Hey, ich bin mal wieder im Lande der Fanfiktions und liefere ein neues Kapitel ab!
Ein riesiges, mega, knuffel, duffel, non plus ultra, schnucki, putzi Dankeschön an alle, die mir ein Review geschrieben haben.! Ich habe mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd, als ich sie gelesen habe! Noch einmal: Danke!
Kapitel 2
Langsam kam Hermine wieder zu sich.
Zuerst fühlte sie sich, als würde sie in einer endlosen Dunkelheit befinden, mitten im Nichts. Sie empfand keine Gefühle und sie hatte auch jegliches Körpergefühl verloren. Sie spürte weder Kälte noch Hitze.
Nur langsam gewann sie das Gefühl zurück, dass sie noch in ihrem eigenen Körper verweilte. Damit bemerkte sie auch erstmals, dass sie keineswegs irgendwo im Raum schwebte, sondern in einem großen, weichen Bett lag.
Anfangs dachte sie, sie wäre zu Hause in ihrem Zimmer, doch dann bemerkt sie, dass Sonnenlicht durch ihre geschlossenen Lider drang, aber das konnte eigentlich nicht sein.
Das Fenster in ihrem Zimmer zeigte nach Südwesten und nicht nach Osten.
Also... wo befand sie sich?
Doch bevor sie sich dazu durchringen konnte, ihre Augen zu öffnen, hörte sie Stimmen, die aus einem anderen Zimmer kommen mussten. Sie lauschte angestrengt. Wenn sie sich nicht irrte, waren es zwei Männer, die sich gerade stritten.
„... wie kann es überhaupt sein, dass eine Jugendliche, die noch nicht einmal einen Zauberstab hat, drei der besten Todesser des Inneren Kreises überrumpelt, einem von ihnen den Zauberstab wegnimmt, sie in ein Zimmer einsperrt und dass es sage und schreibe mehrere Minuten dauert, bis besagte den Fluch aufgehoben haben, mit dem die Tür belegt worden war?", tobte einer der Männer.
„Aber woher sollten wir denn wissen, dass...", wollte der andere Mann ansetzten, doch der erste ließ ihm nicht einmal die Chance, sich zu verteidigen.
„Woher ihr das wissen solltet? Ihr seid verdammt noch mal Todesser! Ihr hättet mit allen Eventualitäten rechnen müssen! Was hättet ihr gemacht, wenn plötzlich jemand vom Orden aufgetaucht wäre? Wärt ihr dann einfach disappariert, ohne auch nur zu versuchen, euren Auftrag zu erfüllen?"
„Aber..."
„Kein aber! Verschwinde und komm mir erst wieder unter die Augen, wenn ich dich rufe und nicht früher!"
„Ja, Meister."
Hermine glaubte sich verhört zu haben. Meister? Aber das würde ja bedeuten, dass der erste Mann Voldemort gewesen war...
Hermine schluckte beklommen.
Wenn das wahr war, wieso lag sie dann hier in einem Bett? Wieso ließ man ihr die Chance sich zu erholen.? Wieso wurde sie nicht gefoltert? Wieso hatte man sie überhaupt entführt, wenn man sie nicht folterte? Hermine schwirrte nach kurzer Zeit der Kopf vor lauter Fragen, die sie sich stellte, sie aber nicht beantworten konnte.
Nach einigen Minuten beschloss Hermine, dass es stumpfsinnig gewesen wäre, sich noch länger schlafend zu stellen und öffnete die Augen. Sie musste einige Male blinzeln, bis sie sich an das grelle Sonnenlicht gewöhnt hatte, das durch die riesigen Fenster an der gegenüberliegenden Wand fiel.
Neugierig sah Hermine sich in dem Zimmer um, in dem sie lag. Es war in den Farben Weiß, Silber und Grün gehalten, doch Hermine hatte ehrlich gesagt auch nichts Anderes erwartet. Sie befand sich schließlich im Haus eines Slytherins.
Die Möbel waren allesamt aus einem dunklen und wertvoll aussehendem Holz gemacht, während jeglicher Stoff in grünen Tönen gehalten wurde.
Hermine besah sich gerade ein Gemälde etwas genauer, dass über dem Karmin aufgehangen war, als hinter ihr eine Stimme ertönte, die sie schon von dem Streit her kannte.
„Na, endlich aufgewacht?"
Erschrocken fuhr Hermine herum und betrachtete den Mann mit einer Mischung aus Angst und... Neugierde?
Er hatte dunkelbraune, kurze Haare und Augen, deren Farbe sie nicht bestimmen konnte. Waren sie dunkelbraun oder dunkelgrün oder dunkelblau? Sie wusste es nicht.
Nach dem, was sie dem Gespräch entnommen hatte, müsste dieser Mann Mitte vierzig eigentlich Voldemort sein, aber das passte nicht. Voldemort hatte ein schlangenähnliches Gesicht und rote Augen, zumindest hatte Harry ihn so geschildert.
„Wer...?", brachte sie schließlich nach einigen Momenten heraus.
„Was? Du weißt nicht wer ich bin?", fragte der Mann belustigt. „Aber zumindest gehört haben wirst du von mir, oder etwa nicht? Hat dir Harry nichts erzählt?"
„Aber... das.. das kann nicht sein... er... Sie...", stotterte Hermine zusammenhangslos.
„Richtig. Ich bin Tom Riddel. Harry hat mich, glaube ich, etwas anders beschrieben, aber das ist ja auch kein Wunder. Ich habe ja erst seit wenigen Wochen mein altes Aussehen wieder", plauderte er munter drauf los.
Irgendwie konnte Hermine nicht so richtig glauben, dass dieser Mann, der sich gerade einen Stuhl an ihr Bett zog und sich gemütlich darauf niederließ, der gleiche Mann sein sollte, der Hunderte Menschen getötet hatte und keine Gelegenheit ausließ um Harry töten zu wollen.
„Aber...", fing sie wieder an, doch zum wiederholten Male versagte ihr einfach die Stimme.
„Du meinst, warum du hier bist?", vervollständigte Tom, Voldemort oder wer auch immer er sein mochte, ihr hilfloses Gestotter.
Hermine nickte nur müde. Das alles schien etwas zu... verrückt zu sein, als dass sie es hätte verstehen können.
„Ganz einfach: Ich bin dein Vater!"
Ende Kapitel 2
So, ich haben fertig! Jetzt liegt es an euch, ob ich schnell weiter schreibe ( ganz viele Reviews) oder ob es eine Weile dauert ( überhaupt keine Reviews).
