Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von Pam3.C.S.
Danke donna für deinen Review! Es ist eine All-Human Story!
Kapitel II. Edwards POV.
Es war Samstag Morgen und für gewöhnlich lag ich um diese Uhrzeit noch neben dem warmen Körper meiner Frau. Aber Heute war ich ausnahmsweise, mit den Händen voller Plänen, von meinen Freunden umringt, denen das Kopfkissen auch noch im Gesicht klebte.
„Ich schwöre bei Gott, wenn das hier..." Emmett zeigte auf die Pläne die vor uns lagen. „...nicht das Projekt wäre, auf das wir so lange gewartet haben, würde ich diesem Miller jetzt den Hals umdrehen."
„Ich glaube, statt daran zu denken Miller den Hals um zudrehen, solltest du lieber deinen Kopf gegen die Wand schlagen. Du hast dir schließlich die Nacht um die Ohren gehauen, obwohl du wusstest, das du Heute arbeiten musst." Bemerkte Jacob halb im ernst, halb im Scherz.
„Hey! Du bist doch bloß neidisch." Sagte Emmett und fächerte sich mit der Hand, in einer sehr weiblichen Geste, Luft zu.
„Und worauf soll ich bitte neidisch sein?" Kam es jetzt von Jake.
„Ich kann, wenn ich will, sieben Tage die Woche ausgehen und Spaß haben." Emmett grinste überheblich. „Ah! Und ich kann jede Nacht mit einer anderen Frau zusammen sein."
„Du glaubst ich beneide dich um dein Leben? Darum von Hormonen getrieben von Bett zu Bett zu springen, ohne jedwede Gefühle?"
So ging es noch eine Weile weiter, ich schnaufte einfach nur bei jeder neuen Dummheit die sie sagten. Diese verbalen Schlachten wiederholten sich immer wieder. Jacobs Leben hatte einen großen Wendepunkt erreicht, Leah war im fünften Monat schwanger und sie wohnten jetzt zusammen.
Emmett war jetzt der Einzige der fantastischen Drei, so nannten wir uns, der jede Nacht machen konnte was er wollte und das rieb er Jake bei jeder sich gebenden Gelegenheit unter die Nase.
„Könnten wir uns jetzt vielleicht wieder auf die Arbeit konzentrieren?" Fragte ich, als ich sah das sie kein Ende fanden. „Jeder von euch ist glücklich mit dem was er hat. Außerdem muss ich um zwei bei Esme zum Essen sein."
„Ein vernünftiger in diesem Büro!" Rief Jake. „Wann fahren deine Eltern?" Wechselte Jake das Thema.
„In zwei Tagen und wir müssen noch die letzten Details zu meinem Hausgast besprechen."
„Hausgast?" Kam es unisono von den Beiden.
„So ist es. Es ist ein Mädchen die hier studiert." Erklärte ich. „Aber da meine Eltern drei Monate weg sind, bleibt sie erstmal bei mir."
„Ein Mädchen? Sieht sie gut aus?" Emmett wackelte anzüglich mit den Augenbrauen.
„Ich kenne sie nicht, aber sie ist nicht dein Typ. Es ist nur ein achtzenjähriger Teenager."
„Wow! Du wirst einen hormongesteuerten Teenager in deinem Haus haben!" Rief er euphorisch. „Außerdem diskriminiere ich niemanden wegen seinem Alter."
Jake und ich sahen uns an und verdrehten die Augen. Für Emmett zählte nur das sie atmeten und Brüste hatten. Ich überprüfte weiter die Pläne, während Jake und Emmett sich um die Maße kümmerten.
„Und woher kommt dieses Mädchen?" Fragte jetzt Jake.
„Aus Forks. Sie ist die Tochter von Renee, sie war unser Kindermädchen als wir klein waren." Erklärte ich.
„Forks?" Wiederholte Jake. „Leah kommt aus einem Reservat in der Nähe von Forks."
„Stimmt ja. Vielleicht kennen sie sich sogar."
„Und wann kommt sie?" Wollte Emmett wissen.
„Ich warne dich Em, ich will dich nicht bei mir zu Hause sehen, wie du mit dem Mädchen flirtest. Außerdem ist Tanya nicht sehr glücklich mit der Sache." Bei meinen letzten Worten platzte Emmett vor Lachen.
„Gott Edward!" Sagte er lachend. „Tanya ist nie glücklich über irgendetwas!"
„Das Tanya über deine Besuche nicht glücklich ist, ist einzig und allein deine Schuld. Du mit deinen Scherzen und exzentrischen Kommentaren." Erwiderte ich.
„Is klar." Antwortete er sarkastisch.
Das war ein anderes, unangenehmes, Thema. Tanya versuchte mit meinen Freunden klar zu kommen, aber ich wusste, obwohl sie es nicht sagte, das sie ihnen am liebsten die Tür vor der Nase zuschlagen würde.
Wir schafften es bis Mittag fertig zu werden. Ich rief meine Mutter an und sagte ihr, das wir um zwei Uhr da sein würden. Es war keine einfache Situation wenn wir alle zusammen waren, obwohl Tanya für meine Schwester arbeitete konnten die Beiden sich nicht ausstehen.
Ich war mir bewusst, das meine Schwester Tanya nur wegen mir für sich arbeiten ließ und versuchte die Ruhe zu bewahren. Und Tanya wusste das auch, aber meine Schwester hatte einen großen Namen in der ganzen Welt und das war wichtig für Tanya.
Als ich nach Hause kam, war die Frau gewordene Göttin in der Küche und nahm ihr übliches Frühstück zu sich, nichts was dick machte und bloß nicht zu viel.
„Hallo Schatz." Ich küsste ihre appetitlichen Lippen.
„Hallo." Sagte sie trocken.
„Bist du noch sauer?" Fragte ich.
„Nein." Trotzt ihrer Antwort wusste ich das sie es doch war.
„Es sind nur drei Monate Schatz." Versuchte ich es noch einmal.
„Edward, es ist eine Frau die bei uns wohnen wird. Wie würdest du dich fühlen, wenn ein Mann drei Monate bei uns wohnen würde?" Erwiderte sie genervt.
„Eifersüchtig?" Fragte ich vergnügt und legte meine Hände um ihre Taille.
„Lach nicht." Schimpfte sie und schlug mir gegen die Brust. „Auch wenn es eine achtzehn Jahre alte Rotznase ist. Kann es sein das sie hübsch ist und dich verführt!"
„Es gibt auf der Welt keine schönere Frau als dich." Ich verteilte kleine Küsse auf ihrem Gesicht. „Du bist perfekt."
„Bin ich hübsch?" Bei ihrer Frage verdrehte ich die Augen, sie war mehr als das.
„Du bist schön, sexy, strahlen, herrlich. Jeder Mann beneidet mich um dich."
„Du wirst mich nie verlassen?"
„Glaubst du das ich dazu fähig währe die einzige Frau zu verlassen, die das bei mir auslöst?" Ich zog sie an mich um ihr zu zeigen was ich meinte.
„Ich weiß das du dir mehr wünscht." Ich wusste was sie meinte. „Ich weiß das du dir ein Kind wünscht und ich schwöre dir, sobald ich bereit bin werde ich es dir schenken."
Ich fing an sie von ihrer Kleidung zu befreien, genau wie sie mich. Ihre Worte hatten mich noch mehr angeheizt. Ein Kind! Das war es was ich mir ersehnte und ihr Versprechen es mir in naher Zukunft zu geben, ließ mich alles vergessen.
„Das wünsche ich mir so sehr." Flüsterte ich, setzte sie auf den Tisch und platzierte mich zwischen ihren Beinen.
„Lass uns üben. Bald Ed...Oh Gott!" Stöhnte sie als ich in sie eindrang.
Wir parkten vor dem Haus meiner Eltern. Das Auto meiner Schwester stand auch da, sie waren also vor uns gekommen. Als ich ausstieg und das Lachen aus dem Haus hörte musste ich grinsen, meine Nichten hatten anscheinend ihren Spaß. Ich nahm die Hand meiner Frau und wir gingen ins Haus, um alle zu begrüßen. Zuerst nahm ich meine Nichte und Patenkind in den Arm.
„Ah, Amy spielen jetzt." Ich musste lachen, ich betete meine Nichte an.
„Ich glaube wir engagieren Edward als Kindermädchen." Scherzte Jasper.
„Ich habe euch schon oft gesagt, das ihr sie jederzeit bei mir lassen könnt." Ich fing an Amy zu kitzeln.
„Ich ziehe es vor jemanden zu bezahlen." Das kam von meiner Schwester, ich sah zu ihr und sie sah Tanya an.
„Tanya würde sich auch freuen sie bei uns zu haben." Sagte ich schnell.
„Selbstverständlich." Bestätigte meine Freundin.
„Sicher." Sagte Alice mit ihrem bissigen Ton.
„Lasst uns zu Tisch gehen Kinder." Unterbrach meine Mutter opportun.
Wir setzten uns alle an den Tisch. Alice nahm die zwei Monate alte Monserrat auf ihren Schoss und ich Amy. Mein Vater fing an von seiner Reise zu erzählen und von den Sachen die sie in der alten Welt machen wollten. Meine Mutter war schon ganz aufgeregt, sie war seit ihren Flitterwochen nicht mehr in Europa gewesen.
„Und wann kommt Isabella?" Wollte Alice wissen.
„Ich hole sie Morgen ab." Informierte sie mein Vater.
„Es tut mir so Leid, das ich sie nicht bei uns aufnehmen kann." Entschuldigte sich Alice. „Aber mit diesen beiden Monstern und meine Projekte kann ich auch nicht so einfach links liegen lassen. Isabella würde in ein reines Irrenhaus kommen."
„Ich habe leider auch nicht die Zeit mich so um sie zu kümmern wie sie es verdient hat." Fügte Jasper hinzu.
„Das ist doch verständlich Kinder." Sagte meine Mutter. „Für Edward ist es auch nicht einfach, deswegen bin ich ihm sehr dankbar."
„Warum ist nicht einfach für Edward?" Fragte Alice und bevor jemand antworten konnte, fügte sie hinzu. „Er hat keine Kinder und das Haus ist groß."
„Es ist nicht einfach ein Haus zu führen." Argumentierte Tanya.
„Nicht einfach?" Schnaufte meine Schwester. „Gott Tanya, es seid nur ihr zwei, was macht das bitte für Arbeit?"
„Alles hat seine Komplikationen Alice, auch wenn es nur zwei Personen sind die zusammen wohnen." Kam es jetzt von meinem Vater.
„Ich habe schon überlegt jemanden einzustellen." Informierte ich sie.
„Das ist doch nun wirklich nicht notwendig Edward." Schimpfte Alice. „Ich würde es ja verstehen, wenn ihr eure Familie vergrößern wolltet, aber doch nicht für zwei Personen die nie zu Hause sind."
„Vielleicht haben wir ja daran gedacht unsere Familie zu vergrößern." Sagte ich lächelnd und nahm Tanyas Hand.
„Ihr wollt Kinder?" Quietschte meine Mutter aufgeregt.
„Noch nicht!" Sagte Tanya schnell. „Wir haben darüber geredet, aber wir warten auf den richtigen Moment."
„Richtig für dich oder für euch Beide?" Fragte Alice spitzt und sah Tanya an.
„Für uns Beide." Antwortete Tanya.
„Also ich denke Edward ist bereit für Kinder." Griff meine Schwester wieder an.
„Denkt ihr ans heiraten?" Fragte jetzt mein Vater vorsichtig.
„Heiraten würde ich sofort." Sagte Tanya lachend.
„Ah ja, du bist zum heiraten bereit, aber nicht für Kinder?" Machte meine Schwester weiter. Die Atmosphäre wurde immer angespannter. Das passierte jedes mal, wenn Alice und Tanya in einem Raum waren.
„Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge." Verteidigte sich Tanya.
„Also.." Meine Schwester gab vor darüber nachzudenken. „Normalerweise ist das so, man heiratet um eine Familie zu gründen, das eine führt also zu dem anderen."
„Es wir mit der Zeit alles kommen." Mischte ich mich jetzt ein.
„Ich freue mich für euch." Kam es von Jasper. „Sei es das eine oder das andere, es ist ein wichtiger Schritt in jeder Beziehung."
„Danke." Sagten Tanya und ich unisono.
Damit war das Thema beendet, aber Alice ließ Tanya nicht aus den Augen und wartete auf eine neue Gelegenheit sie anzugreifen. Meine Mutter griff ein, um einen neue Schlacht zwischen ihnen zu vermeiden. Sie ging mit Amy in die Küche um den Nachtisch zu holen und Jasper fing an Anekdoten aus seiner Kanzlei zu erzählen.
Meine Mutter kam mit einem Tablett wieder zurück auf dem sich exquisites Eis mit Früchten befand, während Amy mit einem Teller hinter ihr her kam.
„Amy wollte unbedingt ihrem Lieblingsonkel seinen Nachtisch bringen." Erklärte meine Mutter und zeigte mit dem Kinn auf eine hochkonzentrierte und leicht schwankende Amy.
„Jetzt werde ich aber wirklich eifersüchtig." Schimpfte Jasper scherzhaft.
„Tut mir Leid, aber deine Tochter weiß halt was..." Bevor ich den Satz beenden konnte, sah ich wie Teller aus Amys Händen rutschte.
„Teufel!" Schrie Tanya. „Sieh nur was du angestellte hast!" Tanya sprang abrupt auf und riss dabei Amy um.
„Pass auf du blöde Kuh!" Schrie Alice und rannte zu ihrer Tochter, die jetzt weinte, und half ihr auf.
„Beruhigt euch." Bat mein Vater. „Amy geht es gut und die Sachen kann man waschen."
„Waschen? Das ist ein exklusives Teil!" Schimpfte Tanya.
„Ich bezahle dich gut genug, das du dir mehrere solcher Teile kaufen kannst! Oder du könntest dich zu einer guten Hausfrau entwickeln und selber waschen!" Alice stand Tanya jetzt genau gegenüber.
„Es reicht Alice!" Jetzt war ich dran zu explodieren.
„Bitte Kinder, beruhigt euch." Bat meine Mutter, sie war entsetzt über den Streit.
„Ally Schatz." Rief Jasper seine Frau, die mich gerade mit Blicken tötete. „Beruhige dich, es ist nichts passiert."
Meine Schwester wand ihren Blick von mir ab, gab Montse an Jasper weiter und nahm Amy auf den Arm. Sie rannte fast aus dem Zimmer, Jasper hinter ihr her, der uns dabei ansah als wollte er um Entschuldigung bitten. Meine Eltern konnten nicht glauben was da gerade passierte, währen Tanya weiterhin eifrig ihr Kleid sauber machte.
„Tschüs Mama, Papa. Wir gehen." Erklärte Alice von der Tür her.
„Kind!" Rief meine Mutter und ging zu ihr. „Geht noch nicht, es war doch nur ein kleiner Zwischenfall."
„Nein Mama. Und ich möchte dich bitten die nächsten Familienessen getrennt zu machen. Es reicht mir vollkommen, das ich sie in der Firma ertragen muss." Sagte Alice kalt.
„Alice! Das war nicht nett." Schimpfte mein Vater.
„Tut mir Leid, aber ich kann nicht nett zu jemandem sein der es nicht verdient." Sie gab meinem Mutter und meinem Vater einen Kuss. „Bis dann ihr anderen Anwesenden." Fügte sie hinzu, ohne mich anzusehen.
„Ich entschuldige mich im Namen von Alice." Verabschiedete sich Jasper. „Das Ganze tut mir sehr Leid. Bis dann."
Es war nicht das erste mal, das sie sich stritten, aber es war das erste mal das es so eskalierte. Mir tat es weh meine Frau und meine Schwester so zu sehen, aber mein Platz, genau wie der von Jasper, war an der Seite meiner Frau. Heute hatten sie Beide übertrieben, aber das Verhältnis zwischen Tanya und meiner Schwester war einfach zu angespannt.
Ich redete noch kurz mit meinem Vater über die Ankunft unseres Hausgastes und dann verabschiedeten wir uns ebenfalls von meinen Eltern.
Nach einer schweigsamen Autofahrt, gingen wir zu Hause jeder seine eigenen Wege. Tanya ging in ihr Studio und ich in mein Büro um noch etwas zu arbeiten.
„Ich muss noch was einkaufen." Sagte Tanya eine Stunde später und kam in mein Büro.
„Was denn?" Fragte ich und legte die Pläne zur Seite.
„Kleidung." Sagte sie trocken.
„Ich glaube nicht das es notwendig ist wegen eines Kleides shoppen zu gehen, Schatz."
„Ich brauche das jetzt." Antwortete sie. „Deine Schwester hat mich gestresst und das muss ich jetzt los werden. Hast du gemerkt das sie mich hasst?"
„Tanya." Sagte ich und seufzte. „Ihr mögt euch nicht, aber ich glaube nicht das man das Hass nennen kann."
„Doch!" Fauchte sie. „Deine Schwester reibt mir ständig unter die Nase, das ich es nur dir verdanke das sie mich für sich arbeiten lässt. Es reicht mir!"
„Schatz..."
„Edward, sie will mich diese Saison draußen lassen." Sagte sie und fing an zu weinen.
„Warum sollte sie das tun?" Fragte ich überrascht.
„Sie sagt, das ich nicht den Standards entspreche. Sie denkt sich tausend Gründe aus!"
Sie weinte bitter und erzählte mir was meine Schwester ihr gesagt hatte. Tanya würde bei der neuen Modeschau nicht dabei sein, weil sie nicht den Normen der Größen entspräche.
„Hast du vielleicht schon mal daran gedacht die Arbeit zu wechseln?" Versuchte ich ihr eine mögliche Lösung zu geben.
„Das ist nicht so einfach." Sie löste sich aus meiner Umarmung. „Dein Schwester hat einen großen Namen und sie ist die beste Option die ich habe."
„Aber andere Models, soweit ich weiß, arbeiten auch nicht exklusiv nur für einen Designer. Du hast früher auch für andere gearbeitet." Erinnerte ich sie.
„Ich hab...überlegt..." Flüsterte sie schüchtern.
„Was hast du überlegt Schatz?"
„Ich will nicht, das du und deine Schwester solche Probleme habt wie Heute." Ich wollte etwas sagen, aber sie ließ mich nicht. „Sag nichts Edward. Ich will einfach nicht der Auslöser für das alles sein..."
Mir schossen tausend Szenarien durch den Kopf und ich traute mich nicht sie laut auszusprechen. Mein Herz raste, wenn ich nur daran dachte, das ihre Worte bedeuten könnten das...
„Tanya." Flüsterte ich geschockt. „Ich will nicht das uns diese Probleme auseinander bringen. Du bist meine Priorität und ich würde es nicht ertragen, wenn durch meine Schwester unsere Beziehung zerstört würde." Sagte ich schnell und mir war es egal, ob ich verzweifelt klang.
„Schatz." Sie nahm mein Gesicht in ihre Hände. „Nein! Daran würde ich doch nie denken." Ich fühlte genau den Moment, als meine Seele wieder in meinem Körper eindrang.
„Eh...ich." Jetzt fühlt ich mich doch wie ein Idiot.
„Ed niemals! Niemals könnte ich dich verlassen, hörst du? Ich könnte ohne dich nicht leben!" Ich küsste sie lang und sanft.
„Was hast du dir dann überlegt?" Wollte ich wissen.
„Ich...habe Pläne gemacht. Ich habe etwas Geld gespart und würde gerne eine...Modelagentur eröffnen." Erklärte sie.
„Das ist eine hervorragende Idee meine Schöne." Ihre Idee gefiel mir wirklich.
„Und später kann ich mich vielleicht mit einem Designer zusammen tun, oder so." Fuhr sie fort. „Natürlich nur wenn alles funktioniert."
„Was immer du brauchst Tanya, ich bin da und werde dich unterstützen."
„Ich weiß." Sie strahlte mich an. „Ich will so viele Sachen machen..." Jetzt klang sie melancholisch. „Ich will nicht, das unsere Kinder später sagen das ihre Mutter ein Fiasko ist und es nur zum einfachen Model geschafft hat..."
Unsere Kinder! Sobald sie das gesagt hatte, lag ich ihr zu Füßen.
„Ich helfe dir." Sagte ich sofort. „Wir werden es zusammen machen."
„Danke Edward." Ihre Augen glänzten. „Ich werde sofort anfangen, zur Bank gehen und wegen einem Kredit fragen und so."
„Nein, ich werde dir das Geld geben." Unterbrach ich sie.
„Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich."
Sie fiel mir um den Hals und ich küsste meine zukünftige Frau und Mutter meiner Kinder.
Nachdem wir unsere neuen Pläne mit fantastische Sex gefeiert hatten, ging ich mit Tanya shoppen, damit sie alles hatte was sie brauchte. Drei Stunden später hatte ich die Arme voller Tüten und meine Frau war glücklich.
„Wann kommt dein Vater?" Fragte Tanya und kuschelte sich an meine Brust.
Wir hatten beschlossen zu Hause zu bleiben und warteten jetzt darauf, das meine Vater mit unserem neuen Hausgast kam. Es war zwar noch immer keine angenehme Situation, aber ich würde versuchen das Beste daraus zu machen.
„Er müsste jeden Moment kommen." Antwortete ich und gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze.
„Edward..." Fing sie zögernd an.
„Ja Schatz."
„Wie auch immer die Frau aussehen mag, die gleich durch diese Tür kommt." Sie zog ihre perfekte Nase kraus. „Schwöre mir, das ich die Einzige für dich bin."
Ich platzte mit einem lauten Lachen heraus. Sie war eine schöne und perfekte Frau und hatte Angst vor einem unbedeutendem Teenager.
„Ich liebe dich mit jeder Faser meines Herzens." Ich zog sie näher zu mir. „Niemand wir das je ändern können."
„Schwöre es." Bat sie und zog eine Schnute.
„Ich schwöre." Ich verteilte kleine Küsse über ihr ganzes Gesicht. „Ich liebe deinen Körper, deine Schönheit, ich liebe die Art wie du Liebe machst, wie du dich mir hin gibst...ich liebe und begehre dich in jeder Sekunde."
Und genau in dem Moment in dem es interessant wurde, unterbrach uns die Türklingel. Wir mussten beide lachen und standen dann auf um unsere Kleidung zu richten.
Ich ging zur Tür und machte sie auf, davor stand mein Vater, er hatte einige Taschen in den Händen.
„Hallo Sohn. Tanya." Begrüßte uns mein Vater.
„Komm rein Papa." Ich machte ihm ein Zeichen rein zukommen.
„Isabella." Sagte mein Vater und drehte sich halb um. „Komm bitte rein."
Und als das Mädchen in unser Blickfeld trat, platzte Tanya mit einem lauten Lachen heraus. Ich wich dem Blick meines Vaters aus, der offensichtlich verärgert über den Empfang war, den meine Freundin dem Mädchen gab.
Ich brauchte all meine Selbstbeherrschung um nicht ebenfalls zu lachen. Das Lachen galt nicht unserem Gast, sonder war wegen der absurden Situation die wir gerade durchlebt hatten. Meine perfekte Tanya war eifersüchtig auf dieses unscheinbare kleine Mädchen gewesen.
Bei aller Liebe! Diese Isabella konnte meiner Frau bei weitem nicht das Wasser reichen.
„Entschuldigung, es tut mir Leid." Tanya versuchte wieder zu Atem zu kommen. „Es ist nur...Edward hat mir gerade eine sehr guten Witz erzählt." Versuchte Tanya sich zu entschuldigen.
„Machst du mir die Freude ihn mir auch zu erzählen?" Der Ton meines Vater ließ klar das er ihr nicht glaubte.
„Es war nur ein irrealer Unsinn Carlisle." Wollte Tanya sich raus reden und wurde schlagartig ernst.
„Das denke ich mir." Sagte Carlisle trocken. „Isabella, das ist mein Sohn Edward und seine Freundin Tanya Denalie." Stellte er uns vor. „Das ist Isabella Swan."
„Hallo." Flüsterte sie.
„Hallo." Sagten Tanya und ich.
„Welches ist Isabellas Zimmer? Ich würde es ihr gerne zeigen und dann kurz mit euch reden." Das war eine Eindeutige Warnung meines Vater wegen unserem Verhalten.
„Oben, die zweite Tür rechts." Erklärte Tanya.
Mein Vater nahm die Taschen und ging die Treppe rauf und das Mädchen hinterher. Er war kaum verschwunden, als Tanya sich die Hand vor den Mund hielt und ihr Lachen unterdrückte.
„Gott! Ich kann nicht glauben, das ich eifersüchtig auf sie war." Tanya lachte jetzt offen.
„Sei nicht so Tanya." Sagte ich zwischen belustigt und mitleidig.
„Ich bitte dich Edward, hast du sie dir mal angesehen?" Tadelte sich mich.
„Du kennst meine Antwort." War alles was ich sagte.
„War deine Nanny auch so?" Fragte sie neugierig.
Nein, meine Nanny war definitiv nicht so. Ich erinnerte mich an eine hübsche Frau, mit glitzernden Augen und der Figur eines Models. Zu ihrem Unglück, hatte ihre Tochter leider nichts von der Schönheit ihrer Mutter geerbt. Sie war eher klein, hatte dunkle Augen ohne jeden Glanz, simple braune Haar und sie trug weite Sachen, bis zum Hals. Und ihr, offensichtliches, Übergewicht machte sie auch nicht gerade attraktiver.
„Nein, sie hat nicht die mindeste Ähnlichkeit mit Renee." Antwortete ich.
Tanya lachte noch immer über die Situation.
Ich beschränkte mich darauf, über die Situation den Kopf zu schütteln. Ohne überheblich oder verächtlich sein zu wollen, Isabella könnte mich als Frau nie reizen. Meine Eltern hatte mir beigebracht, auf niemanden herab zusehen nur weil er nicht attraktiv war, oder den Standards entsprach, aber meine Freundin war ein perfektes Model...ich konnte der inneren Schönheit also nicht die geringste Chance geben.
Man nahm nun mal alles zuerst mit den Augen wahr und alles andere war dann nicht mehr relevant.
