Hi, ich wieder, das Handbuch wird immer länger und hat viel anklang gekriegt, viiiielen Dank!

alle Kommischreiber knuddelt

C. Muggelkinder

Nach der Warnung vor Muggelküchen mag nun wohl der eine oder andere Todesser auf die Idee gekommen sein sich der Hausfrau abzuwenden und dem wehrloseren Muggel zuzuwenden: dem Muggelkind.

Dieser Wunschvorstellung muss nun leider ebenfalls der Gar aus gemacht werden. Muggelkinder sind GEMEINGEFÄHRLICH!

Muggelkinder sind in allen Größen, Formen und Farben erhältlich.

Hierbei gilt: Kleiner heißt nicht ungefährlicher!

Muggel entbehren nämlich im Gegensatz zu Zaubererfamilien der für uns nicht mehr wegzudenkenden Hauselfen. Das bedeutet, dass Fütterung und Windelwechseln bei Säuglingen eine manuelle Angelegenheit ist und deshalb nicht so konsequent durchgeführt wird, wie ein Todesser es gewohnt ist.

Nehmen sie Kinder mit einer weißen Plastik-Papier-Hose nicht auf den Arm! Sie könnten lecken.

Seien sie gefasst auf Spuckattacken mit Babybrei oder den unheilvollen Geruch nach einer alten Kloake.

Denken sie immer daran, dass Muggelkinder disziplinloser nicht sein können, und besorgen sie sich vor einer solchen Mission um jeden Preis Ohrstöpsel, da die hochfrequenten Schreie eines Muggelbabys schwere Hörschäden hervorrufen können. Fledermäuse und Hundepfeifen sind dagegen Weisenkinder!

Betreten sie nur in Notfällen die Muggelkinderzimmer und achten sie auf ihre Schritte. Es gibt kein Muggelkinderzimmer, dessen Boden nicht mit tödlichen Fallen, wie Murmeln, elektrischen Eisenbahnen, Matchbox Autos, Barbiekleidern, Knete, Rollschuhen oder anderen bösartigen rutschigen „Spielsachen", gespickt ist.

Es wird empfohlen sämtliche Elektrogeräte in einem Muggelkinderzimmer sofort außer Gefecht zu setzen. Die Lärmbelästigung durch „CD-Player", „Fernseher" und „Computer" kann einem Todesser schnell zum Verhängnis werden, vor allem, da einige dieser Geräte zusätzlich noch grausame Lichteffekte hervorrufen können, die das Zielen im Raum unmöglich machen.

Auch bei Kindern im fortgeschrittenen Alter, die nicht mehr mit die mörderischen „Spielsachen" hantieren, gilt Vorsicht!

Viele der Jugendlichen sind bereits in jungen Jahren verdorben und durchaus gewaltbereit. Durch Filme, Kino und andere Muggelerfindungen, deren ursprünglicher Zweck noch immer völlig im Dunkeln liegt, sind diese kleinen wandelnden Zeitbomben derart abgestumpft, dass sie Blut und Tod als allgegenwärtig sehen.

Jeder Todesser weiß natürlich, dass sie damit absolut richtig liegen, jedoch ist es von Vorteil den Feind in einer Sicherheit zu wiegen die so nicht existiert, aber ein argloses Opfer aus ihm macht.

Solche Risikoteenies sind in der Regel mit geschultem Auge leicht zu erkennen.

Charakteristische Merkmale sind:

Herumlungern auf Straßen in Großstädten nach Mitternacht

Aufhalten in großen Gruppen (Gangs) in Hinterhöfen

Tragen von einheitlichen Stirnbändern oder ähnlichem als Mitgliedszeichen von solchen „Straßengangs"

Zitat: „Was glotzt'e denn so blöd?"

Zitat: „Ey, Alter, willst'e Stress oder was?"

Glatze

Drohen mit der „Wumme / Knarre / Schießeisen / Pistole usw." ( All diese Bezeichnungen stehen für Muggel Feuerwaffen)

Anpöbeln von Passanten

Das versuchte Handeln mit „Stoff"

Auffällige Körperbemalung („Tattoos"), vornehmlich mit Totenköpfen oder ähnlichem und Schriftzügen, die Kosenamen beinhalten, wie z.B. „Bad Dog", „Hell's Angels" usw.

Vermeiden Sie unbedingt größere Gruppen von Jugendlichen auf der Straße oder vor einem Kino (vor allem nach Vorführungen von Horrorfilmen).

Es gilt für alle Personen, die irgendwie den beschriebenen Merkmalen entsprechen ERST TÖTEN, DANN FRAGEN!

Physisch ungefährlicher aber vom psychischen Effekt nicht zu unterschätzen ist die Fraktion der „Tussen" und „Schnippelschnepfen".

Diese äußerst hinterhältige Untergattung der Frau ist vor allem im Alter von 13 bis 23 anzutreffen. Im offenen Gelände treten sie meist im Rudel auf und gehen auf die Jagd nach dem „gemeinen Macho", der als natürlicher Begleiter der Tussie und Schnippelschnepfe zählt.

Zu erkennen sind sie sehr einfach an folgenden Indizien:

Wasserstoffblondiertes Haar

Extrem tiefer Ausschnitten gepaart mit zu breit geratenem Gürtel, auch Rock genannt

Freiliegende Nierengegend

Zwei bis drei Zentimeter Makeup-Schicht

Eine künstlich um rund eine Oktave erhöhte Stimme

Pausenloses Gegacker

Dreifarbig lackierte, extralange, künstliche Fingernägel

Zehnzentimeter hohe Pfennigabsätze an weißen Stiefeln, in denen sie nicht gehen können

Eine Zigarette in der Hand

Eine zu kleine Nase

Die Gefahren bei dieser Gattung liegen vor allem an bleibenden Schäden im Bereich des Hörzentrums des Gehirns, ausgelöst durch Dauerbeschallung im 70 Dezibel-Bereich.

Aber auch die Langzeitwirkung der Sinnlosigkeit des Seins, die einen jeden Menschen befällt, sobald er erkennt, dass es keine Existenzbegründung für diese Lebensart gibt, ist eine grausame Art des Wahnsinns.

St Mungos berät daher gerade darüber, ob es nicht vielleicht einen Flügel einrichten soll für Muggelschädigungen.

Es wird dringendst geraten sich den Tussen und Schnippelschnepfen ausschließlich mit Ohrenstöpseln oder für Presslufthammer zugelassene Schallschutzohrenschützer zu nähern. Todesser mit Lolitakomplex sollten dringend den Umgang mit ihnen völlig meiden.

Zuletzt darf man vor dem wohl grausamsten Subjekt dieses Kapitels nicht Halt machen:

Dem „Abiturienten"!

Der Abiturient ist der heimtückischste aller Muggeljugendlichen. Man erwartet von ihm auf den ersten Blick keine große Bedrohung, worin auch seine größte Stärke liegt.

Es gibt ihn in allen Konfektionsgrößen, Farben und Formen. Er wirkt gebildet und perfekt sozialisiert, jedoch ist dies nur eine Fassade des schönen Scheins. Denn der Abiturient ist eine grausame Rasse, die vor Besserwisserei nicht zurückschreckt.

Die Auswirkungen eines Wortgefechts mit diesem Typ eines Teenies hat schon schlimmere Nebenwirkungen gezeigt als der Cruciatus-Fluch.

Todesser, die von solchen Auseinandersetzungen leben zurückkehrten, sind nun Dauergäste in St Mungos.

Sie behaupten, dass es Magie und Zauberer nicht gäbe, beziehen sich auf wahnwitzige physikalische Gesetzte, behaupten sogar, dass die Schwerkraft es nicht zulasse auf Besen zu fliegen und rezitieren seltsame Mathematische Formeln, wie die Keppler'sche Fassregel (was auch immer es ist).

Aus geheimen Quellen hat der Lord erfahren, dass dies an dem fundierten Halbwissen der Abiturienten liegt. Sie haben Unmengen an nutzlosem Material gesammelt und gespeichert. In Diskussionen wird es dann dazu eingesetzt das Weltbild des Gesprächspartners zum Einsturz zu bringen und ihn damit in den Wahnsinn zu treiben.

Diese psychologische Kriegsführung wurde im letzen Jahrhundert vor allem in Baden-Württemberg und Bayern perfektioniert und durch einen der gefährlichsten Geheimbunde Europas in geheimen Menschenversuchen getestet: dem „Kultusministerium"

Sobald ein Abiturient Luft holt und zu reden beginnt TÖTEN SIE UNVERZÜGLICH!

Okay, das war dann mal der zweite Teil vom Handbuch.

Ich hoffe, keiner fühlte sich beleidigt. Bin selbst baldige (2006) Abiturientin aus Baden.

Als Nächstes kommen Senioren, Rentner und Senilität!

Danke an alle, die das hier lesen.

Ich freue mich über jeden Kommi!

Ciao, eure Birdie