Disclaimer: Keine der Figuren gehört mir und ich verdiene hiermit kein Geld.

Genre: Romanze, Adventure

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Kapitel 1: Zusammenkunft

„Inuyasha, ich spüre einen Juwelensplitter! Und Kouga kommt auch."

Inuyasha knurrte.

Sango und Miroku tauschten einen wissenden Blick. Ihnen war klar, dass er sich wohl immer über Kouga aufregen würde, er war einfach schrecklich eifersüchtig.

Kurz darauf stand Kouga auch schon vor Kagome und ergriff ihre Hände.

„Kagome... Freust du dich, mich zu sehen? Es tut mir schrecklich Leid, dass ich dich ständig mit diesem nichtsnutzigen Hanyou alleine lasse, aber das wird sich bald ändern. Sobald ich Naraku besiegt habe, steht unserer Hochzeit nichts mehr im Weg. Auch der Hundejunge wird uns dann nicht mehr trennen können...", säuselte er.

„Wer ist hier nichtsnutzig, dreckiger Wolf", fauchte Inuyasha. „Außerdem glaubst du doch nicht allen Ernstes, dass Kagome dich heiraten würde..."

Augenblicklich hatten sich die beiden in den Haaren und Miroku seufzte:„Ich bitte euch, es sind doch Frauen und Kinder zugegen...", doch die Streithähne hörten ihn über ihr Gebrüll gar nicht.

Sango, die Kiara auf dem Arm hatte, drehte sich zu Kagome und Shippo um.

„Wo hast du diesem Splitter gespürt, Kagome-chan?"

„Wir müssen nach Westen", antwortete diese. „Aber meinst du nicht, dass wir vielleicht auf Inuyasha warten sollten?"

Hinter ihnen raschelte es, und beide Frauen griffen zu automatisch zu ihren Waffen, während Shippo von Kagomes Schulter sprang und Kiara sich verwandelte.

„Bitte nicht schießen, Chefin...", stammelte der Mann, der an der Spitze des WolfsYoukai-Rudels aus dem Wald brach.

„Ginta? Hakkaku? Was macht ihr denn hier?", fragte Kagome überrascht. Das „Chefin" ignorierte sie, ein glücklicher Umstand für die WolfsYoukai.

„Wir ... sind... nur Kou... Kouga... gefolgt." Keuchend beugte Hakkaku sich nach vorne und stützte sich auf seinen Knien ab.

Kouga schnaubte abfällig. „Ach, haben die Herren sich auch dazu bequemt, ihre Trödelei aufzugeben und mal ein wenig zu trainieren? Und so was schimpft sich Dämon? Da ist ja dieser Flohfänger..."

Shippo sah der Szene zweifelnd von Sangos Schulter aus zu und Miroku raunte Kagome hinter vorgehaltener Hand zu: „Vielleicht solltest du ihnen helfen, Kagome-sama."

Kagome nickte und setzte ein sanftes Lächeln auf. „Kouga, Schatz", säuselte sie dann, womit sie prompt die Aufmerksamkeit aller auf sich zog. „Du solltest nicht immer so streng mit ihnen sein. Sie haben schließlich keine Juwelensplitter in den Beinen. Also hör bitte auf, sie so anzuschreien oder lauf ein bisschen langsamer, ja, Schatz?"

„Alles, was du willst, Geliebte", murmelte Kouga verträumt, gerade, als Inuyasha schrie: „SCHATZ?! ICH HÖR JA WOHL NICHT RICHTIG! UND WARUM NIMMST DU DIESE TAUGENICHTSE ÜBERHAUPT IN SCHUTZ! KANNST DU MIR MAL VERRATEN, ..." Als er Kagome zuckersüß Lächeln sah, hielt er schnell die Klappe und erwartete schon ihren Wutausbruch. Er war sich sicher, dass er gleich mit einem „Mach Platz!" zu Boden geschickt werden würde, doch Kagome schüttelte nur leicht den Kopf. Sie wandte sich an Sango.

„Ich hab's mir anders überlegt. Wir brauchen nicht warten. Kommt!"

Sie stiefelte schnurstracks in den Wald, geradewegs auf den Juwelensplitter zu. Sango und Miroku sahen sich verwundert an, folgten ihr aber wortlos. Kiara verwandelte sich in ihre Katzenform zurück. Shippo, der auf Mirokus Schulter saß, rief Inuyasha zu: „Wenn du mit Streiten fertig bist, kannst du ja nachkommen."

Der Hanyou schnaubte und folgte seinen Freunden mit den Worten: „Verzieh dich Wolf! Ich muss mich um einen Splitter des Juwels kümmern!"

Kouga knurrte ihn an. Sich weiter streitend liefen sie der Gruppe hinterher.

Als Kagome aus dem Wald trat, war von den erwarteten Dämonen keine Spur. Stattdessen lag auf der Wiese nur...

„Kohaku!", schrie Sango.

Sie stürzte zu ihrem Bruder und Kagome hinter ihr her. Die beiden Frauen ließen sich neben dem bewusstlosen Jungen ins Gras sinken und Shippo und Kiara hüpften zu ihnen. Kagome ließ ihren Rucksack von den Schulter gleiten und machte sich daran, den Jungen zu verarzten.

Miroku, Inuyasha, Kouga und sein Wolfsrudel machten sich auf die Suche nach einem geschützten Unterschlupf. Sie wurden bald fündig und bei Einbruch der Dämmerung saßen sie in einer alten Hütte am Waldrand um ein Feuer versammelt.


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Kisses, E*R

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