Neko Torture
(Izaya´s POV)
Ich öffnete die Augen und das erste was sah waren Gitterstäbe.
‚Ernsthaft?' dachte ich entnervt. An unangenehmen Orten aufzuwachen ist nicht wirklich etwas Neues für mich, aber ein Käfig? Das hatte ich bislang noch nicht.
‚Nicht besser aber Neu.'
Meine Sicht war noch so verschwommen, dass ich nichts außerhalb der Gitterstäbe erkennen konnte, aber ich schien mich in einem Wohnzimmer zubefinden. Meine Sicht wurde allmählich besser, der Raum und die Möbel waren riesig, mehr für Riesen als für Menschen.
Plötzlich hörte ich Fußstapfen besser spürte sie, irgendwer stampfte hier wie ein Elefant.
Zwei gewaltige Füße standen nun vor dem Käfig und die Person welche ihnen gehörten beugten sich zu mir.
„Na, wieder wach Informant?" meinte der Anführer dieser Panks von gestern nur das er jetzt um einiges größer war als ich, unnatürlich groß.
Vor Schreck stand ich auf.. auf allen Vieren, nun noch geschockter sah ich an mir herunter und entdeckte schwarzes Fell und Pfoten. Ich schrie auf, doch stattdessen ertönte ein schrilles ‚Miau'.
Der Typ begann zu kichern.
„Falls es dir entgangen sein sollte, du bist´ne Katze, Informant!" wieder miaute ich, ich wollte wissen wie und warum, aber nur schrille Töne kamen hervor.
Generft trat der Kerl gegen den Käfig.
„SCHNAUZE!"
Ich flog gegen die Stäbe und landete auf dem Metallboden, des Käfigs. Mein Körper, selbst wenn jetzt der einer Katze war noch von der Tortur gestern geschwächt und mein ‚Arm' wo Shizu-chan mich getroffen hatte schmerzte Fürchterlich. Als ich mich nicht bewegte öffnete der Kerl den Käfig und griff hinein, mein Instinkt übernahm die Führung, ich versenkte meine Krallen in seiner Hand, hisste und verkroch mich so weit wie es ging von ihm weg.
Zuerst krisch diese Pussy von Mann wie am Spies wegen vier kleinen Kratzen, doch wenig später begann er bei meinem Anblick zu lachen, als sei das hier das witzigste was er je gesehen hatte. Vermutlich war das für ihn das Witzigste was er je gesehen hatte.
„Na na na, wer wird denn, so böse zu seinem neuen Meister sein?"
‚Meister? Du? Von mir? Mach dich nicht lächerlich Mensch'. als ich meinen Gedanken mit Mensch beendete, fiel mir meine jetzige Position ein. Er war mir zurzeit überlegen.
„Wenn du willst könnte ich mich dich einfach mit samt dem Käfig an Hafen entledigen. Wenn du das nicht willst kommst du jetzt brav raus und machst keine Faksen." meinte er, wissend das ich nicht groß die Auswahl hatte, kroch ich aus der Ecke und tapste aus dem Käfig.
Nur wenige Schritte draußen wurde ich ohne jegliche Vorwarnung in die Seite getreten, ich flog etwas bevor ich hart auf den Boden auf kam, es schmerzte.
Wieder ohne Vorwarnung packte man mich am Kragen und hob mich unsanft in die Luft, ich hisste und schrie unter Schmerzen.
„Hör jetzt genau zu du Vieh, kratz oder fauch mich noch einmal an und du Fliegst gegen die Wand, KLAR!" den letzten Teil brüllte er.
„Du warst einmal, der große Informant aus Shinjuku aber jetzt bist du bloß eine blöde Katze, Wenn du versuchst abzuhauen wird dich niemand erkennen und dich als Straßenkatze abstufen und wenn du nicht willst das ich dein lächerliches neues Katzenleben nicht in eine einzige Hölle verwandle, tust du genau was ich dir sage und verhältst dich wie ein liebes Kätzchen." Er grinste dreckig.
Aber ich hatte keine andere Wahl, was gesagt hatte stimmte, die Außenwelt ist nicht sehr Katzen freundlich und ihn wütend zu machen könnte noch schlimmer sein. Ich hörte auf zu zappeln und er kraulte mich mit einem Finger unterm Kinn.
„Siehst du, es ist viel besser wenn du kooperierst." Damit ließ er mich los. Und wie eine Katze landete ich auf allen Vieren, nur war meine Vorderpfote verletzt weshalb es trotzdem noch weh tat.
„Sieh dich ruhig um, in deinem neuen Zuhause, wenn du Glück hast überlebst du ´ne Woche." Mit diesen Worten ging er lachend und ließ sich auf die Couch fallen. Ich hingegen versuchte den Abstand zwischen mir und dem Kerl zu vergrößern und lief in das nächst beste Zimmer, das Bad.
Dort hämmerte ich meinen Kopf gegen die kühle Fliesenwand und versuchte zu begreifen was passiert war.
Diese Panks hatten mir irgendwas gespritzt was mich in eine Katze verwandelt hat.
Der Anführer hat mich mitgenommen und hält mich in seiner Wohnung gefangen, ohne Fluchtmöglichkeit oder –ort und nach seinem Gelächter nach war er im Sinne mich in weniger als einer Woche zu töten.
Ich musste hier raus aber wohin und vor allem wie?
Ich hörte wie jemand die Tür zum Bad öffnete, mein ‚Besitzer' kam rein und grinste.
„Na was treibst du hier?" damit packte er mich wieder am Kragen und schüttelte mich.
„Ah, wolltest du mal wissen wie du aussiehst, hier bitte." Meinte er und hielt mich vor dem Spiegel. In dem sah ich eine rabenschwarze Katze, mit kurzen, glatt, mattem Fell, ebenso der Schwanz. Was heraus stach waren die Augen, meine Augen, meine blutroten Augen, diese hatten sich nicht verändert.
Doch lange sah ich nicht in den Spiegel, abrupt wurde ich durch den Raum getragen und zurück in den Käfig gestopft und hämmerte einmal kräftig gegen die Gitter.
Er roch stark nach Alkohol, ich mochte den Geruch schon als Mensch nicht aber jetzt als Katze war er widerlich.
„Jetzt bleib schön brav und halt die Schnauze." Er setzte sich wieder auf die Couch und trank weiter Bier.
Nach einer Weile stand er auf und ging. Wo hingegen ich nun versuchte diesen unermüdlichen Käfig zu entkommen, leider musste ich fest stellen, dass ohne Hände, Daumen und Haarspange, es sehr schwierig war ein Schloss zu knacken.
Es war demütigend und nervig, sogar noch nerviger als Shizu-chan, was ich nie für möglich gehalten hätte.
Der Idiot war jetzt schon seit Stunden weg, draußen wurde es allmählich dunkel und ich bekam Hunger und Durst. Der Käfig war komplett leer. Ich konnte nur hoffen das der Kerl noch so viel Mitgefühl besaß mich nicht verhungern zu lassen. Aber ich hatte wenig Hoffnung.
Immerhin wollte er mich tot.
Des Wartens und Hungers überdrüssig beschloss ich etwas zu schlafen und hoffte das alles bloß ein langer Albtraum gewesen war.
Izaya: Autor-chan?
Ich: Ja?
Izaya: Kann es sein das du mich hasst?
Ich: Nicht mehr als alle anderen in Ikebukuro, denen du mal begegnet bist. Da war meine Racheankündigung aus meiner Geschichte ‚Entführt vom goldenen Monster'
Izaya: Du bist herzlos, Auto-chan?
Erika: Oh, keine Sorge, das ist eine Shizaya Geschichte, also weißt du wer dich retten kommt.
Shizuo: Erzähl doch gleich den Plot damit du auch allen Lesern den Spaß nimmst
Erika: Ah, stimmt also der Plot ist..
Alle: DAS WAR EIN SCHERZ, ERIKA!
