommen ruhig und bewegungslos in einer kleinen Koje verharrte. Draco wollte sich schon umdrehen und gehen, als der Gefangene sich plötzlich umdrehte und Draco sich auf einmal mit einem Paar ihm sehr vertrauter grüner Augen konfrontiert sah.
„Harry, bist du das?... Oh Merlin, bitte, sag dass du es bist!"
Harry hörte wie jemand seine Zelle betrat und da es ihm unangenehm war nicht zu wissen welche mögliche Gefahr sich da hinter ihm befinden könnte, raffte er das letzte bisschen Kraft auf, das ihm verblieben war, und wendete sich wem- oder was-auch-immer zu, der/das gerade sein kleines Reich betreten hatte.
Der Mann, dem er sich gegenübersah, kam ihm vage bekannt vor, doch Harrys völlig verwirrter Geist war nicht in der Lage die Gesichtszüge zuzuordnen. Die Stimme jedoch und die Art wie sie seinen Namen aussprach erinnerten ihm an glücklichere Zeiten und schafften es ihn aus seiner Starre zu reißen. „Dray?"
„Bei Merlin, Harry, was haben sie dir nur angetan?" Schockiert blickte Draco auf den fast schon skelettartig wirkenden Körper vor ihm mit den blutunterlaufenen, gejagten Augen, die schon einen Hauch von Wahnsinn beherbergten, beinahe verborgen von einem Busch schwarzer, matter, verfilzter und vor allem lange ungewaschener Haare. Draco zwang sich selbst seine Fassung wieder zu erlangen und eilte schnell zu Harrys Bett, wo er schließlich niederkniete.
„Harry, du musst mir jetzt genau zuhören, ja? Wir haben nicht viel Zeit, wenn wir dich heil hier heraus bringen wollen. In weniger als einer Minute werde ich einen Portschlüssel aktivieren, der dich einen sicheren Platz bringen wird, den ich für dich vorbereitet habe. Du musst unbedingt dort bleiben, hast du verstanden? Es gibt dort Essen, Wasser und frische Kleidung für dich. Ich muss hier noch ein paar Dinge erledigen, dann komme ich nach." Draco blickte in die verschleierten Augen und hoffte, dass Harry wenigstens in der Lage war einen Teil von dem eben gesagten zu begreifen. „Harry, verstehst du mich? Du musst unbedingt dort bleiben und auf mich warten. Bitte, verlass das Haus nicht bis ich da bin, okay?"
Harry versuchte Dracos Anweisungen mental zu folgen, aber alles was wirklich zu ihm durchdrang war, dass Draco ihn von hier wegbringen wollte. Und wohin auch immer er ihn bringen wollte, alles war wesentlich besser als hier. Draco schaute ihn seltsam an und stellte eine weitere Frage. Harry war nicht wirklich sicher, was Draco gerade genau gesagt hatte und er traute sich ohnehin nicht zu sprechen, da er seine Stimme immerhin seit anderthalb Jahren nicht benutzt hatte. Da er aber sicher war, dass man irgendein Zeichen von ihm als Antwort erwartete, beschloss er vorsichtshalber zu Nicken.
Das Lächeln, das kurzzeitig auf Dracos Gesicht erschien, bestätigte Harry, dass er die Frage korrekt beantwortet hatte. Kurz darauf wurde ein flacher Stein in seine Hand gedrückt und nach einem letzten Blick hörte er den inzwischen von ihm abgerückten Draco nur noch „Gerechtigkeit" rufen, bevor er das altbekannte unangenehme Ziehen in seinem Bauchnabel spürte und aus Azkaban herauskatapultiert wurde.
Als der Portschlüssel sich aktivierte stieß Draco einen Seufzer der Erleichterung aus. Wohlwissend, dass es Zeit wurde den nächsten Teil seines Plans zu realisieren, holte er eine weiße Maus aus seiner Tasche, setzte sie an die Stelle, an der Harry noch kurz zuvor gesessen hatte, und verwandelte sie in einen schwarz-weißen Collie mit grünen Augen. Nachdem er das Tier zu seiner Zufriedenheit verwandelt hatte, belegte er es mit dem Imperius-Fluch und befahl ihm zum Strand zu rennen - den Flüchen und Zaubern, die wahrscheinlich auf es gerichtet werden würden, ausweichend natürlich - und ab dort durch das Meer bis zur Küste zu schwimmen.
Draco atmete noch ein letztes Mal tief durch, bevor er seinen Zauberstab fallen lies und sich selbst durch starken Willen mit dem Kopf voran und voller Wucht gegen die Steinmauer warf. Es dauerte nicht mal eine Sekunde bis ihn eine willkommene Dunkelheit umfing...
TBC
Hach, Reviews sind doch immer so ein Ansporn weiter zu übersetzen...Krieg ich welche? dämonisch lächel
