Disclaimer: Nix meins, gar nix meins, nicht mal der Plot, denn der gehört Mangaka-chan!
Akt 2
"Mamoru wird vermisst? Der Trick des eisigen Feindes!"
Chibi Usa sah sich um und entdeckte nichts außer grauem Nebel.
"Wo bin ich? Was ist das hier für ein Ort?". Plötzlich hörte sie einen schrillen Schrei. Panisch drehte Chibi Usa sich um, konnte aber in der Dunkelheit nichts erkennen. Bald erreichten immer mehr dieser Schreie ihre Ohren, wie die Rufe, der Dämonen der Nacht.
Sie schüttelte ihren Kopf mit ganzer Kraft und hielt sich die Ohren zu, versuchte, die gruseligen Geräusche auszublenden, aber die Stimmen schienen immer lauter zu werden. Als sie zusammengekauert im Nebel saß, konnte sie menschliche Stimmen, zwischen den verwirrenden Schreien ausmachen.
"Du dummes, kleines, Gör! Du wirst nie so sein, wie deine Mutter!"
"Die einzige Erbin einer großen Dynastie ... aber sie hat ihre Kräfte verloren ... wie mitleiderregend ..."
"Du stehst anderen nur im Weg! Wieso verschwindest du nicht einfach und lässt uns alle in Ruhe!"
"Nutzlos, nutzlos, nutzlos ... "
Die Stimmen redeten erbarmungslos weiter. Chibi Usa schlang die Arme um ihre Brust und rollte sich zu einer Kugel zusammen. Ihre Augen waren so fest geschlossen, dass Tränen unter ihren Lidern hervorquollen, während sie verzweifelt schrie. "Lasst mich allein." Hört auf!"
"Kleine Lady ... Prinzessin ... " Chibi Usa sah von ihrer zusammengerollten Position auf und hörte eine einzige, sanfte Stimme zu ihr sprech, als der Rest des Lärms verstummte.
"Wa-was ist hier los?", dachte Chibi Usa, während sie immer noch zusammengekauert dalag, wie ein Kind im Mutterleib.
Eine Stimme sagte sanft: "Hallo ... Kleine Lady ..."
Überrascht versuchte Chibi Usa den Ursprung der Stimme zu finden, aber saß nichts, außer demselben trüben Nebel. "Wer ... was bist du? Woher kennst du meinen Namen?". Die Stimme fuhr fort, ihre Fragen ignorierend.
"Es ist schrecklich, wenn du keine Kräfte mehr hast, oder?". Chibi Usa's Kopf sank zwischen ihre Knie, gab der Stimme ohne Worte recht. "Ja ... wie deine Waffe heute bewiesen hat ... Du konntest deine Freunde nicht beschützen ... "
Chibi Usa's Augen weiteten sich. Sie sprang auf und suchte noch einmal verzweifelt die Herkunft der Stimme. "Woher weißt du, dass mein Stab nicht gewirkt hat?" Die Stimme kicherte leise.
"Es ist schlimm, oder ... du begannst dich ängstlich und nutzlich zu fühlen ... als hätte die Welt entschieden, dich zu meiden". Chibi Usa nickte leicht.
Die Stimme wurde lauter und echote in einer süßen und hypnotisierenden Art. "Ich kann diese Gefühle ausschalten ... Ich kann dir ewigen Schlaf bieten ... keinen Ärger mehr ... keine Schuldgefühle ... keine Angst". Als sie das sagte, streckten sich zwei, blasse menschliche Hände nach Chibi Usa aus. "Gib mir deine Hand, Kind, und ich werde dich beschützen ... Ich werde deine Angst beenden ... ". Je länger sie zuhörte, desto tauber wurde Chibi Usa. Sie streckte langsam ihre Hand aus, ihre Augenlider blinzelten nicht.
Chibi Usa öffnete ihre Augen und sah die Decke ihres Zimmers. Verwirrt, setzte sie sich schnell in ihrem Bett auf und sah sich um. Sie war auf jeden Fall in ihrem Zimmer auf dem Dachboden. Das sanfte Licht des Mondes, beschien ihr Gesicht, als sie sich wieder zurücklehnte und dachte, Was war das?
Sie lehnte sich wieder zurück aufs Bett und legte die Decke fest um ihren Körper, aber der Traum schwebte noch immer drohend durch ihre Gedanken. Ich will stark sein, ich will alle beschützen ... aber meine Kräfte sind ... was soll ich tun? Chibi Usa sank tiefer in die Kissen und zog sich die Decke über den Kopf, als sie langsam wieder in den Schlaf driftete.
In den dunklen Kammern von Bellona, standen die vier Frauen bewegungslos, als ihre Meisterin ihren Zorn über sie ergoss.
"Wie schwer kann es denn sein, die Energie eines mickrigen Menschen zu stehlen?" Bellona stand mit dem Rücken zu den Vieren und ging ärgerlich auf ihren Thron zu.
"Es war die Schuld des Sailor Teams, dass ich ... ", begann Rame zu erklären.
Bellona fiel Rame scharf ins Wort, bevor sie den Satz beenden konnt. "Ich will keine Entschuldigungen hören! Meine Zeit ist begrenzt und dies muss getan werden! Jetzt geht, bevor ich meine Geduld endgültig verliere!"
Die Vier verbeugten sich, verschwanden schwungvoll und erschienen wieder in ihrer Umkleide.
"Super! Meine Ohren werden noch den ganzen Tag klingeln!", beschwerte sich Eisen, als ihren kleinen Finger in ihr Ohr bohrte.
Argent seufzte. "Zu schade, dass es da draußen eine Menge gutaussehender Männer gibt, sonst würde ich die ganze Arbeit alleine machen!"
"Nun, wir sollten uns lieber an die Arbeit machen, ansonsten werden wir wieder angeschrien". Oro suchte ihr nächstes Ziel aus und lächelte. "Hey Argent! Erinnerst du dich, wie du sagtest, du würdest ein gutaussehendes Opfer übernehmen? Ich denke ich habe genau das Richtige gefunden!"
Argent ging zu ihrem blauen Kleiderschrank und trat hinein. Sie lief hinaus, mit einem knappen, blass blauen Kleid, mit einer dreieckigen Öffnung vorn, die ein wenig ihrer Brust zeigte. Ein weißer Ledergürtel, mit goldener Schnalle hing lose um ihre Taille. Zierliche Saphir-Ohrringe, eine Perlenkette und Ringe, die ihre weiß behandschuhte Hand zierten, komplettierten ihr Outfit. Ihr silberner Lippenstift und passender Lidschatten umrahmten ihr hübsches Gesicht und ihr zarten Hand umfassten eine weiße Lederhandtasche. Die steifen Ärmel, des blass blauen Kleides und weiße High-Heel's, erschufen einen Mix aus Eleganz und Sexappeal, der perfekt zu Argent passte.
Argent ging auf den Spiegel zu und warf dem Bild von Mamoru eine Kusshand zu. "Mit ein wenig Charme", ein böses Lächeln erschien auf Argent's Lippen. "... wird dir ein Mann folgen, wie ein verlorener Welpe. Hier komme ich, Schönling! Hohoho!". Mit diesen Worten trat Argent in ihren Kleiderschrank und schloss die Tür hinter ihr.
Der Rest der Metallum Girls blieb zurück und starrte auf den Punkt, wo ihre Kameradin noch vor Kurzem gestanden hatte. Ein riesiger Schweißtropfen erschien über Oro's Kopf, als Eisen sagte, was jeder auf der Zunge lag. "Das ist eine bizarre Frau".
Alle nickten.
Währenddessen trafen sich alle Sailor Krieger vor Rei's Haus. Sie hatten sich alle um den Tisch gesetzt, den Rei, die sich wieder vollkommen von der Attacke erholt hatte, mit Tee gedeckt hatte.
"Wir haben also einen neuen Feind?", fragte Makoto grimmig.
Ami nickte und seufzte. "Es scheint so. Und sie sind dieses Mal noch stärker. Venus' Attacke konnte es nicht stoppen".
Ami drehte sich zu ihrem Gastgeber um. "Rei-chan, hast du versucht aus dem Feuer zu lesen?"
Rei nickte. "Ich tat es am Tag der Attacke und ich sah - " Rei brach ab. Sie erinnerte sich plötzlich an das Bild von Black Lady und sie hielt sich zurück. "Nun ... Ich sah nur die Schatten von vier Frauen ... und ... " Rei zögerte und fuhr fort. " und das war alles."
Minako sah nachdenklich aus und zog die Augenbrauen zusammen, "Hmm, das heißt es gibt mindestens vier böse Buben oder Mädels da draußen. Und wie hatte sich die Frau genannt? Ram oder Rime oder ... oh, ich erinnere mich! Rame! Und sie hat auch gesagt, dass sie für eine Person namens Bellona-sama arbeitet."
"Rame ... " , dachte Luna.
Usagi sah Luna an und fragte hoffnungsvoll. "Heißt das, der Name erinnert dich an etwas, Luna?"
Luna schüttelte ihren Kopf, ihre Schnurrhaare flatterten sanft in der Luft. "Ich habe die Namen Rame oder Bellona noch nie zuvor gehört. Sie müssen von einem anderem Winkel der Galaxis oder Universum gekommen sein". Luna schaute zu Usagi auf. "Das Universum ist so groß, es ist unmöglich die Namen aller bösen Kräfte zu kennen."
Artemis nickte. "Luna hat recht. Aber eines ist sicher. Wer oder was auch immer dieses Bellona ist, es ist unser neuer Feind und wir müssen es stoppen."
Usagi stöhnte auf. "Oh! Jetzt muss ich die Welt retten und aufs College gehen!"
"Usagi!", tadelten die Anderen. Usagi lachte und wedelte mit ihren Händen. "War nur Spaß ... huch?". Sie bemerkte einen ungewöhnlich stillen Platz neben sich. Sie drehte sich um und sah, dass Chibi Usa nach unten auf den Tisch schaute. Irgendetwas schien sie zu belasten.
"Chibi Usa, bist du in Ordnung?". Usagi legte ihre Hand auf die Schulter ihrer zukünftigen Tochter. Chibi Usa zuckte zusammen, offensichtlich erschrocken, aber sie schüttelte ihren Kopf. "Oh ... es geht mir gut ... es ist nur, dass ich letzte Nacht nicht gut geschlafen habe, das ist alles." Trotzdem sahen die Anderen nicht überzeugt aus, als die Uhr im Hintergrund 10 schlug. Usagi sprang plötzlich auf und rief mit entsetzter Miene : "Oh nein! Ich habe vergessen, dass Mamo-chan's Flug um 9:30 landet!"
"Das heißt er ist schon gelandet! Wir sollten lieber losgehen und ihn abholen!", rief Rei. Mit diesen Worten rannten die aus dem Tempel und auf den Tokyo International Airport zu.
(Tokyo International Airport)
"Achtung bitte. Der Flug mit der Nummer 317MA vom Los Angeles International Airport ist gerade gelandet. Sie werden an Gate Acht ankommen ... ". Der Flughafensprecher meldete die Ankunft von Mamorus Flug, als er landete.
Mamoru kam aus dem Terminal, den Koffer in der Hand und lief auf den Ausgang zu. "Usa-ko un die Mädchen sollten hier irgendwo sein ... ", sagte Mamoru zu sich selbst, als er sich durch die Menge kämpfte.
Ohne Mamous Wissen beobachtet Argent ihn aus einer dunkler Ecke in der vollen Lobby. Da bist du ja, Süßer ... dann werde ich dich mal in die Falle locken ... Mit einem Schlenker ihres Handgelenkes erschien ein Ticket in Argents Hand. Als Mamoru in die Eingangshalle ging, lief sie auf Mamoru zu und fragte weinerlich : "Sir, könnten Sie so freundlich sein mir zu helfen meinen Abflughalle zu finden? Bitte, ich bin viel zu spät!"
Mamoru war von Argent überracht, die aus dem Nichts gekommen zu sein schien, aber sagte höflich : "Es tut mir Leid Miss, aber ich erwarte ein paar meiner Freunde und ... ". Als er den verzweifelten Ausdruck auf Argents Gesicht sah, stoppte Mamoru.
Argent sah weg, als wäre sie verlegen. "Oh, ich verstehe ... aber sehen Sie, ich bin gerade erst angekommen und dieser Flug ist sehr wichtig. Ich habe keine Zeit, den ganzen Weg bis zum Infoschalter zu laufen, da das Flugzeug in 15 Minuten abhebt!". Argent drehte sich um, zog ein seidenes Taschentuch hervor und berührte ihre Augen behutsam. "Die Krankheit meines Vaters hat sich vor Kurzem verschlimmert ... Ich muss diesen Flug erwischen, um ihm vielleicht noch Auf Wiedersehen sagen zu können ... "
Mamoru sah die Frau besorgt an und nickte. "Okay. Kommen Sie, wir dürfen keine Zeit mehr verlieren." Als er die sagte, gab er einem nahe stehenden Flughafenmitarbeiter seine Taschen, um sie sicher zu verwahren und lief durch die Menge mit Argent an seiner Seite. Argent grinste, als sie mit Mamoru in der Menge verschwand.
Währenddessen waren Usagi und die Mädchen am Flughafen eingetroffen, nur um das Gate von Mamorus Flug leer vorzufinden. "Wir sind zu spät! Er ist ohne mich gegangen!", jammerte Usagi als sie zu weinen begann.
Makoto tröstete Usagi und sagte : "Weine nicht, Usagi! Ich bin sicher Mamoru-san ist immer noch irgendwo im Flughafen. Vielleicht ist er in die Lobby gegangen um auf uns zu warten." Usagi wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und nickte, als sie auf die Lobby zugingen.
Sie sahen sich um und um, aber konnten keine Spur von Mamoru finden. "Ich verstehe das nicht. Mamoru-san würde nicht einfach verschwinden ohne Usagi-chan davon zu erzählen", sagte Rei.
Ami bemerkte, dass ein Check-In Schalter einer Fluglinie nicht weit von der Stelle, an der sie suchten, stand, also ging sie auf ihn zu und fragte : "Entschuldigen Sie bitte, aber hat jemand von Ihnen einen großen Mann mit schwarzen Haaren und blauen Augen, der zwei große Koffer trägt, hier vorbei kommen sehen."
Eine der Angestellten nickte und sagte: "Ja! Ehrlich gesagt hat der junge Mann seinen Koffer bei uns gelassen. Er war zu der Zeit mit einer hübschen jungen Frau zusammen."
"WAS!", brüllte Usagi und rief : "Mein Mamo-chan hat sich mit einer anderen Frau aus dem Staub gemacht!"
Rei seufzte und schlug sie auf ihren Hinterkopf. "Usagi, er hat dich nicht sitzen gelassen! Seine Koffer sind immer noch hier, also muss er wiederkommen um sie zu holen."
Minako nickte und zwinkerte. "Und außerdem liebt Mamoru dich viel zu sehr, um dich zu verlassen. Vielleicht hat er dieser Frau geholfen und war ein Gentleman."
Ami drehte sich zu der Angestellten um. "Erinnern Sie sich, wie die Frau aussah und in welche Richtung sie gegangen sind?"
Die Angestellte sah nachdenklich aus, bevor sie sagte : "Hmm ... nun ja, sie sah sehr gut aus. Sie trug ein hellblaues Kleid und eine weiße Handtasche. Ihr Haar war lang und silbrig weiß. Aber es ist komisch ... Ich glaube sie gingen auf die Lagerhäuser zu und nicht zu den Abflughallen."
Chibi Usa war verblüfft. "Die Lagerhäuser? Wieso sollte jemand dorthin gehen? Hat sie ihr eigenes Flugzeug?"
Makoto schüttelte ihren Kopf. "Ich weiß nich, aber lasst uns nachsehen, nur für alle Fälle." Alle nickten.
Die Mädchen dankten der Angestellten und machten sich wieder auf die Suche nach Mamoru. Sie liefen durch die langen Korridore, als Chibi Usa etwas auf dem Flugplatz außerhalb des Fensters bemerkte.
"Hey, ist das nicht Mamo-chan? Und das muss die Frau sein, von der die Angestellte gesprochen hat."
Alle sahen nach draußen und erkannten Mamoru, der neben Argent lief. "Lasst uns nachsehen gehen, was da los ist." Die Mädchen begannen auf die Tür, die auf den Flugplatz führte, zu zu rennen.
"Also, wo ist Ihr Flugzeug?", fragte Mamoru, als er die Landebahn absuchte. "Ich denke nicht, dass wir hier sein dürfen."
Argent lächelte. "Es ist ein kleines Flugzeug. Es ist dort drüben in dem Lagerhaus geparkt." Sie führte Mamoru zu einem alten, rostigen Gebäude, das eigentlich ein altes, leerstehendes Lagerhaus war.
Die Mädchen folgten kurz dahinter, duckten und versteckten sich, als sie sich einen Weg um die Landebahn bahnten.
Im Inneren des Lagerhaus war das Licht schummerig und Mamoru konnte in der Dunkelheit nur verschwommene Schemen erkennen. Mamoru kniff seine Augen zusammen, aber konnte nur ein paar Regale und etwas Ausrüstung ausmachen, jedoch keine Spur eines Flugzeuges. "Sind Sie sicher, dass Ihr Flugzeug hier ist?", fragte Mamoru zweifelnd.
Argent lächelte, ihre Gestalt war in den Schatten des Lagerhaus verdeckt. "Ja, ich bin mir sicher ... mein lieber Mamoru Chiba-san ... "
Erstaunt konnte Mamoru spüren, dass er hier nicht sein wollte. "Wer bist du?", fragte er.
Argent lachte scharf und verwandelte sich, so dass sie wieder ihr Kostüm trug. Sie hob einen Finger und sagte vorwurfsvoll. "Tsk, tsk. Weißt du nicht, dass es unhöflich ist, eine Frau anzuschreien!" Mit einer flüssigen Bewegung ihrer Hand fesselte ihr Schal Mamoru fest an einen nahestehenden Metallpfeiler.
"Ugh!", stöhnte Mamoru, als der Stoff ihm jede Bewegte untersagte.
Argent stellte sich vor ihn und streichelte seine glatten Wangen. "Es ist eine Schande, dass ich dir deine Lebensenergie aussaugen muss. Ein gutaussehender und höflicher Mann wie du ist heutzutage so schwer zu finden. Aber Befehle sind nun mal Befehle!"
Als Argent sich von ihm weglehnte, zog sie den Schal von ihm und eine riesige silbrig blaue Schlange war um Mamorus Oberkörper gewunden, die zischte und ihre lilane gegabelte Zunge zeigte, als sie begann Mamorus Energie auszusaugen.
Genau in diesem Moment betraten die Mädchen das Lagerhaus und sahen, dass Mamoru in ernsthaften Schwierigkeiten steckte. "Ich wusste, dass diese Frau nichts Gutes im Sinne hatte, als sie mir Mamo-chan wegnahm!", rief Usagi wütend. "Kommt, wir verwandeln uns!". Die Mädchen nickten und zogen ihre Verwandlungsfüller hervor.
"Macht des Mondlicht, Mach auf!"
"Macht der Mondherzen, Macht auf!"
"Macht der Venusnebel, Macht auf!"
"Macht der Merkurnebel, Macht auf!"
"Macht der Marsnebel, Macht auf!"
"Macht der Jupiternebel, Macht auf!"
Als jede Kriegerin in ihrem Fuku erschein, sah Chibi Usa fassungslos an sich selbst herunter. "Ich habe mich nicht verwandelt!", rief Chibi Usa. Sie trug immer noch ihre normalen Kleider und nichts was passiert!
"Chibi Usa!". Die anderen Kriegerinnen sahen geschockt aus. Chibi Usas Gedanken rasten panisch Letztes Mal ist meine Attacke fehlgeschlagen und jetzt kann ich mich nicht verwandeln! Sie drehte sich um, um Mamoru anzusehen. Wenn das so weitergeht wird Mamoru ... Sie drehte sich schwungvoll zu den Kriegerinnen um und Chibi Usa rief : "Sailor Moon! Macht ohne mich weiter! Mamoru braucht Hilfe!"
"Aber was ist mit dir?"
Chibi Usa winkte ab und ballte ihre Faust entschlossen. "Ich komm schon klar. Los!". Sailor Moon nickte und lief auf Mamoru zu. Chibi Usa bückte sich hinter einem nahen Regal, aber sah nervös zu, wie ihre Freunde auf ihren zukünftigen Vater zurannten.
Mamoru konnte währenddessen nicht schreien, da die Schlange ihren Körper um seine Kehle gewickelt hatte, als sie seine Energie weiter absorbierte. Argent sah zufrieden zu, als sie einen Ruf hörte.
"Merkur! Macht des Wassers, sieg!"
Argent schaffte es aus dem Weg des flüssigen Eises gerade noch rechtzeitig zu entkommen, aber die Schlange wurde genau am Kopf getroffen. Sie zerfiel sofort zu hunderten von Stücken aus Eis. Ein bewusstloser Mamoru sackte auf den Boden.
Argent drehte sich um und Sailor Moon und ihre Kriegerinnen erschienen vor ihr. "Wie kannst du es wagen, das reine Herz eines Gentlemans für deinen bösen Plan zu missbrauchen! Im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen!", rief Sailor Moon, als sie ihre Pose machte.
Argent sah die Sailor Kriegerinnen boshaft an und schrie : "Ihr dummen Sailors! Kommt hier rein und funkt zwischen meinen Plan! Dafür werdet ihr bezahlen!" Sie drehte sich zu der zerstörten Schlange um und befahl : "Steh auf meine Furie! Eiszahn!" Zum Erstaunen der Krieger, begannen die zersplitterten Teile des Monsters zu Wasser zu schmelzen und die Tropfen sammelten sich langsam zu einer Figur. Mit einem schrillen Schrei erschien ein Monster, halb Schlange, halb Frau vor ihnen. Grüne Augen blitzten, als es seinen geschuppten Körper ringelte. Sein Haar ähnelte der verlängerten Kappe einer Kobra, als es sich über den Kriegern aufbäumte.
"Werde dieses nervige Ungeziefer los und beende deinen Auftrag Eiszahn! Ich verschwinde!" Argent sprang schnell in einen erscheinenden Kleiderschrank und verschwand.
Das Monster Eiszahn öffnete seinen Mund und scharfe Pfähle aus Eis schossen aus seiner Kehle wie Geschosse. Alle mussten ausweichen um nicht von den tödlichen Eiszapfen durchbohrt zu werden.
"Mars! Macht des Feuers, flieg!", Mars schoss mit ihrem flammenden Bogen und schmolz den Körper des Monsters. Allerdings drängte sich das Schmelzwasser schnell wieder zusammen, um das Monster neu zu erschaffen.
"Es hat keinen Zweck! Es wird sich nur wieder erholen ... AHH!", schrie Venus, als sie und die Inneren Krieger von Eiszahns dickem Schwanz zu Boden geworfen wurden. Als die Krieger sich abmühten um aufzustehen, schlängelte sich das Monster um sie herum und auf Mamoru zu.
"Mamo-chan!", schrie Sailor Moon. Weil sie die einzige Kriegerin war, die noch stand, hechtete sie vor Mamoru, während die Anderen zusahen.
"Sailor Moon!", schrie Chibi Usa, als sie entsetzt beobachtete.
Eiszahn rammte mit dem Kopf zuerst in Sailor Moon und schleuderte sie grob auf den Betonboden neben Mamoru. Sailor Moon setzte sich auf ihre Knie, benommen aber immer noch bei Bewusstsein und positionierte sich vor Mamoru, um die Schlange von ihrem Liebsten fernzuhalten, als sie sich aufrichtete um wieder anzugreifen.
"Sailor Moon!", riefen die Kriegerinnen, als sie zusahen, zu weit weg um zu helfen. In diesem Moment schoss Chibi Usa hinter dem Regal hervor und versuchte das Monster abzulenken, indem sie einen Gascontainer aufhob und ihn mit all ihrer Kraft auf das Monster warf. Der Container traf das Monster im Gesicht und lenkte seine Aufmerksamkeit erfolgreich aus sie. Chibi Usa drehte sofort um, um es von Sailor Moon wegzulocken, aber sie stolperte über ein herumliegendes Stahlkabel. Sie hob ihr Gesicht von dem Betonboden und sah, dass das Monster nun auf sie zukam. Ihr Körper erstarrte und sie erblasste.
"Chibi Usa, NEIN!", schrie Sailor Moon, als sie versuchte ihren Stab zu heben, es aber wegen ihrer Benommenheit nicht schaffte. Dann wurden ihre Arme plötzlich hochgehoben.
Sailor Moon drehte sich um sah, dass Mamorus Hände sie stützten. "Ich werde dir helfen, Sailor Moon!", sagte Mamoru schwach. Sailor Moon lächelte und drehte sich wieder zu ihrem Feind, dann fokussierte sie ihre Gedanken auf die Kraft des Stabes.
"Macht des Silbermonds, sieg und heile!"
Nur Zentimeter von Chibi Usa entfernt, drehte sich das Monster um, um dem hellen Lichtstrahl, der auf ihn zuraste, entgegen zu blicken. Mit einem ohrenbetäubenden Schrei war es erledigt. Chibi Usa sah sich um und erkannte, dass Sailor Moon und Mamoru auf sie zu liefen, das Monster verschwand wie ein böser Traum.
"Sailor Moon, Mamoru-san, seid ihr in Ordnung?", fragte Mars nervös, als sie und die anderen Krieger zu ihrer Anführerin rannten.
Sailor Moon nickte und lächelte beruhigend. "Ich bin okay, Leute, macht euch keine Sorgen."
"Jemand könnte uns hier hereinkommen sehen. Wir sollte gehen, bevor uns jemand findet", sagte Merkur. Die Gruppe verwandelte sich schnell zurück und verließ die Lagerhalle.
Nachdem sie die Koffer von Mamoru erhalten hatte machte sich er und der Rest der Gruppe auf, den Flughafen zu verlassen. Chibi Usa sah auf ihre Füße, als sie ging, ihre Gedanken waren dunkel. "Bist du okay, Chibi Usa?", fragte Mamoru und holte Chibi Usa aus ihrer Träumerei. Usagi und Mamoru standen neben ihr und hatten ihr Unglück bemerkt.
"Oh ... es geht mir gut Mamo-chan ... Usagi ... ", sagte Chibi Usa, aber in ihr dachte sie ... aber meine Kräfte ...
"Chibi Usa, wegen deiner Verwandlung ... ", begann Usagi. Chibi Usa sah schnell auf, überracht, dass Usagi ihre Gedanken gelesen hatte.
Chibi Usa sah langsam zurück auf den Boden und sagte mit gedämpfter Stimme : "Usagi ... Ich falle euch nur zur Last, wenn ich mich nicht verwandeln kann. Ich möchte nicht im Weg stehen ... "
Usagi schüttelte ihren Kopf und hielt Chibi Usa fest. "Chibi Usa ... als ich die Death Busters bekämpft habe, konnte ich mich auch nicht verwandeln. Aber ich glaubte an die, die ich liebe und konnte mich wieder verwandeln. Ich bin sicher, es kommt wieder in Ordnung."
Minako kam auf sie zu und sagte entschlossen : "Ja! Wir werden dich unterstützen, also musst du dich nicht sorgen! Wir werden dieser Sache auf den Grund gehen!" Die Anderen nickten reihum.
Chibi Usa lächelte schwach und sagte : "Danke, Leute ... "
"Ihr solltet besser gehen! Ich werde Mamo-chan helfen in seinem Appartement auszupacken.", sagte Usagi mit einem heiteren Erröten, als sie versuchte die Anderen zum Taxistand zu schieben.
"Usagi, was würden deine Eltern sagen, wenn sie wüssten, dass du allein mit Mamoru-san in seinem Appartement bist?", fragte Rei.
Minako lächelte verlegen. "Nach so vielen Monaten getrennt, werdet ihr Zwei ein wenig Zeit zusammen brauchen. Achtet nur darauf, es euch zu bequem zu machen ... "
Usagi hob ihre Arme abwehrend und ihre Wangen färbten sich tiefrot. "Minako!". Die Mädchen lachten und riefen ein Taxi.
Als sie zusah, dachte Chibi Usa über das glückliche Paar nach. Wieder einmal tauchte das Bild einer bestimmten Person in ihren Gedanken auf. Sie legte ihre Hände auf ihre Brust und fühlte ihr Herz gegen ihre Handfläche schlagen, als ihre Augen auf Usagis und Mamorus verschlungen Händen ruhten.
Warum fühle ich diesen hohlen Schmerz? Sie sah auf zu Usagi und Mamoru. Chibi Usa schloss ihre Augen und ließ ihre Hände wieder nach unten fallen. Warum fühle ich diesen Schmerz, wenn ich an dich denke ... Helios?
Als Chibi Usa ihre Augen öffnete, sah Usagi sie an. Usagi lächelte : "Möchtest du mit uns kommen, Chibi Usa?"
Chibi Usa schüttelte ihren Kopf und versuchte zu lächeln, trotz der Verwirrung in ihren Gedanken. "Nein, es ist okay ... ich möchte dir und Mamoru nicht dazwischen funken." Usagi lief rot an. "Wir sehen uns später, Usagi ... ". Mit diesen Worten lächelte Chibi Usa und lief zu den Mädchen, die mit ihr auf ein Taxi warteten.
In dieser Nacht öffnete Chibi Usa ihr Fenster und sah hinab auf die Stadt, mit ihren Lichtern in allen Farben des Regenbogens. Der helle Halbmond stand am Himmel und Chibi Usa blickte starr in den Nachthimmel, als eine kühle Brise durch ihr langes, pinkes Haar wehte, das nicht mehr zu den üblichen Odangos gebunden war.
Chibi Usa sah still zu, als die Geräusche und Bilder der städtischen nächtlichen Aktivitäten vor ihr vorbeiliefen. Sie drehte ihren Kopf und schloss das Fenster. Chibi Usa blickte auf ihren Tisch und sah ihre herzförmige Brosche still auf der polierten Oberfläche liegen. Zögerlich hob Chibi Usa ihre Brosche auf und öffnete sie.
Chibi Usa musterte den diamantähnlichen Kristall im Zentrum der Brosche. Der Silber Kristall glitzerte blendend im Mondlicht. Regenbogenfarbene Spektren erschufen eine Flut von Farben auf den blassen Händen der zukünftigen Prinzessin.
"Der Kristall sieht in Ordnung aus ... aber wieso kann ich mich nicht verwandeln?", fragte Chibi Usa sich selbst. Sie schloss ihre Brosche uns sah auf ihre pinken und goldenen Dekorationen hinab. Es fühlt sich genauso an, wie als ich das erste Mal ins 20. Jahrhundert kan ... als ich klein und nutzlos war ... Sie sah auf und schaute zu dem Punkt, an dem der Stallion Reeve (A.N. : Weiß jemand wie es auf Deutsch heißt? o.O sagt es mir, ja?) stand. Ich wünschte ich könnte mit Helios sprechen ... Du bist so weise und sanft ... du warst immer für mich da, wenn ich Rat suchte ... Sie drehte sich um und Chibi Usa fühlte, wie sich warme Tränen in ihren Augen sammelten.
"Miau"
Überrascht drehte Chibi Usa sich um und sah, dass Diana neben ihren Bett stand. Chibi Usa wischte schnell ihre Tränen weg und lächelte die graue Katze schwach an. "Hallo, Diana."
Diana legte eine Pfote auf Chibi Usas Arm und sagte in einer Stirn, die mit Sorge gefüllt war : "Kleine Lady, bist du okay? Du scheinst ein wenig traurig zu sein."
Chibi Usa antwortete nicht, stattdessen hob sie Diana in ihre Arme und umarmte sie fest. "Die Wahrheit ist, ich weiß es nicht, Diana ... Ohne meine Kräfte bin ich nichts ... und jetzt, mit diesem neuen Feind ..."
Diana miaute noch einmal und leckte Chibi Usas Gesicht. Chibi Usa lächelte. "Aber zumindest bin ich nicht allein ...". Sie befreite Diana, die sich an sie schmiegte, und legte sich unter die Decke. Bevor sie die Lampe ausmachte, sah Chibi Usa ein letztes Mal auf den früheren Platz der Kristallkugen. Ihre roten Augen verdunkelten sich, bevor sie das Licht ausschaltete.
In einer teilweise erhellten Kammer hingen dunkel lilane Vorhänge um einen hohen Thron aus poliertem Stahl. Blätter und Äste waren gekonnt in starke Stützbalken geschnitzt worden, was eine Kombination aus Stärke und Anmut schaffte. Ein wappenähnliches Symbol zierte die Spitze des Throns und zeigte zwei sich in der Mitte kreuzende Schwerter.
Bellona saß gemütlich auf ihrem Stahlthron, sah in ihrer Kristallkugel wie die pinke Prinzessin das Licht ausmachte und einschlief. Ihre rechte Hand stützte ihr Kinn, als sie beobachtete wie die Prinzessin langsam in Schlaf driftete. Ein kleines Kichern drang hinter der elfenbeinfarbenen Maske hervor, als das Bild verblasste.
"Sie spielt mit, ganz wie geplant", sagte eine tiefe Stimme aus der Dunkelheit. Die Kristallkugel, die vor Bellona geschwebt hatte, waberte in Richtung der Stimme. Bellona nickt und man konnte trotz der Maske sehen, das ein Grinsen auf ihren Lippen lag.
"Ja ... Es klappt besser, als ich erwartet hatte", sagte Bellona zufrieden.
Aus der Dunkelheit erschien eine weitere verhüllte Gestalt. Allerdings schien sie im Gegensatz zu Bellona in der Luft zu schweben. Ihr Gesicht was völlständig verborgen, als die Kristallkugel zwischen ihre merkwürdig aussehen Hände schwebte.
"Wir sind unserem Ziel einen weiteren Schritt näher, Bellona-sama. Wenn wir erst einmal die Energie haben, um den Kristall zu reparieren, wird dieser Planet dir gehören", sagte die zweite verhüllte Figur geisterhaft.
Bellona stand auf und drehte sich zu der schwebenden Figur um. In einer gedämpften Stimme wisperte sie leise : "Allerdings, Erleuchteter, allerdings ..."
A/N: Also Leute -.- ich möchte wirklich Reviews! Selbst wenn es schlecht ist, dann sagt es mir halt und ich höre auf ... Alles ist besser, als immer zu sehen, dass anscheinend niemand meine Story liest :(. Ich werde euch weder drohen nicht mehr upzuloaden noch euch DrohMails schreiben weil ihr mich kritisiert habt. Ich stelle das hier online um Kritik zu bekommen. Okay :)
P.S.: Die Originalautorin schreibt, sie hat keine Ahnung wie es auf dem Tokyo International Airport aussieht und entschuldigt sich für womöglich vorkommende Ungenauigkeit. Danke. :D
