Hier ist das zweite Kapitel fuer euch, ich hoffe die Story gefaellt euch sie wird noch einen großen Wandel nehmen das versprech ich euch. ;)

Felicity lag in ihrem Motelzimmer, vor drei Tagen war sie in dieser kleinen Stadt angekommen und hatte seitdem eine Bar nach der anderen besucht. Sie versuchte ihren Schmerz mit Alkohol zu betaeuben, ihr Mobiltelefon hatte sie seit Tagen nicht mehr angeruehrt und auch sonst war ihr alles egal.

Ihre Alptraeume waren zurueck gekommen, jede Nacht wachte sie Schweiß gebadet auf, es war immer derselbe Traum, genau wie damals als sie ein kleines Maedchen war.

Nein, Steve lass sie in Ruhe ich bitte dich", schrie Felicitys Mutter und stellte sich vor ein kleines Maedchen das mit großen weinenden Augen vor ihrem Vater stand, der die Hand gehoben hatte um sie zu schlagen. Andrea Smoak stand vor ihrer Tochter und fing den Schlag ab, sie ging zu Boden und Felicity schrie weinend nach ihrer Mutter.

Das war die letzte Erinnerung die sie an ihren Vater hatte. Nach dieser Nacht verschwand er und ließ Andrea mit ihrer 3 jaehrigen Tochter zurueck.

Felicity waelzte sich hin und her, Blitzte zuckten vor ihren Augen und auf einmal war sie nicht mehr 3 Jahre alt sondern 10 Jahre.

Mama ich bin zu Hause, ich habe eine 1 bekommen fuer meinWissenschaftsprojekt und Mrs. Williams meinte ich duerfte 2 Klassen ueberspringen. Mama?" Sie lief ins Wohnzimmer und fand ihre Mutter schlafend auf der Couch, davor lag eine Flasche Wodka, der billigste mehr konnten sie sich nicht leisten. „Ach Mama", Felicity ging auf sie zu, nahm die Decke und legte sie ueber sie. Sie schaute sich um und begann die Wohnung aufzuraeumen.

Wie jeden Tag in den letzen 5 Jahren seitdem Anruf der Polizei dass ihr Vater an einem Raubueberfall 2 Menschen erschossen hatte, war nichts mehr wie zuvor. Es hatte ihre Mutter voellig aus der Bahn geworfen. Sie lebten in einer kleiner Stadt jeder kannte jeden und Felicitys Mutter wurde einfach nicht mit dem Getuschel fertig, also ertrank sie all ihren Kummer in Alkohol. Felicity hatte keine Freunde, in der Schule haenselte man sie wegen ihres Vaters. „Guck mal da kommt die Tochter des Moerders und ihre Mutter ist ein Alki", riefen die Mitschueler. Felicity konzentrierte sich auf die Schule, sie wollte es besser machen als ihre Familie. Raus aus Coast City.

Keuchend und aufrecht saß Felicity in ihrem Bett. Sie schaute auf ihren Nachtisch, dort stand eine Flasche Wodka, sie oeffnete sie und nahm einen großen Schlug. Sie war nicht besser als ihre Mutter, immer hatte sie sich geschworen sie wuerde nie so werden und jetzt saß sie seit drei Tagen in einem schaebigen billigen Motel und ertrank ihren Kummer und Frust mit Wodka.

Felicity fing bitterlich an zu weinen und nahm einen neuen Schluck.

Seit drei Tagen war Oliver Queen nicht ansprechbar. Felicity war gegangen, nach ihrer SMS war er in ihre Wohnung gefahren und hatte entsetzt festgestellt dass ein Teil ihrer Klamotten fehlte genau wie ihre Zahnbuerste und andere Utensilien aus dem Badezimmer.

Ihr GPRS war ausgeschaltet genau wie ihr Mobiltelefon, Diggle und er hatten alle Moeglichkeiten ausgeschoepft um sie zu finden. Sie war nicht bei ihrer Mutter und auch nicht bei Barry Allen. Freunde besaß Felicity sonst keine.

Oliver hatte jedes Hotel und Motel in Starling City und Umgebung angerufen, alle Krankenhaeuser und Ferienwohnungen die in der Naehe lagen, nichts. Felicity war wie vom Erdboden verschwunden.

Diggle hatte zur letzten Moeglichkeit gegriffen und Layla gebeten Felicitys Auto zu suchen, er machte sich Sorgen um das IT-Girl genau wie Oliver. Felicity war wie eine Schwester fuer ihn, er kannte ihre Geschichte schon lang. Sie hatte sie dem Bodyguard nachdem Erdbeben in den Glades erzaehlt, als sie den Keller des Verdants wieder neu aufbauten. Sie waren darauf gekommen, weil Diggle sich wunderte dass niemand bei Felicity anrief und fragte ob es ihr gut ging.

Olivers Mobiltelefon klingelte es war sein Freund John Diggle, „Oliver Layla hat ihr Auto gefunden."

„Wo ist sie?" das Herz des Billionaers schlug schneller.

„Sie befindet sich in Williamscoast das ist ca. 400km von Starling City entfernt, " antwortete er.

„Da haetten wir lange suchen koennen. Danke Diggle ich mach mich sofort auf den Weg zu hier."

„Soll ich dich begleiten?" fragte er seinen Freund und Boss.

„Nein das ist alles meine Schuld John, ich muss es auch alleine ausbuegeln, danke fuer deine Hilfe und sag auch Layla das ich ihr was schuldig bin."

„Oliver du bist wie mein Bruder und Felicity ist wie meine kleine Schwester du bist mir gar nichts schuldig und auch nicht Layla. Bring sie einfach nach Hause und sag ihr endlich was du fuehlst."

„Das werde ich John Danke", Oliver beendete das Gespraech, schnappte seine braune Lederjacke und verließ das Hauptquartier des Bogenschuetzen.

Der Billionaer fuhr zur Queen Mansion packte ein paar Sachen zusammen, setzte sich in seinen Sportwagen, den er seit seiner Rueckkehr von der Insel noch nicht aus der Garage geholt hatte.

Jetzt aber benoetigte er den Geschwindigkeitsrausch, um schneller bei Felicity zu sein und um seinen Kopf frei zu bekommen.

Als Felicity erwachte, hatte sich die Nacht ueber die kleine Stadt Williamscoast gelegt. Jetzt fing fuer Felicity der Tag allerdings erst an. Ihr Kopf haemmerte, sie nahm ihre Aspirin Tabletten vom Nachtisch drueckte eine aus dem Blister und spuelte sie mit einem weiteren Schluck Wodka runter. Anschließend ging sie ins Badezimmer, sprang unter die Dusche und zog sich danach ein hautenges kurzes rotes Kleid an.

Frisch gestylt verließ sie das Motel und ging die Straße entlang in eine Bar die seit den letzten drei Tagen zu ihrem zu Hause geworden war.

Wie jeden Abend saßen zum groeßten Teil dieselben Maenner an der Theke, dazwischen vereinzelt Touristen, die ihre Reise fuer eine Nacht unterbrochen hatten. Wie auch schon an den letzten Abenden gab es immer wieder vereinzelt Frauen und Maenner die sich auf die kleine Buehne der Bar trauten und ihr Talent beim Karaoke zur Schau stellten.

Felicity hatte es sich die letzten Tage angeschaut, aber heute Abend hatte sie beschlossen auch mal zu zeigen was sie konnte.

Sie betrat die Buehne mit einem Glas Whiskey in der Hand.

Genau in diesem Moment betrat Oliver die Bar, er hatte die Strecke in Rekordzeit hinter sich gebracht, sein Adrenalin war immer noch durch den Geschwindigkeitsrausch nach oben gepeitscht. Er schaute sich um, konnte Felicity aber nicht sehen, erst als ihre Stimme erklang erblickte er sich auf der Buehne.

„Guten Abend Ladys und Gentleman, mein Name ist Felictiy Smoak und ich bin jetzt schon ein paar Tage Gast in ihrer wunderschoenen Stadt, die mich ehrlich gesagt eher an ein Dorf erinnert, aber das tut hier nichts zur Sache. Wie gesagt ich bin seit ein paar Tagen hier und hoere jeden Abend jemand anderen von ihnen auf dieser Buehne. Deshalb dachte ich mir jetzt bin ich mal dran. Wissen sie ich bin hier gelandet, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe in meiner Stadt in der ich wohne. Der Mann den ich liebe und fuer den ich mein Leben geben wuerde, liebt eine andere, meine Mutter hasst mich und deshalb sitze ich seit drei Tagen hier und trinke mir meinen Kummer von der Seele. Wow das viele reden, stelle ich auch mit Whiskey nicht ab, es tut mir leid ich sollte weniger reden und einfach anfangen zu singen. Also Musik ab.

Die Musik erklang und Felicity schloss die Augen und begann zu singen

Turn down the lights, turn down the bed
Turn down these voices inside my head
Lay down with me, tell me no lies
Just hold me close, don't patronize - don't patronize me

Cause I can't make you love me if you don't
You can't make your heart feel something it won't
Here in the dark, in these final hours
I will lay down my heart and I'll feel the power
But you won't, no you won't
'Cause I can't make you love me, if you don't

Bevor sie die zweite Strophe begann, schluckte Felicity hart, Traenen in ihre Augen.

Olivers Herz zerbach, wie konnte er nur so dumm gewesen sein und diese Frau so verletzten.

I'll close my eyes, then I won't see
The love you don't feel when you're holding me
Morning will come and I'll do what's right
Just give me till then to give up this fight
And I will give up this fight

Cause I can't make you love me if you don't
You can't make your heart feel something it won't
Here in the dark, in these lonely hours
I will lay down my heart and I'll feel the power
But you won't, no you won't
'Cause I can't make you love me, if you don't

Der Song endete Felicity hatte immer noch die Augen geschlossen. Das Publikum in der Bar war mucks maeuschen still. Erst als Felicity die Augen oeffnete begannen alle zu klatschen und zu jubeln. Felicity bedankte sich und atmete tief durch, anschließend steckte sie das Mikro zurueck in die Halterung und trank ihren Whiskey mit einem Zug leer bevor sie die Buehne verließ.

Musik ist was das mir sehr am Herzen liegt, es ist fuer mich der beste Weg auszudruecken was ich empfinde, Bonnie Raitts - I can`t make you love me, ist einer den ich unheimlich gerne mal covern wuerde.