Edward Cullen - Die Verwandlung, Teil 2
"Twilight" / "Die Verwandlung" gehören mir nicht und ich verdiene kein Geld mit dieser FF.
„Ob er mich angreift?"
Die Person, die Edward nun im Türrahmen sah, kam ihm bekannt vor.
„Doktor ... Cullen? Wo bin ich? Was ist mit mir passiert?"
„Er sieht genau so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Perfekt."
Carlisle Cullen ging vorsichtig einige Schritte auf Edward zu und blieb stehen.
„Wieso brennt mein Hals so höllisch?"
Edward wurde immer ungeduldiger und wollte Antworten hören. Sofort.
„So antworten sie mir doch endlich!"
Carlisle zögerte einen Moment, bevor er begann, Edward alles zu erklären.
„Edward, was ist das letzte, woran du dich erinnern kannst?"
„Ich sollte ganz vorne anfangen."
Hätten ihn die Stimmen nicht so sehr verwirrt, hätte er sofort geantwortet.
„Ich – Ich weiß es nicht mehr genau. Ich lag im Sterben und auf einmal war dieser höllische Schmerz da. Etwas muss mir in den Hals gebohrt haben."
Carlisle nickte.
„Nun, Edward ... wie soll ich sagen ..."
„Ob er die Wahrheit verkraften kann?"
Edwards brennender Hals ließ kein weiteres Zögern zu.
„MEIN. HALS. BRENNT!"
Plötzlich war Carlisle verschwunden und Edward wollte vor Schmerz weinen, jedoch bemerkte er da, dass sein Körper keine Tränen mehr produzierte.
Womit habe ich das verdient?, wunderte er sich.
Und da stand Carlisle auch schon wieder mit einem Becher in der Hand vor ihm.
„Hoffentlich wird das seinen Durst stillen."
„Trink das. Das sollte gegen das Brennen helfen."
Edward nahm Carlisle den Becher dankend aus der Hand.
Als er jedoch sehen und riechen konnte, was sich in dem Becher befand, erschrak er.
„Blut?", fragte er erstaunt.
„Bald werde ich es ihm erklären müssen."
„Nun trink es endlich, sonst wirst du nie von deinem Leiden erlöst!"
Während Edward vorsichtig einen erste Kostprobe wagte, verzogen sich Carlisles Lippen zu einem zufriedenen Lächeln.
Als die ersten Blutstropfen seinen Hals hinunterflossen, leuchteten Edwards Augen rot auf, obwohl sie schon blutrot waren. In ihnen zeigte sich eine noch nie dagewesene Begierde nach Blut.
Carlisle wusste, dass Edward nun nicht mehr von dem Becher ablassen würde, bevor er jeden Tropfen Blut aus dem Becher in seinen Körper befördert hatte.
„Genau wie ich es befürchtet hatte."
Edward biss wütend auf den Becher, als er merkte, dass dieser leer war. Der Becher zerbrach.
Er wollte mehr. Mehr Blut. Aber wie sollte er da rankommen?
„Hoffentlich tötet er keine Menschen."
„Hör mir zu, Edward. Ich habe dich in einen Vampir verwandelt."
Nach einem scheinbar unendlichen Moment der Stille – Edward hatte sich noch einmal von Kopf bis Fuß betrachtet, soweit dies möglich war –, konnte er wieder sprechen.
„Ich bin ein ... Vampir?", fragte er ungläubisch.
Nein. Das kann nicht sein! Sowas gibt es nur im Märchen!, dachte er sich.
Carlisle blickte ihn nun ernst an.
„Ja, Edward. Du bist ein neugeborener Vampir. Du wirst nie wieder menschliches Essen genießen können. Du musst Blut trinken."
Edward blickte Carlisle an, schloss die Augen und atmete tief ein.
„Das weiß er also schon. Hoffentlich missbraucht er seine neu gewonnene Perfektion nicht dazu, Menschen zu töten."
„Ist das auch der Grund, weshalb ich so gut riechen kann? Und wieso kann ich in ihren und meinen Venen kein Blut riechen? Was ist passiert? Und vor allem: Wieso höre ich ihre Stimme ständig in meinem Kopf, obwohl sie nicht sprechen?"
Carlisle blickte verwundert, begann dann aber, Edward alles zu erklären.
