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12 Lyssa
Das Fest war schon in vollem Gange. Viele Paare tummelten sich auf der improvisierten Tanzfläche. Man meinte fast die ganze Züricher Highsociety wäre hier erschienen. Die Stimmung war ausgelassen und alle verströmten Freude und Heiterkeit. Der Krieg war zu Ende. Es war das Jahr 1945 und Hitler war besiegt. Lars Vandemeer ein verwöhnter Millionärssohn, seinem Vater gehörte in der Schweiz die größte Bank, mischte sich ins Getümmel. Er war der einzige in dem noch nicht so richtige Partylaune aufkommen wollte.
Die Mädchen warfen sich ihm wie immer an den Hals, aber auch wenn sie schön waren, interessierten sie ihn nicht. Träge schlürfte er an seinem Champagner und ließ seinen Blick desinteressiert durch die Menge schweifen. Unwillkürlich blieben seine Augen an einer zierlichen dunkelhaarigen Schönheit hängen. Anmutig bewegte sie sich zwischen den Tanzpaaren.
Sie war anders als die restliche Meute hier. Fast alle versuchten verzweifelt irgendwelche bedeutende Kontakte zu knüpfen oder sich einen Ehemann zu angeln oder was auch immer, nur sie nicht. Sie wirkte als wäre sie wirklich nur wegen der Musik hier und um sich zu amüsieren. Verträumt bewegte sie sich zur Musik, die Augen geschlossen. Langsam ging er auf sie zu. Er musste sie kennen lernen, koste es was es wolle.
Direkt vor ihr blieb er stehen und sah sie einfach an. Sie schien ihn nicht einmal wahrzunehmen, obwohl er kaum einen Schritt von ihr entfernt stand. Er wartete bis die Musik eine Pause machte und sprach sie dann an.
„Hallo!" sagte er weich mit dem nötigen Sinnlichen Touch in der Stimme.
Er wusste das er bei den Mädchen gut ankam, doch nicht bei ihr. Sie ging an ihm vorbei, ohne ihn wahrzunehmen. Ungehalten packte er sie am Oberarm.
„Wäre es nicht höflich meinen Gruß zu erwidern?" knurrte er sie an.
Schulterzuckend sah sie zu ihm auf.
„Vielleicht? Ich weiß es nicht und es kümmert mich nicht! Lass mich los!" verlangte sie und entzog ihm ihren Arm. Gemächlich ging sie weiter, er blieb ihr dicht auf den Fersen.
„Wer bist du?" fragte er jetzt mit normaler Stimme.
„Es geht dich zwar nichts an, aber ich heiße Lyssa!" antwortete sie gelangweilt.
Lars wurde zunehmend wütender. Wie konnte sie es wagen ihn so schlecht zu behandeln? Zornig fasste er erneut nach ihrem Arm und drehte sie grob zu sich um.
„Weißt du wer ich bin?" stieß er gepresst hervor.
An seiner Stirn pochte eine Ader vor unterdrückter Wut. Wieder zuckte Lyssa mit den Schultern.
„Sollte ich das?" gleichgültig blickte sie hoch zu ihm. Er war süß, er war amüsant, er war ein Mensch.
„Ich bin Lars Vandemeer!" trumpfte er auf, aber auch das prallte unbeeindruckt an Lyssa ab.
Wieder schritt sie weiter durch die Menge, weg von ihm. Wütend wie ein trotziges Kind rannte er hinter ihr her.
„Ich habe Geld. Ich bin furchtbar reich!" schrie er ihr zu. Nun hielt sie inne.
„Du bist reich?" fragend sah sie ihn aus halbgesenkten Lidern an. Eifrig nickte er mit dem Kopf und ehe er sich versah hing sie an seinem Arm.
„Zeig mir deinen Reichtum!" flehte sie kokett und er war rettungslos verloren.
Sie hatte ihn in ihren Bann geschlagen und er verfiel ihr von Stunde zu Stunde mehr. Lyssa genoss den Luxus und den Reichtum den er zu bieten hatte in vollen Zügen und ließ sich von ihm rund herum verwöhnen. Er merkte nicht, dass sie nur mit ihm spielte. Er verliebte sich in sie und später liebte er sie.
Als er ihr Geheimnis entdeckte war er davon vom ersten Moment an fasziniert und flehte sie jeden Tag aufs Neue an ihn auch in ein Geschöpf der Nacht zu verwandeln. Doch Lyssa lachte nur und versprach ihm es eines Tages zu tun. Drei Jahre vergingen, wo sie sein Geld verschwenderisch verprasste. Als sein Vermögen zu schrumpfen begann und er sie bat sich einzuschränken verschwand sie über Nacht.
Ohne Nachricht und ohne ein Wort. Nur den teuren Schmuck den er ihr geschenkt hatte den nahm sie mit. Er sah sie nie wieder. Von dieser Nacht an hasste er sie und alle Vampire der Welt und er schwor ihnen grausame Rache.
Nachdenklich nahm Lars einen Schluck von seinem Cognac, bitter ran er ihm die Kehle hinab, aber das war für ihn ein angenehmer Geschmack. Lyssa! Er hatte seine Rache gehabt und hundertfache Vergeltung, denn er jagte sie alle. Er hatte nachdem Lyssa ihn verlassen hatte, sich als erstes um die Geschäfte gekümmert. Er hat nicht nur den alten Reichtum wieder hergestellt, sondern war noch vermögender geworden. Dies hatte ihn jedoch Zeit gekostet. Viele Jahre die er auf seine Rache warten musste.
„Mr. Vandemeer! David ist jetzt hier!" teilte ihm sein Butler in seinem typisch leblosen Ton mit.
Lars der kurz die Augen geschlossen hatte um erneut seinen Triumph über die Untoten zu genießen, öffnete diese wieder weit, um sie dann zu schmalen Schlitzen zu verengen. David hatte versagt! Völlig übereilt hatte er auf den Vampir geschossen und nun lebte dieser noch! Eine unnötige Komplikation. Schlurfende Schritte verrieten ihm, ohne dass er sich umsah, er saß in einem bequemen Stuhl vor dem brennenden Kamin und sah den alles verzehrenden Flammen zu, dass David in den Raum geschlendert kam.
Verächtlich verzog sich sein faltiger Mund. Nicht einmal ordentlich zu gehen wusste der Junge. Seitlich neben seinem Stuhl blieb er stehen und scharrte mit dem Fuß am Boden.
„Danke dass sie mich rausgeholt haben, Boss!" schnarrte er gedehnt.
David kam von der Unterschicht, ihn mit Geld zu locken war leicht. Lars sog die Luft über die Nase ein.
"Du hast versagt und bist auch noch einem Polizisten in die Hände gelaufen." zählte er ihm ruhig auf.
David lief es kalt den Rücken hinab.
„Aber ich kann es wieder gut machen." Ereiferte er sich.
„Wie? In dem du erneut daneben schießt und du ihnen die Möglichkeit gibst uns zu jagen?" erwiderte Lars sarkastisch und zog seine ergraute Augenbraue dabei bezeichnend in die Höhe.
„Ich versage nicht! Ich hab den Kerl getroffen, doch seine Vampirschlampe und ein anderer Vampir haben ihm das Leben gerettet. Wenn die nicht so schnell aufgetaucht wären, wäre er jetzt richtig tot!" brauste David hitzig auf.
„Das bringt mich gleich auf die nächste Frage. Woher wussten sie wo sie dich finden können?"
Lars umklammerte mit beiden Händen die Lehen seines Stuhls und beugte sich nach vorne. Unwillkürlich wich David ein Stück zurück. Lars war weit über 80zig, sein Körper war von Falten übersäht und er wirkte ausgezehrt und verdörrt. So im Halbschatten sah er wie der Tod höchstpersönlich aus. David schluckte, sein Mund war staubtrocken und sein Hirn fühlte sich seltsam leer an.
„Ich…." stotterte er, doch Lars brachte ihn mit einer Handbewegung zum Schweigen.
„Ich werde die Sache selbst in die Hand nehmen! Für dich habe ich eine andere Aufgabe." sprach er ihn Rätseln und griff nach der Klingel die neben seinem Cognacschwenker stand. Ein kurzes Läuten und wie durch Zauberhand stand sein Butler da.
„Mr. Leary möchte gehen. Zeig ihm den Weg!"
Der Butler verbeugte sich leicht und wies mit der Hand David an ihm zu folgen. Zögernd schritt David dem Butler voran durch die Tür, ein gedämpfter Schuss war zu hören und dann schlug ein Körper auf dem Boden auf. David würde nie wieder versagen. Als kurze Zeit später der Butler wieder erschien, trug Lars ihm auf Einladungen zu verschicken. Er hatte vor ein besonderes Diener zu geben.
„Guten Morgen!" verträumt sah sie Mick aus verschlafenen Augen an.
Er war bei ihr geblieben und sie hatten sich geliebt, die ganze Nacht. Irgendwann war sie vor Erschöpfung einfach eingeschlafen, obwohl sie wach bleiben wollte. Jetzt wo er bei ihr bleiben wollte, wollte sie keine Sekunde mit ihm versäumen. Sanft küsst er ihre Stirn.
„Guten Morgen!" erwiderte er und lächelte sie dabei sündig an. Tief holte sie Luft und war schlagartig ganz wach.
„So was gehört eigentlich verboten!" beklagte sie sich gespielt.
„Was?" fragte er irritiert, er verstand sie nicht.
„Das gibt's doch gar nicht!" schimpfte sie ihn halbernst.
„Du lächelst das mir die Knie weich werden und weißt nicht einmal von der Wirkung deines Lächelns? Dafür muss ich dich leider bestrafen!" sagte sie streng. Micks Augen begannen zu leuchten, wenn die Strafe so aussah wie die Dinge die sie letzte Nacht gemacht hatten, dann freute er sich schon darauf.
Er beugte sich nach vorne, dicht an ihr Ohr und hauchte „Bestraf mich!" hinein. Beth spürte wie sie am ganzen Körper erbebte.
„Du hast es so gewollt!" brachte sie mühsam hervor und zog ihn an sich.
Beth schwebte die nächsten Tage auf Wolken, ihr Glück konnte nicht vollkommener sein. Mick kam jeden Abend zu ihr und blieb wenn es ging die ganze Nacht. Am Morgen huschte er für ein paar Stunden in seinen Kühlschrank um am Nachmittag seinem Job nachgehen zu können. Auch Josef fühlte sich durch die beiden beschwingt und griff sein altes Leben wieder auf.
Dylan rief Beth von Zeit zu Zeit an, sie waren richtig gute Freunde geworden und plauderten über alle möglichen Dinge. Beth fand das Leben gerade so schön und von ihr aus konnte es ewig so weiter gehen. Ewig, dieses kleine Wort gab ihr einen feinen Stich. Mick lebte ewig und sie starb.
Wurde mit jedem Tag älter, während er in 10 Jahren immer noch so wie jetzt aussehen würde, wäre sie dann schon fast vierzig! Sie wusste irgendwann musste sie sich damit auseinander setzten, aber noch hatte sie Zeit. Beth war auf dem Weg zur Arbeit. Sie durchschritt gerade die Tür zu ihrem Büro als ihr ihre Chefin einen exklusiven Umschlag unter die Nase hielt.
„Das ist heute für dich gekommen!" meinte sie mysteriös. Beth runzelte die Stirn und griff danach.
Mick ging seine Post durch und musste dabei ein dämliches Grinsen, das sich immer wieder auf seine Lippen stahl unterdrücken. Seit er mit Beth zusammen war, war er der glücklichste Mann in ganz LA. Wahrscheinlich auf der ganzen Welt, nur das er kein Mann war, sondern ein Vampir. Erneut spürte er den Druck der immer auf ihm lastete. Wo würde ihre Beziehung enden?
Er wollte sie nicht verlieren und doch sie war sterblich. Und so fasste er für sich einen Entschluss. Wenn sie eines Tages nicht mehr war, dann wollte auch er nicht länger leben. Gedankenverloren spielte er mit dem kostbaren Umschlag in seinen Händen, bevor er ihn bewusst wahrnahm. Interessiert betrachtet er ihn genauer. Außer seinem Namen und Adresse stand nicht drauf. Neugierig geworden öffnete er ihn und eine schlichte, wenn auch nicht weniger kostbare Karte fiel heraus.
Josef ging seinen üblichen Geschäften nach – Geld verdienen und zwar im Überfluss und ließ sich nebenbei von einer vollbusigen Schönheit die Nägel maniküren, nicht das er es nötig hatte, aber er liebte es verwöhnt zu werden. Sein Leibwächter trat ein und überreichte ihm stumm ein edles Kuvert.
„Was ist das?" fragte Josef träge nach.
Er hatte keine Lust sich von irgendwelchen Möchtegern Reichen einladen zu lassen. Er suchte sich die Partys die er besuchte sehr sorgfältig aus. Schließlich bewegte er sich ausschließlich nur in den richtigen Kreisen.
„Das wurde für sie abgegeben!" erwiderte dieser knapp. Müßig winkte Josef mit der freien Hand.
„Dann öffne ihn und ließ vor!" forderte er den Mann auf. Vorsichtig ritzte dieser den Umschlag mit dem Brieföffner auf und entnahm die darin verborgene Karte.
„Eine Einladung!" sagte er wenig geistreich laut.
„Das war mir schon klar! Aber von wem und was für eine Einladung?" fragte Josef leicht gereizt nach. Er hatte für so was echt keinen Nerv.
„Ein gewisser Lars Vandemeer bittet sie sein Gast zum Diner zu sein."
Josef entzog der Schönheit seine Hand und langte nach der Karte. Dieser Name hatte seine Neugierde geweckt. Vandemeer war der reichste Mann in der Schweiz und rangierte Weltweit an 20. Stelle. Für Josef Grund genug die Einladung anzunehmen. Das Essen sollte kommenden Samstag in seiner Penthousesuite stattfinden. Nun er würde sich bestimmt dort einfinden.
Überrascht sah Mick auf Beths Karte.
„Du wurdest auch zu diesem Dinner eingeladen? Ich auch, aber warum?" Sein Misstrauen und seine Neugierde waren geweckt.
„Du denkst es ist eine Falle?" Mick sah liebevoll auf sie herab.
„Ja! Ich habe mich über Vandemeer erkundigt. Sein Name mag vielleicht nicht so klingen, aber er ist eigentlich Schweitzer und gehört dort zu den reichsten und mächtigsten Männern, wenn er nicht sogar der Reichste ist."
Beth runzelte die Stirn.
„Weiter, du weißt doch bestimmt noch mehr!" forderte sie ihn auf.
„Lyssa lebte eine Zeitlang in der Schweiz. Ich weiß auch nicht, vielleicht ist es auch weit hergeholt, aber mein Gefühl sagt, das es eine Falle ist!" Er presste die Lippen zusammen und sah sie ernst an.
„Dann werden wir nicht hingehen!" beschloss Beth.
Sie würden doch nicht einfach in eine Falle marschieren! Mick wich ihrem Blick aus und sah über sie hinweg. Fixierte am Ende des Raumes einen Punkt an der Wand.
„Mick sieh mich an!" verlangte sie streng. Zerknirscht sah er herab.
„Du hast trotzdem vor hinzugehen, stimmst?" Er nickte nur.
„Dann komme ich mit dir!" entschied sie.
„Nein Beth, das ist viel zu gefährlich!" protestierte er.
„Oh doch, ich komme mit. Oder denkst du ich lasse zu das du dich alleine in Gefahr begibst? Mick ich liebe dich!" redete sie eindringlich auf ihn ein und ihre letzten Worte gaben schließlich für ihn den Ausschlag.
Wenn sie ihm sagte, dass sie ihn liebte, da konnte er ihr einfach nichts abschlagen. Für ihn war dieses Wunder ihrer Liebe immer noch unfassbar. Zärtlich schloss er sie in die Arme.
„Versprich mir!" begann er, doch sie fiel ihm ins Wort.
„Alles was du willst!" hauchte sie verrucht und Mick überspülte eine heftige Welle des Verlangens.
„Beth!" rief er leicht gequält aus.
„Tu einfach nur das was ich dir sage!" bat er und bekam ein sündiges Lächeln von ihr.
„Ich denke das könnte spaß machen!" erwiderte sie und zog ihn mit sich in ihr Schlafzimmer.
Mick richtete sich sein Jackett glatt und auch Beth zupfte ihr hautenges Kleid zu Recht. Sie standen vor dem Aufzug der sie zu Lars Vandemeers Apartment bringen würde, als eine vertraute Stimme hinter ihnen erklang.
„Na wenn das nicht meine Lieblingsturteltäubchen sind!" rief Josef fröhlich aus. „Was macht ihr den hier?"
„Ich schätze mal das gleich wie du! Wir wurden zu einem Dinner eingeladen!" erwiderte Mick und schüttelte Josefs Hand. Sie waren die besten Freunde und Brüder im Geiste.
Die Freundschaft der beiden war etwas ganz besonderes.
„Na dann können wir davon ausgehen, dass es sich um eine Falle handelt?" fragte Josef noch nach und stieg als erster in den Lift, der sich dazwischen bequemte aufzutauchen.
„Dass es sich um eine Falle handelt, kümmert euch beide nicht wirklich!" sagte Beth leicht schockiert und stieg als letzte zu den beiden in den Lift.
Sie überließen es ihr den Knopf für das richtige Stockwerk, das oberste, zu drücken. Kopfschüttelnd stand sie zwischen den beiden Männern, sie sich nur verspielt angrinsten. Sie waren wie kleine Jungs, die ein neues Spielzeug entdeckt hatten.
Die Lifttüren schwangen auf und sie standen in einem exquisiten Flur. Alles hier roch nach Geld und Reichtum. Lautlos öffnete sich vor ihnen die Tür und ein Butler bat sie einzutreten. Er brachte sie in ein kleines fast intimes Esszimmer und zeigte ihnen ihre Plätze. Die Sitzordnung wurde ihnen diktiert. Misstrauisch nahmen Josef und Mick Platz. Sie saßen neben einander an einem kleinen Tisch, der nur für vier Gäste Platz bot. Auf dem feinen Tischtuch lagen edle Gedecke ordentlich arrangiert. Die Tür öffnete sich erneut und ihr Gastgeber erschien.
„Guten Abend!" begrüßte er sie.
Beth betrachtete ihn genau, er war ein alter Mann, sicher weit über achtzig, aber in seinem Gang lag immer noch ein Schwung der ihn weit jünger wirken ließ. Er ging zu dem einzig noch freien Platz, setzte sich aber nicht.
„Ich denke normales Essen wird sie nicht interessieren!" sprach er mit leiser Stimme Mick und Josef an. Beide betrachteten ihn gespannt.
„Ja ich weiß was sie sind!" trumpfte er auf und automatisch sprangen die beiden auf die Beine, aber es war zu spät. Schwere Gitter fielen von der Decke und sie standen in einem silbernen Käfig, wie sich herausstellte sobald Mick die Stäbe berührte.
„Silber meine Herrn! Ist so was wie Kryptonit für Superman. Silber raubt einem Vampir die Kräfte!" ruhig schritt er an die Gitterstäbe heran, wohl des Wissens das ihm nichts passieren konnte.
