ERSTMAL VIELEN DANK! Es waren 3 Reviews (ok, das hört sich jetz etwas wenig an, aber hey! Dafür waren diese 3 Reviews auch echt toll!) die ihr mir gegeben habt, und das ist echt lieb!

gurke114: Jahh.. bald naja.. tut mir Leid, hat bisschen gedauert, aber ähm.. ja, aber eben xD danke für dein Review!

Lucia Malfoy666: Jahh? Freut mich! Danke danke danke+verbeug+ xD

Ilahya: Mehr Absätze! DU hast Recht! Da sind 'se. Geht das so? Was meinste? Danke fürs Review!

Harry Potter and the mystic of elements
Kapitel 2:
Es tut mir doch Leid...

(...Harry atmete schnell und eins wusste er. Noch war es nicht vorbei..)

„Wohin jetzt?", fragte er Malfoy und dieser zeigte auf einen Weg und meinte: „Raus aus der Nokturngasse".
Harry nickte und sie liefen weiter. Harry hatte Angst. Er hatte verdammte Angst. Warum schossen die denn hier mit dem Todesfluch um sich, er hatte doch .. er hatte ja nur ein Buch geklaut. Nicht mal so richtig geklaut, das Geld lag ja da.

Sie rannten weiter und sahen sich um, rannten dabei jedoch weiter, was sich als großer Fehler herausstellte. Harry lief gegen eine kleine Mauer und ein spitzer Stein bohrte sich in seinen Bauch.

Er bis sich auf die Lippe und krümmte sich. „Scheiße", fluchte er und Malfoy sah ihn an. „Können wir.. können wir weiter, oder geht's nicht?"
Harry sah nach hinten, wo der Ladenbesitzer auf sie zu kam. Er hatte sie wohl gehört. Harry sah Malfoy fest an. „Weiter!", sagte er und Malfoy nickte. Sie liefen weiter und Harry spürte den stechenden Schmerz in seinem Bauch immer größer werden.

Seine Lippe fing unter seinen Zähnen leicht an zu bluten, aber er merkte es gar nicht. Malfoy schien zu merken, wie Harry mit sich kämpfen musste, denn er deutete um eine Ecke und flüsterte: „Nur noch hier herum, dann fängt die Winkelgasse an!", und tatsächlich.

Nachdem sie um die Ecke waren, wurde es heller, und sie betraten die Winkelgasse. Die Beiden verlangsamten ihr Tempo und Malfoy stützte Harry indem er seinen Arm um dessen Hüfte legte. Harry nahm diese Hilfe dankend an. Er keuchte. Lange würde er das nicht mehr aushalten.

Als sie die Tür zum Tropfenden Kessel öffneten, atmete Malfoy erleichtert aus. Tom, der Wirt, schien mittlerweile auch zu schlafen, oder im Lager zu sein, jedenfalls war niemand mehr dort und so schafften sie es ohne gesehen zu werden nach oben.

Trotz des Tarnumhangs hatten sie davor Angst, denn Harry verlor Blut, und zog eine Spur aus kleinen Bluttröpfchen hinter sich her. Malfoy setzte Harry auf dem Bett ab und zog den Tarnumhang ab. „Hey, alles klar?", fragte er und Harry sah die Besorgnis in seinem Blick.

Harry hatte Tränen in den Augen und sah Malfoy an. „Draco.. mach das es aufhört", als Draco ihn nur ansah sagte Harry wieder: „Mach das es aufhört, Draco, bitte mach das es aufhört". Draco stand einen Moment da wie gelähmt, dann nickte er und zog Harry langsam den Pullover und dann das Shirt aus.

Als er die Wunde betrachtete zog er scharf Luft ein. Er zog den Stein aus der Wund und Harry stöhnte vor Schmerz auf. Draco sah ihn entschuldigend an und sah sich suchend um. „Zauberstab!", wies er Harry an und Harry zog den Zauberstab aus seiner Hosentasche und reichte ihn Draco.

Draco schluckte. „Harry, ich hab noch nie.. ich hab den Spruch noch nie bei Menschen ausprobiert!", sagte er leise und Harry zuckte die Schultern. „Scheiß egal, du machst das schon. Ich vertrau dir", bekam er langsam heraus und Draco rieb sich den Schweiß von der Stirn.

Er murmelte einen Spruch und deutete mit dem Zauberstab auf Harry's Wund. Langsam, ganz langsam, hörte sie auf zu Bluten und wuchs zu. Harry begann langsamer zu atmen und sah Draco dankend an.

„Danke.. danke", flüsterte und Draco legte sich neben ihn. So langen sie da, sahen dem jeweils anderem in die Augen und warteten bis Harry's Atmen wieder ganz normal wurde. Draco wischte eine Strähne aus Harry's Gesicht und Harry verfolgte mit den Augen seinen Finger.

Draco's Hand blieb auf seiner Wange liegen und Harry entspannte sich nun ganz. Nach kurzer Zeit schloss er die Augen, und schlief ein.

„Harry?"
Harry öffnete verschlafen die Augen. Die Hand, die eben noch auf seine Wange ruhte wurde weggezogen und Harry realisierte das Hämmern an der Tür. „Harry, verdammt, wenn du da bist mach auf!", Harry stapfte zur Tür und fragte: „Was issn los, Hermine?"

„Harry!", rief sie erleichtert und Harry wartete. „Geht es dir gut?"
„Ja, alles klar.. warum denn?", fragte Harry verwirrt und kratzte sich am Kopf.
„Blutspur.. direkt zu deinem Zimmer", sagte Hermine und klag verzweifelt.

„RON.. Ron es geht ihm gut!", rief sie nach oben und Harry hörte wie sein Freund angelaufen kam.
„Warst du gestern noch fort, Harry?", fragte er und Harry sah zu Draco.
„Ja.. ich war weg", sagte er leise. „Wo warst du Harry, und warum hast du uns nichts gesagt?", fragte Ron verblüfft, aber Hermine sagte leise: „Lass uns doch erstmal rein Harry, wenn alles okay ist".

Harry sah auf sein Blut getränktes Shirt und den Pullover. Auch auf dem Bett war etwas Blut und er wusste das sie so nicht rein konnten.
„Das geht nicht", sagte er dann. „Was? Warum nicht?", hörte er Hermines Stimme hinter der Tür.
Harry sah Draco lange an.

Dann nahm er seinen Mut zusammen und sagte: „Weil ich hier nicht allein bin!"
Seine Stimme klang fest, aber er fühlte sich ganz und gar nicht sicher. „Wie meinst du das, nicht allein?", fragte Ron. „Ich bin gestern nicht allein gegangen. Und.. die Person, die gestern mit kam, ist jetzt immer noch hier".

„Ja und?", fragte Ron wieder. Harry hörte einen dumpfen schlag und wusste das Hermine Ron auf den Kopf gehauen hatte. „Er will uns nicht sagen, wer es ist, du Dummkopf", sagte sie leise.

„Kannst du nicht wenigstens kurz raus kommen, damit wir reden können, Harry?", fragte sie. Er wollte gerade die Tür öffnen, als ihm bewusst wurde, das er kein Shirt an hatte. Er würde sicher einen falschen Eindruck machen, wenn er so die Tür öffnete und Draco schien dasselbe zu denken, denn er öffnete Harry's Koffer und wühlte nach einem Shirt.

Und da fiel es Harry ein. Er hatte in den Sommerferien einmal vor Wut seine ganzen Shirts zerschnitten und so eines hielt Malfoy verwirrt hoch. Sie sahen sich verzweifelt an und dann zog Draco sich kurzerhand sein eigenes Shirt aus und warf es Harry an den Kopf. Harry starrte ihn noch eine Sekunde an, dann zog er es über und öffnete die Tür einen Spalt, um hinaus zu gehen.

„Mom und Dad sind schon einkaufen gegangen und die anderen Leute sind unten. Sie essen!", sagte Ron und so konnten sie sich auch hier auf dem Gang unterhalten.

„Warum sagst du uns nicht, wer bei dir ist?", fragte er verwirrt. „Es ist nicht so, das ich es euch nicht sagen will.. aber es.. wisst ihr es ist kompliziert. Ich weiß nicht, ob er will, das ihr wisst, das er hier ist.. es ist nicht gerade.. ungefährlich für ihn", stotterte sich Harry zusammen.

„Ist es wer aus Hogwarts?", fragte Ron und Harry nickte. „Gut.. Harry lass uns später weiter reden. Ich glaube nicht das das ein guter Zeitpunkt ist und du scheinst ja auch noch recht müde zu sein. Wir kommen später wieder", sagte Hermine und sie gingen.

Hermine kam jedoch nochmal zu Harry zurück und sagte leise zu ihm: „Wenn du es uns nicht sagen willst, ist es okay. Aber pass auf, mit wem du dich einlässt. Wäre es jemand, der nicht aus Slytherin ist, Harry, bin ich mir sicher, das du es uns sagen würdest. Pass auf dich auf", sagte sie und ging.

„Ich vertraue ihm!", sagte er dann zu ihr und sie nickte. „Dann brauchst du auch keine Angst haben, es uns zu sagen. Traust du ihm, trauen wir ihm auch", sagte sie und Harry nickte.

Als sie weg war lehnte er sich gegen die Tür. Dann öffnete er sie und ging hinein. Draco saß auf dem Bett, noch immer ohne Shirt an, und wartete auf ihn. Harry musterte ihn und wunderte sich, wie Draco es schaffte, so auszusehen.

Dann schüttelte er über seine Gedanken den Kopf und setzte sich neben Draco. „Meintest.. du das eben Ernst?", fragte dieser. „Hm?", machte Harry und sah ihn verwirrt an. „Du hast gesagt, das du mir vertraust", sagte Draco leise und sah ihn abwartend an.

Harry lehnte sich mit seinem Oberkörper aufs Bett und nickte: „Natürlich", sagte er. „Warum natürlich?"
„Natürlich", wiederholte Harry fest.

Draco hatte nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn Harry fragte ihn: „Was machen wir denn jetzt?"
„Was meinst du?", fragte Draco etwas verwirrt. „Naja.. willst du das ich ihnen sage, das DU hier bist...?"

Draco zuckte mit den Schultern. „Wenn sie mich nicht verraten", sagte er und Harry seufzte. Ja, wenn sie ihn nicht verraten. Draco biss sich auf die Lippe. „Sie hassen mich, oder?", fragte er und das erste Mal seit sie sich kannten, fand Harry das er traurig aussah. „Was? Ich.. ähm, nein, also sie hassen dich nicht. Sie kennen dich halt aber auch nicht!" Draco hob eine Augenbraue und warf sich mit dem Bauch falsch herum auf's Bett, so das er Harry ins Gesicht sehen konnte. „Aber wenn du's ihnen nicht sagst, dann kriegst du meinetwegen vielleicht mit deinen Freunden ärger. Obwohl, wenn du ihnen sagst, das ICH hier bin, dann sind sie wahrscheinlich auch wütend", sagte er resigniert.

„Ach was", sagte Harry schnell. Er wusste das Draco teilweise Recht hatte, aber er sah so traurig aus. „Ich sag ihnen einfach die Wahrheit. Ist nicht mein Problem, wenn sie damit nicht zurecht kommen. Und verraten werden sie dich sicher nicht, versprochen", sagte er und Draco nickte.

Sie blieben noch eine Weile so liegen, hingen jeder seinen Gedanken nach und warteten darauf, das sie es Hermine und Ron sagen mussten. Als es langsam dunkel wurde stand Harry auf und räumte sein blutverschmiertes Shirt und seinen Pullover ins Bad und wischte das Blut vom Boden. Draco kümmerte sich derweil um das Blut auf dem Bett.

Erst jetzt bemerkte Harry Draco's viele blaue Flecken, die sich über seinen Oberkörper erstreckten. Als Draco auf dem Bett saß kam er von hinten an ihn heran und fuhr mit seinem Finger über einen der Flecken. Draco zuckte zusammen. „Ich hab noch dein Shirt an", flüsterte Harry.

Draco nickte. „Dein Vater?", fragte Harry dann leise. Draco nickte erneut. „Hast du Angst, das er dich findet?", fragte Harry und traute sich nicht seine Stimme zu erheben. Wieder nicken seitens Draco und Harry schluckte. Draco hatte Angst. Und gestern hatte Draco kein Stück Angst gehabt, aber Harry hatte Angst gehabt. Das hieß wohl, das man Draco nicht allzu leicht Angst machte, aber vor seinem eigenen Vater hatte er Angst.

Harry schlang seine Arme von hinten um Draco's Hals und legte seinen Kopf auf dessen Schulter. Nach einer Weile klopfte es an der Tür und Harry und Draco schraken hoch. Harry zog Draco's Shirt aus und warf es ihm rüber.

Draco zog es über und Harry ging zur Tür. „Ron?", fragte er und hörte von der anderen Seite Rons Stimme. „Jo".
„Kann ich ein Shirt von dir haben? Ich.. hatte bei den Dursleys ein Wutausbruch", sagte er, öffnete die Tür einen Spalt und zeigte Ron eines der zerrissenen Shirts. Ron grinste und kam nach wenigen Augenblicken mit einem Shirt, was Harry viel zu groß war wieder. Harry zog es über, meinte „Moment", schloss die Tür wieder und sah Draco an.

„Wollen wir sie einfach rein lassen?", fragte er und Draco und Harry mussten einander angrinsen. „Ich sag nichts", sagte Harry und öffnete die Tür. „Bildet euch selbst ein Bild"
Er ließ Hermine und Ron hinein und setzte sich neben Draco auf's Bett. Als Hermine Draco erblickte hielt sie die Hände vor den Mund und schien sich selbst zu ermahnen, wieder normal zu Atmen.

Ron starrte Draco nur an und schien sichtlich verwirrt. Er schloss dir Tür und sein Blick wanderte dann zu Harry. „Ich hoffe du hast 'ne gute Erklärung, Alter", er schüttelte den Kopf und Draco und Harry rückten auf dem Bett zurück, so das Hermine und Ron sich setzten konnten.

Das taten sie auch und warteten darauf, das Harry was sagte. Dieser lehnte sich aber nur grinsend zurück und schien sich aus alldem überhaupt nichts zu machen. „Okay Harry, jetzt reichts", sagte Hermine irgendwann und sah ihren Freund an. „Irgendwas muss doch zwischen euch passiert sein", sagte sie und starrte die Beiden an.

„Wir haben uns getroffen, vorgestern...", fing Harry an, schien aber nicht die richtigen Worte zu finden. Draco schüttelte den Kopf. „Er hat mich gerettet", sagte er geradeaus und Harry starrte ihn an. Naja, er hatte Recht. Aber Harry hatte damit trotzdem nicht gerechnet.

Hermine und Ron starrten nur an. „Was?", machte Ron und starrte von Harry zu Draco und wieder zurück. „Ich bin weggelaufen. Vor Todessern. Und vor meinem Vater. Da hat er mich gesehen, und mir geholfen", sagte er und Harry pflichtete ihm durch nicken bei. „Einfach so?", fragte Hermine und Draco nickte: „Einfach so."

Hermines Gesichtsausdruck veränderte sich und sie sah stolz aus. Dann stürzte sie sich auf Harry und umarmte ihn. „Ich wusste das du es irgendwann schaffst"
„Hä?", machte Harry nur, als sie ihn wieder losgelassen hatte. „Du .. ihr habt euch dem alten Streit der Häuser widersetzt. Gryffindor Slytherin, na klingelts? Und den Streit eurer Familien..", sagte sie und betrachtete die Beiden mit großen Augen.

„Das kann nicht dein Ernst sein, Hermine!", sagte Ron und sah sich etwas wütend an. „Warum nicht?" „Eben schaust du ihn noch so an und jetzt heißt es plötzlich, du wusstest es ja sowieso von Anfang an. Blablabla, warum hast du uns dann nicht gesagt, was fürn toller Typ Malfoy ist, wenn du's doch eh schon wusstest?", sagte Ron wütend und spuckte die Worte „toller Typ" und „Malfoy" hin.

„Ron, so meinte ich das nicht. Ich kannte Malfoy ja nicht.. ich kenne ihn ja noch immer nicht. Aber ich rede vom Häuser Streit, Ron. Den meinte ich", sagte sie und sah ihn wütend an. „Hör mir das nächste Mal besser zu!", sagte sie schnippisch und Draco sah Harry verblüfft an. Was auch immer er dachte, er wusste wohl nicht, das Hermine und Ron sich immer für einige Minuten an gifteten und dann aufhörten, oder auch mal für Tage und schien Angst zu haben, Harry seine ganze Freundschaft kaputt gemacht zu haben.

Oder die zwischen Ron und Hermine. „Ach kommt, so schlimm ist das doch jetzt nicht", sagte er und kratzte sich am Kopf. „Ich mein, also.. ihr seit Beide wohl etwas .. ähm wütend MICH hier zusehen, aber da müsst ihr doch nicht aufeinander los gehen", sagte er und sah zu Seite. Harry grinste über Draco's Schlichtungs-Versuch und sah Ron und Hermine an.

„Na was? Hat er nicht Recht?", fragte er, immer noch grinsend. Ron und Hermine nuschelte vor sich hin und Draco schien versuchen zu deuten, ob das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Nach ein Paar Augenblicken fragte Hermine dann neugierig: „Warum läuft du vor denen weg?"

„Mein Vater will das ich Todesser werde. Will ich aber nicht", sagte Draco leicht und zuckte mit den Schultern.
Ron murmelte vor sich hin, und man hörte die Worte: „Er ist immer noch ein Malfoy", deutlich heraus.

Draco sah Harry verzweifelt an. „Ja, und? Sirius ist.. war auch immer noch ein Black, und hast du daran gezweifelt, das er auf unserer Seite steht?", fuhr Harry ihn an. Ron sah auf. Dann schüttelte er den Kopf. „Siehst du, dann gib ihm verdammt nochmal eine Chance. Er hat MIR übrigens auch das Leben gerettet. ZWEI MAL!"

„Geht es um gestern Abend?", schaltete sich Hermine wieder ein und Harry nickte. „Ich hab ein Todesfluch fast abbekommen, aber der Kerl hat mich da weggezogen", sagte er und deutete auf Draco. „Und dann.. ähm.. ich bin gestolpert und hatte ein Stein im Bauch. Ich wär fast verblutet. Wäre er nicht da gewesen", sagte er und zeigte ein weiteres Mal auf Draco.

Draco kratzte sich verlegen am Kopf und sah weg.
„Es ist keine Frage, Harry", sagte Hermine leise. „Vertraust du ihm, vertrauen wir ihm!" Sie stupste Ron an. „Nicht wahr?", fragte sie und Ron nickte. „Klar", sagte er und Harry lächelte und atmete erleichtert aus.

Er gähnte und Ron und Hermine verabschiedeten sich, nicht aber ohne das Versprechen, das Harry ihnen am nächsten Tag erzählte, was er gestern eigentlich gemacht hatte.
Als sie draußen waren stöhnte Malfoy auf. „Oh man, sie hassen mich jetzt ja noch viel mehr, als vorher", sagte er und fasste sich an die Stirn. „Was?", fragte Harry und grinste.

„Ja, also ihr müsst ja nicht wegen mir aufeinander losgehen", sagte Draco und äffte sich selbst nach. Harry lachte und piekste Draco in den Bauch. „Komm schon, so schlimm war's nicht"
Draco hob die Augenbraun und Harry sagte: „Hermine will dich kennen lernen, weil sie glaubt, ich habe Recht in meiner Annahme, das du gar nicht sooo schlimm bist, wie wir immer dachten. Und Ron wird dich kennen lernen und merken, das ich Recht hatte", grinsend nickte er Draco zu.

Draco sah nicht gerade so aus, als würde er Harry Recht geben, sagte aber auch nichts mehr. „Lass uns das Buch doch endlich mal genauer ansehen", sagte Harry. Sie schnappten sich das Buch und legte sich auf den Bauch auf's Bett.

Doch aus dem gemütlichen lesen sollte nichts werden, denn das Buch war in alter Sprache und alter Schrift verfasst und für die Zwei schwer zu entziffern. Als Harry die Augen zufielen und er auf dem Buch einschlief, hatten sie gerade 5 Seiten geschafft. Draco weckte ihn leise, und überredete ihn, am nächsten Morgen weiter zu lesen.

Harry gab sich letztendlich geschlagen und sie legten sie hin.
Das einzige, was in den ersten Seiten stand, das das zaubern ohne Zauberstab nur vererb- und nicht erlernbar war. Außerdem waren noch ein paar Zauberer und Hexen aufgelistet, die diesen Zauber beherrschten. Jedoch kannte weder Harry noch Draco auch nur einen von ihnen.

Sie hatten außerdem herausgefunden, das es verschiedenen Arten von Element-Magiern gab, was für welche blieb ihnen jedoch noch vorenthalten.
Das waren für Harry eine Menge Informationen, und er fragte sich, ob Lily oder James diese Kraft hatten, oder ob es wieder etwas war, was Voldemort ihm bei dem verunglückten Todesfluch übergeben hatte.

Als er jedoch das gleichmäßige Atmen Draco's vernahm, das ihn merken lies, das dieser eingeschlafen war, beruhigte er sich langsam wieder und schlief auch ein.

Die restlichen Tage verliefen ziemlich schleppend. Harry wurde von Draco gezwungen sich was ordentliches zum anziehen zu kaufen, da er ja alles zerschnitten hatte. Draco selbst konnte den Tropfenden Kessel ja nicht verlassen, aber seine Sachen hatte er vorsorglich beim Bahnhof verstaut. Er hatte sich über die Muggel-Schließfächer, oder wie sie hießen, geärgert, weil sie einfach nicht wollten wie er wollte, aber eine alte Frau hatte sich dann seiner angenommen und ihm geholfen, seine Sachen zu verstauen.

Deswegen hatte er zwar bis Hogwarts nur diese Sachen, aber danach ja wieder welche und Harry würde das ganze Jahr so rumlaufen müssen.
Harry ging also an einem Tag mit Ron Klamotten kaufen, und am Abend las er wieder mit Draco in dem Buch.

Die restlichen Tage beließen sie es beim lesen, weil Harry einfach zu neugierig war. Hermine und Ron fragten manchmal, ob Harry ihnen endlich erklären würde, worum es ging, aber Harry vertröstete sie immer auf später. Er wusste, er müsste es ihnen sagen. Aber es erschien ihm noch zu früh.

Am Tag der Abreise trennten sie sich, damit Draco seinen Koffer holen konnte und trafen sich am Bahnhof wieder. Weil so viele Schüler dort herum standen, fiel es fast keinem auf, das Draco bei Harry, Hermine und Ron stand und sie suchten sich auch zu Viert ein Abteil.

Draco war es unangenehm, wie er von Neville und Ginny, die zwischenzeitlich im Abteil vorbei kamen, gemustert wurde. Aber auf Harry's Blick hin sagte keiner von ihnen was. Harry dachte Draco würde seinen Blick nicht merken, aber innerlich dankte Draco ihm dafür.

Das Verhör von Hermine und Ron hatte ihm schon gereicht.
Die restliche Fahrt verlief etwas schleppend, da Hermine und Ron nicht zu wissen schienen, was sie mit Draco reden sollten.

In Hogwarts angekommen gingen sie in die große Halle zum Abendessen. Dumbledore hielt eine Rede, wie jedes Jahr, aber Harry bekam nur die Hälfte mit. Der Kerl erzählte sowieso immer nur dasselbe, langsam langweilte es ihn. Außerdem konnte er sicher sein, das Hermine alles ganz genau verstanden hatte, er könnte sie ja später fragen, würde sich herausstellen, das es etwas wichtiges war.

Als das Essen beendet war, Harry aß nicht viel, aus irgendeinem Grund fühlte er sich so träge, verabschiedeten sich Harry und Draco mit einem Nicken aus Entfernung und schlugen den Weg zu ihrem jeweiligen Schlafsaal ein.

Harry war so ausgepowert wie schon ewig nach den Sommerferien nicht mehr, und so kam es, das er ziemlich schnell einschlief.

Am nächsten Morgen wurde er von einem „SNAPE, ZAUBERTRÄNKE, ZU SPÄT" von Ron geweckt.

Harry sprang aus dem Bett, und hüpfte, sich anziehend, ins Bad.

Sie rannten nach unten.
„Frühstück?", fragte Harry.
„Verpasst!", kam prompt die Antwort von Ron. Sie schafften es nicht mehr rechtzeitig und bekamen jeweils 10 Punkte von Snape abgezogen.

Sie gingen zu Hermine in die hinterste Reihe und merkten erst dort, das nur noch ein Platz frei war. Sie wollten gerade „Schnick, Schnack, Schnuck", um den Platz spielen, als Snape: „Potter, hier vorne!", sagte und Harry grummelnd nach vorne ging.

„Ron ist viel schlechter in Schnick, Schnack, Schnuck als ich", murmelte er dabei und setzte sich auf den letzten freien Platz. Er besah sich seinen Tischnachbar, und sah in das grinsende Gesicht Draco's.

Harry konnte sich ein grinsen auch nicht verkneifen und wartete auf Anweisungen von Snape, die auch ziemlich schnell kamen, aber Harry hörte dann doch nicht hin.
„EINEN MONAT", kam von Neville gerufen und Harry sah sich um.

Neville saß neben Millicent Bulstrode. „Was ist mit einem Monat?" fragte Harry leise, aber Draco konnte ihn nicht verstehen. Er rückte näher an ihn heran und fragte ihn wieder. Draco sah ihn verwirrt an. „Das hat er doch eben gesagt", sagte Draco mit einem Blick auf Snape.

Harry kratzte sich am Kopf und meinte: „Ich war beschäftigt...", sagte er. „Womit?", fragte Draco und Harry fragte es sich auch. „Damit, den umwerfenden Typen neben dir anzuhimmeln?", fragte Draco grinsend.

Harry drehte seinen Kopf und erblickte Neville. „Neville?", fragte er Draco. „Er mag ja nett sein, Draco, aber bei Gott, er ist nicht umwerfend!"

„Ich meinte die andere Seite", knurrte Draco und Harry sah ihn gespielt verwundert an. Er musterte ihn und sagte: „Ja, das schon eher", worauf hin Draco mit einem grinsen antwortete.
„Also, was ist in einem Monat?", fragte Harry und Draco antwortete: „Wir müssen den Vielsaft-Trank brauche, der dauert einen Monat. Neville muss mit Millicent machen, das gefällt ihm glaub ich nicht".

Harry nickte. „Dann hast du ja Glück gehabt", grinste er Draco an, wartete nicht auf einen Kommentar, schnappte sich das Buch von Draco, weil er seins vergessen hatte, und las sich die erste Anweisung durch. Draco erklärte noch, das die Partner am Ende das Haar von dem jeweils anderem nehmen sollten.

Snape erhob noch einmal die Stimme, und erklärte, das es beim Vielsafttrank sehr wichtig war, keine Tierhaare zu nehmen, was ihm ein lachen von Ron und Harry einbrachte. Hermine besah die Beiden mit einem bösen Blick und Snape zog ihnen Punkte ab, aber das war es Ron und Harry wert.

Das war nun mal das einzige, was Hermine bisher falsch gemacht hatte. In ihrem zweiten Jahr. Womit sollten sie sie denn sonst aufziehen?

Harry und Draco begannen zu arbeiten und Harry bekam es tatsächlich alles hin. Plötzlich fing Draco an leise zu lachen. „Was?", fragte Harry und Draco bedeutete ihm mit einer Handbewegung näher zu kommen. Harry rückte also noch näher, damit Draco ihm den Tatbestand flüsternd erklären konnte.

„Irgendwas, das sehr nach Öl aussah, ist eben aus Snapes Haar, in seinen Trank getropft, und hat ihn Rosa verfärbt. Und davon steht hier überhaupt gar nichts. Oder siehst du da was von Öl in der Zutatenliste?", fragte er Harry, und stellte sich dumm, was bei Harry einen Lachanfall auslöste, den er nur schwer unter Kontrolle halten konnte.

Als Harry sich beruhigt hatte sah er zu Draco auf, und erst da bemerkte die Beiden, wie nah sie einander waren.
Harry hätte von dieser Position aus jede einzelne Hautunebenheit in Draco's Gesicht gesehen, hätte dort eine existiert.

Sie sahen sich eine Weile unverwandt an. Dann beendete Snape den Unterricht und Harry und Draco rissen sich in Windeseile von einander los und Harry räumte aufgewühlt seine Sachen zusammen.

Er lief mit Hermine und Ron zu den Gewächshäusern, wo ihnen ein ziemlich langweiliger Vortrag über die Gefahren von Schlingpflanzen blühte. (A/N: Is das nich mal ein guter Satz, wenns um Kräuterkunde geht über eigene Genialität freut) Harry konnte sich diese Stunden aber einfach nicht mehr konzentrieren. Immer wieder sah er Draco's Augen und versuchte sie zu vertreiben.

Was sollte das nur? Er schüttelte den Kopf, als könnte das den Gedanken vertreiben, und ging am Ende der Stunde Hermine hinterher in die Bücherei. Sie arbeiteten an dem Aufsatz für Verwandlungen und warteten auf das Mittagessen.

Als das Mittag jedoch anstand, kam Harry nicht mit. Er wollte Draco aus dem Weg gehen.
So kam es, das er die Zaubertrankstunden und jedes Essen, außer dem Frühstück, schwänzte.
Warum er das tat war ihm selbst nicht ganz klar.

In der Mitte der Woche kam Draco einmal zu ihm rüber und fragte, ob er nach dem Unterricht Zeit hätte. Aber Harry wimmelte ihn damit ab, das er noch einen Aufsatz in Verteidigung gegen die dunklen Künste schreiben musste.
Erst später wurde ihm bewusst, das Draco in seinem Kurs war und genau wusste, das sie nichts auf hatten. Aber Draco hatte nur genickt.

Die Tage und Stunden vergingen und es wurde Freitag Mittag, der Unterricht war für diese Woche beendet.
Harry verzog sich wieder in die Bibliothek, wo er einen Aufsatz über Verwandlungen, den er noch immer nicht fertig hatte, zu ende schreiben wollte.

Doch er kam nicht weit, denn es kam wie es kommen musste, und er traf auf Draco. Sie standen voreinander und hatten Beide nach dem selben Buch gegriffen.
Harry kratzte sich verlegen am Kopf.

Er wollte Draco nicht mehr aus dem Weg gehen. Und das war sein Problem gewesen. Er hatte es gewusst. Deswegen war er ihm aus dem Weg gegangen, weil er wusste, das er Draco niemals mehr aus dem Weg gehen wollte.

Er wollte immer bei ihm sein. Und das machte ihm Angst. Schreckliche Angst, denn er verstand es nicht.
„Hey...", sagte er leise. Draco nickte nur. „Draco, ich...", doch er kam nicht weiter. Sein Atem stockte und er fand keine Worte. „Was?", fragte Draco patzig.

„Hast du nachher noch Zeit?", fragte Harry.
Draco druckste rum. „Ich muss noch viel lernen, weißt du... nach dem Vielsafttrank muss ich auch noch sehen und so, ich glaub nicht, das das heute noch was wird..."

„Draco, bitte", sagte Harry leise und Draco seufzte.
„In Ordnung. Treffen wir uns nach dem Abendessen beim Raum der Wünsche, ich bring den Vielsafttrank mit", damit verließ er die Bibliothek.

Harry schnappte sich das Buch, was sie Beide hatten haben wollen und setzte sich an seinen Aufsatz.
Nach dem Mittagessen kamen auch Ron und Hermine vorbei und Harry reichte Hermine seinen Aufsatz zum nachsehen. „Harry..", sagte Hermine verwirrt. „Was hast du denn da geschrieben?"

„Warum?", fragte Harry und sah sie fragend an. „Nun, Prof. McGonagall wird es wohl kaum interessieren, das jemand eisblaue Augen hat, nicht wahr?", sie kratze sich am Kopf.
Harry starrte sie an. „Was?"

„Das hast du geschrieben. 'Die Verwandlung ist äußerst schwierig. Nur wenige Leute schaffen sie überhaupt. Und nur wenige Menschen haben eisblaue Augen. Ist die Verwandlung einmal vollbracht-'"

„Was redest du denn da?", fragte Harry und grabschte sich das Pergament. Es stimmte, das stand da wirklich. Er war so weit mit seinen Gedanken fort gewesen, das er es gar nicht bemerkt hatte.
Mit einem Blick auf Ron sah Harry, das dieser mit seinem eigenen Aufsatz beschäftigt war. „Sag mal, Harry, hat Malfoy-"

„Ja, stimmt! Draco hat sein Buch vergessen!", sagte Harry und warf Hermine einen nicht zu deutenenden Blick zu. Sie grinste und er schnappte sich sein eigenes Zaubertränke Buch, schließlich hatte Draco ja keins vergessen. Er lief hoch zum Raum der Wünsche und setzte sich auf das Fensterbrett ein paar Meter weiter.

Bis zum Abendessen würde es noch dauern, und erst danach würde Draco hochkommen. Er hatte also noch etwas Zeit, das eben geschehene zu verarbeiten. Ja, verdammt, Draco hatte blaue Augen. Aber er hatte doch nicht von Draco geschrieben.

Er zerknüllte seinen Aufsatz in der Hand. Er war bei den Gedanken nunmal woanders gewesen, weit weg, da schrieb man eben merkwürdige Dinge. Die Stimme in seinem Kopf, die ihm sagte, das er mit seinen Gedanken bei Draco gewesen sei, ignorierte er gekonnt.

Lange saß er so da, und er bemerkte die Zeit erst, als es langsam dunkel wurde. Das Essen müsste schon länger vorbei sein. Draco würde also doch nicht kommen.
Das hatte Harry ja super hingekriegt. Erst lief er Draco aus dem Weg, nur um von diesem dann versetzt zu werden. Was hatte er sich eigentlich dabei gedacht?

Wütend auf sich selbst und auf überhaupt die ganze Welt stand er auf und wäre beinahe in Draco reingelaufen. „Hey, Vorsicht", sagte Draco leicht verwirrt. Harry sah ihn an. „Wie lange stehst du da schon?"
„Schon 'ne Weile. Ich dachte, du willst vielleicht deine Ruhe", sagte Draco und sie gingen in den Raum der Wünsche.

Plötzlich war Harry's ganze Wut wie weggewischt und er setzte sich neben Draco auf's Sofa.
„Okay, Harry..", fing Draco an. Harry sah ihm an, das es ihm unangenehm war, was er zu sagen hatte. „Ich weiß nicht was los ist, aber es gefällt mir nicht. Ganz und gar nicht. Und ich kann nicht hier neben dir sitzen, und so tun als wäre nichts, wenn du mir nicht sagst, was los ist!"
„Was meinst du?", fragte Harry, vermied es jedoch, Draco an zu sehen.

„Harry! Du gehst mir aus dem Weg, du lügst mich an, du schwänzt extra die Stunden die du mit mir hast, du kommst auch nicht zum Essen! Was ist passiert, das du sauer auf mich bist?"
„Ich bin nicht sauer, Draco, ich hätte keinen Grund.. aber ich war... ich hab..."

„Okay, fang von vorne an. Du hast mich belogen - das weißt du, das weiß ich. Aber ich weiß nicht warum, ich weiß einfach nicht warum..."
„Ich wollte mich nicht mit dir treffen.. das heißt, doch, eigentlich schon. Es ging mir nicht gut.. ich .. musste nachdenken, ich wollte nicht, das du mich so siehst..."

„Und deswegen lässt du eine Woche lang jede Essen außer dem Frühstück aus?", fragte Draco und hob die Augenbraun.
„Ich hatte auch gar keinen Hunger", nuschelte Harry.

Draco sah ihn böse an. „Wenn du vor hast mich weiterhin an zu lügen, Harry, dann geh ich besser. Ich merke es wenn du lügst, und daneben zu sitzen und es zu wissen, macht es nicht gerade leicht für mich!"
„Es tut mir Leid...", sagte Harry, jetzt flüsterte er schon fast.

„Du brauchst was zu Essen", stellte Draco fest und schon hatte Harry einen Teller Suppe in der Hand. Er hatte wirklich Hunger und stürzte sich nur so auf die Suppe. „Jetzt fang noch an zu sabbern und ich fühl mich wie zu Hause", meinte Draco und bei der Vorstellung eines sabbernden Lucius Malfoy's fing Harry so an zu lachen, das er die ganze restliche Suppe auf Draco's Oberkörper goss.

„Ahh, verdammt", rief dieser, sprang auf und riss sich das Shirt vom Leib. „Die hat doch eben noch gekocht!", sagte er und schüttelte sich. „Draco, das tut mir Leid. Sei bitte nicht sauer-"

„Ich bin doch nicht sauer", sagte Draco verwirrt. Doch er hielt inne als er Harry's Blick sah.
Harry starrte auf seinen Oberkörper, der über und über mit blauen Flecken voll war.
„Woher?", fragte Harry leise und näherte sich langsam Draco. Der Suppenteller lag vergessen auf dem Boden.

„Du weißt doch, mein Vater war sauer", sagte Draco bitter.
„Du lügst!", sagte Harry sofort und Draco sah ihn nicht an. „Im Tropfenden Kessel hattest du das noch nicht! Doch schon.. aber nicht so heftig!", stellte er fest und erinnerte sich genau an das Bild, was er damals von Draco hatte.

Draco seufzte. „Im Slytherin Gemeinschaftsraum bin ich nicht gerade beliebt, Harry. Und es gibt dort keine Lehrer..."
„Wann?", fragte Harry entsetzt.
„Jeden Abend"
„Nein!", flüsterte Harry voller Verzweiflung und ging weiter auf Draco zu.

Er schloss ihn ihn die Arme und ihm schossen die Tränen in die Augen. „Hey, so schlimm ist es doch-", fing Draco an, aber Harry ignorierte ihn.
„Es tut mir so Leid Draco, es tut mir so Leid, das ich nicht da war. Das ich nichts bemerkt hab, das ich dich im Stich gelassen hab-"

„Hey, du machst es ja schlimmer, als es ist!", sagte Draco und schloss nun seinerseits die Arme um Harry.
Harry beruhigte sich langsam und sagte: „So kann das nicht weiter gehen!"
„Ach Harry, manchmal läuft das Leben eben nicht, wie man will. Da muss man dann durch!"

„Nein, Draco, nicht so!", sagte er und sah zu Draco hoch. Draco hatte seine Arme noch immer um Harry auf seine Hüften gelegt und schien sie dort auch vorerst nicht wegnehmen zu wollen.
„Bitte, Draco, bitte nicht so..", flüsterte Harry leise und legte seinen Kopf an Draco's Brust.

„Hey, ist ja gut, Harry", sagte Draco, und schien von Harry's Ausbruch total verblüfft.
„So schlimm ist es doch nicht.."
„Doch, es ist schlimm. Ich will dich wieder haben, Draco"
„Aber du hast mich ja gar nicht verloren"

„Ich.. ich will für dich da sein, immer, wenn du mich brauchst, und ich will, das du da bist. Das du einfach immer da bist..."
„Aber ich bin doch da...", flüsterte Draco.
„Aber nicht so. Ich will das du-", an dieser Stelle stoppte Harry sich selbst, befreite sich aus Draco's Umarmung und taumelte einige Schritte zurück.

„Was willst du?", fragte Draco und kam auf ihn zu.
„Nichts, gar nichts. Ich sollte gehen!", sagte Harry und bewegte sich verwirrt zur Tür.
„Nein, Harry, geh jetzt nicht", sagte Draco und Harry blieb stehen, drehte sich aber nicht um.

„Du kannst nicht immer davon laufen!", sagte Draco, er klang leicht wütend.
„Ich laufe nicht-"
„Doch, genau das tust du. Du läufst weg vor mir! Eben wolltest du mir noch was sagen, und plötzlich willst du nur noch weg von mir. Sag es mir, Harry, was willst du denn? Ich kann doch so auch nichts machen, wenn du nicht mit mir sprichst!", sagte Draco, doch Harry bewegte sich nicht. Er blieb einfach stehen wo er war, bewegte sich nicht vor und nicht zurück.

Draco kam auf ihn zu und legte seinen Kopf auf Harry's Schulter.
„Sprich mit mir, Harry", sagte er leise.
Harry spürte seinen Atem an seinem Hals und dann wusste er das es richtig war.

Warum auch immer er diese Sachen dachte, Draco durfte sie erfahren. Und dann war es ihm nicht mehr peinlich.
Er drehte sich um und lehnte sich gegen Draco. „Ich will das du mich umarmst, ohne das ich das Gefühl haben muss, das ich dich eigentlich beschützen müsste, es aber nicht kann. Ich will das du mich umarmst, und ich mich einfach fallen lassen kann", er sprach leise, aber Draco verstand jedes Wort.

„Aber wie soll ich das machen, Harry?", fragte Draco, er sprach noch leiser als Harry, aber sie waren so nah beieinander das Harry verstand.
„Bleib bei mir", sagte Harry nur leise.
„Ich kann doch nicht in den Gryffindor Turm..."
„Bleib bei mir, hier", erklärte Harry und Draco blieb Stumm.

„Wenn wir jetzt gehen, erwischen uns die Lehrer und wir kriegen mächtigen Ärger. Wenn wir aber hier bleiben.. wir können doch morgen überlegen, wie es weiter gehen soll. Ich bin so müde, Draco", flüsterte Harry.

Er hatte Angst, das Draco seine Idee nicht gut finden würde, und doch gehen würde.
Aber Draco nickte, und hinter ihnen erschien ein großes Doppel-Bett.
Draco zog sich seine Hose aus und stieg in Boxershorts ins Bett. Harry tat es ihm gleich und legte sich neben ihn. „Draco?", fragte er nach einer Weile. Er berührte Draco nicht, aber er konnte seine Nähe spühren.
„Hm?", machte Draco.

„Ich hab dich vermisst", flüsterte Harry.
Draco sagte nichts mehr. Das waren die letzten Worte, die an diesem Abend gesprochen wurden, aber Harry spurte, wie Draco etwas näher zu ihm rückte und ihm ein Haar aus der Stirn strich. Seine Hand verweilte auf Harry's Stirn.

TBC...