Kapitel 2
Tage später war er im Mungos wiederaufgewacht. Alle trauerten um Ginny, doch sie merkten dass es Harry fast zeriss, sie verloren zu haben.
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Harry schlug mit der Hand auf das Fensterbrett. „Verdammt, ich will es nicht mehr sehen. Warum gerade sie? Warum?" Er sank in sich zusammen. Es machte ihn einfach nur fertig, er hatte sich deshalb von ihr getrennt, damit genau das nicht geschah, er sollte ihm nicht noch jemanden nehmen, den er von ganzem Herzen liebte, und trotzdem hatte er sie verloren. „Komm zurück Ginny, bitte!" Er wandte sich um und ging auf sein Zimmer.
Inzwischen hatten Ron und Hermine den Garten zweimal durchquert. „Meinst du wir können wieder rein?" fragte Hermine. „Weiß ich nicht, Ginny ist jetzt 3 Monate...fort..." er räusperte sich „Ich hoffe er kommt irgendwann darüber hinweg." Seufzte Hermine. „Mine, ich verstehe ihn. Schau, deshalb hat er sich von ihr getrennt, und trotzdem nimmt er sie ihm weg!"
„Ich weiß, er tut mir einfach nur Leid, er kann es nicht haben wenn wir uns küssen oder so, merkst du wie er sehnsüchtig in die Ferne schaut? Wie er dann innerlich zusammenbricht? In seinen Augen ist..." „Nichts mehr, nur noch Trauer, ich weiß Schatz." beendete Ron ihren Satz. Er sah sie an, ihre Wangen waren nass und sie weinte. „Ron, es ist so unfair. Er hat soviel verloren, wir können glücklich sein, und er leidet! Es kommt mir manchmal falsch vor, das andere Leute glücklich sein können!" Ron küsste sie sanft „Hey, komm beruhig dich, ich weiß das auch, aber wir können nichts mehr ändern! Ginny ist noch nicht verloren, wir wissen nicht wo sie ist! Sie kann noch leben!" „Ron, erzähl keinen Stuss, denk doch mal, was Dumbledore uns erzählt hat, als wir bei ihm waren!
Ron wusste es noch:
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Ron, Hermine und die Weasleys waren zu Dumbledore ins Büro gebeten worden, nachdem Harry wieder erwacht war. Er empfing sie freundlich und sprach dann „Auch ich finde es schrecklich, was mit Ginny passiert ist" bei diesen Worten schluchzte Molly auf, ihr Mann nahm sie fest in den Arm, „aber dennoch kann ich mir nicht erklären, was dort geschehen ist, da ich noch nie von einem Fluch gehört habe, der so wirkt. Vielleicht war es auch der Todesfluch, und die Liebe, die wohl durch dich Harry und Ginny gegangen ist, hat irgendetwas bewirkt, allerdings habe ich keine Ahnung, was. Ich weiß nicht, ob Ginny jetzt tot ist, oder ob sie nur...na ja, wie soll ich sagen...an einem anderen Ort ist, und irgendwann wieder zurückkehrt! Ich hoffe natürlich sehr, das genau das geschieht, aber ich weiß es nicht."
Harry meldete sich zu Wort: „Wie kann es sein, das er noch lebte, und nicht tot war, nachdem ich ihn, ja, sozusagen getötet habe?"
„Gute Frage Harry, ich schätze, er hat den Tod schon so oft mitbekommen, diesen Fluch schon so oft gesprochen, dass er nicht sofort tot war, obwohl ich das bei dem Fluch, den du auf ihn geworfen hast, sehr verwunderlich finde. Also so einen starken Avada Kedavra habe ich noch nie gesehen!" antwortete Dumbledore, nach dem er einige Zeit überlegt hatte. „Was hast du gefühlt, als du den Fluch gesprochen hast?"
„Was ich gefühlt habe? Zuerst Hass, dann Wut, und schließlich nur noch Trauer." Flüsterte Harry.
„Genau das konnte Voldemort nie, er konnte beim töten nie Trauer empfinden." Sagte Dumbledore. Danach waren sie alle nachhause gegangen, und Harry hatte sich Tagelang in sein Zimmer eingeschlossen, bevor er irgendwann wieder zur Arbeit gegangen war. Doch er lebte nur noch, um die Tage auszufüllen, die ansonsten leer wären.
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