WARNUNG SPOILER HP7!!!! WER IHN NOCH NICHT GELESEN HAT, DER SOLLTE HIER AUF GARKEINEN FALL WEITERLESEN.

Mir gehört nichts, ich habe mir alles nur von der großartigen JK Rowling ausgeliehen, die diese wunderbare Welt erschaffen hat.

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Ihr lieben, ich musste mir meine Gedanken von der Seele schreiben, die mir seitdem ich das letzte Buch gelesen habe unentwegt durch den Kopf schwirren, die mich beschäftigen.

Gewidmet ist dieser Text Severus Snape.

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Das letzte was Severus Snape sah waren die grünen Augen des Sohnes seiner großen Liebe.

Ihre Augen.

Lillys Augen.

Ein letzter Atemzug.

Dann schloss er die seinen für immer.

Severus Snape war nicht mehr.

Severus Snape. Professor für Zaubertränke, Todesser, Spion des Ordens des Phönix, meistgehasster Lehrer in Hogwarts, brillanter Denker, Meister seines Fachs – das alles hatte nun keine Bedeutung mehr.

Severus Snape war tot.

Die kalte Hand des Todes hatte Besitz von ihm ergriffen.

Würde ihn nicht mehr zurücklassen.

Nie wieder würde er die dunklen Korridore des Kerkers vor sich sehen.

Nie wieder am ersten Schultag den Erstklässlern einen Vortrag halten.

Nie mehr seine Schüler sehen, die ihm trotz allem am Herzen lagen.

Nie mehr die Gerüche der Tränke genießen können während er sie braute.

Nie mehr mit unglaublicher akribität Zutaten schneiden, abwiegen, verarbeiten.

Nie mehr an ihrem Grab stehen und Blumen niederlegen.

Nie mehr in das Gesicht des Jungen blicken, der ihre Augen hatte , die ihn immer wieder schmerzlich daran erinnerte, dass er Mitschuld an ihrem Tod gewesen war. Das er sie schon vorher verloren hatte.

Nie mehr das brennen des Mals auf seiner Haut spüren, wenn er ihn zu sich rief. Zu Ihm - ihrem Mörder. Den einzigen den er jemals um etwas gebeten hatte. Sie zu verschonen. Sie nicht zu töten.

Doch er verfolgte andere Ziele. Tötete sie. Nahm sie ihm für immer.

Es hatte sein Leben verändert. Er hatte sie bereits vorher verloren, doch der Tod hatte sie unwiederbringlich genommen.

Severus Snape hatte sich geschworen, ihren Tod zu rächen. Egal wie. Egal wann.

Wann immer Voldemort ihn zu sich gerufen hatte, fühlte er nichts als Abscheu.

Severus Snape warf noch einen langen Nachdenklichen Blick auf das, was bis vor einigen Augenblicken noch sein Körper gewesen war.

Lächelte traurig den schwarzhaarigen jungen an, der noch vor ihm kniete.

Viel Glück, Harry Potter. Viel Glück. Bringe du zuende, was ich nicht konnte."

Langsam löste sich das Bild vor ihm auf, und Severus stand auf einem leeren Bahngleis in Kings Kross, wo bereits ein Zug auf ihn wartete, der ihn zu ihr bringen würde.

Er stieg ein und zog die Tür hinter sich zu und der Zug setzte sich in Bewegung. Brachte ihn dorthin, wo er für immer sein würde.

Zu Dumbledore, der ihm immer wie ein Vater gewesen war, zu seiner Mutter und zu Ihr. Seiner großen Liebe. Zu Lilly Potter.

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Nachruf

Lieber Severus,

du hast uns 10 lange Jahre begleitet, uns immer wieder an dir zweifeln lassen, immer wieder mussten wir dich vor anderen verteidigen. Immer wieder für dich kämpfen.

Du hast uns in unseren Geschichten begleitet, in unseren Träumen und Gedanken.

Es war abzusehen, dass du nicht überleben würdest, dass Voldemort ohne deinen Tod nicht sein Ende würde finden können. Dennoch schmerzt es, und jede Träne die um dich geweint wird zeigt, wie sehr du uns am Herzen liegst.

Liebe Severus, wir mussten uns von dir verabschieden. Und dennoch wirst du in unseren Geschichten ewig weiterleben.

Danke, dass es dich gab!

In Liebe, Mordred