Wortanzahl: 845 Wörter
Teil 2
"Abs." Gibbs fing sie ab als sie gerade gehen wollte.
"Tony bekam seinen Brief?" Sie las ihn mit einer erstaunlichen Genauigkeit, eine Aufgabe in der nur DiNozzo besser zu sein schien. Gibbs nickte nur. "Scheiße." Gibbs nickte als die junge Frau fluchte, er konnte verstehen wo es herkam. "Ist er okay?"
"Er nahm sich den Nachmittag frei. Ging nach Hause um nachzudenken."
"Wird Ducky sich mit uns treffen?"
"Ich dachte, wir könnten es in seinem Büro besprechen.", korrigierte Gibbs. "Weniger Leute wandern in die Leichenhalle." Sie nickte zustimmend und sie machten sich auf ihren Weg zum Leichenschauhaus, endend in Duckys Büro, wo der ältere Gentleman geduldig wartete.
"Du siehst aus als wärst du derjenige, der die schlechten Neuigkeiten bekommen hat, Jethro.", kommentierte er. Er hatte sich endlich besänftigen lassen nach Gibbs Rückkehr aus Mexiko, wenn gleich es eine Weile gedauert hatte, bis Gibbs und Duckys unbefangene Freundschaft fast wieder da, wo sie gewesen war.
"Er ist.", erwiderte Abby. Gibbs starrte sie wütend an, aber es war kein richtiges Feuer dahinter.
"Ich mag es nicht zu sehen wie meine Leute verletzt werden."
"Niemand wird Tony verletzen.", versprach Ducky, als ob er versuchen würde ein Kind zu beruhigen.
"Sie werden ihn nur schwängern mit dem Sperma von einem Mann, den er niemals getroffen hat, ihn das Baby haben lassen und es ihm dann wegnehmen. Welcher Teil dieser Situation wird ihn nicht verletzen?", verlangte Gibbs zu wissen.
"Du weißt die Gründe dahinter, Jethro.", brachte Ducky ein.
"Ich weiß.", stimmte Gibbs zu. "Das heißt, aber nicht das ich mit ihnen zustimme. Es ist nicht Tonys Schuld, dass er was auch immer diese Genmutation ist, hat. Es ist auch nicht seine Schuld, dass er sich entschieden hatte bis jetzt keine Kinder zu haben oder das die Regierung es zur Pflicht gemacht hat, das Menschen, die das Gen tragen, sich fortzupflanzen."
"Du trägst es.", sagte Abby plötzlich.
"Was?", fragte Gibbs gereizt.
"Du trägst das Gen."
"Ja, aber nur eins." Er runzelte die Stirn. "Das Gesetz gilt nicht für mich, ich bin nur ein Träger."
"Du musst nur ein Träger sein, Jethro." Ducky schaltete sich bei Abbys Gedankengang ein.
"Für was?" Gibbs mochte es nicht wohin dies führte. Abby seufzte.
"Wenn Tony nicht von jemanden schwanger werden will, den er nicht einmal kennt, und das Baby nicht abgeben will, dann ist das einzige Kriterium, dass das Konzil auferlegen kann, das die Person, welche ihn schwängert, ein Träger ist."
"Du willst das ich ihn schwängere?", fragte Gibbs.
"Erzähl mir nicht, dass der Gedanke dir nicht schon gekommen ist, Gibbs." Abby zwinkerte ihm zu, den wütenden Blick, den sie erhielt, ignorierend. "Und sag mir nicht, dass du niemals darüber nachgedacht hast. Jeder will mit Tony schlafen, er hat diesen Effekt auf Menschen. Selbst heterosexuelle Typen wie McGee, und du bist nicht heterosexuell." Gibbs wütender Blick verzehnfachte sich. "Bi sein ist nicht heterosexuell.", antwortete Abby, ihn wieder so genau lesend. "Du bist bi, Tony ist bi, ihr beide seid seit Jahren scharf aufeinander. Mach es einfach." Sie grinste, ihre Zöpfe hüpften glücklich als sie die Lösung, die sie gefunden hat, feierte.
"Lust ist nicht unbedingt ein Wegbereiter für die Elternschaft, Abby.", tadelte Ducky. "Obwohl ihr Plan Vorteile hat, Jethro.", fügte er leise hinzu.
"Es ist keine gute Idee." Gibbs schüttelte seinen Kopf.
"Warum nicht?", fragte Abby. "Du willst nicht sehen wie Tony verletzt wird. Du kannst ihm helfen nicht verletzt zu werden. Alles was ihr zwei machen müsst, ist das Fruchtbarkeitskonzil zu überzeugen, dass ihr seit einer Weile zusammen seid, schwängere Tony und voila!" Sie gab ihm eine kleine schwungvolle Bewegung. "Du und Tony befasst euch mit all dieser UST, die immer die Atmosphäre verseucht, jedes Mal wenn ihr umeinander rum seid, und das Konzil lässt Tony in Ruhe."
"Und wir haben ein Kind zusammen.", erinnerte Gibbs sie.
"Ja. Man denke nur daran wie süß ein kleines Gibbs-DiNozzo-Baby sein würde!" Sie grinste. "Deine Augen, sein Lächeln. Gut im Sport, gut mit Menschen. Gut in Allem! Du und Tony könntet das perfekte Kind hervorbringen!
"Jedes Kind, das durch diese Zwei hervorgebracht wird, würde auch unglaublich sarkastisch und stur wie ein Ochse sein.", fügte Ducky mit einem Lächeln hinzu. Sein Gesicht wurde plötzlich ernst. "Was Abby vorschlägt ist sicherlich eine Option, aber es ist nicht etwas in das man leichtfertig eintritt wie du weißt, Jethro.", sagte er behutsam. "Du kannst dies Tony nicht anbieten außer, wenn du dir absolut sicher bist, es von ihm wegzunehmen wäre eine schreckliche Sache."
"Du hörst dich an als hätte er schon ja gesagt. Er zieht es vielleicht vor seine Chancen mit dem Konzil zu nutzen." Gibbs seufzte.
"Glaubst du wirklich der junge Anthony könnte für 8 Monate ein Kind tragen und es dann bereitwillig übergeben. Was der Konzil vorschlägt ist grausam, sowohl für Anthony als auch für das Kind. Was wir vorschlagen ist eine Bindung für den Rest eures Lebens." Seine Worte waren äußerst ernst. "Denkt darüber sorgfältig nach. Abby und ich werden zu niemanden ein Wort sagen. Lasst uns wissen was ihr jedoch entschieden habt, ihr werdet Hilfe brauchen, wenn ihr euch entscheidet es durchzuziehen."
Ende Teil 2
