Far away

Author's Note: Ich habe fleißig gearbeitet, bis tief in die Nacht hinein, und nun ist es fertig, mein Werk des zweiten Kapitels ist vollbracht, muahahaha... Scherz. Trotzdem stimmt das mit der Nacht, wenn mich schon einmal die kreative Schreibfeder leitet, sollte ich das ruhig ausnutzen und ich vergesse meine Ideen sehr leicht. Sogar während ich einen Satz schreibe manchmal...peinlich. rotwerd Aber wenn man so viele Ideen auf einmal hat.. Aber genug. Wir werden uns nun wieder ganz der Geschichte widmen. Vorhang auf für Kapitel zwei... :)

Danke an: Ich möchte indigo111, dramine und SilverAlecis für ihre tollen Reviews danken! Ich hab mich wirklich super gefreut und hoffe, dass euch mein nächstes Kapitel (also dieses) gefällt und ihr mir

reviewt. Und an alle anderen die mir jetzt noch reviewn, möchte ich natürlich auch noch danken.

Bitte hinterlasst alle eine Review für mich, das wäre echt super!


2.Kapitel

Eine grausame Zusammenstellung

2.September

Hermine ging fröhlich mit Harry und Ron den Gang hinunter. Sie waren auf dem Weg zu ihrer ersten Stunde für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Sogar Ron war neugierig auf die bevor stehende Stunde, wie eigentlich jeder Siebtklässler.

Vor dem Schloss standen zehn edle, schwarze Pferdekutschen vor denen jeweils vier Testrale gespannt worden waren.

Eine größere Gruppe Slytherins und eine kleinere der Hufflepuffs und Ravenclaws hatten sich vor den Kutschen versammelt. Man sah den Slytherins deutlich an, dass sie diese Idee, außerhalb des Schulgeländes unterrichtet zu werden, mehr als verachteten. Hermine, Harry und Ron stellten sich zu den anderen Gryffindors.

„Ich hab gehört, dass wir dort sogar Werwölfen begegnen könnten." hauchte Lavender, woraufhin Hermine genervt die Augen verdrehte. Neville machte einen ziemlich ängstlichen Eindruck.

„Meinst du im Ernst?" fragte er vorsichtig nach, als fürchte er, die Antwort könnte ihn umbringen.

Lavender warf ihm ein verschwörerischen Blick zu. „Ich hab so allerlei Dinge gehört...Zum Beispiel auch über Acromantulas." sagte sie scharf und sah Ron kalt an.

Sie hatte ihm immer noch nicht verziehen, dass er mit ihr Schluss gemacht hatte. Ron erschauderte, an den Gedanken, Aragogs Nachfahren noch einmal zu begegnen, wie ihn eine Horde Acromantulas auffraßen.

„Ach red' doch nicht so einen Unsinn, Lavender." widersprach Hermine.

„Woher willst du wissen, dass es nicht stimmt?" fragte sie trotzig.

Hermine antwortete auf diese Frage nicht, sondern zog nur die Augenbrauen hoch. Was als Antwort genügte.

Allmählich kamen die restlichen Schüler und schließlich traf auch Professor Delawney ein. Die Schüler beäugten sie Teils neugierig, Teils gelangweilt.

„Guten Tag, ich bin Professor Delawney und werde Sie in Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten." Sie strich sich eine Haarsträhne, die ihr ins Gesicht gefallen war, hinter ihr Ohr. „Wir werden uns bald in unserem individuellem Klassenzimmer befinden, aber zuerst bitte ich Sie, sich dazu auf die Kutschen zu verteilen."

Es gab wildes Gedränge, um einen guten Platz zu ergattern. Harry hatte Hermine, Ron und sich einen Platz errungen. Zufrieden saßen sie in ihrer Kutsche und Harry hatte die Füße auf den freien Platz ihm gegenüber gelegt. Als sich plötzlich aber die Tür öffnete und Professor Delawney eintrat, schnellte Harrys Beine vom Sitz und er sah beschämt seine Knie an.

„Entschuldigung" murmelte Harry und war sich sicher, dass sie dies nicht gehört hatte.

Professor Delawney lächelte in die Runde.

„Nun, da ich neu bin, kenne ich eure Namen nicht, also wie heißt ihr?" sie strahlte jeden der dreien gleichzeitig an, was Harry ein Rätsel war, wie sie es schaffte, mit nur zwei Augen.

„Wir werden das Jahr ziemlich viel lernen, also macht euch auf Mantikors, kleine Basilisken, Chimäras, Kelpies, Occamys, Quintapede, Sphinxen, Werwölfen, Yetis und noch mehr gefasst." erzählte Professor Delawney, nachdem sie sich vorgestellt hatten.

Hermine staunte. „Wo fahren wir eigentlich hin?" fragte sie dann.

„Wir werden weit über dass Hogwartsgelände hinaus fahren. Wir sind von einem dichten Wald und Bergen herum geschützt. Außerdem hat Professor Dumbledore sämtliche Zauber über diesen Ort gelegt, so dass er so sicher ist wie Hogwarts. Dieses Gelände gehört jetzt offiziell zum Schulgelände, und kann nur von Hogwartsschülern, Lehrern oder Befugten betreten werden." antwortete Professor Delawney.

„Und warum müssen wir so weit draußen sein?" fragte Ron und zupfte an seiner Hose.

„Das werdet ihr dann noch sehen. Außerdem, ist doch viel aufregender..." meinte sie mit einem Glitzern in ihren Augen.

Harry gab ihr im Stillen recht während Ron alles andere tat als das. Ihm gefiel der Gedanke, von Acromantulas umzingelt zu sein überhaupt nicht. Die Kutschen neigten sich zur Erde, bis sie diese berührten und sanft zum Stillstand kamen. Als Hermine aus dem Fester blickte, sah sie, dass sie die ersten waren die gelandet waren. Doch kurz darauf, landeten um sie herum andere Kutschen, und die Schüler stiegen aus, um dem Gebäude vor ihnen einen beeindruckten Blick zu schenken. Die Slytherins jedoch warfen dem Gebäude nur abwertende Blicke entgegen.

Nachdem alle Siebtklässler ausgestiegen waren, verschwanden die Kutschen hinter dem Haus.

Dieses war ein großes, sandsteinfarbenes Gebäude und hatte den gleichen Baustil wie Hogwarts. Es hatte mindestens zwei Stockwerke schätzte Hermine. Am obersten Teil des Gebäudes ragten zwei Türme in den Himmel.

Professor Delawney stand mit den Schülern vor dem Gebäude. „In diesem Gebäude, befindet sich unser eigener Klassenraum und einige Räume, mit denen wir uns unterm Jahr noch beschäftigen werden. Außerdem haben wir hier noch vor dem Gebäude etwas Platz, um uns den etwas gefährlicheren oder größeren Experimenten zu zuwenden.

Ron erschauderte. „Noch gefährlicheren Experimente, ich will nicht wissen was für Viecher das sind." sagte Ron zu Harry.

Professor Delawney fuhr mit ihrem Vortrag fort „Heute werden wir mit unserem ersten Projekt beginnen,"

sie drehte sich um und holte aus ihrer Tasche ein kleines Gefäß mit einer weißlich, milchigen Flüssigkeit heraus.

„Dies, ist ein Trank, den schwarze Magier oft an ihren Opfern benutzen. Er ist sehr gefährlich und kann tödlich wirken. Ich möchte, dass mehr dazu heraus findet, dass wird eure erste Hausaufgabe sein."

Sie drehte sich erneut um und holte weiter Gläser aus ihrer Tasche und verteilte diese an die Schüler.

„Ich möchte, dass ihr vorerst allein arbeitet, macht euch Notizen, dazu, was euch an diesem Trank auffällt und sucht in euren Büchern nach Hinweisen. Am Ende der Stunde, werde ich die Gläser wieder einsammeln."

Professor Delawney schnippte mit dem Zauberstab und sofort erschienen Tische und Stühle.

„Wir werden heute, wegen des schönen Wetters draußen arbeiten." Tatsächlich, war es ein schöner Tag, und die letzten warmen Sommersonnenstrahlen fielen auf die Gesichter der Schüler, die sich auf die Plätze verteilten.

Den Kopf in die Hände gestützt, starrte Ron auf sein Pergamentblatt, auf dem er sich seine wenigen Notizen gemacht hatte.

Der Trank ist weiß.

Er ist giftig.

Rons Blick wanderte herüber zu Hermines Blatt, die eifrig schrieb und sich schon viele Notizen gemacht hatte. Doch es waren zu viel, um sie ab zu schreiben. Hoffnungsvoll versuchte Ron auf Harrys Blatt einen Blick erhaschen zu können. Doch dieser schrieb fast genau so eifrig wie Hermine und blätterte ab und zu im Buch. Ron versuchte die Seitenzahl entziffern zu können, doch da sie alle an Einzeltischen saßen, und Harry somit einen halben Meter von Ron entfernt, konnte er nichts erkennen. Seufzend starrte Ron wieder abwechselnd auf sein Pergamentblatt und seinen Trank vor ihm.

Er konnte beim besten Willen nichts anderes erkennen, als dass der Trank, milchig weiß war und furchtbar langweilig. Ron strich seinen Aufsatz durch und schrieb stattdessen.

Der Trank ist milchig weiß und giftig. Er

Ron brach wieder ab. Er konnte nicht mehr als einen Satz zu Stande bringen. Da gefiel ihm seine vorherige Version besser, da hatte er wenigstens zwei Sätze. Ron stöberte in seinem Buch nach etwas brauchbarem. Doch er konnte beim besten Willen nichts finden.

Hermine hingegen hatte gleich am Anfang den richtigen Teil des Buches aufgeschlagen, da sie das Buch schon in den Sommerferien genau studiert hatte. Vor ihr lag offen eine Seite mit der Überschrift

Gefährliche Zaubertränke und ihre Wirkungen. Hermine hatte sich eifrig daran gemacht, die Merkmale des Trankes (Es waren bei weitem mehr als Rons) mit denen der Tränke aus dem Buch zu vergleichen.

Sie hatte schon mehr als die Hälfte des Kapitel hinter sich, als Professor Delawney die Gläser wieder einsammelte.

„Ich werde ihnen jetzt Ihre Partner zuteilen." teilte Professor Delawney ihnen mit und zog eine Liste aus ihrer Tasche hervor. „Abbott Hannah und Zabini Blaise, Bulstrode Millicent und Finnigan Seamus, Crabbe Vincent und MacMillian Ernie, Parkinson Pansy und Weasley Ronald, Potter Harry und Gregory Goyle, Partil Padma und Finch-Fletchly Justin, Granger Hermine und Malfoy Draco..."

Wumm! Dass traf Hermine wie ein Schlag.

„Hatte sie gerade eben wirklich „Malfoy" gesagt?"schoss es Hermine durch den Kopf. Ihr Körper erstarrte, dann erschauderte sie. Hermine fühlte sich, als würde sie jeden Moment kotzen müssen, ihre Augen weiteten sich.

„Sie werden ihren Partner für das restliche Jahr behalten" fügte sie hinzu als Professor Delawney ihre Liste beendete

„Uääääh" entfuhr es Hermine leise. Harry und Ron sahen sie mitleidig an. Sie hatten es zwar auch nicht gerade besser erwischt, aber immerhin, um ein Stück.

„Das kann sie nicht ernst gemeint haben! Das glaub ich einfach nicht!" Hermine schloss die Augen und wollte sie am liebste nicht mehr öffnen. Sie schien vom Pech verfolgt, Hermine war Vertrauensschülerin, Malfoy war Vertrauensschüler, sie war Schulsprecherin – er war Schulsprecher und nun müssten sie auch noch in einem Projekt zusammen arbeiten. Hermine lief es kalt den Rücken herunter. Da musste ein Fehler vorliegen, dass konnte nicht wahr sein. Hermine beschloss, sich bei Professor Delawney zu beschweren.

„Professor," fing Hermine an. „Ich hab da so ein kleines Problem, was meinen ...Partner betrifft." Hermine hatte Mühe dieses Wort über die Lippen zu bringen und damit Malfoy zu meinen. „Ich... verstehe nicht so ganz, warum genau wir zusammen arbeiten müssen..." Hermine schaute Professor Delawney schief an.

Draco war stehen geblieben und hatte Hermine zu gehört.

„Glaub ja nicht, das mir das Spaß machen würde mit einem dreckigem, kleinen Schlammblut zu arbeiten." zischte er ihr ins Ohr und zog verächtlich die Oberlippe hoch.

Hermine wirbelte herum. Die pure Kälte stand in ihren Augen und sie starrte ihn mit unverhohlenem Hass an.

„Dich hat niemand gefragt." zischte sie und hörte sich wesentlich stabiler an als sie war. Innerlich bebte sie ihre Beine zitterten und sie hatte große Lust Malfoy zu schlagen, so dass er gekrümmt auf dem Boden liegen würde.

„Schade auch, Granger" zischelte Malfoy, „Interessiert mich bloß leider nicht." Er stieg in eine Kutsche, wo Pansy ihm einen Platz frei gehalten hatte. Kurz darauf erhob sie sich in die Lüfte und flog zurück zum Schloss.

Professor Delawney die sich Hermines Problem nicht wirklich zugewendet hatte, verschloss ihre Tasche und gab nun Hermine ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. „Was wolltest du?"

„Es ist wegen Malfoy," sagte Hermine direkt. „Könnte ich nicht vielleicht mit einem anderen Schüler tauschen? Pansy Parkinson zum Beispiel?" Hermine sah ihre Lehrerin hoffnungsvoll an. „Ich bin mir sicher, Pansy hätte nichts dagegen mit Malfoy zu arbeiten."

„Es tut mir Leid, Ms Granger, aber ich sagte die Partner bleiben für das ganze Jahr..."

„Aber wie sind sie ausgerechnet auf die Idee gekommen, mich mit Malfoy zusammen zu stecken?"

„Nun, ihr beide seid Schulsprecher, ich dachte mir, dass es ihnen ein leichtes sein wird zusammen zu arbeiten, da sie die Zusammenarbeit während der Schulsprechersitzungen auch auf dieses Unterrichtsfach über tragen können. Es ist schlichtweg ein Vorteil."

„Aber schlichtweg ein Nachteil, wenn man den Schulsprecher auf den Tod hasst." erwiderte Hermine leicht erzürnt.

„Ich bin mir sicher, ihr werdet noch Wege und Mittel finden, kooperativ miteinander zu arbeiten."

Hermine kochte innerlich vor Wut, hatte diese Frau noch alle Tassen kleben? Hermine Granger würde sich niemals mit einem Idioten wie Malfoy abgeben.

„Er würde mir aber meine ganzen Noten versauen." rief Hermine in letzter Verzweiflung.

„Mr. Malfoy ist ein ausgesprochen guter Schüler, sowohl in Verteidigung gegen die dunklen Künste, als auch in anderen Fächern. Glauben Sie mir, ich habe mich erkundigt und beschlossen, dass zwei so gute Schüler ihr Wissen teilen und miteinander arbeiten sollten. Ich bin mir sicher Sie werden hervorragende Arbeit zustande bringen."

ooOOoo

Hermine saß den Kopf in die Hände gestützt im Gemeinschaftsraum und brütete über ihrem Buch. Sie hatte eine interessante Seite gefunden und war so vertieft in sie, dass sie Malfoy und ihr Problem völlig vergaß. Eifrig lesend machte sie sich hin und wieder Notizen. Sie hatte eine interessante Seite gefunden.

Der Aconitum Trank

Dieser Trank ist einer der gefährlichsten schwarz magischen Tränke. Er wird oft benutzt und es gibt nur wenige Heilmittel gegen ihn. Der Aconitum Trank wird meist in ein Getränken oder Speisen hinzu gefügt, wobei dass Gift jedoch langsamer wirkt und geheilt werden kann, wenn man schnell genug handelt. Ebenfalls kann dieser Trank pur eingeflößt werden, worauf hin man an den tödlichen Vergiftungen nach einem qualvollen Leiden stirbt. Der Aconitum Trank zerfrisst von innen die Knochen und zerstört die Lunge. Nachdem die Knochen vom Trank benetzt sind, bleiben diese bis in die Ewigkeit erhalten. Im 17. Jahrhundert war dies eine beliebte Folter- oder Mordmethode. Bis vor kurzem dachte man, König Wilhelm IX starb bei der Belagerung der Burg Blaye, Forscher fanden jedoch heraus, dass dieser ein Opfer des Aconitum Trankes wurde, was man an den zerfressenen Knochen sehen konnte. Dieser Trank ist weißlich, dünnflüssig und beinhaltet schwarze Fragmenten, die das tödlich Element dieses Tranks sind. Sie bestehen aus geriebenen Teufelsschwarzwurzeln, und Eiblättrigen Knollenblütern, die nur in Verbindung mit dem Trankwasser tödlich wirken. Auch dieser Trank wurde vom Ministerium verboten. Dieser Trank ist gleichbedeutend mit dem Avada Kedavra Fluch. Er wurde von Magnus Belfoire im 14. Jahrhundert entdeckt.

Hermine warf einen Blick auf die Uhr und bemerkte, dass sie in einer viertel Stunde in der Bibliothek sein musste, um mit Malfoy zu arbeiten. Er hatte ihr nach Zaubertränke, die Uhrzeit und den Ort genannt und war verschwunden. Worum Hermine nicht traurig war.

Seufzend schlug sie ihr Buch zu und ließ es zusammen mit ihren Notizen in ihre Büchertasche gleiten. Sie machte sich schon auf den Weg, damit sie sich noch ein wenig nach weiteren Büchern umschauen konnte.

In der Bibliothek war es ruhig und es roch nach alten Bücher, was sie an der Bibliothek so genoss. Nach einem langen stressigen Schultag in die ruhige Bibliothek zukommen, hatte etwas beruhigendes für Hermine.

Hermine hatte wirklich keine Lust, kostbare Zeit mit diesem Idioten von Malfoy zu verbringen.

Sie bezweifelte stark, dass sie beide kooperativ zusammen arbeiten konnten.

Hermine nahm sich einige Bücher, setzte sich mit ihnen an einen der Tische und begann zu lesen.

ooOOoo

Draco schlenderte die Bücherregale entlang und versuchte möglichst viel Zeit hinter sich zu bringen. Er hatte absolut keinen Bock darauf, mit Granger irgendwo gesehen zu werden. Jedoch wollte er auch nicht dastehen als ob er nicht Mut genug hätte, mit einem dreckigem, kleinem Schlammblut zu lernen, weil man ihn dazu gezwungen hatte. Draco beschleunigte seine Schritte jedoch nicht, verzögerte sie auch nicht extra.

Doch nach einer Weile, nachdem er ziellos durch die Bibliothek gestreift war, hatte er es satt, dieses Schlammblut zu suchen.

„Wo verdammt nochmal steckt dieses kleine Schlammblut?" entfuhr es ihm wütend.

„Redest du mit dir selbst?" fragte Hermine kühl. Sie stand hinter einer Leiter und suchte gerade ein Buch heraus.

Draco überging diese Frage. „Versteckst du dich vor mir?" fragte Draco leise. Er hatte seinen Plan geändert, anstatt, Granger zu suchen, würde er sie ärgern, was Draco immer sehr amüsant fand.

„Hast du vielleicht Angst vor mir?" seine Stimme wurde zu einem gefährlichem Flüstern. Hermine die ihm ihren Rücken zugedreht hatte, um das Buch wieder zurück in das Regal zu stellen, hatte vehement versucht ihn zu ignorieren. Sie wurde von Draco am Arm gepackt und herum gewirbelt. Sein Gesicht kam ihrem ganz nah. Seine kalten Augen ruhten in ihren. „Das solltest du auch, du bist das dreckige kleine Schlammblut."

Hermine stieß Draco mit solch einer Wucht weg, dass er in das gegenüber liegende Regal flog. Sie hatte Draco überrascht, ganz klar. Darcos Gesicht verzog sich zu einer Wut verzerrten Grimasse. „Pass auf was du tust, Granger." knurrte er. Als er sich wieder aufrichtete, merkte Hermine, dass er größer und kräftiger war, als sie in Erinnerung gehabt hatte.

„Malfoy, eigentlich hab ich keine Lust mich mit dir zu streiten, ich würde mich gerne um meine Hausaufgaben kümmern, Verteidigung gegen die dunklen Künste, wirst du nicht brauen - als Todesser. Gegen die dunklen Künste muss man sich nicht verteidigen, wenn man sich mit ihnen verbündet-" Hermine wollte weiter reden, wurde jedoch von Draco gegen die Bücherregale gedrückt.

„Sprich nicht von Dingen, die du nicht verstehst, Schlammblut." presste Draco hervor.

Hermines Augen weiteten sich. Sie spiegelten pure Angst.

„Wusste ich es doch, du niederes Stück Dreck hast Angst-" Weiter kam Malfoy nicht, denn er wurde durch einen Zauber von Hermine von den Füßen gerissen. Hastig packte sie ihre Sachen und verließ panisch die Bibliothek.

„Ich hasse ihn." war Hermines einziger Gedanke während sie die Gänge entlang hastete. Hinter sich hatte sie Malfoy fluchen hören, doch bis der sich wieder aufgerappelt hatte war sie schon aus der Bibliothek gesprungen. Tränen liefen Hermine die Wangen hinunter. Sie wurde noch nie so beleidigt wie eben.

Als sie in den proppenvollen Gemeinschaftsraum kam, bemerkte niemand ihre Tränen außer Ginny.

Während Hermine im Bett eingekugelt lag, war Ginny hereingekommen und hatte angefangen mit ihren Fingerspitzen Hermine den Rücken zu streicheln.

„Was ist denn los?" fragte Ginny nach einer Weile, nachdem sich Hermine beruhigt hatte.

„Malfoy ist so ein Arsch." schluchzte Hermine in ihre Bettdecke. „Er...er..."

„Er hat deine Tränen nicht verdient, Hermine." sagte Ginny sanft. „Niemals."


So ich hoffe es hat euch gefallen, und bitte reviewt ganz viel, dass ist ganz wichtig. Und keine Sorge, aus der Sicht von Draco schreibe ich auch noch. :) Im nächsten Kapitel, und denkt dran, je mehr ihr reviewt, desto schneller kommt das nächst Kapitel... :)