Ich war schon einige Zeit mit meinem Bruder Kaito auf See. Wieso wir auf See waren? Das ist einfach. In unserem Dorf wurden wir gehasst und nur als Piratensohn und Piratentocher beschimpft, da unsere Eltern, als sie noch lebten, berühmte Piraten waren. Als wir es in unserem Dorf nicht mehr aushielten, beschlossen wir, auch zur See zu fahren, Piraten zu werden und unsere Eltern eines Tages zu rächen. Das ich als Dark Shadow schon bekannt war und außerdem ein Kopfgeld von 250.000.000 Berry hatte, kam mir nur zu gute. Aber zurück zum hier und jetzt.
Bis jetzt lief zum Glück alles ganz gut, bis uns ein Sturm überraschte. Wir wollten die Segel einholen, doch dann kam eine sehr große Welle, welche über das Boot schwappte und riss mich mit. Mein Bruder konnte nicht hinterherspringen oder so und mich retten, da er ein Teufelsfruchtnutzer war. Er hatte einmal von der Spiegel-Frucht gegessen. Seit dem kann er Spiegel erschaffen, mit ihnen angreifen und jede Attacke abwehren. Aber auch mit seinen Spiegeln konnte er mich nicht retten, da er mich sonst verletzt hätte. Er schmiss mir etwas zu. Es war ein Stück von der Reling, welche aus Holz war, zu und ich versuchte mit dem Stück Reling, welches mich über Wasser hielt, wieder zurück zum Boot zu schwimmen, jedoch gelang mir dies nicht, da ich gegen die Wellen nicht gegen am kam, und wir wurden immer weiter voneinander entfernt. Nach einiger Zeit hat sich der Sturm gelegt und ich konnte um mich herum nur Wasser sehen. Kein Boot oder sonst etwas. Na toll. Und Meine Haare sind auch schon wieder blond. Ein Glück sieht mich so niemand, da ich ja meinen Umhang trage. Naja mitten auf dem Meer würde mich sowieso niemand sehen, auch wenn ich den Umhang nicht tragen würde. „Ich hasse es, wenn ich mit Meerwasser in Berührung komme", fluche ich leise vor mich hin, „Und das Wasser ist auch noch so kalt." Plötzlich fängt das Wasser wieder an unruhig zu werden. Bitte jetzt kein Seekönig, bete ich. Doch das hilft nicht und es erscheint wirklich ein Seekönig vor mir. „Naja dann muss er halt sterben", murmle ich. Der Seekönig fängt an anzugreifen und auch ich greife an. Ein Glück habe ich meine zwei Dolche, welche ich in meinen Stiefeln versteckt habe, nicht verloren. Ich schaffe es, nach einiger Zeit auf den Kopf des Seekönigs und steche ihm meine beiden Dolche in den Kopf. Sofort spüre ich, dass er langsam wieder im Meer versinkt. Ein Glück habe ich mein Stück Reling noch bei mir, denn auch ich sinke zusammen mit dem Seekönig dem Wasser entgegen. Jedoch bevor ich ganz im Wasser auftreffe springe ich vom Kopf des Seekönigs ab und lande im Wasser etwas weiter weg. Jedoch habe ich meine Verletzungen nicht bedacht, denn diese fangen an höllisch zu brennen. Am liebsten hätte ich losgeschrien, jedoch unterdrücke es, da mich sowieso niemand hören kann. Und wenn mich jemand hören könnte, wäre es mir peinlich, Schwäche vor jemandem zu zeigen, der mir fremd ist. Also treibe ich still im Wasser und hoffe aber doch, dass jemand kommt und mich findet.
Ein paar Stunden später spüre ich, dass ich immer müder werde. Das kommt bestimmt von der Kälte des Wassers und daher, dass ich so lange nichts gegessen habe. Außerdem brennen die Wunden, welcher mir der Seekönig zugefügt hat. Ich merke, wie mein Bewusstsein langsam schwindet und mir übel wird. Das letzte, was ich bemerke ist, wie ich von irgendetwas umschlungen werde und auf dem Wasser gezogen werde. Dann wird alles Schwarz.
-Traum-
Ich stehe mitten im nichts. Plötzlich fängt an, sich eine Klippe und eine Landschaft zu bilden. Ich setze mich an die Klippe und genieße den Ausblick. Es ist wirklich ein wunderschöner Ausblick. Auf einmal setzt sich eine Frau neben mich. Ich drehe meinen Kopf zur Seite. Es ist meine Mutter. „Hallo Mama", sage ich schlicht. Sie begrüßt mich auch. Ich bin es gewohnt, in meinen Träumen mit meiner Mutter reden zu können. Das kommt öfter vor. „Wie geht es Papa und dir?", frage ich. „Uns geht es gut. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen", antwortet sie mir. „Da bin ich aber erleichtert.", sage ich. Ich hab meine Eltern wirklich geliebt, solange ich sie hatte, jedoch sind sie ziemlich früh umgebracht worden. „Ich muss dir was erzählen meine Tochter", fängt meine Mutter an. „Ok und was?", frage ich neugierig. „Du bist mit deinem Schiff gesunken, Kleine. Ich hab das mitbekommen. Deinem Bruder geht es gut. Er hat den Sturm sicher überstanden. Und du wurdest von netten Piraten aus dem Wasser gefischt. Und da ich dich kenne, bitte ich dich, sei nett zu diesen Leuten. Und besonders zu dem Kaptain. Er ist ein alter Freund von deinem Vater und mir. Außerdem gibt es eine bestimmte Person auf dem Schiff, zu der du ebenfalls nett seien solltest", erklärt sie mir. Doch bevor ich fragen kann, wer diese Personen sind und auf welchem Schiff ich bin, löst sie sich in Luft auf und alles um mich herum wird wieder schwarz.
-Traum Ende-
Ich komme langsam wieder zu Bewusstsein. Ich spüre etwas Weiches unter mir. Wahrscheinlich ein Bett. Außerdem liegt etwas auf meinem Bauch. Ich versuche die Augen auf zu machen, jedoch werde ich von dem Licht geblendet. Also schließe ich sie schnell wieder. Auch der zweite Versuch meine Augen zu öffnen scheitert. Jetzt mache ich meine Augen ganz langsam auf. Es funktioniert. Als ich klar sehen kann, sehe ich, dass ich in einer Art Krankenzimmer liege. Auf meinem Bauch liegt ein junges Mädchen. Sie sieht wirklich hübsch aus. Ist das vielleicht die Person, die meine Mutter meinte? Bestimmt. Da bin ich mir sicher. Ich setzte mich auf, jedoch hätte ich schon wieder fast losgeschrien, da meine Wunden immer noch wehtun. Wieso habe ich nur so ein Pech und meine Wunden heilen so verdammt langsam? Naja genug gedacht. Ich stehe auf und schaue mich um. Wo ist denn… Ach da ist ja mein Umhang. Ich ziehe ihn über und mache mich auf dem Weg zum Deck. Ich muss wissen, auf welchem Schiff ich bin. Bevor ich aus dem Krankenzimmer gehe, ziehe ich mir noch meine Kapuze über. Auf dem Gang ist niemand. Auf einmal höre ich Lärm. In dieser Richtung muss das Deck sein. Ich mache mich auf dem Weg und nach kurzer Zeit habe ich das Deck gefunden. Dort herrscht ein reges Treiben und niemand bemerkt mich. Ich sehe mich ein wenig um. Ein klein wenig später weiß ich auch, auf wessen Schiff ich bin. Das Schiff von Whitebeard. Schließlich ist er nicht zu übersehen. Wie er da auf seinem Thron sitzt und alles überblickt. Ich muss mit ihm reden. Doch ich muss nett sein. Dies habe ich Mama ja versprochen. Ich laufe zur Reling, springe auf diese und laufe auf der Reling zu Whitebeard. Immer noch werde ich nicht bemerkt. Erst als ich vor Whitebeard stehe und mich räuspere, werde ich erstaunt angeschaut. Ich nehme meine Kapuze ab und Whitebeard mustert mich. „Solltest du nicht im Bett sein?", fragt er mich skeptisch. „Mir geht's wieder gut. Außerdem möchte ich mich bedanken, dass ihr mich aus dem Wasser gezogen habt ", antworte ich. Wow ich kann ja nett sein. Ich bin erstaunt von mir. „Schon ok. Aber sag mal, wieso hast du da im Wasser getrieben?", fragt er mich. „Ich denke nicht, dass dich das was angeht, alter Mann", antworte ich ein wenig kühler. Jetzt mischt sich auch noch so ein Ananaskopf ein: „Ey, du redest hier mit Whitebeard. Du solltest Respekt haben" „Misch dich nicht in meine Angelegenheiten ein, Ananas", antworte ich nun kühl und schaue ihn auch dementsprechend kühl an. Er wollte gerade etwas erwidern, als ich auf einmal von etwas umgerannt wurde. Ich lag nun am Boden und dieses Etwas lag auf mir drauf. Bei dieser Aktion ist mein Umhang aufgegangen und ich hatte nichts weiter an als eine Hotpan und die Verbände um meinen Brustkorb. Jetzt war ich sauer. Ich stand auf. „Wie dumm kann man nur sein. Du hast doch gesehen, dass ich da stand! Kannst du nicht aufpassen?", fuhr ich ihn an. „Entschuldigung. Ich bin Ace", stellt er sich vor. Hm… Ace… Natürlich Feuerfaust Ace. Der Kommandant der 2. Division. Er hat mal von der Feuerfrucht gegessen. „Ist mir doch egal wer du bist, dämliches Feuerzeug", sagte ich, wobei ich das letzte nur murmelte, gleichgültig und drehte mich wieder zu Whitebeard, welcher das Szenario mit einem Schmunzeln beobachtet hat.
