Hallo, da bin ich wieder !!!!
Hab euch auch ein neues Kap mitgebracht. Viel Spass beim lesen !!!!!
Ach ja: REVIEW PLEEEEEEEEAAAAAASE !!!!!!!!!!!!
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Kapitel 1- Ein grausiger Fund
Während ich mir den Dreck von der Hose klopfte, entfernte Elvis sich schnüffelnd, mit der Nase am Boden von mir. Schon bald konnte ich ihn nicht mehr sehen.
Ich wollte weiter in den Wald hinein zu einer kleinen Lichtung, die sehr versteckt lag. Dort würde mich garantiert niemand finden.
"Elvis! Komm!", rief ich den Hund. Kein Elvis. "Elvis, komm!!", wiederholte ich den Befehl etwas energischer. Wieder keine Spur von ihm.
Auf einmal hörte ich ein lautes Bellen, gefolgt von einem Winseln. Dann war es still.
"Elvis, oh nein.", stieß ich aus und rannte in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Eine kleine Schlucht kam in mein Blickfeld und ich konnte gerade noch schlitternd am Rand zum Stehen kommen. Ein paar Steine lösten sich von diesem und polterten lautstark in die rund drei Meter tiefe Schlucht hinab. Anscheinend hatte der schusslige Hund sie nicht gesehen, aus welchem Grund auch immer.
Ich spähte vorsichtig über den Rand, darauf gefasst, unten einen schwerverletzten Elvis liegen zu sehen. Gott sei Dank lag er nicht halb tot auf dem Grund der Schlucht. Stattdessen sah ich gerade noch seine rotgoldene Rute in einer kleinen Felsöffnung verschwinden.
"ELVIS!!! Hierher!", rief ich hinunter, doch Elvis ignorierte mich und verschwand ganz im Dunkel der Spalte.
Ich stieß einen lauten Seufzer aus und machte mich an den Abstieg. Irgendwie musste ich Elvis da hinaus bekommen und es blieb mir wohl nichts anderes übrig, als ihm nachzugehen.
Es ist merkwürdig, aber genau in diesem Moment bemerkte ich, dass ich für einige Minuten nicht an meinen Bruder gedacht hatte, aus Angst um Elvis. Schnell verscheuchte ich den Gedanken an Tommy wieder, denn ich fühlte schon wieder Tränen in mir aufsteigen.
Unten angekommen, steuerte ich auf den Eingang der kleinen Öffnung zu. Ich quetschte mich durch den schmalen Spalt und sah erst einmal nur meinen Schatten, der vom hinter mir hereinfallenden Sonnenlicht geschaffen wurde. Nach wenigen Sekunden hatten sich meine Augen einigermaßen an das Licht gewöhnt, sodass ich weitergehen konnte.
"Elvis!!", rief ich wieder. Zur Antwort bekam ich ein Bellen, dass sich nicht sehr weit entfernt anhörte.
Ich setzte mich wieder in Bewegung, als. "AUA!!! Verdammt!", rief ich aus. Ich hatte mir gehörig den Schädel an einen Tropfstein gestoßen. Das würde bestimmt eine gewaltige Beule geben.
Danach hielt ich es für besser, auf allem Vieren voranzukriechen, denn inzwischen war es stockdunkel geworden.
Nach dem Echo meiner etwas merkwürdigen Kriechbewegungen zu urteilen, hatte der schmale Gang sich nun zu einer großen Grotte geweitet. Ein paar Meter weiter stieß ich mit der Hand an etwas. Ich nahm es auf und befühlte es eingehend. Nur ein Stück Holz. Ich warf es wieder weg.
Zum wiederholten Male rief ich nach Elvis. Diesmal hörte ich ein aufgeregtes Quietschen des Hundes direkt vor mir. Aber anscheinend fesselte etwas so stark seine Aufmerksamkeit, dass er nicht einmal daran dachte, sich zu mir zu begeben.
Langsam und vorsichtig richtete ich mich auf. Nicht das ich nachher noch mit zwei Riesenbeulen durch die Gegend lief. Wie ein Blinder lief ich mit nach vor gestreckten Armen im Schneckentempo durch die Halle. Auf einmal stieß ich gegen irgendetwas. Ich betastete das Objekt eingehend und kam zu dem Schluss, es müsse ein weiterer Tropfstein sein. Aus einem unerfindlichen Grund rüttelte ich sachte daran und als sich nichts regte, noch einmal stärker.
Das hätte ich besser nicht getan, denn mit einem ohrenbetäubenden Krachen lösten sich Steine und schließlich der ganze Tropfstein von der Decke und prasselten auf den Boden der Höhle.
"Uups.", murmelte ich betreten. In der Decke befand sich nun ein großes Loch, durch das Ein wenig Sonnenlicht einfiel und die Höhle etwas erhellte. Ich sah mich um. Weiter hinten lag der weiße Ast von vorhin.
Moment mal! Weißer Ast? WEISS??
'Oh, neee. Bitte sei nicht das, was ich glaube, das du bist.', schoss es mir durch den Kopf.
Ich kniete mich neben besagtes Holzstück und beugte mich herunter, um es genauer in Augenschein zu nehmen. Im selben Moment drehte es mir den Magen um.
"Iiiieeeehhhhhhh!!", entfuhr es mir. Das war tatsächlich kein Stock. Es war ein Knochen. 'Wahrscheinlich von einem Tier.', versuchte ich mich selbst zu beruhigen. Dennoch zitterten meine Hände.
Jetzt sah ich auch Elvis in einer dämmerigen Ecke stehen, um ihn herum noch mehr Gebeine. Plötzlich sah ich etwas aufblitzen.
Ich war hin und her gerissen. Einerseits ekelte ich mich vor dem Skelett (von was auch immer es stammen mochte), andererseits interessierte es mich, was da noch lag. Außerdem machte Elvis immer noch keine Anstalten sich zu bewegen. Schließlich siegte sie Neugier.
Mit Knien aus Pudding und darauf gefasst, im nächstem Moment einem Zombie oder etwas ähnlichem gegenüber zu stehen, bewegte ich mich zu Elvis.
Vor Entsetzen keuchte ich auf. Da lag ein grinsender MENSCHENSCHÄDEL uns sah mich auf solch eine unheimliche Art und Weise mit den leeren Augen an, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Auf dem Boden lag der Rest seiner - oder ihrer - Überreste. Und da lag noch etwas. Ein kleinen Anhänger mit einem tropfenförmigen, weißlich trüben Stein. Ich hob ihn auf und steckte ihn in die Tasche. Vielleicht war er ja was wert? Ich wollte mich schon umdrehen, um mit Elvis zu verschwinden, als mir noch etwas ins Auge fiel.
Ein längliches verstaubtes Knäuel, das, soweit ich erkennen konnte, aus Fellen bestand. Vorsichtig nahm ich es hoch und packte dann Elvis am Halsband. Bloß raus hier. In einem rasanten Tempo flitzte ich wieder durch die Dunkelheit, wobei ich mir fast noch einmal den Kopf angeschlagen hätte.
Schnaufend kam ich draußen an und sah mich vor dem nächsten Problem. Wie sollte ich Elvis diese Felswand hochbekommen? Die war mindestens zwei Meter hoch.
Es blieb mir wohl nichts anderes übrig, als ihn hochzuheben. Seufzend legte ich das Bündel ab und hob den großen Hund auf meine Schultern. "Mein Gott, bist du schwer.", japste ich unter seinem Gewicht. Mit einigen Verrenkungen hievte ich Elvis nach oben. Danach folgte das lange Fellpaket, dann ich.
Oben setzte ich mich auf eine mit weichem Moos bewachsene Stelle und machte mich daran, das Paket auszuwickeln. Wenn der Inhalt wertvoll war, konnte ich ihn bestimmt an ein Museum oder etwas Ähnliches verkaufen. Dann hätten wir wieder etwas mehr Geld für Essen.
Also gut. Erst einmal war es gut mit einigen Lederbändern, die mit grauem Schimmel überzogen waren, verschnürt. Sie zu lösen war sehr einfach, denn unter meinem Griff zerfledderten sie einfach. Dann entfernte ich die Felle. Sie sahen aus wie Kaninchenfell. Dann kamen noch einige Leinenstoffbahnen. Zum Schluss hielt ich eine goldbeschlagene Scheide samt Schwert in den Händen. Sie war außen aufwendig verziert und hatte eine ungewöhnliche Form.
Sehr vorsichtig zog ich die Waffe heraus. Im Knauf war ein wunderschöner, leuchtend roter Stein eingelassen, der in Sonnenlicht geheimnisvoll funkelte. Der Schaft war sehr lang und aus einem Material, das aussah wie Silber. Ich hatte noch nie von Kriegsgerät aus Silber gehört. Außerdem war es auffallend leicht. Es waren noch mehrere kleine orangerote Steine eingelassen und aufwendige Gravuren zierten die Klinge. Ich fuhr prüfend mit dem Finger darüber. "Au.", schnell steckte ich den Finger in den Mund, um die Blutung zu stillen. Die Klinge war noch sehr scharf, obwohl das Schwert sicher schon Ewigkeiten dort unten gelegen hatte.
Der lederumwickelte Griff wies auch schon eine leicht grünliche Färbung auf, die sicher vom Schimmel herrührte.
Während ich die schimmernde Waffe in den Händen hielt, wanderte ein Kribbeln, gefolgt von einer angenehmen Wärme durch meine Arme und weiter durch meinen Körper. Dieses Schwert, es kam mir seltsam vertraut vor, obwohl ich es gerade erst gefunden hatte.
Überhaupt war es etwas eigenartig. An den Seiten war es nicht gerade, sondern verbreiterte sich und wurde dann in einem spitzen Auswuchs wieder dünn.
Als ich es so eingehend betrachtete, fiel mir etwas auf: Da waren nicht nur Gravuren auf der breiten Klinge, sondern fremdartige RUNEN!
To be continued.......
Hab euch auch ein neues Kap mitgebracht. Viel Spass beim lesen !!!!!
Ach ja: REVIEW PLEEEEEEEEAAAAAASE !!!!!!!!!!!!
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Kapitel 1- Ein grausiger Fund
Während ich mir den Dreck von der Hose klopfte, entfernte Elvis sich schnüffelnd, mit der Nase am Boden von mir. Schon bald konnte ich ihn nicht mehr sehen.
Ich wollte weiter in den Wald hinein zu einer kleinen Lichtung, die sehr versteckt lag. Dort würde mich garantiert niemand finden.
"Elvis! Komm!", rief ich den Hund. Kein Elvis. "Elvis, komm!!", wiederholte ich den Befehl etwas energischer. Wieder keine Spur von ihm.
Auf einmal hörte ich ein lautes Bellen, gefolgt von einem Winseln. Dann war es still.
"Elvis, oh nein.", stieß ich aus und rannte in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Eine kleine Schlucht kam in mein Blickfeld und ich konnte gerade noch schlitternd am Rand zum Stehen kommen. Ein paar Steine lösten sich von diesem und polterten lautstark in die rund drei Meter tiefe Schlucht hinab. Anscheinend hatte der schusslige Hund sie nicht gesehen, aus welchem Grund auch immer.
Ich spähte vorsichtig über den Rand, darauf gefasst, unten einen schwerverletzten Elvis liegen zu sehen. Gott sei Dank lag er nicht halb tot auf dem Grund der Schlucht. Stattdessen sah ich gerade noch seine rotgoldene Rute in einer kleinen Felsöffnung verschwinden.
"ELVIS!!! Hierher!", rief ich hinunter, doch Elvis ignorierte mich und verschwand ganz im Dunkel der Spalte.
Ich stieß einen lauten Seufzer aus und machte mich an den Abstieg. Irgendwie musste ich Elvis da hinaus bekommen und es blieb mir wohl nichts anderes übrig, als ihm nachzugehen.
Es ist merkwürdig, aber genau in diesem Moment bemerkte ich, dass ich für einige Minuten nicht an meinen Bruder gedacht hatte, aus Angst um Elvis. Schnell verscheuchte ich den Gedanken an Tommy wieder, denn ich fühlte schon wieder Tränen in mir aufsteigen.
Unten angekommen, steuerte ich auf den Eingang der kleinen Öffnung zu. Ich quetschte mich durch den schmalen Spalt und sah erst einmal nur meinen Schatten, der vom hinter mir hereinfallenden Sonnenlicht geschaffen wurde. Nach wenigen Sekunden hatten sich meine Augen einigermaßen an das Licht gewöhnt, sodass ich weitergehen konnte.
"Elvis!!", rief ich wieder. Zur Antwort bekam ich ein Bellen, dass sich nicht sehr weit entfernt anhörte.
Ich setzte mich wieder in Bewegung, als. "AUA!!! Verdammt!", rief ich aus. Ich hatte mir gehörig den Schädel an einen Tropfstein gestoßen. Das würde bestimmt eine gewaltige Beule geben.
Danach hielt ich es für besser, auf allem Vieren voranzukriechen, denn inzwischen war es stockdunkel geworden.
Nach dem Echo meiner etwas merkwürdigen Kriechbewegungen zu urteilen, hatte der schmale Gang sich nun zu einer großen Grotte geweitet. Ein paar Meter weiter stieß ich mit der Hand an etwas. Ich nahm es auf und befühlte es eingehend. Nur ein Stück Holz. Ich warf es wieder weg.
Zum wiederholten Male rief ich nach Elvis. Diesmal hörte ich ein aufgeregtes Quietschen des Hundes direkt vor mir. Aber anscheinend fesselte etwas so stark seine Aufmerksamkeit, dass er nicht einmal daran dachte, sich zu mir zu begeben.
Langsam und vorsichtig richtete ich mich auf. Nicht das ich nachher noch mit zwei Riesenbeulen durch die Gegend lief. Wie ein Blinder lief ich mit nach vor gestreckten Armen im Schneckentempo durch die Halle. Auf einmal stieß ich gegen irgendetwas. Ich betastete das Objekt eingehend und kam zu dem Schluss, es müsse ein weiterer Tropfstein sein. Aus einem unerfindlichen Grund rüttelte ich sachte daran und als sich nichts regte, noch einmal stärker.
Das hätte ich besser nicht getan, denn mit einem ohrenbetäubenden Krachen lösten sich Steine und schließlich der ganze Tropfstein von der Decke und prasselten auf den Boden der Höhle.
"Uups.", murmelte ich betreten. In der Decke befand sich nun ein großes Loch, durch das Ein wenig Sonnenlicht einfiel und die Höhle etwas erhellte. Ich sah mich um. Weiter hinten lag der weiße Ast von vorhin.
Moment mal! Weißer Ast? WEISS??
'Oh, neee. Bitte sei nicht das, was ich glaube, das du bist.', schoss es mir durch den Kopf.
Ich kniete mich neben besagtes Holzstück und beugte mich herunter, um es genauer in Augenschein zu nehmen. Im selben Moment drehte es mir den Magen um.
"Iiiieeeehhhhhhh!!", entfuhr es mir. Das war tatsächlich kein Stock. Es war ein Knochen. 'Wahrscheinlich von einem Tier.', versuchte ich mich selbst zu beruhigen. Dennoch zitterten meine Hände.
Jetzt sah ich auch Elvis in einer dämmerigen Ecke stehen, um ihn herum noch mehr Gebeine. Plötzlich sah ich etwas aufblitzen.
Ich war hin und her gerissen. Einerseits ekelte ich mich vor dem Skelett (von was auch immer es stammen mochte), andererseits interessierte es mich, was da noch lag. Außerdem machte Elvis immer noch keine Anstalten sich zu bewegen. Schließlich siegte sie Neugier.
Mit Knien aus Pudding und darauf gefasst, im nächstem Moment einem Zombie oder etwas ähnlichem gegenüber zu stehen, bewegte ich mich zu Elvis.
Vor Entsetzen keuchte ich auf. Da lag ein grinsender MENSCHENSCHÄDEL uns sah mich auf solch eine unheimliche Art und Weise mit den leeren Augen an, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Auf dem Boden lag der Rest seiner - oder ihrer - Überreste. Und da lag noch etwas. Ein kleinen Anhänger mit einem tropfenförmigen, weißlich trüben Stein. Ich hob ihn auf und steckte ihn in die Tasche. Vielleicht war er ja was wert? Ich wollte mich schon umdrehen, um mit Elvis zu verschwinden, als mir noch etwas ins Auge fiel.
Ein längliches verstaubtes Knäuel, das, soweit ich erkennen konnte, aus Fellen bestand. Vorsichtig nahm ich es hoch und packte dann Elvis am Halsband. Bloß raus hier. In einem rasanten Tempo flitzte ich wieder durch die Dunkelheit, wobei ich mir fast noch einmal den Kopf angeschlagen hätte.
Schnaufend kam ich draußen an und sah mich vor dem nächsten Problem. Wie sollte ich Elvis diese Felswand hochbekommen? Die war mindestens zwei Meter hoch.
Es blieb mir wohl nichts anderes übrig, als ihn hochzuheben. Seufzend legte ich das Bündel ab und hob den großen Hund auf meine Schultern. "Mein Gott, bist du schwer.", japste ich unter seinem Gewicht. Mit einigen Verrenkungen hievte ich Elvis nach oben. Danach folgte das lange Fellpaket, dann ich.
Oben setzte ich mich auf eine mit weichem Moos bewachsene Stelle und machte mich daran, das Paket auszuwickeln. Wenn der Inhalt wertvoll war, konnte ich ihn bestimmt an ein Museum oder etwas Ähnliches verkaufen. Dann hätten wir wieder etwas mehr Geld für Essen.
Also gut. Erst einmal war es gut mit einigen Lederbändern, die mit grauem Schimmel überzogen waren, verschnürt. Sie zu lösen war sehr einfach, denn unter meinem Griff zerfledderten sie einfach. Dann entfernte ich die Felle. Sie sahen aus wie Kaninchenfell. Dann kamen noch einige Leinenstoffbahnen. Zum Schluss hielt ich eine goldbeschlagene Scheide samt Schwert in den Händen. Sie war außen aufwendig verziert und hatte eine ungewöhnliche Form.
Sehr vorsichtig zog ich die Waffe heraus. Im Knauf war ein wunderschöner, leuchtend roter Stein eingelassen, der in Sonnenlicht geheimnisvoll funkelte. Der Schaft war sehr lang und aus einem Material, das aussah wie Silber. Ich hatte noch nie von Kriegsgerät aus Silber gehört. Außerdem war es auffallend leicht. Es waren noch mehrere kleine orangerote Steine eingelassen und aufwendige Gravuren zierten die Klinge. Ich fuhr prüfend mit dem Finger darüber. "Au.", schnell steckte ich den Finger in den Mund, um die Blutung zu stillen. Die Klinge war noch sehr scharf, obwohl das Schwert sicher schon Ewigkeiten dort unten gelegen hatte.
Der lederumwickelte Griff wies auch schon eine leicht grünliche Färbung auf, die sicher vom Schimmel herrührte.
Während ich die schimmernde Waffe in den Händen hielt, wanderte ein Kribbeln, gefolgt von einer angenehmen Wärme durch meine Arme und weiter durch meinen Körper. Dieses Schwert, es kam mir seltsam vertraut vor, obwohl ich es gerade erst gefunden hatte.
Überhaupt war es etwas eigenartig. An den Seiten war es nicht gerade, sondern verbreiterte sich und wurde dann in einem spitzen Auswuchs wieder dünn.
Als ich es so eingehend betrachtete, fiel mir etwas auf: Da waren nicht nur Gravuren auf der breiten Klinge, sondern fremdartige RUNEN!
To be continued.......
