Autor:

Amunet

Titel:

Verwechslung mit Folgen

Pärchen:

Trunks x Goten; Trunks x Goku

Inhalt:

Trunks denkt in letzter Zeit immer häufiger an Goten und daran, wie dieser nackt aussieht, wie es wohl wäre, ihn zu berühren und dann kommt seine Chance bei einem gemeinsamen Ausflug. Nur leider ist Goku bei diesem Ausflug ebenfalls dabei und Trunks kann nur hoffen, dass ihm der ältere Saiyajin nicht ihm Weg ist, wenn Trunks dessen Sohn verführen will.

Warnung:

Shonen-Ai / Slash (Liebe zwischen Jungs); Lemon

Disclaimer:

Keiner der Charaktere gehört mir. Hab mir alles nur für einen unentgeltlichen Spaß von Akira Toriyama ausgeliehen.

Betaleser:

Die fabelhafte und entzückende Smokey Sky

ooOOOoo


Verwechslung mit Folgen

Kapitel 2

Freitagnachmittags, nach der letzten Schulstunde, trafen sie sich bei den Son's Zuhause. Goten und Goku hatten lediglich ihre Schlafsäcke parat und wehrten sich vehement gegen Chichis Notfallkoffer. Chichi hatte in ihrer typischen überfürsorglichen Art ein ganzes Set an Verbandsmaterial und Medikamenten gepackt. Außerdem gab es Hygieneartikel von Deo bis hin zum Toilettenpapier. Trunks staunte nicht schlecht, als er realisierte, dass der Notfallkoffer in Wahrheit drei ganze Taschen umfasste, von denen jede einzelne größer war, als seine eigene. Er selbst kam sich etwas doof vor, dass er außer dem Schlafsack noch Notfallproviant und Süßigkeiten dabei hatte. Natürlich waren Trunks Sachen in mehreren Kapseln komprimiert, sodass er sein Reisegepäck bequem in seiner Hosentasche verstaut hatte.

„Son Goku", sagte Chichi, „dann nimm doch wenigstens diese Tasche mit." Sie hielt ihrem Mann die rote hin.

„Warum?"

„Hier sind Decken drin, falls es heute Nacht zu kalt wird."

„Chichi, wir haben doch die Schlafsäcke und wenn es wirklich zu frostig wird, kann ich uns immer noch Nachhause teleportieren."

„Ich weiß, aber Schatz…" Und Chichi besah ihren Mann mit einem tiefen Blick aus ihren großen, braunen Augen, „du weißt doch, dass ich mir immer Sorgen um euch mache."

„Ich weiß", antworte Goku und wurde auch weicher, nahm seine Frau in eine zärtliche Umarmung und küsste sie sanft. „Mach dir keinen Kopf, wir sind doch nicht weit weg."

„Okay…"

Trunks beobachtete die Szene mit gemischten Gefühlen. Seine Eltern waren nur selten offenkundig so zärtlich miteinander, was daran lag, dass Vegeta nach all den Jahren auf der Erde noch immer nicht aus seiner Haut konnte und seine Gefühle gut verbarg. Ja, manchmal sehnte sich Trunks danach, dass sein Vater etwas mehr wie Son Goku war, denn Goku konnte auch seinen Söhnen gegenüber seine Gefühle zeigen. Die wenigen Male, da Vegeta Trunks umarmt hatte, konnte dieser an einer Hand abzählen. Vielleicht wünschte er sich deshalb, dass er Goten umarmen durfte. Seiner Sexualität war sich Trunks eigentlich bewusst genug. Er hatte bereits drei Freundinnen gehabt und war mit einer von ihnen sogar übers Küssen hinausgegangen. Mehr als Petting war jedoch nicht drin gewesen. Aber immerhin war es für ihn genug Erfahrung, um sich fragen zu können, weshalb er sich nach der Nähe seines besten Freundes sehnte.

„So, Jungs, ich bin soweit. Wir können los."

„Teleportieren oder fliegen?", fragte Goten, der grinsend neben Trunks stand und von dessen Gefühlschaos nichts mitbekommen hatte.

„Fliegen. Zumindest ein Stück. Einen Teil des Weges werden wir wandern."

„Wandern?" Verblüfft starte Trunks Goku an.

„Ja. Die alte Hütte von meinem Großvater ist tief im Wald verborgen. Von der Luft aus, werden wir sie nicht sehen."

„Ich dachte, die Hütte ist zerstört?" Irritiert blickte Trunks zu Goten, von dem er dachte, dass er es ihm so erzählt hatte.

„Ich habe sie wieder aufgebaut. Hat mich zwar einiges an Arbeit gekostet, aber das war es mir Wert", lachte Goku und kratzte sich am Hinterkopf. „Aber jetzt raus", meinte er und scheuchte sie ins Freie, um flüsternd nachzusetzen: „Nicht, dass Chichi uns doch noch das ganze Gepäck aufhalsen will."

Goten war der Erste, der abhob. Goku und Trunks folgten. Sie flogen Richtung Osten und ließen sich dabei Zeit. Keiner von ihnen hatte es eilig. Von Freitag bis Sonntag hatten sie ihre Ruhe. Wobei Trunks gestehen musste, dass es ihm schwer gefallen war, weder seine neueste Spielekonsole noch sein Mobiltelefon mitzunehmen. Dank seiner Mutter war er es einfach gewöhnt, ständig irgendwelchen Hightech-Kram dabei zu haben. Zu seiner größten Überraschung war Vegeta sogar dafür gewesen, dass er diesen Wochenendtrip mit den Son's machte. Sein Vortrag zum Thema Abhärtung hatte Trunks aber rasch von seiner Überraschung erholt und auf den nüchternen Boden der Tatsachen zurückgebracht. Auf die Frage, ob Vegeta mitkommen wolle, hatte dieser nur gelacht und gemeint, dass er die Zeit nutzen werde, um zu trainieren, wenn Kakarott schon lieber mit den Kindern spielen wollte.

Nach einer knappen Stunde routiniertem und gleichmäßigem Flug lag der Wald vor ihnen. Als Goku landete, folgten Trunks und Goten. Der Flug, bei dem sie überwiegend geschwiegen hatten, war vorbei und als sie nun im Wald waren, waren sie alle deutlich gesprächiger.

„Wie war Großvater denn so?", wollte Goten wissen und sah seinen Vater an.

„Er war ein sehr geduldiger und liebevoller Mann", lächelte Goku und wuschelte Goten durch das Haar, als wäre er noch immer 6 und nicht 16 Jahre alt.

„Und wie war es, hier draußen zu leben?", fragte nun Trunks. Er hatte zwar schon einige Geschichten aus Gokus Vergangenheit gehört, aber noch keine über den Mann, der Goku erzogen hatte.

„Es war schön. Obwohl Großväterchen und ich hier alleine gelebt haben, war ich doch nie einsam. Wir waren gemeinsam jagen und Früchte sammeln. Er hat mich das einfache Leben gelehrt und dafür bin ich ihm noch heute dankbar."

„Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das so ist. Bei uns Zuhause gab es immer allesmögliche. Ich glaube, mit Mutter und Großvater im Haus, die ständig irgendwas erfinden, das auch nur im Ansatz nützlich sein kann, kann man gar kein einfaches Leben lernen."

„Vergiss das Geld nicht", warf Goten ein. „Was ihr nicht selbst erfindet, könnt ihr einfach kaufen."

Trunks schwieg zu diesem Punkt. Es war ihm schlicht unangenehm, wenn man ihn daran erinnerte, dass er aus einem wohlhabenden Haushalt kam. Er schämte sich nicht für den Reichtum, weil er wusste, dass seine Familie viel für wohltätige Zwecke spendete und doch… In seinem Inneren hatte Trunks stets die Furcht, dass sein Freund neidisch darauf war. Trunks selbst bedeutete der Wohlstand nichts, obgleich er bei diesem Ausflug merkte, wie sehr ihn die Technik der Capsule Corporation beeinflusste.

„Seht mal", sagte Goku da und deutete nach vorne. Am Ende des Weges stand ein Hirsch, der genüsslich am saftigen Gras kaute. Aber nicht der Hirsch war es, den Goku meinte, sondern die Hütte, welche sich hinter dem Hirsch auftürmte. Sie war klein und man konnte deutlich die Spuren der jüngst vergangenen Reparatur durch Son Goku erkennen, aber irgendwie strahlte sie trotz allem ein herzliches Willkommen aus.

Mit leichten Herzen betraten die drei Saiyajins die hölzerne Hütte.

Fortsetzung folgt…


Hey :-) Das war es auch schon wieder von mir. Es ist zwar nicht sonderlich viel in dem Kapitel passiert, aber ich hoffe, dass es euch trotzdem gefallen hat. :-) Über Kommentare würde ich mich wie immer freuen. Von konstruktiver Kritik bis Lob ist alles erlaubt. ;-) Liebe Grüße eure Amunet