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„Ich glaube, ich kannte Sie Mal. Vor langer Zeit", sagte der Vampir schließlich.

„Ja", sagte Harry.

„Sie sind vor meinen Augen gestorben".

Der Vampir brach den Blickkontakt und starrte unbeweglich auf den Boden. Plötzlich lächelte er dasselbe müde Lächeln wie in der Seitenstraße, als er sich keinen Reim darauf machen konnte, was sich in den Augen des Mantelmannes – nein, Nevilles Augen – verbesserte er, so furchtbar verändert haben soll.

„Sie haben mich holen lassen. Also wissen Sie, was ich bin".

Er deutete zu einem der Küchenstühle.

Harry nickte.

Er lehnte den Stock an den Tisch und machte Anstalten sich zu setzen.

Harry sah ihn unverhohlen an und las Schmerz im Gesicht seines Gegenübers, als dieser seine Beine unter dem Tisch sortierte. Mit derselben flüchtigen Geste wie auf dem Weg zum Auto fuhr seine Hand über das Knie. Dann schien er einige Zeit unschlüssig was er sagen sollte, bis schließlich:

„Sie sind leichtsinnig. Ich hätte Ihren Freund töten können. Und dann holen Sie mich in Ihr Haus!".

„Ich habe mich da ganz auf Ihre Neugierde verlassen", sagte Harry kalt. „Ich kenne Sie nämlich".

Der Vampir musterte ihn mit einem Ausdruck irgendwo zwischen Abscheu und geprügeltem Hund.

„Wie schön, dass Sie mich Ihnen bereits vorgestellt haben", konterte er. „Und Sie sind?".

Neville, der um den Überblick zu behalten vorzog zu stehen, hatte ihrem Schlagabtausch schweigend zugehört. Ungläubig schüttelte er den Kopf. Snape brauchte Harry gar nicht zu kennen und trotzdem dauerte es keine Minute bis sie einander an die Gurgel gehen wollten.

Als sich er sich seiner Formulierung bewusst wurde sagte er gleichsam um diesen speziellen Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben und das Schweigen zu brechen: „Tzz".

Nun hatte er ihre Aufmerksamkeit und machte einen Schritt auf Harry zu, zeigte wie ein Showgirl mit beiden Armen auf seinen Freund und sagte:

„Darf ich vorstellen: Harry Potter. Seines Zeichens Kopf des Widerstands, Ex-Auserwählter und stieseliger Gastgeber".

Harry rollte mit den Augen musste aber trotzdem grinsen.

„Entschuldigung. Alte… Gewohnheiten, wissen Sie?", sagte er entwaffnend.

Wie Harry langsam zu erahnen begann, wusste der Vampir nicht.

Dieser hatte entschlossen sich seinerseits zu erklären: „Bitte entschuldigen Sie beide, dass ich hierher gekommen bin. Ich kann nicht helfen. Ich bin mitgekommen, weil Neville sagte, er kenne mich. Leider ist er mir fremd. Sie sind mir auch fremd. Ich glaube, ich kenne Ihr Gesicht, aber ich weiß es nicht sicher".

„Amnesie?", fragte Neville.

Stumm schüttelte Harry den Kopf.

„Er hat sie", sagte Harry.

„Wie bitte?". Neville war gewöhnt, dass Harry manchmal in Rätseln sprach und hielt sich im Grunde für ganz gut darin, dieselben zu entschlüsseln. Aber jetzt musste er passen.

„Seine Erinnerungen. Voldemort hat sie".

Jetzt wurde Neville kalkweiß und lehnte schwer gegen die Küchenwand. „Nicht! Hermine hat gesagt, du sollst ihn nicht immer beim Namen nennen".

„Sie hat auch gesagt, dass unsere Schutzblase dicht ist", sagte Harry genervt.

Der Vampir erriet, dass sie diese Diskussion nicht zum ersten Mal führten. Er verstand sie nicht. Tiefes Unverständnis spiegelte sich auf seinem Gesicht.

„Bei allen guten Geistern. Wie soll ich erklären? Kennen Sie überhaupt Ihren Namen?", fragte Harry leicht verzweifelt.

Kopfschütteln.

„In London war ich mit Snider, Rafael gemeldet". Er kramte einen Ausweis aus einem schmuddeligen Lederportemonnaie und gab ihn Harry.

„27. 4. 1982", las dieser vor. „Wenigstens hat er Sie Paul Arsch genannt, oder sowas".

Gegen seinen Willen musste Harry lachen.

„Sie sehen noch für 25 zu jung aus. Fertig, keine Frage. Aber nicht wie 25", sagte er jetzt wieder ernst.

„Tarnzauber über Jahrzehnte", stellte Harry fest.

„Ein Alter von Mitte 30 hat man Ihnen ohne Probleme abgenommen. Nun, Sie waren gut. Vielleicht waren die Tarnzauber von Ihnen selbst. Vielleicht hat Voldemort auch geholfen, es vor Dumbledore zu verstecken. Wir können Dumbledore nicht mehr fragen, seit sie Bilder verboten haben. Leider konnten wir kein einziges Bild retten".

„Bilder?", fragte der Vampir irritiert.

„Sehen Sie mal", sagte Harry und nahm einen Stift und ein Blatt Papier aus einer Schublade am Tisch. Mit schnellen Strichen zeichnete er ein Männchen.

Dann stuppste er es mit der Rückseite des Bleistiftes an, und das Strichmännchen tanzte Ringelrein auf dem Blatt.

„Stopp", sagte Harry und das Männchen erstarrte wie es gezeichnet wurde.

„Magie. Verstehen Sie?", und dann sagte er zu Neville gewandt, „Sag jetzt nichts! Wie soll ich jemandem erklären wie Magie funktioniert, ohne welche anzuwenden? Unser Schutz ist verdammt noch Mal dicht!".

Dann – wieder ruhiger – wandte er sich an den Vampir.

„In unserem Teil der Welt können Verstorbene zurückkehren. In ihre Gemälde. Dadurch können sie mit uns sprechen. Dumbledore war ein Freund von uns. Ein mächtiger Freund. Seine Bilder wurden zuerst vernichtet".

„Wie ist er gestorben?".

„Keine gute Frage".

Der Vampir nickte zwar, dachte aber nicht daran nachzugeben.

„War es dieser… Voldemort?", fragte er.

„Nicht ganz", sagte Harry. „Und wir sollten die Geschichte besser nicht am Ende beginnen".

Der Vampir nickte, diesmal schien er es akzeptiert zu haben.

„Aber Voldemort ist der, gegen den Sie Ihren Widerstand formiert haben?".

„Ja!", sagte Neville, dessen Gesicht jedes Mal da Voldemorts Name fiel, immer blasser wurde. „Aber wir nennen ihn nicht beim Namen! Das macht ihn stärker".

„Es ist nur ein Name", sagte der Vampir.

„Sie haben das Männchen auf dem Papier gesehen. Mit Magie ist… viel, viel mehr… alles möglich. Stellen Sie sich das Böseste vor, was man ausrichten könnte. Es muss nicht realisierbar gedacht sein".

Harry wartete einen Moment und lies ihn nachdenken.

„Der Schwarzmagier Voldemort ersinnt noch Schlimmeres, praktiziert es wahrscheinlich 5 Mal am Tag und empfindet dabei pure Erheiterung".

Die Absicht des Jüngeren war neutral gewesen, während er sprach und dann, als er den Blick des Vampirs suchte, berechnend. Doch Harry sah nichts von der alten Stärke darin. Es verunsicherte ihn, weil er nicht sagen konnte, ob er darauf gehofft hatte vielleicht einen Teil von Severus Snape darin zu finden. Aber da war nichts und die Antwort des Vampirs bestätigte seine Vermutung.

„Wie kommt so jemand an meine Erinnerungen? Was bedeutet, „er hat sie"? Wenn ich Erinnerungen teile, spreche ich mit jemandem aber ich verliere das Gesagte doch nicht! Und warum kann mich Voldemort mir nichts, dir nichts zu Rafael Snider machen?", fragte er.

Wieder lächelte Harry gegen seinen Willen. „Sie sind lebendiger, als Ihr altes Ich jemals vor mir aufgetreten ist, Rafael. Naja, vielleicht mit einer Ausnahme", sagte er und dachte an eine gewisse Okklumentik-Stunde in seinem 5. Schuljahr.

Der Vampir aber begann sich ernsthaft über den jungen Mann zu ärgern. Warum sprach er fortwährend in Rätseln? Ehe er sich versah, verwandelte sich sein Gesicht in eine Raubtierfratze.

„Entschuldigung". Harry hob beschwichtigend die Hände und stand auf. Er ging im Zimmer auf und ab und begann wieder zu sprechen. „Es ist nur - Sie stellen in Frage, und früher haben Sie nur in sich hineingefressen und keine Emotion zugelassen. Heute haben Sie Wut und Verständnislosigkeit gezeigt. Das hätte es früher nicht gegeben. Sie hätten einfach nur dagesessen mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter".

„Gegen Ihre Wut kann ich nichts unternehmen, aber ich kann versuchen, Sie verstehend zu machen. Zumindest ein wenig.

Schauen Sie, in England leben mehrere 100 Magier. London – bei uns heißt es Winkelgasse – ist unsere Hauptstadt. Aber sie leben in einer Diktatur. Voldemort ist der Diktator und er fängt an, seine Fühler in Ihre Welt - wir nennen sie Muggel-Welt – zu stecken. Deswegen bekamen Sie Wasser und Strom von den Londoner Werken. Weil er es wollte", sagte Harry.

„Er hat solange mit Ihnen gespielt, bis Sie ihm lästig wurden". Harry blieb stehen und blickte auf seine Uhr. Dann ging er zur Theke, die die Küche vom Esszimmer trennte. Darauf stand ein kleines, stinknormales Fernsehgerät. Er schaltete ein. Es lief die Frühausgabe eines Morgenjournals.

Sie brachten es an erster Stelle und nicht erst in den Regionalnachrichten:

„Teile eines Hinterhofkomplexes im Londoner Stadtteil Paddington stehen seit den frühen Morgenstunden in Flammen. Die meisten Bewohner konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Von einem 25-jährigen Engländer aber fehlt jede Spur. Nachbarn gaben an, dass er sich wegen einer Behinderung vornehmlich zuhause aufhalten habe. Wegen der enormen Hitze konnte die Feuerwehr noch nicht zu seinem Haus vordringen.

Ein Bewohner will kurz vor dem explosionsartigen Ausbruch der Flammen einen dunkelblauen Sprinter auf dem Grundstück gesehen haben. Die Polizei geht von Bandstiftung aus […]".

Grelle Flammenwände spiegelten sich in den Augen des Vampirs. Er sah unheimlich aus, wie er regungslos und ohne Atmung auf die Bildfläche starrte.

„Woher…?", fragte er.

„Es gibt Anhaltspunkte um herauszufinden, was sie planen", sagte Neville. „Es wird immer schwieriger, aber noch haben wir unsere Quellen".

„Die Frage ist nicht warum er Sie loswerden wollte, sondern warum jetzt. Der letzte Kontakt ist fast 10 Jahre her", setzte Harry hinterher.

Der Vampir wandte sich vom Bildschirm ab und starrte in sich zusammen gesunken auf die Tischplatte. „Es hat nach Sonnenaufgang angefangen zu brennen. Sie wollten sich ihrer Sache sicher sein".

„Hey! Du sitzt hier, und nicht in der Flammenhölle", versuchte Neville zu trösten und war beinahe versucht ihm auf die Schulter zu klopfen.

Sie verfolgten die Berichterstattung nur kurz weiter. Es war abzusehen, dass dies einer dieser Brände werden würde, zu denen das regionale Fernsehen einen Kamerawagen schickte, der die Löscharbeiten über den Tag verfolgte und dann der Umgebung mitteilte, sie sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

„Wir werden das Bett aus dem Gästezimmer in den Keller bringen", sagte Harry und schaltete den Fernseher aus.

„Ich will ehrlich sein, ich habe keinen Plan wie es mit Ihnen und uns weitergehen soll. Irgendwann müssen sie etwas zu sich nehmen und das gibt… Reste. Das geht nicht. Wir sind auf Geheimhaltung angewiesen und das funktioniert nicht, wenn es Leichen im Haus gibt. Für ein paar Tage wird es…, muss es gehen. Wir finden etwas anderes für Sie".

„Ich trinke nicht", sagte der Vampir.

„Ich habe es bereits ihrem Freund gesagt. Er wollte mich in Ihren Widerstand einbeziehen".

Mittlerweile schien er auch mit der Tischplatte zu reden.

"Sie sind kein Nutzen".

"Harry", sagte Neville tadelnd, und stieß sich von der Küchenwand ab.

"Dass hat er bestimmt nicht so gemeint".

"Es war genau so gemeint", sagte Harry.

"Wir sind kein Flüchtlingsheim".

"Wo soll er denn hin, wenn draußen überall Diktatur ist, wie du es nennst? Seit Luna uns vor 7 Jahren gefunden hat, ist niemand mehr gekommen. Da ist niemand mehr. Er ist der Letzte. Was macht es da für einen Unterschied, ob er etwas Nützliches für den Widerstand tun kann oder nicht?", fragte Neville scharf.

Harry machte eine ablehnende Geste. "Dann lass' uns das Bett heruntertragen. Ich glaube nicht, dass unser Gast dazu in der Lage ist".

Harry stand ohne Umschweife auf und stapfte aus der Küche.

Hin und her gerissen zwischen Mitleid und dem Versuch seinen Freund zu beruhigen sprang Neville schließlich doch auf und lief Harry hinterher. "Warte, ich helfe dir".

Der Vampir blieb unbeweglich sitzen. Er wollte nicht lauschen. Aber die da unten gaben sich keine Mühe leise zu sein.

"...hast du ihm etwa gesagt, dass er bleiben kann?".

"Wenn er nur ein Schatten, von dem Mann gewesen wäre, der er früher war hättest du ihn mit Kusshand genommen".

Der Vampir wandte sich von der Diele ab. Er wollte nicht lauschen.

Er hörte, wie unten Möbel verrückt wurden. Dann verfolgte er Schritte die Treppe hinauf. Er hoffte auf Neville, aber als er sich umdrehte um nachzusehen war es Harry.

Der junge Mann hatte einen hochroten Kopf und atmete schwer, so wie jemand, der sich sehr aufgeregt hatte.

Harry blieb im Türrahmen stehen. Er war zweifelsohne stocksauer, so anstrengend konnte es nicht sein, zu zweit ein Bett zu tragen, überlegte der Vampir.

"Was heißt, Sie trinken nicht?", fragte Harry.

Hatte er sich eigentlich zurückverwandelt, überlegte er weiter. Er war nicht sicher, er hatte nicht darauf geachtet.

Dann fuhr sich mit der Zunge über die Zähne. Nein, schloss der Vampir. Er war bei seiner Natur geblieben. "Es heißt, dass ich nicht töte", sagte er ruhig.

"Seit wann? Seit Sie vor 5 Minuten überlegt haben, Sie würden gerne hier im Haus bleiben?".

"Nein".

"Pahh", sagte Harry. "Sie wollen mir weismachen, Sie hätten nicht versucht, das Bein mit fremdem Blut zu heilen?".

"Vor 10 Jahren habe ich es versucht. Ich habe jemandem aufgelauert, getrunken, ihn getötet und gehofft. Danach nicht wieder. Ein Bein gegen ein Leben, wie oft sollte ich es versuchen? Wie oft hätten Sie es versucht?".

„Als Nächstes erzählen Sie, dass Sie im Sonnenlicht glitzern und nur süße kleine Rehe fangen, und dass dies immer noch besser sei als Menschen zu töten", sagte Harry sarkastisch.

Der Vampir verstand schon wieder nicht und mittlerweile war er tatsächlich verärgert. Nicht wütend, wie sein Gegenüber, aber die Art wie Harry mit ihm umsprang ärgerte ihn zunehmend.

„Es gab Wege. Sie waren unappetitlich, aber es gab sie. Und wenn Sie meine Anwesenheit so sehr belastet, warum haben Sie mich dann holen lassen?".

Quälend langsam stand auf.

„Das Zimmer ist …", wollte noch Harry erklären, doch der Vampir unterbrach ihn.

„Die Treppe herunter, links. Ich habe gute Ohren, Mr. Potter", sagte er und ging aus der Küche.

„Ich habe gute Ohren, Mr. Potter", äffte Harry ihn nach. Natürlich hatte das Arschloch seine Arroganz in das nächste Leben gerettet, wenn auch sonst nichts von ihm geblieben war.

Harry nahm ein Bier aus dem Kühlschrank, setzte an den Tisch und grübelte. Gedankenverloren fand sein Blick irgendwann das Zettelchen mit seiner Skizze. - Er wollte es schon wegwerfen, als er eine 2. Zeichnung bemerkte.

Er nahm den Zettel in die Hand und starrte mit großer Überraschung auf eine gelungene Darstellung seines Gesichts. Der Papier-Harry meckerte und fuchtelte belehrend mit seinem Zeigefinger.

„Ein Bier um halb 6 Uhr morgens, Harry?", fragte Neville tadelnd.

„Ich werde es nicht zur Gewohnheit werden lassen. Genauso wie es hoffentlich nicht zum Tagesgeschäft wird, dass hier invalide Vampire ein- und ausgehen und mich an Dinge erinnern die mir wehtun, obwohl ich dachte, ich könnte mittlerweile damit umgehen".

"Kannst du also nicht", stellte Neville fest.

"Was soll das heißen?".

"Du hast ihm ziemlich genau die Dinge an den Kopf geworfen, die er damals zu Sirius gesagt hat. Aber er ist nicht Snape. Soll ich weiterreden?

Er hat genug mit sich zu tun, mit dem was er heute erfahren hat. Strafe ihn nicht für Sachen, die er nicht getan hat", sagte Neville und nahm Harry den Zettel aus der Hand.

"Oh, er hat dich gut getroffen". Der Braunhaarige grinste.

"Dich hat er also auf seiner Seite, Neville? Bist du seinem Charme erlegen?".

Nun war es an Neville verständnislos dreinzublicken.

"Als ich hochkam, wünschte er, dass du es wärst. Frag nicht warum".

"Legilimentik, Harry?".

Anstelle einer Antwort zu geben, begann Harry am Etikett der Bierflasche zu knibbeln.

"Ich wollte wissen, ob er uns etwas vorspielt", sagte er verlegen.

"Tut er nicht. Dafür brauchst du keine Legilimentik. Sieh dir Mal die Zeichnung an!".

"Hm?".

"Keine Blitznarbe. Wer würde schon Harry Potter ohne die berühmte Narbe zeichnen? Nur jemand, der ihn nicht kennt", beantwortete Neville seine Frage selbst.