Harry Potter und der gehörnte Dämon

Eine Harry Potter Fanfiction

Disclaimer: Harry Potter gehört J. K. Rowling. Dungeon Keeper gehört Bullfrog. Ich leihe mir die Figuren nur um etwas Spass mit ihnen zu haben. Ich habe keine Rechte an den Figuren, nur die Idee gehört mir.

Autorenworte: Eine weitere, hoffentlich einzigartige Fanfiction von mir. Sie beginnt am Ende des 4. Bandes. Ich hatte erst überlegt, sie nach Band 5 beginnen zu lassen, hab mich dann aber anders entschieden.

Horny hat von mir die Rolle des Erklärers aufgebrummt bekommen. Und mit einigen Fakten des Spiels gehe ich etwas freier um.

Ach ja, die Umrechnung Galleonne Pfund ist etwa 1 : 5

Galleonne Euro ist etwa 1 : 7,5

Galleonne Dollar ist etwa 1 : 10

Ich nehm das einfach als glatte Werte, weil es sich damit gut rechnen lässt. Einen Kurs von 1 : 7,48789345 oder so hab ich keine Lust auszurechnen.

Da einige viele Leute Dungeon Keeper nicht kennen dürften, werde ich das Spiel ein wenig erklären.

In Dungeon Keeper geht es darum, sich eine Armee von Kreaturen aufzustellen und mit dieser Armee seinen Gegner zu besiegen. Die Kreaturen haben Erfahrungslevel zwischen 1 und 10. Die Kreaturen erhalten Erfahrung, wenn sie im Trainingsraum trainieren oder wenn sie kämpfen.

Um Kreaturen anzulocken oder um spezielle Dinge tun zu können, hat man verschiedene Räume.

Die Schatzkammer erklärt sich von selber.

Das Versteck ist der Schlafplatz der Kreaturen.

Die Hühnerfarm versorgt den Dungeon mit Nahrung.

Im Trainingsraum trainiert man Kreaturen, damit sie stärker werden.

In der Bibliothek werden die erforschbaren Zauber und Räume erforscht.

Im Wachposten setzt man Kreaturen ab, die ein Gebiet bewachen sollen. (Man kann ihn aber auch nutzen, um einige Kreaturen beschäftigt zu halten.)

Die Brücke baut man um seinen Dungeon über Lava und Wasser hinweg erweitern zu können.

In der Handwerkskammer werden Fallen und Türen hergestellt. Fallen, um Gegner zu töten und Türen um sie aufzuhalten.

Im Gefängnis sperrt man gegnerische Kreaturen ein um sie entweder verhungern zu lassen, einige Kreaturen und alle Helden erstehen als Skelette wieder auf, oder man hält sie fest um sie später zu foltern.

In der Folterkammer kann man Gegner quälen um aus ihnen Informationen zu quetschen, um sie zum Überlaufen zu bewegen oder um sie dort sterben zu lassen und sie als Geister in die Armee aufzunehmen.

In den Baracken stellt man Einheiten zusammen, die man dann in die Schlacht führen kann. Von allen Räumen der nutzloseste.

Im Tempel werden eigene Kreaturen vom Viruszauber geheilt und vom Hühnerfluch befreit. Ausserdem macht im Tempel beten die meisten Kreaturen glücklich. Und der Tempel ist perfekt dafür geeignet Horny beschäftigt zu halten, damit er nicht Amok läuft.

Der Friedhof ist der Platz wo alle Leichen deponiert werden. Nach einer gewissen Anzahl abgelegter Leichen ersteht ein Vampir aus dem Grab wieder auf.

Und im Köderraum setzt man Kreaturen ab, um die eigene Armee auf Kosten der Gegner zu vergrößern. Kreaturen im Köderraum überreden gegnerische Kreaturen in den eigenen Dungeon zu kommen.

Das komplette Spiel spielt sich in unterirdischen Räumen ab. In unterirdischen Labyrinthen und Verliesen (Dungeons) halt. Im Spiel ist man ein böser Dungeon Keeper, damit beschäftigt, die Guten alle zu töten oder zum bösen zu bekehren. Am Ende bekämpft man den letzten Oberhelden mit seiner Armee, aber er ist keine wirkliche Herausforderung. Mit Fallen und Zaubern kann man den größten Teil der Heldenarmee töten. Und was übrig bleibt machen die eigenen Kreaturen fertig.

Die Wikipedia-Seite zu Dungeon Keeper ist recht gut um weitere Fragen zu beantworten. Ansonsten, stellt ruhig Fragen, wenn ihr etwas nicht kennt.

Eine weitere Anmerkung. Harry hat nicht wirklich Zeit auf das, was geschehen ist richtig zu reagieren, zur Zeit passiert so viel neues, dass er nur auf die gegenwärtige Situation reagieren kann, der Fallout der allgemeinen Situation kommt noch so richtig.

-

Kapitel 2 „Veränderungen in der Zaubererwelt"

-

Harry wachte am nächsten Mittag auf. Er genoss es, dass er zur Abwechslung mal nicht von den Dursleys geweckt wurde. Wenn er das richtig sah, würde er nie mehr von den Dursleys geweckt werden. Dann stand er auf und suchte nach seiner Brille, nur um zu bemerken, dass er diese nicht mehr brauchte. Ein netter Bonus für ihn.

Harry stand auf, stieg unter die Dusche und stiefelte dann in die Küche runter, wo schon eine Hauselfe mit seinem Essen wartete. ‚Moment. Hauselfe? Essen?' fragte Harry sich in Gedanken.

„Lord Deathstroke, Sir. Es ist Dinky eine Ehre für sie zu arbeiten!" rief die Elfe mit Piepsstimme. Sie hatte einen Kissenbezug wie eine Toga um ihren Körper geschlungen. Der Bezug wurde von Fibeln zusammengehalten. Alles in allem sah sie recht edel aus, ungeachtet des Fakts, dass der Bezug kein Kleidungsstück war. Ihre grossen Ohren waren gepierct und sie hatte eine Kette um.

Harry nickte der Elfe zu. „Wie kommt es, dass du für mich arbeitest?" wollte er wissen.

„Jeder Dungeon Keeper braucht eine persönliche Dienstelfe, es ist so von uns Elfen entschieden worden. Und ich war als erste in ihrem Dungeon. Und ihr Dämon hat mich engagiert." redete die Elfe los.

Harry nickte. „Gut. Kümmer dich dann darum, dass alle Hausarbeit erledigt wird. Und entsorge alle Kleidungsstücke und alle Sachen, die ich mit einem X markiere." Sagte Harry.

Dinky nickte. „Wohin soll ich den Müll bringen?" fragte sie.

„Wohin kannst du das Zeug denn bringen?" fragte Harry daraufhin.

„Überall hin, wo der Meister sagt, dass es hin soll." erklärte die Elfe.

Harry nickte wieder und grinste. „Lade alles was ich mit einem Roten X markiere beim Tagespropheten ab. Auf dem Schreibtisch des Chefredakteurs. Den Rest bringst du zur städtischen Müllhalde." ordnete Harry grinsend an.

Dann lief er durch das Haus, die Elfe im Schlepptau. Die Kleidung der Dursleys, ihr Nippes, Teile der Einrichtung und Zeug, welches den Dursleys gehört hatte, aber für Harry unnötig war, wie die Geburtsurkunde von Dudley, Familienfotos und vieles anderes, das alles markierte er. Der Nippes bekam ein rotes X. Dinky räumte alles weg.

Etwas später im Redaktionsgebäude des Tagespropheten. Der Redakteur war sauer. Jemand hatte in seiner Mittagspause seinen Schreibtisch mit hunderten wertlosen Nippesgegenständen übersät. Selbst auf dem Boden lag dieser Müll rum. Und ein Zauber verhinderte, dass er das Zeug verschwinden liess. Also musste er alles einsammeln und in den Müllschlucker werfen. „Ich frage mich wer solches scheussliches Zeug kauft." murmelte er dabei. „Der Witzbold kann mit einer Kündigung rechnen." schwor er sich selber. Dann nahm er seine Leute ins Verhör, aber niemand hatte etwas gesehen oder gehört. Und die Leute hatten nicht gelogen. ‚Irgendwann finde ich es heraus.' dachte der Chefredakteur und warf die letzten Nippesfiguren weg. ‚Wirklich ausserordentlich geschmacklose Sachen.' dachte er dabei.

Harry betrachtete das zum Grossteil von Dursleyhinterlassenschaften bereinigte Haus. Dann ging er an den Rechner und schaltete ihn an. Ein kleiner Zauber knackte den Passwortschutz des Rechners permanent. Harry grinste. Er wusste, dass das Ministerium sich nicht einschalten würde, wenn er zauberte. Horny in der Hinterhand zu haben hatte definitiv Vorteile. Dann begann Harry Möbel und andere Sachen zu bestellen. Dabei gab er das Konto der Dursleys als Bezahlkonto an. Sie waren ja tot, also konnte er auch ihr Geld verbrauchen. Und Tante Marge würde sich wahrscheinlich sehr bald am falschen Ende von Hornys Sense befinden.

Als Harry fertig war, ging er wieder in den Dungeon. Im Keller waren die Lavafallen aufgestellt. Magische Türen versperrten die Kellerräume. Er beschloss eine mal zu testen und feuerte einen Reduktor auf die Tür ab. Dann schaute er die Tür an. „Ein halbes Prozent Schaden. Ich bin beeindruckt." Harry hatte recht entschlossen angegriffen. Dann sah er etwas, was ihn grinsen liess, die Magie der Tür reparierte die Schäden. „Wirklich nützlich das ganze." meinte er und ging zum Dungeon-Herz.

Dort wartete Horny schon auf ihn. „Es sind neue Diener in der Nacht angekommen. 2 eiserne Jungfrauen, 3 Vampire, 2 Trolle, 5 Teufler, 3 Dungeondrachen, 2 Samurai, 2 Barbaren, 3 Orks, zwei Hexen, 3 Zauberer und ein Ritter. Mehr Kreaturen werden nicht kommen. 35 ist die maximale Anzahl von Dienern, die ihr zur Zeit haben könnt." erklärte der Horny. „Ich zähle nicht dazu." setzte er noch dazu. „Sie haben übrigens auch alle trainiert, die Kreaturen sind jetzt alle zwischen Stufe 2 und 3, was Erfahrung angeht. Forschen habe ich sie erstmal nicht geschickt. Nur die Teufler arbeiten in der Handwerkskammer." Harry nickte, das erklärte die Fallen im Keller.

Plötzlich ertönte ein Alarm. „Eindringling beim Dungeon-Herz!" ertönte die Stimme.

Horny liess sofort alle Türen verschliessen. „Achtung Meister, gleich kennen wir den Eindringling." verkündete Horny. „Octus Diabolis!" grollte er.

Dann schoss er vorwärts, auf Harry zu.

Der blieb wie erstarrt stehen.

Horny griff an Harrys Kragen und holte einen Käfer von Harrys Kragen. Horny drückte ein wenig zu und der Käfer wurde ein Mensch. Rita Kimmkorn um genau zu sein.

Harry grinste böse. „Rita, welche Freude sie zu sehen." meinte er kalt.

Rita schaute Harry verängstigt an. Harry war immer noch sauer wegen der Artikel im Tagespropheten. Und sie war hier gefangen. Und zu allem Überfluss hielt der Reaperdämon Harrys sie fest. Am Hals. Sie keuchte „Lass mich los!" und versuchte irgendwie vom Reaper loszukommen.

Harry schaute amüsiert auf den ungleichen Kampf. „Wissen sie, Fräulein Kimmkorn, ich weiss nicht, was ich mit ihnen machen soll. Foltern, im Gefängnis verhungern lassen, töten. Es gibt einige Möglichkeiten." meinte er und schaute die erbleichende junge Frau an. Sicher, sie war auch einigermassen hübsch, nur war ihr Modestil grauenhaft und verbarg recht effizient, dass da eine hübsche, junge Singlefrau war.

Horny liess seine freie Faust auf den Kopf Ritas niedersausen. Dann entriegelte er die Türen wieder und erklärte auch Harry wie der das machen konnte.

Daraufhin liefen die beiden zum Gefängnis und Horny warf Rita hinein. Diese erwachte und versuchte sich wieder in einen Käfer zu verwandeln, nur ging das nicht. „Hier kommst du so schnell nicht raus." grollte der Reaper.

Dann teleportierten Harry und er zum Dungeon-Herz. Als Harrys Stellvertreter hatte er die Teleporterfähigkeit ebenfalls bekommen. „Herr, ich muss euch jetzt in einen delikaten Fakt, der für Dungeon Keeper wichtig ist, einweihen." fing Horny an.

Harry schaute ihn an. „In Ordnung. Schiess los." forderte er den Reaper auf.

Horny schaute ihn an. „Und zwar ist es so. Ein Dungeon Keeper ist verpflichtet sich mindestens einen Partner des von ihm bevorzugten Geschlechts zuzulegen. Bisexuelle Keeper müssen sich also die doppelte Anzahl Partner zulegen. Die Anzahl der Partner wird aus dem Erfahrungslevel der ersten Kreatur im Dungeon ermittelt." erklärte der Reaper. (Irgendwie brauch ich doch eine Erklärung, warum ich Harry einen grossen Harem andrehe – Anm. d. A.)

Harry schwante Übles. „Die erste Kreatur warst du, nicht wahr?" fragte er leise.

Horny nickte. „Ihr müsst euch also 10 Partnerinnen besorgen.

Harry nahm die Sache gut auf. Er wurde ohnmächtig.

Horny hatte das erwartet. Lady Deathstrike war auch ohnmächtig geworden, als sie erfahren hatte, dass sie sich 20 Partner würde suchen müssen. 10 Frauen und 10 Männer. Ihre erste Kreatur war ein Stufe 10 Ork gewesen. Imps zählten in der Hinsicht nicht. Und ein knapp 15 Jahre alter Junge vertrug das natürlich auch nicht gut, wenn er plötzlich mit dem Fakt konfrontiert wurde, sich 10 Partnerinnen zu suchen.

Harry stöhnte und stand wieder auf. „Erzähl mir bitte, dass das ein Witz war!" bat er den Reaper. Der schüttelte den Kopf. „Ich bin so verdammt verflucht!" murmelte Harry niedergeschlagen.

„Kopf hoch, Chef, das erste Mitglied eures Harems habt ihr doch schon im Gefängnis." meinte der Reaper grinsend.

Harrys Kopf fuhr hoch. „Rita Kimmkorn?" fragte er in einem Tonfall, als hätte Horny ihm vorgeschlagen Snape zu ehelichen.

„Jap, genau die. Sie ist weiblich, sieht passabel aus und wird sich nicht beschweren, wenn sie ohne Folter lebendig aus dem Gefängnis kommt." meinte der Reaper.

„Darüber muss ich nachdenken. Und in der Zwischenzeit sorgst du bitte dafür, dass sie nicht verhungert." meinte Harry zu seinem Reaperdämon. Dann verliess er den Dungeon wieder, machte dabei aber einen Umweg in die Schatzkammer. „Derzeitiger Inhalt 892,718,333,205 Goldstücke." Harry nahm 5 Goldstücke mit, er wollte Gringotts nochmal besuchen und erfahren, wieviel Galleonnen und wieviel Pfund die Goldstücke wert waren.

In seinem Zimmer angekommen streichelte er Hedwig. „Ich geb dir drei Briefe für Hermione, Sirius und Ron mit. Was mir geschehen ist, wollen sie sicher erfahren." meinte er und machte sich ans schreiben.

Liebe(r) Sirius / Ron / Hermione

Ich schreibe dir, weil ich Neuigkeiten habe. Wie du vielleicht schon gehört hast, habe ich meine Verwandten durch einen Unfall verwandelt und den finsteren Göttern geopfert. Dafür wurde mir ein Reaperdämon geschickt. Kurz darauf kamen ein paar Auroren vorbei. Sie verschwanden aber wieder, nachdem sie sich überzeugt hatten, dass ein Reaperdämon da war. Kurz darauf kamen Moody und Dumbledore an. Moody hat sich mit dem Reaper unterhalten und Dumbledore hat meine Gedanken gelesen, um sich ein Bild von der Situation zu verschaffen. Etwas, was dem Reaper garnicht gefiel. Er hat gedroht, Dumbledore beim nächsten Mal zu köpfen.

Naja, am nächsten Tag haben 10 Auroren angegriffen, aber Horny hat sie ohne Probleme fertig gemacht. Das Ministerium und ich haben einen wackligen Friedensvertrag.

Ich besitze jetzt einen kompletten Dungeon unter dem Ligusterweg und eine extrem gefüllte Schatzkammer. Ich werde bei Gringotts den Wert der Goldmünzen mal schätzen lassen müssen. Der Dungeon ist auch tief genug unter der Erde, damit er nicht zufällig bei Bauarbeiten gefunden wird. Laut dem Reaper sieht es zwar so aus, als würde man in den Keller steigen, in Wirklichkeit geht es aber 500 Meter weit nach unten. Magie ermöglicht das.

Ich habe übrigens Rita Kimmkorn im Gefängnis sitzen. Sie ist als Käfer in den Dungeon eingedrungen. Der Reaperdämon hat sie gefangen.

Ich wäre froh, wenn ich euch 3 mal hier begrüssen könnte, Sirius braucht sich keine Sorgen zu machen, ihr könnt ja via Portschlüssel ankommen und abreisen.

Mit freundlichem Gruss

Harry

P. S. Sirius, deine Anwesenheit ist mir wirklich wichtig, ich habe ein paar Fragen, wo nur du mir helfen kannst.

Das P. S. setzte er nur unter Sirius' Brief. Ron und Hermione würden die Sache mit dem Harem sicher nicht verstehen.

Harry band Hedwig die Briefe ans Bein. „Mach bitte so schnell wie möglich." flüsterte er. Hedwig schuhuhte und flog davon. Harry lehnte sich in seinem Stuhl zurück und bedauerte sich ein wenig.

Dann teleportierte er zu Horny. „Ich gehe zu Gringotts und lasse das Geld in der Schatzkammer schätzen. Kümmer dich bitte darum, dass alles seine Ordnung hat." wies er den Dämon an.

Horny nickte. „Mach ich, Chef." Sagte er dabei.

Harry teleportierte in die Eingangshalle von Gringotts. Der Kobold von vor 2 Tagen stand am Schalter und winkte ihn zu sich. „Mister Potter, was führt sie hierher?" fragte er.

Harry legte die handtellergroßen Goldmünzen auf den Schalter. „Wie viel sind die Münzen in Galleonnen und Pfund wert?" wollte er wissen.

Der Kobold schaute die Münzen an, sprach einige Sprüche und riß schliesslich die Augen auf. „Jede Münze ist 50 Pfund oder 10 Galleonnen wert!" sagte er schließlich.

Harry riss die Augen ebenfalls auf. „Und ich habe etwa 900 Milliarden dieser Münzen." Stiess er hervor.

Der Kobold wurde weiss. 9 Billionen Galleonnen. 45 Billionen Pfund. Diese Menge Geld reichte um die Zauberwelt in eine galoppierende Inflation, mit bis zu vierstelligen Entwertungsraten pro Tag, zu stürzen. Eine Inflation, die etwa 2 Jahre anhalten würde. Danach wäre die Zauberwelt wirtschaftlich gesehen am Boden.

Harry lachte ein wenig. „Ich habe also mehr Geld, als ich jemals ausgeben kann." stellte er fest.

Der Kobold nickte. „Sie sollten auch nicht den Versuch machen es auszugeben, ansonsten sprengen sie die Wirtschaft der Zauberwelt." riet der Kobold Harry.

Der nickte. „Ich möchte ein grosses Konto einrichten, eines mit ordentlichen Zinsen. Es soll für die Kinder von armen Zaubererfamilien freie Geldbeträge für die magische Erziehung und das Einkleiden in Hogwarts bereitstellen. Ich würde sagen wir transferieren als erstes 5 Milliarden Galleonnen auf das Konto." schlug Harry vor.

Der Kobold nickte. „Auf welchen Namen soll das Konto laufen?" fragte er Harry.

Der überlegte. „Auf den Namen Robin Hood." meinte er grinsend. Die Idee gefiel ihm gut.

Der Kobold nickte und machte sich an die Arbeit. „Das Konto ist eingerichtet, wie gedenken sie einzuzahlen?" fragte er.

Harry überlegte eine Weile. „Ich würde sagen, ich schicke Imps vorbei, die das Gold herbringen." schlug er vor.

Der Kobold nickte. „Nehmen sie diesen Schlüssel mit und geben sie diesen den Imps. Sie können dann das Verlies befüllen." sagte er. Harry nickte und nahm den Schlüssel an sich.

Dann teleportierte er direkt in seinen Dungeon, in die Schatzkammer um genau zu sein. Er packte einen der Imps am Kragen. „Schafft 500 Millionen Goldmünzen in dieses Verliess." wies er den Imp an und zeigte auf den Schlüssel und den Lageplan des Verlieses bei Gringotts. Der schnatterte und rief seinen Kollegen etwas zu. Dann nahmen die Imps Geld auf und verschwanden. Harry entrollte seine Dungeon-Karte. „Schatzkammer 905,700,465,800 Goldstücke" stand dort zu lesen. „Die waren aber fleissig." meinte Harry anerkennend.

Dann schaute er die Karte an und bemerkte eine Menüleiste am unteren Rand. Da gab es die Menüs „Übersichtskarte", „Kreaturen", „Fallen und Türen", „Forschung", „Allgemeine Dungeon-Informationen", „Räume" und „Isometrische Karte". Die isometrische Karte zeigte seinen Dungeon in einer Draufsicht, die man erhalten würde, wenn man unter die Decke levitierte und dann nach unten schaute. Harry sah sich selber auf eine Karte schauen. Allerdings war die Karte nur ein Stück Papier, welches ein kleines Abbild von ihm in der Hand hielt.

Dann schaute er sich auf der Karte um. In der Nähe der recht grosszügig bemessenen Schatzkammer sah er 5 Felder, die wie glitzerten, wie Juwelen. Er berührte eines der Felder und eine kleine Information war zu sehen. „Juwelen: Unendlicher Reichtum, den eure Imps für euch gewinnen können." stand da. Harry schaute die Felder an. „Abbau stoppen?" fragte er. Eine Nachricht blitzte auf. „Um den Abbau aufzunehmen, die Juwelenfelder markieren, um den Abbau zu stoppen, Juwelenfelder demarkieren. Markiert / demarkiert eine Juwelenmine indem ihr sie auf der Karte berührt." Harry berührte die erste Juwelenmine. „Abbau gestoppt." stand zu lesen und ein grauer Schleier legte sich um die Mine. Der goldige Schleier um die anderen Juwelenfelder fiel ihm erst jetzt auf. Er stoppte auch noch den Abbau an den 4 anderen Juwelenfeldern.

Dann teleportierte er zum Dungeon-Herz zurück. „Horniculus?" fragte er den auf der Treppe zum Herzen sitzenden Dämon.

„Ja, Chef?" erwiderte der. „Wie lange halten 900 Milliarden Goldstücke hier in dem Dungeon vor?" wollte Harry wissen.

Horny neigte den Kopf. „Naja, ich würde sagen, 10 bis 15 Jahre. Kann aber auch eher alle werden, das Geld. Kommt darauf an, was ihr für Sprüche mit Hilfe des Dungeon-Herzens und seiner Magie ausführt, Chef." entgegnete der Reaper.

„Die Sprüche kosten Geld?" fragte Harry verwundert.

„Jup." bestätigte Horny. „Electrum Deus kostet in der Standardversion 600 Goldstücke. Und lässt einen kleinen, gemeinen Blitz auf Gegner los. In der grössten Version kostet er 6000 Goldstücke und lässt eine ordentliche Entladung los. Die verletzt dann auch entferntere Feinde schwer. Der Standardblitz verletzt nur direkt getroffene Kreaturen oder Kreaturen, die weniger als einen Meter vom Einschlagspunkt entfernt sind. Der grösste Blitz verletzt selbst in 20 Meter Entfernung noch Gegner. Das gilt wohlgemerkt für den über das Dungeon-Herz losgelassenen Spruch. Sprüche, die Kreaturen direkt loslassen, kosten euch kein Geld. Aber ihr müsst denen einmal im Monat Geld für ihre Dienste zahlen. Und Training und Ködern kosten ebenfalls Geld." erklärte der Reaper. Harry nickte langsam, das leuchtete ihm alles ein.

„Ich gehe wieder ins Haus." sagte Harry zum Abschied.

Horny nickte. Er würde sich ein wenig im Dungeon umsehen und dann schlafen gehen. Bei Problemen würden die Alarmzauber ihn wecken. Dann fiel ihm etwas ein und er teleportierte zu Harry. „Kommt bitte noch einmal mit in den Dungeon. Ich habe euch etwas wichtiges zu zeigen. Es hängt mit euren Pflichten als Dungeon Keeper zusammen." sagte der Reaperdämon zu Harry.

Der Angesprochene nickte langsam. „Ich komme." bestätigte er und teleportierte mit dem Reaper zum Dungeon-Herz. Er sah sich um. Alles wie beim Verlassen. 4 Türen, die zum Friedhof, zum Eingang, zum Köderraum und. Harry stutzte. Wohin die vierte Tür führte, wusste er nicht. „Was ist hinter der Tür?" fragte er, unsicher ob er das wissen wollte.

„Euer privates Schlafgemach. Dort könnt ihr euren Harem einrichten. Der Raum stellt euch jedes gewünschte Utensil zur Verfügung." erklärte der Dämon.

Harry trat ein und starrte. Erstens war der Raum gut und gerne 120 Quadratmater gross. Zweitens hatte er einen Kamin, überall an der Wand hingen Wandteppiche. Ein riesiges Bett stand in der Mitte. Es mass etwa 6 mal 6 Meter. Dicke Teppiche lagen am Boden aus. Schwere Brokatvorhänge verhüllten das riesenhafte Bett. Das Bett selber war bequem bis dahinaus.

Der Raum war angenehm beheizt. Der Baldachin wurde von grossen, stabilen und trotzdem filigran wirkenden Säulen gehalten. Riesige Kissen, mehrere Decken, Nackenrollen und andere luxuriöse Annehmlichkeiten. Harry wuchs ein fetter Grinser auf dem Gesicht. „Das nenne ich verschwenderischen Luxus." meinte er schliesslich extrem beeindruckt. Auf dem Beistelltischchen standen übergrosse Obstschalen aus gedrehtem Stahl und Gold. Juwelen schmückten die Einfassungen.

Die Beistelltischchen an sich waren im Rokokostil gehalten. Und sie waren mit Intarsien verziert worden.. Harry schaute alles an. Ein gewaltiger Kleiderschrank, mit einem Fassungsvermögen von geschätzten 24 Kubikmetern, mehrere venezianische Spiegel. „Das ist also mein Privatgemach hier?" fragte Harry schliesslich überwältigt von dem zur Schau gestellten verschwenderischen Reichtum. Dieser Schlafraum war luxuriöser als alles, was Harry sich bisher vorgestellt hatte. Wenn Draco Malfoy diesen Raum jemals sehen würde, würde er vor Neid wahrscheinlich die finale Herzattacke erleiden. Würde er aber sowieso, wenn er Harrys derzeitigen Kontostand auch nur gerüchteweise hören würde. Er, der sich immer so viel auf sein Geld einbildete, von dem Menschen deklassiert, den er am meisten hasste. Harry musste bei der Vorstellung wieder grinsen.

Dann wandte er sich an den Reaperdämon. „Ich schlafe heute Nacht hier." legte er sich fest. Dieser Raum gefiel ihm sehr gut. Er drehte sich herum und ging auf das Bett zu. Dort drehte er sich nochmal um. „Was ist eigentlich mit der Kimmkorn im Gefängnis?" fragte er müde.

„Ich schaue mal nach." entgegnete Horny. Dann rannte er aus dem Raum und Harry schloss die Tür ab.

Danach warf er sich auf Bett und dämmerte recht schnell weg. Irgendwann in der Nacht hatte er einen seltsamen Traum. Er war in einem dunklen Korridor, kam an eine Tür und wollte dort hinein. Was auch immer hinter der Tür war, er wollte es unbedingt haben, mehr als alles andere. Schliesslich wachte Harry mit einer schmerzenden Narbe auf. Er schaute auf seine Uhr. Es war gerade mal 2:14 am Morgen. Harry drehte sich nochmal um und schlief traumlos weiter. Am nächsten Morgen erinnerte er sich nicht mehr an den Traum.

Gegen 9 Uhr klopfte es an seiner Tür. Harry stand auf und tapste zur Tür. Draussen stand ein grinsender Reaperdämon. „Guten Morgen." grollte er.

Harry unterdrückte ein Gähnen. „Morgen." nuschelte er.

„Es ist Post für euch gekommen. Ich habe sie nicht geöffnet, Chef." sagte der Reaper und hielt Pigwidgeon in der Hand. Die winzige Eule schuhuhte vergnügt. Horny liess sie los und die Eule schoss auf Harry zu. Er fing die Eule ab. Es war ein kleiner Brief, der am Bein der Eule hing.

„Hallo Harry,

wir kommen heute um 14:00 Uhr bei dir vorbei. Wir können nicht mehr zu dir apparieren, offensichtlich wurde ein gewaltiger Bannkreis um das ganze Gelände gelegt. Wenn man den Auroren glauben darf, durchmisst der Kreis fast 10 Kilometer. Wir kommen also mit einem Portschlüssel. Dein Reaperdämon hat einen mit einem Imp hergeschickt. Dumbledore ist fast umgefallen, als der Imp durch einen Fideliuszauber teleportiert ist. Das hat ihm ganz schön das Ego angeknackst. Ach ja, Fred und George wollen auch mitkommen, ich denk mal, du hast da nichts dagegen.

Naja, bis dahin.

Ron, Sirius und Hermione."

Harry grinste ebenfalls erfreut. „Mein Pate Sirius und meine besten Freunde sowie die Weasley-Zwillinge kommen vorbei. Wir sollten ihnen einen ordentlichem Empfang bereiten. Ich will ein Festmahl bereitet sehen." rief Harry aus.

Horny nickte. „Geht in Ordnung. Die Imps machen sich sofort an die Arbeit, die haben zur Zeit ja sowieso nichts zu tun." entgegnete der Reaper.

Plötzlich erscholl ein Alarmsignal. „Unbekannte haben das oberirdische Gelände von Lord Deathstroke betreten." kam die Statusmeldung. Harry und Horny teleportierten nach oben, Horny versteckte sich im Schrank unter der Treppe.

Harry machte die Tür auf und schaute in die Gesichter von 2 Möbelpackern. „Mister Harry James Potter?" fragte der eine. Harry nickte. „Wir haben ihre Bestellungen im Laster. Signieren sie bitte hier und hier." meinte der Sprecher und hielt Harry zwei Formulare hin. Der setzte sein Autogramm drunter und liess die Packer ins Haus. Die brachten Schränke, Betten, Tische, Stühle und anderes, unter anderem 3 riesige Plasmafernseher. Harry wollte Horny fragen, ob es möglich wäre, einen im Dungeon zu betreiben.

Als die Packer gegangen waren, verliess Horny sein Versteck. „Noch mehr Arbeit für die Imps?" fragte er.

Harry nickte. „Dinky!" rief er dann. Die Elfe erschien vor ihm. „Wie lange brauchst du, um ein Festmahl zu bereiten?" wollte Harry wissen.

„Allein brauche ich mehrere Stunden." meinte die Elfe.

Harry überlegte. „Gibt es weitere Elfen, die mir dienen wollen?" fragte er schliesslich.

Dinky nickte. „Ich weiss von 10 weiteren Elfen, die euch dienen wollen." sagte sie schliesslich.

„Gut. Hol noch 19 weitere Elfen in meine Dienste. Dann bereitest du ein Vesper für mich, Horniculus und 5 Gäste vor. Und für heute Abend ein kleines Bankett für 7 Personen. Du wirst meine Alphaelfe und hast die Oberhoheit über alle anderen Hauselfen. Sorg dafür, dass die anderen Elfen ordentlich arbeiten." ordnete Harry an.

Die Elfe verneigte sich. „Es ist mir eine Ehre!" sagte sie und verschwand.

Schon bald tauchten weitere Hauselfen auf. Schliesslich waren es 19 Stück. Dann tauchte Dinky wieder auf. „20 Hauselfen, wie befohlen, Herr!" piepste sie.

„Gut, macht euch an die Arbeit." befahl Harry.

Die Elfen nickten und verschwanden.

Harry teleportierte zu einem Imp. „Hol deine Kollegen herzu, ihr habt was zu tun." befahl er der Kreatur. Diese schnatterte und holte ihre Kollegen. Nach ein paar Minuten waren alle Imps vor Harry versammelt. Es waren immerhin 90 Stück. „Kommt mit hoch ins Haus und baut dort die bestellten Möbel auf." befahl Harry. Die Imps schnatterten und teleportierten ins Haus. Harry teleportierte hinterher und beobachtete zufrieden, wie schnell die Imps alles aufbauten. Nach wenigen Minuten standen die ersten Schränke und wurden nach Harrys Anweisungen aufgestellt. Auch die Betten und die anderen Möbel standen schnell. Ein wenig Magie seitens der Imps sorgte dafür, dass die Wände neue Farbe erhielten. Die Küche wurde neu gefliest, genau so das Bad.

Horny verzauberte den Firmenwagen Vernon Dursleys in einen schwarzen Lamborghini Diablo. Die Papiere verzauberte er und Harry erhielt eine perfekt gefälschte Fahrerlaubnis. Sein Ausweis wurde mit dem Vermerk „vorzeitig volljährig erklärt" versehen. „So, jetzt musst du nur noch Auto fahren lernen." meinte der Reaper grinsend, als Harry den Wagen bewunderte. „Und natürlich müssen wir auch weitere Wagen besorgen. Ein Keeper braucht mindestens 5 Kutschen, ihr könnt mit eurer Macht und eurem Reichtum gut und gerne 30 Wagen unterhalten. Wir sollten uns mal umschauen, was ihr noch haben solltet." kam es vom Dämon.

Harry nickte begierig. 30 Autos. Modelle nach seiner Wahl. Das gefiel ihm gut. „Einen Mercedes brauchen wir mindestens. Und einen Bentley, einen Aston Martin und einen Rolls Royce." zählte Harry auf. Dann schaute Harry auf die Uhr. Es war gleich 2. „Wohin kommen unsere Gäste denn?" wollte Harry wissen.

„Sie kommen in eurem Wohnzimmer an." antwortete der Reaper. Harry und er liefen ins Haus. Horny hatte ein paar einfache Zauber um das Haus gewirkt, welche den Nachbarn falsche Bilder vorgaukelten. Genauer gesagt sahen die Nachbarn nur Harry. Und sie hatten gesehen, wie die Dursleys umgezogen waren, Harry zurückgelassen hatten mit den Worten „Sieh zu wie du zurechtkommst. Wir geniessen unser Glück auf Tahiti. Auf Nimmerwiedersehen, Trottel." weggefahren waren. Harrys Freudensprünge und ein paar falsche Urkunden, die bekundeten, dass die Dursleys all ihr Vermögen und das Haus auf Harry überschrieben hatten. Die Nachbarn waren zwar neugierig, warum die Dursleys Harry das Haus vermacht hatten, bevor sie verschwunden waren, aber das würde ein Geheimnis bleiben. Hornys Zauber verhinderten auch, dass die Nachbarn ein tieferes Interesse am Ligusterweg Nummer 4 entwickelten. Alle Nachbarn hatten besseres zu tun, als sich um den Jungen im Ligusterweg Nummer 4 zu kümmern.

Harry sass im Wohnzimmer in seinem neuen, schwarzroten Ledersessel. Der Reaper stand rechts hinter ihm und wartete. Pünktlich um 14:00 Uhr tauchten Sirius, Ron, Hermione, Fred und George Weasley auf. Der Portschlüssel war ein goldenes Schwert. „Gepriesener Grossinvestor." begrüssten die Zwillinge Harry. Sirius schaute den Reaperdämonen an. Ron schaute den Reaper ebenfalls an.

Hermione stürzte sich auf Harry. „Hallo, Harry. Du hast also wirklich einen Reaperdämonen beschworen. Weißt du überhaupt in was für Schwierigkeiten du bist? Fudge scheint sich das Hirn zu zermartern, um dich angreifen zu können. Ich habe ein wenig nachgelesen, nach einen alten magischen Gesetz, das auf Veranlassung Slytherins erlassen wurde und das niemals für ungültig erklärt wurde, bist du im rechtlichen Sinne volljährig. Das Beschwören eines Dämons oder Teufels der Stufe 8 und höher wurde früher veranstaltet um als Initiationsritus für die Volljährigkeit zu dienen. Da du den Dämon scheinbar an dich gebunden hast, bist du jetzt vorzeitig emanzipiert worden und hast alle erwachsenen Rechte und Pflichten." sprudelte es aus Hermione hervor.

„Mann, Harry, wie geht's dir so?" fragte Ron schliesslich. „Du bist doch nicht zu den Bösen gewechselt, oder? Ginny ist ausgeflippt, als sie gehört hat, dass du einen Dämon beschworen hast. Sie hat tatsächlich angefangen das Verbannen von Dämonen zu lernen." kam es nun von Ron.

„Bannzauber nützen nichts gegen mich." kam es vom Reaper. „Und mein Chef ist ein Zwielichtkeeper. Sowohl Licht als auch Finsternis vereinen sich in ihm." setzte der Reaper dazu.

Die Zwillinge hatten einen Imp entdeckt und trugen den zu Harry. „Und wozu ist dieses Wesen da, oh Grossinvestor?" fragten sie.

Harry grinste. „Ein Imp. Ein aus Magie geschaffenes Wesen. Es soll nur arbeiten, das ist seine Aufgabe. Graben, Fliesen legen, Mauern bauen, Fallen scharfmachen, das sind seine Fähigkeiten. Und so einer hat mir ein paar Waffen geholt." sagte Harry und ging zu seinem Waffenschrank. Den machte er auf und präsentierte seine Waffen. Ron und die anderen starrten die Waffen mehr oder weniger geschockt an. Mit den Messern und Schwertern konnten sie alle etwas anfangen, aber ansonsten kannte nur Hermione die weiteren Waffen.

„Harry! Wie konntest du nur? Eine Kalaschnikow und eine Magnum! Was willst du damit?" fragte sie anklagend auf die Waffen zeigend.

„Kämpfen. Voldemort und seine Todesser kann ich mit Stupor nicht besiegen. Also lerne ich mit Waffen umgehen. Und ich habe eine recht interessante Bibliothek." sagte Harry langsam.

„Eine Bibliothek?" fragte Hermione begierig.

„Jap. Sie ist zwar recht stark auf Angriffszauber ausgerichtet, aber nicht schlecht." sagte Harry nun wieder.

Hermione schaute ihn an. „Ist das schwarze Magie?" fragte sie schliesslich.

„Unheilige, schwarze, dunkle, ambivalente, helle, weisse und heilige Magie habe ich in der Bibliothek." erklärte Harry Hermione.

Die schaute ihn an. „Heilige Magie?" fragte sie.

„Ja, Sprüche wie der Patronus sind weisse Magie. Aber einen Dämon oder Dementor zu bannen ist heilige Magie. Solche Sprüche habe ich. Aber auch Sprüche um Dämonen und Teufel aus der Hölle zu holen und Engel zu bannen." erklärte Harry. Hermione schaute begierig drein. Heilige Magie interessierte die junge Hexe sehr.

Plötzlich kam eine Hauselfe. „Lord Deathstroke, Sir. Das Vesper ist bereit!" sagte die Elfe.

„Du hast Hauselfen?" fragte Hermione anklagend.

„Ja. Alle Elfen arbeiten freiwillig für mich. Es hat etwas mit der Tradition der Dungeon Keeper zu tun." Sagte Harry.

„Du bist ein Dungeon Keeper?!" schrie Hermione. „Die Keeper sind böse gewesen!" rief sie weiter.

Horny mischte sich ein. „Keeper waren nicht immer böse. Es gab auch Heldenkeeper. Nur weil ein böser Keeper ein Reich gründen konnte, sind die Keeper als böse in Erinnerung geblieben. Die guten Keeper wurden aus der Geschichte gelöscht. Die Sieger schreiben Geschichte." sagte der Dämon.

Hermione nickte langsam. Dem konnte sie nicht widersprechen. Ausserdem schien Harry sich nicht verändert zu haben. Er war ein wenig selbstsicherer, aber das war auch alles.

Harry führte seine Gäste in das Esszimmer. Dort stand der Tisch mit dem Kuchen, den Torten und dem Gebäck bereit. Kaffee dampfte, Tee stand da und auch andere Getränke waren vorhanden. In mehreren Schüsseln standen mehrere Sorten Sahne da. Schokosahne, Vanillesahne, Erdbeersahne. Und noch viele andere Leckereien. Kurz gesagt, es war übermässig üppig aufgefahren. Die 7 setzten sich an den Tisch und begannen ein Gespräch über die Zaubererwelt.

Nach ein paar Minuten brachte Hermione das Gespräch auf ein unangenehmes Thema. „Harry, ich muss es dir einfach sagen. Der Tagesprophet verbreitet Lügen über dich. Sie schreiben, du wärest aufmerksamkeitssüchtig. Und du würdest die Welt mit der vermeintlichen Rückkehr von du-weißt-schon-wem schocken wollen, damit jeder sich wieder auf dich konzentriert." sagte Hermione. „Über Dumbledore schreiben sie das gleiche." setzte sie dazu.

Harry grollte. „Reaper, heute Nachmittag noch gehst du zum Tagespropheten und machst denen deutlich, dass ich verärgert bin. Fürs erste keine Toten. Aber gebrochene Schreibhände und massive Sachbeschädigung sind in Ordnung." meinte Harry sehr verärgert. Dann wandte er sich an seine Gäste. „Und ich wünsche, dass ihr Voldemort beim Namen nennt. Vor allem von dir, Hermione, erwarte ich das." sagte er fest.

„Vollderdorsch." kam es von den Zwillingen. Auch die anderen sagten den Namen mehrfach, bis sie schliesslich alle den Namen ohne Probleme aussprechen konnten.

Harry grinste zufrieden. „Seht ihr, es ist nur ein Name. Kein dunkler Lord springt euch an, wenn ihr seinen Namen nennt." sagte Harry nun. Die anderen nickten und schämten sich ein wenig wegen ihrer Dummheit. Harry wischte das ganze mit den Worten „Wer will noch Kuchen?" weg.

Nach dem Essen gingen die Zwillinge und Hermione in die Bibliothek. Ron und Sirius folgten Harry. Beiden gingen die Augen über, als sie den Lamborghini sahen.

Unterdessen im Gebäude des Tagespropheten. Horny hatte den Chefredakteur an der Gurgel gepackt. Um ihn herum herrschte Chaos.

Flashback. Der Reaper war direkt ins Gebäude teleportiert und hatte sofort begonnen alles in Reichweite zu zerschlagen. Tische, Stühle, Tintenfässer, Pergamente und alles andere, was er in die Hand bekam, flogen durch die Gegend. Die Aktenschränke zerschmetterte er mit dem mitgebrachten Kriegshammer. Die Reporter waren lieber ruhig und sahen dem Zerstörungswerk zu. Und warteten auf die Auroren. Horny ging, als er zufrieden mit der Zerstörung war, zum Chefredakteur. Was zur gegenwärtigen Szene geführt hatte. Flashback Ende.

„Also. Wir sind uns einig. Dein Schmierenblatt bringt eine Titelstory, auf der die Rückkehr Voldemorts anerkannt wird, wo deine Schmierfinken sich für ihre falschen Darstellungen entschuldigen und wo ein grosser Artikel über die Einflussnahme des Ministeriums auf den Propheten steht. Und wage es nicht, den Propheten als Opfer darzustellen! Haben wir uns verstanden?" grollte der Reaper. Der Redakteur nickte. „Gut. Wenn alles zu meiner Zufriedenheit ist, komme ich nicht wieder." sagte der Dämon noch.

Ein Zauberer, der mutiger tat, als er sich fühlte, fragte „Was passiert, wenn die Artikel ihnen oder ihrem Chef nicht gefallen?" Horny grinste böse.

„Das was dann passiert, lässt das, was gerade passiert ist, wie eine Meinungsverschiedenheit unter Pazifisten aussehen. Dann tun sie gut daran das Land zu verlassen, weil ich ihnen sonst verschiedene Körperteile abnehme. Und danach brenne ich dieses Haus ab." entgegnete er fies grinsend.

Alle nickten und begannen an den Artikeln zu formulieren. Das Ministerium mochte mächtig sein, aber der Reaperdämon war grade da. Und er könnte wiederkommen. Etwas, was die Reporter um keinen Preis der Welt erleben wollten. Er hatte niemanden verletzt. Aber was nicht war, konnte noch werden.

Im Ministerium wanderte eine hässliche, krötenartige Frau im Büro des Ministers auf und ab. „Wir können diesem Mistbalg Potter nicht einfach alles durchgehen lassen. Himmel, er zwingt den Propheten zu schreiben, was er für richtig hält. Und er will wohl unsere Einmischungen bei den Artikeln des Propheten veröffentlichen. Warum sind die Auroren nicht losgegangen und haben den Reaper Potters und Potter angegriffen, als sie getrennt waren?" kam es von einer sehr verärgerten Umbridge.

„Weil Potter magischen Transport im Umkreis von ein paar Meilen um sein Haus unmöglich gemacht hat. Ich weiss nicht wie, aber er hat dort Bannkreise, welche die von Hogwarts im Vergleich vernachlässigbar erscheinen lassen." entgegnete Fudge mit kaum verhüllter, ohnmächtiger Wut. „Und ich habe keine Handhabe. Der Reaper hat randaliert, aber unsere Gesetze gelten nicht für Dämonen." setzte er dazu.

„Und wenn Potter das Vieh angestiftet hat?" fragte Umbridge zischend.

„Selbst dann haben wir keine Handhabe. Wir können ein Bussgeld wegen der Randale verhängen, aber mehr nicht. Hätte er willentlich einem Menschen geschadet, einem Menschen eine Verletzung zugefügt, dann wäre der Frieden hinfällig. Aber Sachbeschädigung reicht nicht. Und unsere Leute im Propheten haben mir folgendes gesagt. Der Reaper hat ihre Leben bedroht, sollten sie noch einmal Lügen schreiben." kam es vom Minister.

Umbridge zischte. „Was wagt dieser Bengel eigentlich. Ich werde ihn schon noch brechen. Er wird mit seinen dummen Behauptungen aufhören, wenn ich mit ihm fertig bin!" schwor sich Umbridge erhitzt.

„Wie willst du das machen, Dolores?" fragte Fudge Umbridge.

Die grinste böse. „Ich werde Lehrerin. Hogwarts hat keinen Lehrer für Verteidigung. Ein Ministerialerlass, der besagt, dass, wenn für einen Lehrerposten keine Besetzung gefunden wird, ein vom Ministerium beauftragter Beamter den Posten übernimmt, sollte das in die Wege leiten." entgegnete die menschliche Kröte.

Fudge lächelte. „Ich leite alles nötige in die Wege." sagte er. Umbridge verliess ihn und Fudge begann zu schreiben. Potter würde sich noch wünschen, er hätte diese Lügen nie in die Welt gesetzt. Ein kleiner Zusatz im Erlass erlaubte den Einsatz von Strafmitteln nach Ermessen der strafenden Lehrer. Fudge wusste doch, wie sehr Umbridge ihre Blutfeder liebte.

Am Abend im Ligusterweg. Harry und seine Gäste speisten. Das Mahl war verschwenderisch üppig. Die Zwillinge hatten von Harry 2 Dutzend Imps bekommen, die ihnen dienen sollten. Es hatte sich herausgestellt, dass die Imps einige Aufgaben recht schnell lernen konnten.

Schliesslich wurde es Zeit aufzubrechen und Harry hatte mit Sirius immer noch nicht über den Harem reden können. Sirius hatte es gemerkt, dass da etwas war, was Harry umtrieb. „Geht ihr schon mal vor." sagte er deshalb. Die 4 Jugendlichen grinsten und verabschiedeten sich. Dann aktivierte sich der Portschlüssel und sie verschwanden.

„Also Harry, was ist es, worüber du mit mir reden willst?" fragte Sirius sein Patenkind.

„Ich habe erfahren, dass ich mir einen Harem zulegen muss. Mit 10 Partnerinnen. Mehr sind machbar, weniger nicht." sagte Harry ein wenig panisch.

Sirius schaute Harry an, als wäre diesem ein zweiter Kopf gewachsen. „Ein Harem mit mindestens 10 Frauen. Jeder andere Mann zwischen 15 und 45 bekommt bei dieser Vorstellung ein verträumtes Grinsen. Du bist der einzige, der da Panik bekommt. Sieh es mal so, fast jede Hexe zwischen 14 und 40 hat zumindest einmal davon geträumt mit dir in die Kiste zu steigen." erklärte Sirius. „Trotzdem. Voldemort ist nicht halb so furchteinflössend wie diese Vorstellung." entgegnete Harry.

Sirius lachte. „Ich erzähl dir mal was. Dein Vater hätte für die Chance einen solchen Harem zu gründen Snape adoptiert oder geheiratet. Und deine Mutter wollte, dass du ihr mal viele Enkel anschleppst. Sie hat schon während der Schwangerschaft mit dir ständig davon erzählt, was sie mit deinen Kindern anstellen wollte. Ganz im Vertrauen, sie wollte die verwöhnen bis zum geht nicht mehr." erzählte Sirius.

„Meine Eltern hätten also nichts dagegen gehabt?" fragte Harry ungläubig.

„Nein, dein Vater wäre nur grün vor Neid gewesen und deine Mutter hätte alles versucht, um das Erscheinen deiner Kinder zu beschleunigen und sie dann zu verziehen, wo es nur geht." kam es von Sirius. „Und ich sag dir noch was. Es gibt einige Hexen da draussen, die dich mögen und die dir nicht den Kopf abreissen wenn sie erfahren, dass du sie in einen Harem aufnimmst." sagte Sirius noch. „Mach dir also nicht so einen Kopf. Das wird schon wieder. Ausserdem kannst du dir im Notfall immer noch eine Flasche Eisvodka kaufen. 2 Doppelte und das Leben sieht um einiges besser aus." kam es nun noch von Sirius. „Also denk mal drüber nach." sagte Sirius noch.

Harry nickte. „Danke, das hat mir doch geholfen. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder." sagte Harry. Sirius nickte und wurde vom Portschlüssel wegteleportiert.

Harry setzte sich auf die Stufen des Dungeon-Herzens. „Ich denke, ich sollte das mit dem Harem mal probieren, mehr als nein sagen können die ja nicht." sagte er.

Horny kam zum Herzen. „Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr euch ja mal die zusätzlichen Räume anschauen. Die Imps haben euren Teil des Dungeons ausgebaut." sagte der Reaper.

Harry gähnte. „Zähl mir mal auf, was ich habe." sagte er müde.

„Einen grossen Ballsaal. Ein gewaltiges Schwimmbad. Eine private Bibliothek, ein Kaminzimmer, ein grosses Esszimmer, eine private Waffenkammer, eine Sauna, einen Computerraum mit High End PCs. Eine private Schatzkammer. Und noch einiges anderes. Eine Küche, private Badezimmer, ein Kinosaal, ein Trainingsraum, Gästezimmer." zählte der Reaper auf.

„Und natürlich alles luxuriös bis dahinaus." meinte Harry grinsend.

„Jup. Die meisten Badehausbesitzer würden töten um die Kontrolle über dein Schwimmbad zu erhalten. Mehrere Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen, Whirlpools, alles gut beheizt." kam es vom Reaper.

Harrys Grinsen wurde breit. „Perfekt zum Entspannen." sagte er. Dann zog er sich in sein riesiges Bett zurück. Das Leben als Dungeon Keeper hatte seine Vorteile.

-

Das wäre dann Teil 2.

-

Fudge und Umbridge werden wir noch oft sehen. Und sie werden immer wieder getriezt werden. Es ist nur die Frage ob ich ihnen gestatte in den Wahnsinn abzutreiben oder ob ich sie an die Dementoren verschicke. Oder ich mach irgendwas anderes, was die beiden leiden lässt.

Ich bin kein grosser Freund von Bashing-Geschichten, aber es kann nicht genug Fudge und Umbridge Bashing geben. Niemals.

Das dritte Kapitel heisst „Rekrutierungen für den Harem"

Die ersten Mädchen treten dem Harem bei. Harry bekommt ein Besitztum, das er nie vermutet hätte zu erhalten. Voldemort erfährt vom Dungeon Harrys und das der Junge, den er über alles hasst, etwas erreicht hat, was ihm nie gelang. Nämlich einen Reaperdämon zu beschwören und an sich zu binden.

Die Geschichte wird einige böse Szenen enthalten, ich denke alle Umbridgehasser werden hier auf ihre Kosten kommen. Fudgehasser desgleichen. Zensur gibt es nicht. Es gibt eine Altersrichtlinie. Wer sich nicht daran hält, selber schuld.

Die Geschichte wird auf animexx. de, fanfiktion. de . net veröffentlicht. Jeweils unter dem Namen Shaithan.

Und ich danke Amon Amarth, Bal Sagoth, Cyborg Attack, Dimmu Borgir, Eisregen, Finntroll, Grave Digger, Goethes Erben, Helloween, Iron Maiden, Judas Priest, Kreator, Megadeth, Motörhead, Ozzy Osboune, Pain, Subway to Sally, Welle: Erdball, Samsas Traum, Darkthrone und Satyricon für inspirierende Musik.