2 . Pestilence
Zusätzliche Pairings für dieses Kapitel: Monwinn, Erw. von Winn/Lyra, Brainey/Winn, Kara/Maxwell
Mon-El von Daxam starrte besorgt auf Winn Schotts schwitzenden Körper. Und ich dachte, wir hätten den Teil unseres Lebens, in dem unsere Freunde von Blight umgebracht werden, hinter uns… Nun, in letzter Zeit hatten sich viele seiner Annahmen als falsch herausgestellt, nicht wahr?
Er seufzte. Und wünschte sich, er wäre niemals in diese Zeit zurückgekehrt. Schon ironisch, wenn man bedachte, dass er sich jahrelang nichts sehnlicher gewünscht hatte, als wieder hier im DEO zu stehen, umgeben von seinen Freunden, den ersten wahren Freunden, die er gehabt hatte. Und Kara, die …
Nein, er durfte nicht an Kara denken. Diesen Teil seines Lebens hatte er abgehackt. Und er wusste, was sie von ihm hielt. Wie weh er ihr mit seiner bloßen Anwesenheit hier getan hatte. Empathische Beeinflussung hin oder her, es gab manche Dinge, die Kara Danvers niemals tun würde, ohne gute Gründe dafür, und über jemand anderen herzufallen und ihm alle seine Fehler vorzuwerfen … Ich wollte ihr nie weh tun. Und was ist daraus geworden?
Sein Blick fiel auf Winn. Diese Seuche hier, die historischen Aufzeichnungen erwähnten nichts davon. Bedeutete das, dass es nie passiert war, und die Anwesenheit der Legion dafür gesorgt hatte, dass es passierte? Hatten sie die Zeitlinie bereits verändert? Hatten sie genau das getan, was Mon-El sich geschworen hatte nicht zu tun?
Er hörte, wie jemand neben ihn trat, und die Abwesenheit jedes Geruchs wies eindeutig darauf hin, wer es war. „Als ich hier auf diesen Planeten gelandet bin und zu mir gekommen bin, dachte ich zuerst, dass es nicht so schlimm sein kann. Dass meine Heimat nicht zerstört sein worden konnte. Doch dann erfuhr ich, dass nichts übrig war, und ich vermutlich der einzige Überlebende war. Und ich wollte nur noch raus hier aus diesem Bunker von einer Basis, wollte irgendwohin, wo ich nicht darüber nachdenken musste, was passiert war, und wo ich nicht in das Gesicht einer Kryptonierin blicken musste, die wissen musste, was ich gerade durchmachte. In Wahrheit wollte ich mich einfach sinnlos betrinken. Aber ich hatte neue Kräfte, und sie wollten mich hier nicht raus lassen, und das hat mich wahnsinnig gemacht. Und Winn, Winn hat das gespürt. Er hat es gewusst. Also hat er mich mit raus genommen und ist mit mir feiern gegangen. Weil er wusste, dass ich das brauche. Ich habe es ihm niemals vergessen. Er war mein erster Freund hier auf diesen Planeten", erzählte Mon-El, „Der Erste, der mir nicht das Gefühl vermittelt hat ein Alien auf Erden zu sein."
„Das hast du mir nie erzählt", stellte Brainey fest.
„Was hätte es gebracht? Ich bin davon ausgegangen, dass ich ihn nie wiedersehe", erwiderte Mon-El ruhig. Er konnte Braineys Blick auf sich ruhen spüren.
„Hattest du jemals eine sexuell geartete Beziehung zu ihm?", wollte die künstliche Lebensform wissen.
Mon-El warf ihm einen ungläubigen Blick zu. „Nun, es wäre kein soweit hergeholter Gedanke", verteidigte sich Brainey so neutral klingend, wie es unter diesen Umständen möglich war, „Für einen Menschen ist Winn Schott ungewöhnlich intelligent, und für einen Beta besitzt er eine Vielzahl von Charakteristika eines Omegas. Er ist fürsorglich und aufopfernd und ordnet sich bereitwillig unter. Und von einem ästhetischen Standpunkt aus betrachtet, sind seine Gesichtszüge und sein Körperbau angenehm anzusehen."
Mon-El musterte seinen Freund nachdenklich. Brainey trug sein Menschenkostüm und blickte bei dieser Rede zu Winn anstatt zu Mon-El. „Nein", erwiderte er dann langsam, „Als ich hier ankam, hatte ich eigentlich nicht vor mich auf Beziehungen einzulassen, die dauerhaft sein könnten. Und dann habe ich mich ziemlich schnell in Kara verliebt. Und Winn hatte seine Freundin. Aber, wenn du Interesse hast, Brainey, dann kannst du ruhig dein Glück versuchen. Für einen Menschen ist Winn ziemlich unvoreingenommen."
Brainey warf ihm einen schiefen Seitenblick zu. „Du hast doch gesagt, er hat eine Freundin", erinnerte er ihn.
„Die ich, seit wir hier sind, nicht mehr gesehen habe, und die er, seit wir hier sind, auch mit keinem Wort mehr erwähnt hat", gab Mon-El zurück.
Brainey schien sich diesen Vorschlag durch den Kopf gehen zu lassen. „Zuerst einmal sollten wir uns darauf konzentrieren ihn zu heilen", meinte er dann.
Mon-El seufzte. „Würde es etwas bringen die anderen zu wecken?", erkundigte er sich dann.
„Ich weiß es nicht", räumte Brainey ein, „Das ist ein wissenschaftliches Problem. Keines für Superhelden."
Mon-El hatte diese Antwort befürchtet. Er fühlte sich furchtbar hilflos. Sein Superheldenanzug war repariert, und trotzdem war er hier keine Hilfe. Es gab nichts, was er für Winn tun könnte. Und bald würde Alex ebenfalls hier liegen. Und dann nach ihr auch noch Kara.
Daran konnte Mon-El im Moment nicht denken.
Alex. „Ich muss einen Anruf erledigen", verkündete Mon-El.
Brainey blickte ihn verwirrt an. „Ich dachte alle, die du in dieser Zeit kennst, arbeiten entweder hier oder sollen nicht wissen, dass du zurück bist", merkte er an.
„Nun … ja. Aber dieser spezielle Fall sollte von der Infektion erfahren. Und sei es nur um … sich verabschieden zu können." Das auszusprechen fiel ihm schwer, doch irgendwie brachte er es über seine Lippen.
Noch war Zeit, doch die Frage war nur, wie lange dieses noch andauern würde. Und im umgekehrten Fall würde Mon-El es wissen wollen. Nur für alle Fälle.
„Maggie! Was machst du denn hier?" Kara begrüßte die etwas überfordert wirkende Polizistin überrascht im DEO. Der Beta zuckte mit den Schultern. „Mon-El hat mich angerufen. Ich wusste gar nicht, dass er wieder zurück auf der Erde ist", erklärte sie, „Wie geht es ihr?"
„Bisher hält sie sich ganz tapfer. Du kennst sie ja: Ärztin bis zur letzten Sekunde. Besonders, wenn es um jemanden geht, der ihr nahe steht", erklärte Kara, „Willst du … willst du mit ihr sprechen?"
„Ich…" Maggie zögerte. „Noch nicht, glaube ich…." Sie wirkte hin und her gerissen. Dann wandte sie sich Kara zu. „Hör mal, ich weiß, dass wir beide uns nicht mehr gesprochen haben seit … seit der Trennung, und das tut mir leid. Es ist nicht so, dass ich dir aus dem Weg gegangen wäre. Nun, irgendwie schon, aber … Es ist eben schwer mit der Schwester seiner Ex befreundet zu bleiben. Das sorgt meistens für Ärger. Aber das bedeutet nicht, dass es mich nicht interessieren würde, wie es dir geht, oder was du so treibst. Ich meine, das meiste bekomme ich ja unweigerlich mit, aber … das Persönliche, meine ich, darüber kannst du mit mir sprechen."
„Danke, das weiß ich zu schätzen", versicherte ihr Kara, „Aber ich will nicht über Mon-El sprechen. Ich … habe ziemlich genug davon über ihn zu sprechen. Er war weg, und ich dachte, ich überlebe es nicht ohne ihn zu sein, doch ich habe überlebt. Und dann ist er zurückgekommen. Mit einer Frau und ohne unser Band. Und das war noch viel schlimmer. Zuerst. Aber nun komme ich damit zurecht. Ich habe meinen Frieden damit gemacht. Mein Leben dreht sich nicht nur um irgendeinen Alpha. Ich bin nicht einer dieser Omegas."
„Mhm. Ich dachte nur, weil ich damit wohl nicht so leicht zu Recht kommen würde. Ich meine, ich komme ja nicht mal damit zurecht, dass ich und Alex … Nun, aber mit Trennungen konnte ich ja noch nie umgehen", sagte Maggie und lachte bitter.
Kara wusste darauf nichts zu sagen. Maggie war diejenige, die diese Trennung zu verantworten hatte. Sie zu trösten, würde Kara wie Verrat an Alex vorkommen, aber immerhin waren sie mal Freunde gewesen, zumindest irgendwie. Und anders als Lena oder Sam wusste Maggie, dass sie Supergirl war. Und anders als Winn oder James hatte sie nie Gefühle dieser Art für Kara gehabt. Und sie war auch nicht Karas Schwester oder ihre Mutter oder ihr Vaterersatz und damit automatisch auf ihrer Seite. Also wäre sie vermutlich die perfekte Ansprechpartnerin in Sachen Liebe, aber …. Im Moment war die Infektion wichtiger als alles andere.
Abgesehen von den Weltenkillerinnen. Denen Kara nicht mehr lange etwas entgegenzusetzen hätte. Denn bald würde auch sie wieder krank werden. Ob Mon-El Maggie das auch am Telefon verraten hatte?
„Reign ist nicht alleine. Es gibt noch andere wie sie: Purity und Pestilence. Sie hat uns das angetan. Sie wollen unsere Welt vernichten, das ist ihre Aufgabe. Sie sind Weltenkillerinnen", erklärte Kara.
„Klingt etwas melodramatisch", meinte Maggie.
„Doch dafür wurden sie gezüchtet, von einer Sekte auf Krypton. Wenn wir keine Heilung finden, dann … ist Superman vielleicht der Einzige, der sie aufhalten kann. Er und Mon-El und seine neuen Freunde. Aber, wenn sie auch krank werden … Wenn die Polizei irgendwelche geheimen Anti-Kryptonier-Waffen hat, dann…"
„Wow-wow, Danvers Nr. 2, für so ein Gespräch bekomme ich nicht genug bezahlt. Ich bin nur ein kleiner Detektiv. Und nebenbei: Wir sind nicht das Militär. Du solltest dich an Sam Lane wenden. Oder an Cadmus", winkte Maggie ab.
„Das letzte Mal, als wir mit Cadmus zusammengearbeitet haben, ist nichts Gutes dabei herausgekommen", erwiderte Kara bitter. Ihre Arbeit mit Cadmus hatte sie viel gekostet. Und sie zur Mörderin gemacht. Das war sie nicht bereit zu vergessen.
„Vielleicht gibt es noch irgendwelche geheimen Luthor-Waffen", schlug Maggie vor.
„Lena sagt nein. Zumindest weiß sie von nichts. Und ihre Mutter ist nicht gesprächig. Superman hat versprochen sich mit Lex Luthor zu unterhalten, aber …", Kara schüttelte den Kopf, „Ich fürchte wir sind auf uns gestellt."
„Ich bin sicher ihr findet eine Lösung. Ich meine, das ist doch euer Job hier, oder?", versuchte Maggie sie aufzubauen.
Kara wünschte sich sie könnte ihren Optimismus teilen. Aber die Chancen standen gut, dass das hier wirklich das Ende war. „Tu mir den Gefallen und hör dich in der Alien-Community um. Wir können jede Hilfe brauchen, die wir kriegen können. Legenden, Mythen, Schwarzmarkthandel, egal was, alles könnte helfen", bat sie.
Maggie nickte. „Werde ich tun. Du sagst mir Bescheid, wenn sich ihr Zustand verschlechtert, oder?", fragte sie dann noch.
„Ja, natürlich lass ich es dich wissen", erwiderte Kara nur. Nun, da Maggie von der ganzen Sache wusste, konnte sie sie schwer weiterhin im Dunkeln darüber lassen, nicht wahr? Das hat er ja schlau eingefädelt und auf mein weiches Herz vertraut. Aber wenn er denkt, dass er dafür nichts zu hören bekommt, dann irrt er sich. Alex würde von all dem gar nicht begeistert sein.
„Du hattest kein Recht es ihr zu sagen, das ist dir doch klar, oder?"
Mon-El blickte sie nur milde an. Solange Kara ihn noch Vorträge halten konnte, ging es ihr noch gut, und das wiederum war gut, weil es bedeutete, dass sie noch nicht im Sterben lag.
„Ich war der Einzige, der es ihr sagen konnte. So trifft Alexs Zorn nur mich und nicht dich oder J'onn", erwiderte er unbeeindruckt, „Maggie würde es wissen wollen, und das weißt du. Und nicht erst, wenn es vorbei ist."
„Würdest du es denn wissen wollen?!"
Mon-El spürte einen leichten Stich bei diesen Worten. Wie konnte sie ihn das nur fragen? „Natürlich. Ich wusste es jahrelang. Hast du das vergessen? Ich habe jahrelang mit den Wissen gelebt, dass du gestorben bist, und habe versucht alles darüber herauszufinden, was ich kann. Sich zu trennen bedeutet nicht, dass der ehemalige Partner einem von einen Moment auf den anderen aufhört am Herzen zu liegen", erwiderte er möglichst ruhig, „Umgekehrt würdest du es nicht wissen wollen? Alex würde es wissen wollen, das weißt du."
„Ich habe auch gedacht, es zu wissen. Du warst weg, weißt du noch? Ich dachte, du bist tot. Ich dachte, ich hätte dich getötet", erklärte sie düster.
„Das wusste ich nicht", gab Mon-El zu und biss sich gerade noch rechtzeitig auf die Zunge, bevor ihm ein „Das tut mir leid" herausrutschte. Immerhin wollten sie sich nicht mehr ständig beieinander entschuldigen.
Kara seufzte. „Du hättest es trotzdem nicht tun sollen. Nicht ohne Alexs ausdrückliche Erlaubnis. Hör mal, ich muss noch was erledigen, solange ich mich noch auf den Beinen halten kann, und dafür könnte ich Rückendeckung gebrauchen. Kommst du mit?", sagte sie dann.
„Natürlich komme ich mit", erwiderte Mon-El und ersparte es sich hinzuzufügen: „Mit dir komme ich immer überallhin mit." Das war sowieso klar. Oder sollte es zumindest sein. „Wo geht's hin?"
„Einen alten Bekannten besuchen", lautete die kryptische Antwort darauf.
„Dich hätte ich jetzt nicht erwartet. Willkommen."
„Nichts hat auf mich geschossen, als ich auf der Veranda gelandet bin, also nehme ich an, dass Sie mich doch erwartet haben, da Sie wussten, dass ich es bin", erwiderte Kara unbeeindruckt und blickte sich voller Abscheu im Penthaus um, in dem sie sich befand. Dieser Mann sollte im Gefängnis sein, dieser Meinung war sie immer noch, doch er hatte ihr gegen Myriad geholfen und seit dem darauf verzichtet ihr ihr Leben schwer zu machen. Trotzdem traute sie ihm kein Stück.
„Du hast mich ertappt. Ich habe meine Drohnen darauf programmiert die Biosignaturen von dir und deinem Cousin zu ignorieren. Alle anderen Kryptonier, die hier rein kommen, würden das allerdings nicht unbeschadet schaffen. Aber wen hast du da mitgebracht? Jemanden, der eigentlich nicht hier sein sollte. Daxamiten können auf der Erde doch nicht mehr atmen, oder? Wie ungewöhnlich."
Mon-El funkelte den Sprecher feindselig an.
„Er ist immun. Das ist eine lange Geschichte, die nichts zur Sache tut", wehrte Kara ab, „Deswegen sind wir nicht hier."
„Und warum seid ihr hier?" Maxwell Lord umkreiste sie wie ein Geier. Seine Augen hatten diesen kalten Ausdruck, der Kara immer schon beunruhigt hatte, da er ausdrückte, dass Maxwell Lord mehr wusste als alle anderen in seiner Umgebung und nur so tat als wäre das nicht der Fall. Nein, sie hatte ihn kein bisschen vermisst. Weder seine Feindseligkeit gegen alles, was nicht menschlich war, noch die seltsame Chemie, die zwischen ihnen herrschte. Maxwell Lord war ein Alpha, und er war einer dieser Alphas, die wussten, dass die unwiderstehlich waren, und dieses Selbstvertrauen auch ausstrahlte.
In seiner Nähe hatte sich Kara noch nie wohl gefühlt, weil sie wusste, dass sein Interesse an ihr nicht das Interesse eines Alphas an einen Omega war, sondern das eines Wissenschaftlers an einem Virus. Er fand sie interessant und wollte wissen, wie sie funktionierte, und einen Weg finde sie zu besiegen, vielleicht respektierte er sie und ihre Fähigkeiten sogar, aber er schätzte sie nicht. Kein bisschen. Und das würde jeden Omega wahnsinnig machen.
Ich hatte die Wahl zwischen ihm und Cadmus. Und ich habe mich für ihn entschieden, erinnerte sie sich.
„Reign", sagte sie nur.
„Oh, ja, Reign. Und die anderen, nicht wahr?", erwiderte der menschliche Alpha mit einem wissenden Nicken. Kara war nicht einmal überrascht davon, dass er von den anderen Weltenkillerinnen wusste. Sie hatte es sogar erwartet.
„Sie sind nicht wie ich oder die anderen Kryptonier, mit denen wir es bisher zu tun hatten", sagte sie nur.
„Sie sind stärker", stellte Lord ungerührt fest.
„Kryptonit schwächt sie nicht, nicht so wie uns", erklärte Kara nur ungerührt, „Und sie haben andere … Kräfte."
„Willst du, dass ich sie für dich umbringen, Supergirl, weil du es nicht kannst? So wie du Lena Luthor das Volk von diesem da umbringen hast lassen?", spottete Lord und deutete auf Mon-El. Dieser knurrte, als er das hörte.
„Nicht, wenn es sich vermeiden lässt", erwiderte Kara ungerührt, „Ich glaube, sie können gerettet werden. Sie haben menschliche Seiten, sie sind keine Monster."
„Die Kryptonier und die Daxamiten waren auch keine Monster, wenn ich mich recht entsinne", warf Lord beiläufig ein.
Mon-El knurrte erneut, aber Kara legte ihm beruhigend die Hand auf die Brust und ignorierte das Gefühl, das dabei in ihr aufstieg, so gut sie konnte.
„Ich will, dass Sie mir helfen sie aufzuhalten", sagte sie dann gefasst, „Ohne sie zu töten, wenn es sich einrichten lässt."
„Für dich, Supergirl", erwiderte Maxwell Lord darauf sardonisch, „tue ich doch alles. Immerhin bist du doch unser aller Heldin, nicht wahr?"
Kara ersparte es sich eine Antwort darauf zu formulieren. Die Ironie war, dass vermutlich nur dieser Mann und sie der Meinung waren, dass das eben nicht wahr war. Und wer hätte gedacht, dass sie und Maxwell Lord sich jemals bei einer Sache einig sein würden?
A/N: Maxwell Lord hätte in dieser Fic eigentlich gar nicht vorkommen sollen, aber irgendwie hat er sich rein geschlichen. Außerdem musste ich ein paar Dinge ansprechen, die in der 3. Staffel im Canom seltsamerweise ignoriert werden. Ich meine, es laufen drei Weltenkiller frei rum, die sich von Supergirl nicht beeindrucken lassen, aber keiner kommt auf die Idee Superman in die Stadt zu holen oder den Rest der Legion aufzuwecken? Man würde doch annehmen, dass jede Hilfe gelegen kommt, oder?
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