Hi!
Zur Feier des Tages (also, weil ich so gute Laune hab), gibt es ein neues Kapitel. Bis jetzt ist die Klausurphase gut für mich ausgefallen. Mathe 1-, Englisch 2+, in Deutsch leider eine 3- (weil ich die inhaltsangabe für 8 Punkte vergessen hab) und ... eine 1+ in Bio. 15 ganze Punkte! Yay! Wenn ich mir doch meine Noten nicht immer damit kaputt machen würde, dass ich nie im Unterricht was sage... hat da wer nen Trick für, wie ich das steigern kann? Ich weiß nie, was ich sagen soll, und wenn, dann trau ich mich meistens nicht (es könnte ja falsch sein...)
Naja, ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim Lesen. Wie ihr seht hab ich meinen altbewährten Japanisch-Kurs wieder angefangen...
Disclaimer: Nix mir.
Widmung: allen, die mir ein Kommi geschrieben haben: Danke!

PS: Macht ihr bei Weihnachten im Schuhkarton mit? Ich mache einen Karton mit einer Freundin für einen kleinen Jungen und einen für ein kleines Mädchen selber. Macht doch auch mit und schenkt einem Kind Weihnachtenfreude. Infos gibts hier:

www(dot)geschenke-der-hoffnung(dot)org

Kleiner Japanisch-Kurs
Konnichiwa – Guten Tag; Hallo
Onegai- Bitte
Iie – Nein
Gomen – Entschuldigung
-san – Höfliche Anrede
-kun – eigentlich nur Anrede von Junge zu Junge, hier aber auch höfliche Anrede von Mädchen an einen Jungen
-chan – Verniedlichung, eigentlich nur genutzt von Freundinnen untereinander und von Verliebten, hier aber auch so für gute Freunde
ne – richtig?; oder?


Kapitel 2

Montag, 11. Februar

Direkt nach der Schule rannte Rei zur Spielhalle. Normalerweise blieb sie noch ein bisschen nach dem Unterricht und flirtete mit dem Klassenpräsidenten, Charlie, aber nicht an diesem Tag. Sie war ein bisschen zu beschäftigt dazu.

Als sie die Crown Spielhalle betrat hörte sie Glocken klimpern. Sie grinste bei dem Geräusch und ging zielgerichtet auf den Tresen zu, wo Motoki Furuhata immer stand. Motoki, der Manager der Spielhalle, war hellblond mit babyblauen Augen und einem charmanten Lächeln. Er benutzte dieses Lächeln, als Rei zu ihm kam.

„Konnichiwa, Rei-chan! Was kann ich für dich tun?"

Rei zeigte ein strahlendes Lächeln. „Zurzeit nichts, Motoki-kun. Ich bekomme eine Cola, wenn die anderen hier sind, aber jetzt setzte ich mich einfach und warte. Lauf aber nicht zu weit weg, denn ich muss mit dir reden, genauso wie mit den Mädchen."

Motoki zog eine Augenbraue hoch, nickte aber nur und nahm dann die Bestellung von einer Mutter mit ihrem Sohn entgegen.

Keine fünf Minuten später trat eine kichernde Usagi begleitet von einer kichernden Minako Aino in die Spielhalle. Sie sahen Rei und gesellten sich zu ihr.

„Hi Rei-chan!", rief Minako voll übersprudelnder Energie. Minako war normalerweise aufgedreht und fröhlich und sie hatte fast immer ein glückliches Grinsen auf dem lieblichen Gesicht. Nur sehr selten sah man diese sonnige, blonde Schönheit mit einem depressiven Glanz in ihren saphirblauen Augen.

Rei lächelte. „Hi, Mina-chan."

Motoki kam wieder zu ihnen und lächelte die Neuankömmlinge an. „Worüber lacht ihr?"

Usagi machte eine wegwerfende Handbewegung. „Oh, nichts, Motoki-kun. Nur Mädels-Kram. Kann ich einen Schokoladenmilchshake bekommen, onegai?"

Er nickte, seine blauen Augen strahlten. „Klar, Usagi-chan. Möchtest du etwas, Mina-chan?"

Minako errötete leicht und nickte. „Dasselbe."

Er lächelte und ging los um ihre Bestellungen zu holen.

Usagi sprang auf den Stuhl neben Reis und legte ihre Arme auf die Glasoberfläche des Tresens. „Mina-chan, wie kommt's, dass du immer rot wirst, wenn Motoki-kun mit dir redet?"

Minako wurde feuerrot und spielte mit dem Serviettenspender. „Es gibt keinen besonderen Grund... ich glaube, ich bin einfach nur schüchtern, wenn Jungs da sind."

Rei und Usagi sahen sich an. 'Ja, klar' schien der Ausdruck auf beiden ihren Gesichtern zu sagen.

Usagi hätte noch etwas gesagt, aber sie hörte ihren Namen, der zärtlich gerufen wurde. Sie drehte ihren blonden Kopf herum und ihr Blick traf den aus den dunkel saphirblauen Augen Mamoru Chibas. Sie grinste, sprang in seine Arme und wurde so vom Stuhl hoch gehoben.

„Konnichiwa, Mamo-chan!", gurrte sie und streckte sich für einen Kuss.

Er grinste und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen, bevor er sie wieder auf ihren Stuhl sinken ließ. „Konnichiwa, Usako."

Motoki kam mit den Milchshakes wieder und bemerkte Mamoru. Er grinste seinen besten Freund an. „Hi Mamoru-kun. Ist viel los?"

Mamoru schüttelte den Kopf sein ebenholzschwarzes Haar glänzte im Licht. „Nicht viel, Motoki-kun. Ich glaube, heute hätte ich gerne eine Cola."

Rei meldete sich. „Mach zwei daraus. Ich bekomme Durst!"

Motoki lachte. „Wegen euch Leuten laufe ich mich noch zu Tode!"

„Tut uns Leid, Motoki-kun. Wir werden sicherstellen, dass du ein schönes Weihnachtsgeschenk von uns bekommst." Usagi kicherte.

Motoki rollte die Augen. „Danke, Usagi-chan." Er hatte sich schon umgedreht, um die zwei Bestellungen zu holen, als zwei Mädchen zu ihnen stießen.

„Motoki, bevor du gehst, ich hätte gerne einen Vanillemilchshake!", sagte Makoto Kino, eine smaragdäugige Brünette und zwinkerte ihm zu. „Nur damit es nicht so aussieht, dass ICH dich zu Tode laufen lasse."

Motoki lachte bei dem Kommentar. „Danke, Mako-chan. Und was möchtest du, Ami-chan?"

Ami Mizuno, ein blauhaariges Mädchen mit Augen in derselben Farbe wie ihr Haar, sprach sehr sanft. „Ich hätte gern dasselbe wie Makoto, Motoki-kun."

Er nickte und ging.

Makoto warf sich auf den letzten Stuhl neben Mamoru. Mamoru bemerkte, dass Ami keinen Platz hatte und bot ihr seinen Platz an. Sie lächelte sanft, dankte ihm und setzte sich. Mamoru grinste nur und hob Usagi aus ihrem Sitz, dann setzte er sich auf ihren Platz und positionierte sie auf seinem Schoß.

Usagi lachte. „Sitzen alle bequem?"

Gelächter rang durch die Mädchenrunde und alle kuschelten sich tiefer in ihren Sitz um zu zeigen, dass sie wirklich bequem saßen.

Motoki kam mit dem Rest ihrer Bestellungen und Rei hielt ihn auf bevor er wieder weg konnte. Sie begann ihm über ihre Idee von Secret Cupid zu erzählen.

Motoki lachte. „Das hört sich spaßig an! Ich kann ein paar Freunde fragen, ob sie gerne mitmachen wollen."

Minako meldete sich zu Wort. „Aber, Rei, wie willst du das Ganze angehen?"

„Ich habe eigentlich geplant, dass die Jungs den Namen eines Mädchens ziehen und es dann am Valentinstag ausführen. Wir werden alle unseren Namen und unsere Adressen aufschreiben. Für ein paar Blind Dates."

Motoki nickte. „Das hört sich toll an!"

Usagi schüttelte den Kopf. „Zählt mich nicht dazu."

Mamoru drückte sie an der Taille und lächelte die anderen an. „Ja, diese Runde setzen wir aus. Wir haben Pläne für den Valentinstag."

Rei nickte. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ihr zwei mitmachen wollt."

Makoto sah Motoki an. „Haben du und Reika keine Pläne?"

Der Angesprochene sah auf den Boden. „Nun... Reika und ich haben uns ein paar Wochen vor letzte Weihnachten getrennt. Ich dachte, ich hätte euch das erzählt..."

Usagi bemerkte, dass Minakos Augen anfingen zu glänzen, und grinste in sich hinein.

Ami schüttelte den blauhaarigen Kopf. „Iie, Motoki-kun, das hast du uns nie erzählt."

Mamoru grinste. „Na, wenigstens ich wusste es..."

Motoki rollte die Augen. „Ja, du wusstest es... du hast mir Ewigkeiten keine Ruhe deshalb gelassen."

„Hey, du hast MIR keine Ruhe wegen Usako hier gelassen, also war es irgendwie eine Art Rückzahlung..."

Motoki lachte. „Ja, aber jetzt beschwerst du dich nicht, oder?"

Mamoru lehnte sich hinunter und küsste Usagis Ohr. „Iie, tu ich nicht."

Sie kicherte. „Na, dann. Das Secret Cupid Meeting ist beendet, ne?"

Rei nickte. „Ja, Motoki-kun muss sich nur darum kümmern, dass er genug Jungs findet um vier Paare zu bilden."

Makoto lehnte sich über den Tresen und sah geradewegs in Motokis Augen. „Ja, und dass sind besser keine Widerlinge."

Motoki lachte. „Mako-chan, denkst du wirklich, dass ich mit Widerlingen befreundet bin? Nun... außer Mamoru."

Mamoru lehnte sich vor und schlug seinem Freund leicht auf den Arm. „Hey! Guck dich selbst an."

Ami winkte und brach auf, sie wollte zur Bücherei. Makoto, Rei und Minako wollten zum Schoppen und fragten Usagi, ob sie mitkommen wollte.

„Gomen, Mädels, aber ich hab Pläne mit einem bestimmten dunkelhaarigen Mann...", sie zwinkerte ihnen zu und drückte Mamorus Hand.

Sie rollten mit den Augen, winkten und gingen durch die Tür.

Usagi und Mamoru sagten 'Auf Wiedersehen' zu Motoki und verschwanden.

Motoki sah zu, wie sie durch die automatischen gläsernen Türen verschwanden und ging dann zu dem Telefon auf der anderen Seite des Tresens. Er nahm den Hörer ab und begann seine Suche nach drei weiteren Männern für die Aktion Secret Cupid.