Das Wettrennen

Ich hatte es satt, dass Aimi die ganze Zeit über an Idol-

Senpai dachte und mir nicht zuhörte wenn ich etwas sagte.

Als ich Endgültig genug hatte sagte ich:

» Wenn du jetzt nicht sofort zu Idol-Senpai gehst und ihm deine Liebe gestehst, dann… dann springe ich aus dem Fenster und mache mich auf den Weg zu ihm! Und dann sage ich alles …wirklich alles! Selbst das, dass du den Brief geschrieben hast.«

»Aber es ist Montag und mitten am Tag. «, quengelte sie. Darauf blickte ich sie sehr böse an.

»Und außerdem habe ich keine Angst vor dir! «, fuhr sie fort.

»Oh doch die Hast du!«

Ich presste meine Hand von meinem Körper weg. Plötzlich ging das Fenster auf und ein Starker Wind schob Aimi durch die offene Tür auf den Flur. Die Tür schlug zu und verriegelte sich von selbst. »Aimi! Jetzt ist die passende Gelegenheit gekommen es ihm zu sagen«

Und ich drohte ihr anschließend:

»Wenn ich bis drei zähle und du immer noch da bist, dann sage ich es ihm«

Ich wartete einen Moment bis ich anfing weiter zu zählen.

»1-2-3! Wenn du jetzt nicht gehst, dann ist es zu spät«

Anscheinend hat sie sich nicht bemüht, sich auf den Weg zumachen. Ich ging zum großen Fenster, öffnete es und hörte wie Aimi aus dem Gang aus flehte:

»Nein! Bitte, Bitte, bitte geh nicht! Bitte! NEIN!«

Ich ignorierte sie und sprang und kam ohne ein Geräusch zu machen auf dem Boden auf. Im nächsten Moment hörte ich wie die Zimmertür aus den Angeln brach. Ich lief um eine Ecke und stoppte kurz bevor ich weiter lief. Ich war beim Jungenwohnheim angekommen und lief die Treppe hoch. Dann erhöhte ich mein Tempo und bog bei einer Ecke ab als gerade zwei Night- Classschüler gerade verschlafen aud´s ihrem Zimmer kamen. Ohne stehen zu bleiben lief ich weiter und machte einen Salto über die beiden. Hinter mir hörte ich wie einer der zwei mir etwas was sich wie

» Guten Morgen Yuki-sama! Hast du gut ge-« zurief bevor er von meinem Schuh, der sich von meinem Fuß in letzter Sekunde löste, auf der Stirn getroffen wurde. Der Blondschopf schrie auf und versetzte dem anderen einen Schlag ins Gesicht, der anschließend auf dem Antiken Tisch landete, der dann zu meinem Unglück zerbrach. Der Rektor würde mich anschreien und….Uhhh Mein Magen zog sich zusammen aber mir war es egal. Ich musste vor Aimi bei Aidos und Kains Zimmer sein!

» Tut mir leid Ichijo-Senpai und Shiki-Senpai. Ich muss leider weiter«

Ich lief weiter und kurz vor Aidos und Wild-senpais Tür stoppte ich. Schnell klopfte ich an die Tür doch niemand antwortete mir.

Plötzlich hörte ich wie ein Fenster zerbrach. Darauf trat ich voller Wut gegen die Tür. Eigentlich hätte ich die Tür nicht verfehlen dürfen doch in diesem Augenblick öffnete Wild-Senpai die Tür und mein Fuß traf anstatt der Tür seinen Unterleib. Wild- Senpai flog mit Schwung gegen Idol-Senpai. Der sich zuvor aufgerichtet hatte.

Dieser fiel vorwärts auf Aimi und beide plumpsten auf dem Boden, auf dem die Scherben verstreut waren. Eine Scherbe bohrte sich in ihren Hals und hinterließ eine Wunde aus der sofort Blut schoss.

» Idol- Senpai du zerquetscht mich…«, Quiekte Aimi und sog Luft ein. Doch der wunderschöne Idol- Senpai hörte ihr nicht zu und fixierte sich vollständig auf das Blut das aus ihr trat. Sein Kopf kam ihr näher. Es sah aus als ob er sie küssen würde, wäre da nicht das triumphierende Lachen, das seine Reißzähne entblößte. Er zog die Scherbe ungeduldig aber vorsichtig mit der rechten Hand aus der Wunde. Danach leckte er über sie und biss zu.

»Yuki-sama wieso trägst du nur einen Schuh? «, fragte Wild senpai. Sofort wand ich mich ihm um. Oh stimmt ja…. Kein Wunder, dass mein rechter Fuß sich so nackt anfühlte

» Häh? Oh.. Ähm…«, murmelte ich und erst jetzt bemerkte ich, dass seine Nase blutete.

»Deine Nase blutet. «, murmelte ich, Kain wurde verlegen und schaute auf den Boden. Es blieb eine Weile lang herrschte Stille bevor ein Räuspern sie brach.

» Könntest du dein Blut wegwischen? Der Geruch verbreitet sich schon im ganzen Gebäude«

Ertönte eine Stimme hinter mir. Kains Augen weiteten sich und er verließ das Zimmer. Ich fuhr um und schaute Kaname mitten ins Gesicht. Er hatte meinen Schuh in seiner Rechten Hand. Mir schoss Blut ins Gesicht. Ein Lächeln schlich sich in sein wunderschönes Gesicht.

»Ich.. Ähm… tut mir leid Kaname«, sagte ich verlegen und verbeugte mich. Dann ging ich an ihm vorbei zur Tür und trat vor Ichijo und Shiki und verbeugte mich auch vor ihnen.

»Tut mir leid«

»Macht nichts. Du hast mich ja nicht mit Absicht mich mit dem Schuh verletzt. Was kann man denn schon machen wenn der Schuh ab geht? «, sagte Ichijo und lächelte. Auf seiner Stirn war eine Platzwunde zu sehen und der süße Geruch von seinem Blut stieg mir in die Nase. Ich wand mich um und ging zu Aimi die beim Fenster stand. Ihr Gesicht war rot und am Hals war eine Bisswunde zu sehen.

»Ich gehe jetzt. Gestehe ihm jetzt deine Liebe! «, flüsterte ich ihr ins Ohr. Dann lächelte ich Kaname zu und sprang aus dem Fenster.

Ich landete sanft im weichen Gras und ging anschließend den Schotterweg entlang. Als ich an einem großen Busch vorbei kam hörte ich ein Flüstern.

»schhhhhhh… Sei leise! Ich möchte noch Kaname-Senpai sehen. «

Ich schlich vorsichtig zum Busch und entzweite ihn.

»Was macht ihr hier? Day-Classschüler haben hier nichts zu tun. Besonders nicht während der Schulzeit! Geht sofort wieder zur Schule zurück. «, zischte ich. Dabei lächelte ich böse.

»Aber…. «, setzte die Blondine an doch die Brünette brachte sie mit einem listigem Blick zum Schweigen.

» Wir gehen nur wenn du uns etwas erzählst«

»Wie bitte? Wieso sollte ich…? «, stammelte ich.

»Stimmt es, dass Kanam… äh Kuran-Senpai eine Freundin hat? Wenn ja stimmt es auch dass er mit ihr verlobt ist? Bitte erzähle es uns, Senpai. «

»Waas? Woher wisst ihr das ich… uups äh dass jemand seine Geliebte ist und …ah…w-w-w-woher wisst ihr das? «, stotterte ich und fühlte wie mein Blut in den Wangen pulsierte.

»Senpai du bist ja ganz rot… bist du etwa…. «

» Hey! Geht sofort zurück zur Schule! «, rief eine Stimme. Sofort fuhren die Mädchen und ich um und starrten die Person an, die mit einem ernsten Ausdruck im Gesicht auf uns zu kam. Die Person mit den orangenen Augen und der… Frisur.

Die Mädchen schauten ihn nur verwundert an.

»Habt ihr nicht gehört was ich gesagt habe?«

»Doch das haben wir..«, stotterten die Mädchen. Die Blonde wurde ganz rot und konnte ein kichern nicht unterdrücken.

»Dann geht sofort zurück zur Schule!«

»Aber…«

»Sofort! Oder ich dem Rektor bescheid«, drohte Kain-Senpai.

»Ok«, gaben sie enttäuscht nach. Die Mädchen standen auf und verbeugten sich. Die Blonde kicherte kurz und und stolperte ihrer Freundin hinterher. Kain schüttelte den kopf u´nid schaute mich dann an.

»Was wollten diese Gören von dir?«

»Oh ähm..« Verlegen verdrehte ich eine meiner Haarsträhnen.

»Die wollten wissen ob Kaname eine Geliebte hat..«

»Achso okay…«, murmelte er und verschwand so plötzlich wie er gekommen ist. Ich artmete erleichtert aus.

»Oh Gott… Was habe ich da getan? «, dachte ich und eine einzige Träne kullerte mir über die Wange. » Wieso? Jetzt hast du die Träume der Mädchen zerstört. «, dröhnte eine Stimme in meinem Kopf. Ich schüttelte den Kopf doch vergebens. Anstatt, dass diese Stimme verschwand kamen neue dazu.

»Da ist seine Verlobte«, kicherten imaginäre Stimmen.

»Tut mir leid…«, flüsterte ich in den Wind und rannte davon.