Mein Atem beschleunigt sich und ich kann ein erregtes Aufstöhnen nicht unterdrücken. Mein Körper wird immer wärmer und das liegt nicht am Feuer, dass mittlerweile etwas weniger lodert. Und spätestens als Holmes linke Hand über meine Brust streift und dabei wie zufällig eine meiner Brustwarzen umspielt, spüre ich meine ansteigende Erregung in die Mitte meiner Lenden fahren.
"Holmes...," kann ich nur immer wieder hauchen und mir wird meine völlige Willenlosigkeit bewusst.
Ich weiß, ich müsste nur ein Wort sagen, mich nur mit einer ruckartigen Bewegung aus seiner Umklammerung lösen und er würde sofort von mir ablassen, würde kurze, knappe Worte der Entschuldigung äußern und sich des Themas nie wieder annehmen. Doch der Gedanke kommt mir nicht, ich bin neugierig geworden, bin von den zärtlichen Berührungen meines Freundes überrumpelt und – zu meiner eigenen Überraschung – angenehm angetan.
Holmes Hände wandern nun über meine Brust hinunter zu meinem Bauch, mit einer geschickten Bewegung streift er über das Laken und es fällt zu Boden. Nun bin ich völlig nackt und mit einem tiefen Atemzug nehme ich Holmes ebenfalls nackten Körper an meinem Rücken und Po wahr. Eindeutig spüre ich Holmes eigene Erregung gegen meinen unteren Rücken, aber noch ehe ich irgendetwas tun kann, spüre ich wie eine seiner Hände über meinen Bauch hinunter zu meiner ansteigenden Erektion fährt. Er fährt über meine Leisten hinunter zu meinem inneren Oberschenkel, ohne meine Mitte auch nur annähernd zu berühren. Seine kräftigen Hände massieren die Muskeln meiner Schenkel und ich spüre wie er seine eigene Erektion vorsichtig an mich drückt.
Seine heißen Küsse bedecken weiterhin meinen Nacken und meine Schultern - ich bin völlig von Ihm eingenommen. Mein Herz wummert gegen die Wand aus Knochen, Haut und Adern und mein Atem wird immer schneller. Ich spüre, dass ich mehr von Ihm möchte als mir bisher bewusst war.
Als wenn er es ahnen würde, spüre ich wie seine Finger sich zärtlich ihren Weg zu meiner Mitte suchen. Zuerst umfasst er meine Weichteile, zieht sanft daran, massiert mich, mein Blick fällt nach unten und beobachtet seine Berührungen - ich kann den Impuls unterdrücken Ihm zur Hand zu gehen. Lustvoll beiße ich mir auf die Unterlippe und gebe mich meinem eigenen Voyeurismus hin.
Als Holmes mein mit Erregung voll gepumptes Glied umfasst und in unendlich langsamen Auf und Abbewegungen beginnt meinen Schaft zu stimulieren durchfährt mich ein Schauer. Ich muss wohl irgendwelche indisch oder afghanische Wortfetzen in meiner ansteigenden Ekstase vor mich hinmurmeln, da ich spüre wie Holmes darüber lacht.
Holmes drückt sich mittlerweile mehr an mich und ich merke, dass er sein eigenes Glied zwischen meine Beine bringt und sich an mir im selben Rhythmus reibt. Lange Seufzer und unkontrollierte Atemstöße verraten mir seine eigene Lust. Die Fingerspitzen wandern mit angedeuteten Kratzen wieder zu meiner Brust und er hat schnell erkannt, dass dies eine meiner empfindlichsten Stellen ist. Er reibt, er massiert und zwirbelt meine erogene Zone gekonnt und mir bleibt nichts anderes übrig als mehrfach aufzustöhnen.
Die Massage seiner Hand wird zügiger und ich spüre das ich schon fast am bersten bin.
"Oh mein Gott,... Holmes...", hechle ich um Ihn zu warnen.
Sofort verringert sich der Druck seiner Hand, bis sie mich ganz entlässt. Enttäuscht ächze ich auf, winde mich gar etwas in seinem Griff.
Als Antwort, umklammert mich Holmes wieder fester und drückt meinen Kopf vorsichtig zu sich nach hinten. Zum ersten Mal seit das hier begonnen hat, kann ich seine Augen sehen. Und was ich sehe erregt mich fast mehr als seine Berührungen. Seine grauen Augen brennen vor Verlangen und Leidenschaft. Noch nie habe ich so etwas im Gesicht meines Freundes gesehen, nicht einmal bei einem seiner kniffligsten Fälle. Gebannt starre ich Ihm in die Augen. Es ist ein Wunder das ich nicht hyperventiliere so schnell atme ich, da presst er mich noch enger an sich, beinahe das es schmerz und sucht meine Lippen mit den seinen. Es ist ein leidenschaftlicher, gieriger Kuss den er mir gibt. Ich kann spüren, welche Sehnsucht darin liegt, ein Verlangen das lange brach dagelegen hat. Unsere Zungen umtanzen sich und auch ich spüre die Sucht nach meinem Gefährten die mich nun vollkommen in Besitz genommen hat. Obwohl ich in der passiven Situation bin versuche ich mehr von seinen Lippen und seiner Zunge einzufordern, selbst wenn das bedeutete, dass ich mir gleich den Hals ausrenke.
"John!" lässt er von meinen Lippen ab und drückt sich fest an mich, eine seiner Hände an mein Gesäß gedrückt, die andere umfasst die Spitze meines Glieds um mit seinem Daumen eindringliche Kreise zu ziehen. Egal was ich von Holmes in dieser Angelegenheit erwartet habe, dass war es wirklich nicht.
Kraftvoll knetet er eine meiner Pobacken und streift mit einem seiner Finger meine Poritze entlang. Mit der Nennung meines Vornamens hat Holmes nicht nur Nähe ausdrücken wollen, sofort weiß ich was er sagen will. Es ist die Forderung, aber auch die gleichzeitige Frage nach mehr. Es heißt; 'ich will dich.'
