Also die sind alle Menschen...viel Spaß bei meinem neuen Kapitel =)
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EPOV:
Ich unterhielt mich gerade mit meinen beiden Freunden Alice und Emmett als Sie in den Raum kam. Die Luft war auf einmal dünn und ich japste. Der Raum schien zu erhellen alles schien auf einmal unbedeutend. Gerade hatte ich mich noch darüber aufgeregt wie viel CO² die Menschen pro Tag in die Luft jagen da das heute das Thema unsere Biostunde war und nun war alles vergessen. Meine ganzen Sorgen schwanden da hin. Mein Missmut wegen des ständigen Regens war weggespült. Die Welt war aufeinmal in Ordnung.
Sie warf ihre langen,braune, glänzenden Haare über ihre Schulter und ich konnte fast riechen wie ihr bezaubender Duft zu mir rüber schwebte. Ihre Augen schauten verdrossen zu dem Tisch an dem sie sonst immer saß und dann schaute sie plötzlich zu mir. Schnell schaute ich weg. Hoffentlich hatte sie nicht gemerkt das ich sie angestarrt hatte.
Bella. Ich sprach ihren Namen in Gedanken aus und es war als würde sanfter, süßer Honig meine Kehle herunterlaufen. Bella war meine beste Freundin seit dem Kindergarten gewesen. Schon damals war ich in sie verliebt. Wir kamen in die Grundschule und meine Liebe zur ihr wurde immer stärker. Wir verbrachten jede Minute zusammen doch ich traute mich nie ihr zu sagen was ich für sie empfand und dann kamen wir in die Highschool und alles änderte sich. Sie befreundete sich mit den Leuten die sich den ganzen Tag nur besauften, Partys feierten und, vulgär ausgedrückt, vögelten.
Aufeinmal hatte sie keine Zeit mehr für mich gehabt und sie ging ihren eigenen Weg. Seit dem Augenblick als sie sich von mir abwand verbrachte ich den größten Teil meiner Zeit in meinem Zimmer. Ich traf nicht viele Leute und hielt mich aus der Öffentlichkeit zurück. Ich war ernst geworden und nachdenklich. Emmett und Alice waren die einzigen Freunde die ich hatte.
Sie waren immer für mich da und sie wussten das ich in Bella verliebt war. Meine Mum wusste das auch. Mein Dad war schon tot, schon sehr sehr lange.
Ich hoffte wirklich das ich irgentwann über Bella hinwegkommen würde.
Bella POV:
Ich kam an ihrem Tisch und räusperte mich. Erschrocken schaute Edward mich an. ,,B..Bella,``stotterte er. ,,Ähm ja, ich wollte mich zu euch setzen ist das okay?,``fragte ich höfflich und Alice und Emmett lächelten mich an. Ich mochte sie sofort. Sie sahen beide sehr nett aus. Edward nickte und ich setzte mich neben ihn. ,,Was verschafft uns die Ehre?,``fragte Emmett. Seine Stimme klang ruhig und freundlich. ,,Oh, naja die anderen wollen mich nicht mehr an ihrem Tisch haben,``ich zeigte auf meine Freunde.
,,Und deswegen gibst du dich jetzt erst mal mit uns ab?!,``stellte Alice fest, allerdings nicht empört oder hasserfüllt sondern weiterhin sachlich und freundlich.
,,Oh nein bitte versteht das nicht so, ich dachte nur..naja Edward und ich waren ja mal sehr gute Freunde also wollte ich mich dann mal wieder zu ihm sezten. Ausser es ist euch unangenehm dann sezte ich mich woanders hin.`` Mein Blick schweifte durch die Cafeteria. Nirgentwo war noch ein freier Platz.
,,Nein, ist schon gut. Du kannst gerne hierbleiben,``meinte Edward.
Es war so schön seine Stimme nach all den Monaten wieder zu hören. Das letzte mal hatte ich mit ihm vor 1 1/2 Jahren gesprochen. Seine Stimme löste bei mir immer ein angenehmes Kribbeln aus. Ich wusste nicht wieso. Wir unterhielten und die ganze Pause lang und wir lachten viel. Es war schön Edward lachen zu sehen. Mir wurde klar das ich ihn sehr vermisst hatte.
So ging es nun ein paar Wochen weiter und ich vergaß meine alten Freunde total. Ich, Emmett, Alice und Edward wurden richtig gute Freunde.
(Nach ein paar Wochen also) Morgen würde ich meine Matheklausur schrieben müssen. Und Mathe war nicht gerade ein Fach was ich gut beherrschte. Vielleicht sollte ich Edward fragen ob er mir Nachhilfe geben würde. Er war sehr gut in Mathe. In der Pause ging ich also wieder zu unserem Tisch und setze mich neben Edward.
Edward POV:
Bella und ich waren wieder richtig gute Freunde und ich war glücklich wie schon lange nicht mehr. Sie setzte sich neben mich wie jede Pause und lächelte mich an. Ihr Lächeln raubte mir wie jedes mal den Atem. Emmett und Alice waren noch nicht da.
,,Edward?,fragte Bella. ,,Ja...?`` ,,Ich schreib doch morgen meine Matheklausur...``
,,Ja....?!`` ,,Kannst du mir Nachhilfe geben? Heute Abend?``
Heute Abend,Nachhilfe,Sie,Ich,Allein. Mein Herz fing an zu rasen.
,,Ähm,ja willst du zu mir kommen?,``fragte ich. ,,Gern.`` Sie lächelte immernoch. Meine Mutter war heute Abend nicht da. Ich grinste innerlich. Aber...naja wir würden Mathe machen. Nichts weiter Edward. Nichts weiter,ermahnte ich mich selber.
Sie gab mir einen Kuss auf die Wange, stand auf und ging davon. Ich legte meine Hand an meine Wange und schaute ihr mit offenem Mund hinterher.
Die Stunden zogen sich in die Länge wie zäher Kaugummi. Ich war so aufgeregt. Dabei sollte ich ihr doch nur Mathe beibringen. Ich saß auf meinem Bett und zappelte nervös hin und her. Plötzlich klingelte es. Schnell sprang ich auf und lief zur Tür. Beinahe wäre ich die Treppe runter geflogen konnte mich allerdings kurz vorher noch am Geländer festhalten. Ich stürmte zur Tür und zog sie auf. Da stand sie. Sie trug eine Hautenge Jeans und ein schwarzes Top. Es war sehr warm in letzter Zeit. Bella war wunderschön. Ich grinste sie an und sie grinste zurück. ,,Darf ich reinkommen?,``fragte sie ,,Oh, ja natürlich.`` Sie kam rein und ging in mein Zimmer. Ich folgte ihr. Sie setzte sich auf mein Bett und ich setze mich schüchtern neben sie.
,,Welches Thema nehmt ihr gerade in Mathe durch?,``fragte ich sie.
,,Oh, Algebra und so,``meinte sie. ,,Na dann,``ich erklärte ihr eine Stunde lang alles über Algebra und sie hörte aufmerksam zu.,, Ich glaub ich habs gecheckte,`` sagte sie nach einer Weile. ,,Okay,``jetzt wurde ich nervös. Plötzlich traf mich ein Kissen am Kopf.
,,Hey,``rief ich empört. Bella lachte laut los. ,,Ich finde jetzt wo wir fertig sind können wir ruhig ein wenig Spaß haben und eine Kissenschlacht machen.`` ,,Ich weiß nicht.``
,,Bitte,``schmollte sie. Sie sah so süß aus. ,,Na gut,``sagte ich und schon traf mich das nächste Kissen. ,,Na warte,``rief ich und stürtze mich ohne zu überlegen auf sie. Wir beiden fielen vom Bett und ich landete auf ihr. Mein Gesicht war nur noch wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Ich dachte nicht nach, ihr Duft berauschte mich, ihre Lippen waren so nah an meinen.
Ich küsste sie.
