Kapitel 2
Das ganze Team war völlig geschockt über den Tot von Sara. Aber am schlimmsten hatte es Grissom getroffen. Er war kaum noch fähig zu arbeiten. Die ersten Wochen nach Saras Tot ging er zwar noch ins Labor, aber er war so verschlossen wie nie zuvor. Er trauerte nicht, nein er verschloss sich innerlich und versuchte in den Alltag wieder zurückzukehren. Aber irgendwann schaffte er es nicht mehr. Die Trauer und die Schuld, dass er ihr nicht eher die Wahrheit gesagt hatte, fraßen ihn regelrecht auf.
Immer wieder nahm er das einzige Bild, das er von ihr hatte und ging fast daran zu Grunde vor Schmerz. Warum ist sie tot, warum konnte ich nicht eher nach ihr schauen. Hätte ich mich nicht mit Sofia unterhalten und wäre noch während der Schicht zu ihr gegangen, wäre sie sicher noch am Leben! Grissom machte sich immer wieder schwere Schuldvorwürfe.
Aber nicht nur er, sondern auch das Team, besonders Nick und Cath waren sehr mitgenommen über Saras Tot. Für Nick war Sara so etwas wie seine Schwester. Sie hatten sich in all den Jahren gut angefreundet.
„Nie hätte ich gedacht, dass ich meinen Mentor so früh verlieren könnte.", sagte Greg, der eben so wenig den Tot von Sara verkraftete wie die anderen.
„Greg, bitte ich möchte nichts mehr darüber hören, wir haben zu arbeiten.", unterbrach ihn Grissom scharf.
„Ok Chef!", sagte er und blickte seine anderen Kollegen an.
„Gil, meinst du nicht, es ist genug? Wir alle trauern um Sara, aber keiner von uns hat Schuld an ihrem Tot. Meinst du nur du leidest darunter?", jetzt war Catherine wütend geworden.
„Catherine du verstehst das nicht!", sagte er.
„Oh doch Gil, ich verstehe dich gut genug, nur weil du nicht früh genug Sara die Wahrheit sagen konntest, gibst du dir die Schuld. Aber willst du mit dieser Schuld dein ganzes Leben lang leben?", Cath sah ihren Freund durchdringen an.
Grissom zog nur die Augenbraue in seiner typischen Art und Weise nach oben und ging aus dem Labor.
„Cath, du musst Grissom verstehen, er hat sich nicht von ihr verabschieden können. Wie würdest du dich fühlen?", sagte Warrick.
„Warrick ich habe nicht gesagt, ich verstehe Gil nicht. Mir geht es nicht anders. Wir alle wollten uns wenigstens von ihr verabschieden.", sagte Cath.
Das Team und Grissom waren zutiefst erschüttert gewesen. Catherine hatte vor ein paar Wochen versucht die Beerdigung von Sara zu organisieren. Doch irgendwelche Verwandten von Sara hatten sich geweigert sie in Vegas beerdigen zu lassen. Sie ließen auch durch das Krankenhaus mitteilen, dass sie keine von den CSIs auf der Beerdigung sehen wollten. Für das Team und insbesondere für Grissom war das ein großer Schock, doch sie respektierten den Wunsch der Verwandten. Sie wussten nicht einmal, wo sie Sara beerdigen wollten. Keiner von ihnen wusste etwas über die Familie oder Verwandten von Sara. Sie hatte nie darüber gesprochen.
„Oh man, Sara, ist jetzt seit 2 Monaten tot, meint ihr nicht, wir sollten uns mal um ihre Wohnung kümmern?", fragte Nick.
„Ja, wir sollten sie auflösen, und ihre Sachen ausräumen. Ihre Verwandten haben das wohl nicht in Erwägung gezogen.", sagte Greg.
„Ich würde vorschlagen, dass wir uns morgen früh um 10 Uhr in Saras Wohnung treffen und anfangen ihre Wohnung auszuräumen!", sagte Nick nun.
„Ok ja, das ist gut, aber was machen wir mit Grissom. Der bricht uns doch glatt in Saras Wohnung zusammen!", erwiderte Catherine.
„Wir machen das ganze ohne Grissom, ich glaube nicht, dass er das schafft.", sagte Warrick.
„Ok dann morgen früh um 10! Bis morgen, ich brauchte mal Zeit um ein wenig über alles hinwegzukommen und zu schlafen!", sagte Greg und verabschiedete sich von seinen Kollegen.
Am nächsten Morgen trafen sich alle in der Wohnung von Sara. Jeder der 4 CSIs hatte seine eigenen Erinnerungen an Sara.
Eine ganze Stunde arbeiteten die 4 verbissen. Nick kam ein Bild in die Hände von ihm und Sara. Es war noch nicht so lange her. Sie hatten ihre freien Tage zusammen verbracht. Nick hatte Tränen in den Augen, als er das Bild sah. Sara strahlte auf dem Bild. Er war an diesem Tag besonders froh, dass Sara sich wieder gefangen hatte. Denn sie hatte mal wieder Streit mit Grissom im Büro. Es war ein offenes Geheimnis, was die Beiden füreinander empfanden. Doch Sara hatte Nick am Vorabend davon erzählt, sie hatten etwas zuviel getrunken. Sie war meine beste Freundin, warum nur musste sie sterben? Wie oft haben wir einfach an unseren Off-Nächten bei ihr gesessen und DVD geschaut und es war immer lustig. Auch als nach ein paar Jahren Greg zu unserem Team stieß, machte es unserer Freundschaft nichts aus. Sara war einfach für mich und Greg wie eine Schwester. Sara warum nur musste das geschehen, ich vermisse dich! Nick musste seine Tränen wegblinzeln, er steckte das Bild ein. Es war seine persönliche Erinnerung an Sara, die wollte er behalten.
„Schaut mal was ich hier gefunden habe!", rief Warrick.
Warrick hatte ein Bild gefunden, es zeigte ihn, Sara, Nick und Greg. Die anderen kamen näher und schauten sich das Bild an.
„Wann war das denn?", fragte Cath Warrick.
„Das war vor ein paar Monaten, als wir noch ein Team waren. Wir waren damals nach einem harten Fall etwas Trinken und dann kam so ein Touristikfotograf, na ja und Sara hatte den herrlich verrückten Einfall ein Foto von uns machen zu lassen!", erinnerte sich Greg.
Bei dem Gedanken daran kamen Greg nun auch die Tränen. Er hatte Sara sehr gerne gehabt und es fiel ihm extrem schwer bei den Erinnerungen an sie, nicht in Tränen auszubrechen.
Warrick hatte das Foto in der Hand und auch er schluckte schwer, als die Erinnerungen an Sara hochkamen. Cath starrte richtig gehend auf das Foto. Sie hatte sich am Anfang nicht mit Sara verstanden, doch mit den Jahren wurden sie Freunde und ihre Kollegin war ihr ans Herz gewachsen.
Die 4 CSIs hingen den Gedanken nach, als plötzlich Saras Tür geöffnet wurde. Sie erschraken und dachten zuerst, dass es sicher einer von Saras Verwandten sein würde.
Doch es waren keine Verwandten von Sara. Cath stieß ein Schrei aus und Greg ließ ein eingerahmtes Bild, welches er in den Händen hielt mit lautem Klirren zu Boden fallen.
„Was zur Hölle macht ihr hier?", fragte die Person, die völlig perplex an der Tür stand.
Warrick stand da und bekam den Mund nicht mehr zu, als hätte er einen Geist gesehen. Greg stand regungslos da und starrte die Person einfach nur an, genauso wie Catherine. Nick war der Einzige, der auf die Person zuging und sie in die Arme nahm.
„Sara, wir dachten du wärst tot!", kam es von Nick.
„Tot? Ich? Wie kommt ihr darauf. Schließlich war ich 2 Monate lang im Krankenhaus und keiner von euch hat sich auch nur einmal blicken lassen!", sagte Sara verärgert.
„Sara das Krankenhaus hat Grissom vor 2 Monaten angerufen und gesagt dass du tot bist. Und als ich angerufen hatte und wegen der Beerdigung alles regeln wollte, hieß es nur, dass deine Verwandten es nicht wollten und auch nicht, dass wir zur Beerdigung kommen sollen!", sagte Catherine, die nun endlich ihre Sprache wiedergefunden hatte.
„Was?? Ich habe keine Verwandten, zumindest keine, mit denen ich in Kontakt stehe, oder die wissen was ich mache oder wo ich bin!", sagte Sara fassungslos.
„Sar, das konnten wir ja nicht wissen! Kannst du dir vorstellen wie schlimm das alles für uns war?", Nick sah Sara an und hatte Tränen in den Augen.
„Nicky ganz ruhig, ich lebe ja und jetzt würde ich sagen unterhalten wir uns erst einmal in Ruhe, denn ich war der Meinung, dass ihr mich absichtlich nicht besucht habt. Ich war ebenfalls völlig fertig!", sagte sie traurig.
Sara hatte ihren rechten Arm noch in der Schlinge. Der Täter hatte ihr damals am Arm ein Muskel verletzt, daher konnte sie ihren Arm noch nicht wieder voll bewegen. Die Verletzungen am Rücken waren so weit geheilt. Nur die psychischen Verletzungen hatten große Narben hinterlassen. Sie hatte mitbekommen, wie Grissom sie ins Krankenhaus gebracht hatte, aber er kam nicht wieder und sie wusste bis eben nicht warum. Sie dachte er hätte es sich anders überlegt. Sie hatte es in den Monaten geschafft darüber hinwegzukommen, auch dass keiner ihrer Freunde sie besucht hatte. Es war ein schwieriger Prozess und sie wollte eigentlich nach ihrer Genesung nicht mehr zurück ins Labor gehen. Eigentlich wollte sie kündigen in Las Vegas.
„Ich war ziemlich fertig die letzten Monate. Ich habe einfach nicht verstanden warum!", sagte Sara und hatte Tränen in den Augen.
Catherine nahm ihre junge Kollegin in den Arm.
„Warum hast du denn nicht mal angerufen, oder dich bei Grissom gemeldet?", fragte Warrick.
„Na ja ihr kennt mich ja, ich bin in solchen Dingen eben stur.", sagte sie leise.
„Oh Sar, tu uns das bitte nie wieder an. Weißt du was wir die letzten Monate durchgemacht haben?", sagte nun Greg, der inzwischen den kaputten Rahmen zusammengeräumt hatte.
„Greg, ich kann es mir vorstellen, aber weißt du wie es mir ging? Kannst du dir vorstellen, wie es ist; der Mann der dich liebt, bringt dich ins Krankenhaus, aber taucht danach einfach nicht mehr auf und du gibst dir alleine die Schuld weil du niedergestochen wurdest und du nichts mitbekommen hast!", Sara war fast wütend geworden.
Warrick, Nick und Greg starrten Sara fassungslos an. Was hatte sie gerade gesagt? Der Mann der sie liebt? Grissom hatte ihr gesagt er liebt sie?
Nur Catherine grinste in sich hinein. Hatte er es doch geschafft Sara die Wahrheit zu sagen, in Gil Grissom stecken viele Überraschungen.
„Warum ist Grissom eigentlich nicht hier?", Sara war es zwar gleich aufgefallen, aber sie wollte sich nichts anmerken lassen.
„Sara, ich sage es dir ja nur ungern, aber Gil ist nicht in der Lage gewesen auch nur irgendwelche Erinnerungen an dich an sich ranzulassen. Er ist nicht mehr der Gleiche, seit er erfahren hat, dass du tot wärst.", sagte Catherine.
„Warum was ist los mit ihm?", fragte Sara etwas nervös.
„Sar, ich glaube das weißt du besser als wir!", sagte Nick.
„Sara, Gil ist mit dem Tot von dir nicht fertig geworden, er hat sich die Schuld daran gegeben. Es war ein harter Schlag für ihn.", sagte Catherine.
Sara traten die Tränen in die Augen. Also bin ich ihm nicht egal, wie ich dachte. War es doch wahr, was er mir gesagt hatte. Ich muss schnellstens zu ihm, aber erst muss ich duschen und mich umziehen, aber mit dem Arm, wird es schwierig.
„Jungs, Cath, ich schmeiße euch ja ungern aus meiner Wohnung, aber ich habe gleich noch etwas vor!", sagte sie.
„Kann mir schon denken was du vor hast, und du solltest das auch schnellstens machen. Ich schlage vor, wir bringen deine Wohnung wieder in Ordnung und ich fahre dich gleich zu Grissom!", grinste Nick.
Die anderen nickten zustimmend.
„Danke euch, wie konnte ich nur so doof sein und glauben, ich würdet mich einfach so sitzen lassen!", sagte sie und umarmte ihre Freunde.
„Wenn du meine Hilfe brauchst Sara, ruf mich einfach!", sage Catherine und deutete auf Saras Arm.
„Danke Cath, das wollte ich dich gerade fragen!"
Sara duschte schnell und Nick fuhr sie anschließend zu Grissoms Haus. Sie war nervös und zudem hatte sie Schmerzen im Arm, als Nick etwas zu schnell in die Kurve fuhr, schrie sie kurz auf.
„Sar, alles in Ordnung mit dir? Tut mir leid, ich war wohl etwas zu schnell!", sagte Nick als sie vor Grissoms Haus angekommen waren.
„Schon gut Nicky, ich glaube so nervös wie ich bin, spüre ich gleich kein Schmerz mehr!", es sollte locker klingen.
„Sar, es wird schon gut gehen, glaube mir! Und jetzt warte nicht länger, er ist sicher froh, dich zu sehen!", sagte Nick.
„Ich hoffe es Nicky, ich hoffe es! Danke fürs fahren.", sagte sie und stieg aus dem Auto.
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Sie ging mit schnellen Schritten auf die Tür zu. Sie holte tief Luft und klingelte. Nach wenigen Sekunden, wurde die Tür geöffnet und Grissom und Sara standen sich gegenüber. Sara erschrak, als sie Grissom sah. Er war blass und sah mitgenommen aus.
Grissom konnte seinen Augen nicht trauen. Das kann nicht sein, ich träume gerade wieder. Sara ist tot, sie steht nicht vor meiner Tür. Oh Gott, dieser Schmerz, ich verkrafte das nicht mehr lange. Grissom kniff die Augen zusammen und öffnete sie wieder. Vor ihm stand immer noch Sara.
„Sa…. Sa.. Sara!", sagte er leise.
Sie sieht nicht gut aus, sie ist immer noch verletzt, aber es ist kein Traum, Sara, meine Sara steht vor mir! Wie sehr ich sie liebe! Grissom konnte sich nun nicht mehr zurückhalten ihm liefen die Tränen die Wangen runter.
„Ja, ich bin hier Grissom..", mehr brachte sie nicht mehr raus.
Sara konnte nicht an sich halten, sie wollte Grissom nahe sein, sie nahm ihren Mut zusammen und umarmte ihn mit ihrem gesunden Arm und brach dann ebenfalls in Tränen aus. Grissom hatte sich schnell wieder gesammelt, sanft und vorsichtig umarmte er Sara.
„Honey nicht weinen, es ist alles gut!", sagte er sanft.
Sie sahen sich direkt in die Augen und Grissoms Gesicht näherte sich Saras und er umschloss ihre Lippen mit einem sanften Kuss.
Sie lebt, ich kann es nicht fassen! Ich habe sie so sehr vermisst. Am liebsten möchte ich sie nie wieder loslassen Warum hat sie in all den Monaten nicht gesagt dass sie lebt? Was ist wirklich passiert, warum haben die im Krankenhaus gesagt, sie wäre tot? Grissom löste vorsichtig den Kuss und sah Sara ungläubig an. Er wusste nicht was er zuerst fragen sollte. Seine Gedanken überschlugen sich gerade.
„Komm erst mal mit rein Sara, ich habe eine Menge Fragen und weiß nicht wo ich zuerst anfangen soll!", sagte er und zog sie ins Haus.
„Nicht nur du hast Fragen, mir geht es nicht anders. Aber ich glaube ich erzähle erst einmal alles, denn ich weiß von Catherine und den Anderen was ihr schreckliches annehmen musstet!", Sara stand jetzt direkt vor Grissom.
Sie traute sich nicht einen Schritt auf ihn zuzumachen. Sie war sich nicht sicher ob sie nicht doch halluziniert hatte, als sie vor ein paar Monaten verletzt zusammengebrochen war. Sie wollte so gerne wissen, ob es wahr war, dass Grissom sie liebte, aber sie hatte nicht den Mut danach zu fragen. Doch das Glück schien auf ihrer Seite zu stehen, denn bevor sie etwas sagen konnte, hatte sie Grissom in die Arme geschlossen und sah sie liebevoll an.
„Sara zuerst muss ich dir etwas sagen! Es ist wichtig hör mir bitte zu!", sagte er, als sie schon wieder widersprechen wollte.
„Ok!", sagte sie stattdessen nur und nickte.
„Sara, ich weiß nicht wie viel du damals mitbekommen hast, bevor du zusammengebrochen bist, aber ich habe dir damals gesagt, dass ich dich liebe und das schon seit San Francisco…."
„Sch… Bugman, ich habe damals alles gehört, doch als ich dir was sagen wollte, konnte ich vor Schmerzen kaum reden. Ich wollte dir damals schon sagen, dass ich dich auch liebe!"
Grissom zog Sara etwas fester an sich und küsste sie zärtlich und leidenschaftlich. Sara erwiderte den Kuss von ihm ebenfalls leidenschaftlich.
„Jetzt bitte erzähle mir doch warum du lebst. Ich meine, ich kann dir nicht sagen wie unendlich glücklich ich bin, dass du lebst, aber ich verstehe nicht, warum das Krankenhaus mir gesagt hat, dass du tot bist.", sagte Grissom, als sie sich von dem Kuss gelöst hatten.
Sara ließ sich seufzend auf die Couch fallen.
„Wenn ich das wüsste Gil, ich war nur sehr verletzt und wütend, weil sich das Team und vor allem du dich nicht im Krankenhaus blicken lassen hast. Aber ich weiß ja jetzt warum, aber es waren harte 2 Monate. Ich konnte es nicht verstehen, vor allem nach dem was du mir gesagt hast!", sagte sie und hatte bei den Gedanken daran Tränen in den Augen.
Grissom merkte es setzte sich neben sie und nahm ihre Hand.
„Sara ich schwöre dir, wenn ich gewusst hätte, dass du am leben bist, wäre ich sofort zu dir gekommen!", sagte er.
„Ich weiß Grissom, ich glaube dir ja auch, nur musst du mich auch verstehen, dass ich Zweifel hatte, gerade nach dem ich dich mit Sofia im Büro gesehen habe!", sagte sie und schluckte.
Grissom nahm Sara jetzt in die Arme und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Honey, schau mich an. Zwischen Sofia und mir war nie etwas. Sofia ist ganz nett, aber sie ist einfach nur eine Kollegin.", Grissom sah nun Sara direkt in ihre braunen Augen.
„Ich war auch mal nur eine Kollegin für dich!", sagte Sara leise und drehte ihren Kopf leicht zur Seite, dass Grissom nicht sah, dass sie wieder weinte.
„Nein Sara, du warst nie nur eine Kollegin für mich! Ich habe dich geliebt, schon als dich in San Fransisco kennen gelernt habe!"
„Grissom ich habe dich damals auch schon geliebt, aber wusste, dass es nicht sein kann. Doch ich hatte die Hoffnung als ich nach Vegas kam. Aber lassen wir das jetzt, ich glaube wir sollten die Vergangenheit ruhen lassen!", sagte sie und lächelte ihn an.
„Honey, tust du mir einen Gefallen und nennst mich nicht mehr Grissom?", fragte er lachend.
„Ok Bugman, ich tue dir den Gefallen, ich weiß auch nicht, hat sich die Jahre über so ergeben.", neckte sie ihn.
„Sara, bitte ich habe auch einen Vornamen!"
„Ich weiß Gil, aber Bugman finde ich interessanter!", lachte sie.
„Ich denke, wir sollten morgen mal im Krankenhaus nachforschen, warum sie mir falsche Informationen gegeben haben.", sagte Grissom.
„Ja, das sollten wir auf jeden Fall machen!", erwiderte Sara.
Sara sah Grissom in seine eisblauen Augen. Sie war einfach nur glücklich, dass sich alles als Missverständnis rausgestellt hatte.
„Und was machen wir jetzt?", fragte Grissom grinsend.
„Hm ich hätte da so eine Idee!", sagte Sara und küsste Grissom fordernd.
Grissom konnte kaum an sich halten bei diesem Kuss. Das hatte er sich schon so lange erträumt. Er fuhr mit seinen Händen unter Saras T-Shirt. Sara stöhnte bei der Berührung vor Schmerz etwas auf. Gil ließ sofort von ihr ab und sah sie sorgenvoll an.
„Honey es tut mir leid, ich wollte dir nicht weh tun. Ich habe eine Idee, lass uns ins Bett gehen, da kannst du deinen Arm aus der Schlinge nehmen und neben dich legen, dann tut es nicht so weh!", sagte Grissom fürsorglich.
„Danke Gil, es tut ab und zu doch noch etwas weh!", sagte sie entschuldigend.
Sara stand auf und wollte gerade Gils Hand nehmen. Als er einen Arm unter ihre Knie legte und mit dem anderen ihre Taille umschloss, sie auf den Arm ins Schlafzimmer trug und sie vorsichtig im Bett ablegte. Sofort war er neben ihr und küsste sie begehrlich und fordernd. Sara erwiderte den Kuss mit gleicher Sehnsucht.
Langsam zogen sie sich gegenseitig aus. Sara hatte ihren Arm inzwischen aus der Schlinge genommen und es war wirklich besser. Mit der einen Hand versuchte sie Gil auszuziehen, der ihr dabei half.
„Sara, Honey du bist so wunderschön!", Gil sah sie mit vor Leidenschaft blitzenden Augen an.
„Hey Bugman, ich kann aber auch nicht meckern!", sagte sie lächelnd und mit rauer Stimme und strich ihm sanft über seine Brust.
„Honey du bringst mich um den Verstand mit deinem Lächeln und mit dem was du gerade tust!", sagte er keuchend.
Es dauerte nicht lange, da lagen sie nackt und engumschlungen nebeneinander. Aus den Küssen wurde mehr und es dauerte nicht lange, bis beide da waren, wo sie sich all die Jahre hingeträumt hatten.
Grissom hielt seine Sara die ganze Nacht im Arm. Sie war schon längst eingeschlafen, als er sie still und glücklich betrachtete. Ich möchte sie nie wieder loslassen. Sara ist mein Leben, ich möchte nicht mehr ohne sie leben! Mit diesen Gedanken triftete er sanft in den Schlaf.
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Am nächsten Morgen war Sara sehr früh wach. Sie hatte in der Nacht wieder heftige Alpträume gehabt. Sie erinnerte sich nur vage daran, dass Grissom sie im Arm gehalten hatte und ihr immer wieder liebevoll über den Kopf gestrichen hatte. Sie betrachtete Grissom glücklich. Viele Jahre hatte sie sich nach ihm gesehnt, und jetzt lag sie in seinen Armen. Vorsichtig löste sie sich aus seiner Umarmung und wickelte die Decke um ihren Körper, dann stand sie auf und ging ins Wohnzimmer und setzte sich ans Fenster. Mit angezogenen Beinen und dem gesunden Arm um ihre Beine geschlungen, setzte sie sich auf die Fensterbank und beobachte den Sonnenaufgang.
Ich muss Gil von meiner Vergangenheit, von meiner Familie erzählen. Was er dazu sagen wird? Irgendwie habe ich Angst es ihm zu erzählen, ich habe Angst, dass er mich dann anders sieht und seine Gefühle für mich ändert.
Sara bemerkte nicht, dass Grissom inzwischen wach geworden war. Als er sie so am Fenster sitzen sah machte es ihn glücklich. Wie wunderschön sie doch ist. Warum hatte sie heute Nacht solche Alpträume? Grissom ging zu ihr und umarmte sie von hinten. Sara schmiegte sich sofort an ihn. Sie seufzte leicht auf.
„Gil, ich muss dir etwas erzählen. Ich habe bis jetzt mit niemanden darüber gesprochen, selbst Nicky weiß nichts davon! Es ist schwer für mich darüber zu reden, aber die Alpträume, die ich habe, hängen damit zusammen.", sagte sie und drehte sich zu Grissom um.
„Sara, egal was es ist, ich höre dir zu!", sagte Grissom und setzte sich neben sie auf die Fensterbank und nahm ihre Hand.
„Als ich noch ein Kind war, ging es bei uns in der Familie nicht normal zu, das heißt, zuerst dachte ich, es wäre normal, aber ich war noch zu klein um zu verstehen!", Sara schluckte, bevor sie weiter fortfuhr.
„Mein Vater hat mich, als Kind misshandelt und missbraucht!", sagte sie und lies ihren Tränen freien Lauf.
„Ich konnte mich nicht dagegen wehren, ich wollte es, aber ich war nicht stark genug. Diese Erinnerungen kamen wieder so richtig hoch als wir den Fall mit dem verhungerten Jungen hatten.", sagte sie weiter.
Grissom saß regungslos neben ihr und konnte nichts sagen. Es herrschte sekundenlanges Schweigen. Sara hätte sich jetzt gewünscht er würde sie in den Arm nehmen. Doch stattdessen ließ Grissom ihre Hand los und sah sie mit kaltem Blick an.
„Du weißt schon, dass deine Vergangenheit ein Hindernis bei der Arbeit sein kann!", sagte er mit ebenso kalter Stimme, wie sein Blick war.
„Mehr hast du dazu nicht zu sagen?", fragte Sara ängstlich.
Grissom aber schüttelte nur den Kopf.
„Eines noch Sara, es ist besser du sagst es Ecklie, sonst muss ich es tun, als dein Vorgesetzter!"
„Gil?", Sara liefen nun die Tränen in Strömen übers Gesicht. Noch vor ein paar Minuten war er so zärtlich und jetzt ist er so kalt. Warum habe ich ihm nur von meiner Vergangenheit erzählt
„Sara, es tut mir leid, es war ein Fehler, ich bin dein Vorgesetzter und wir können keine Affäre haben.", fügte er hinzu.
„Affäre?", Sara schrie das Wort fast.
Gestern noch sagte er ihr, dass er sie liebt und heute spricht er von einer Affäre. Sara war als würde man ihr ihr Herz rausreisen. Warum nur habe ich nicht einfach in Vegas gekündigt und angenommen Grissom will nichts mehr mit mir zu tun haben. Aber warum war er heute Nacht so zärtlich und hat mir immer wieder gesagt, wie sehr er mich liebt.
„Ja, Affäre, oder wie würdest du es nennen, was wir hatten?", fragte Grissom sie ärgerlich und genervt.
„Ich glaube ich gehe jetzt besser! Ich werde nicht wieder ins Labor zurückkehren, ich werde kündigen.", sagte Sara leise.
„Ja ich glaube das ist das Beste!", sagte Grissom und drehte sich um und ging ins Bad.
Sara ging so schnell sie konnte ins Schlafzimmer und zog sich an. Sie konnte ihre Tränen kaum zurückhalten. So sehr hatte sie Grissom noch nie verletzt. Sie wusste nicht was schlimmer ist, die Stichwunden oder die Verletzungen die Grissom ihr zugefügt hatte. Eines wusste Sara, sie würde niemals wieder so glücklich werden, wie sie es heute Nacht war. Schnell verließ sie das Haus. Als sie sich ein Taxi gerufen hatte und endlich zu Hause war, brach sie zusammen und weinte nur noch. Es tut so sehr weh. Warum musste er mich so sehr verletzten?
„Sara?", rief eine Stimme.
Sara versuchte die Tränen wegzublinzeln, damit sie sehen konnte, wer sie rief. Doch es gelang ihr nicht, der Schmerz war einfach zu groß.
„Sara, Honey, wach auf!", sagte Grissom und rüttelte sie sanft.
Sara öffnete die Augen und erkannte, dass sie immer noch bei Grissom war. Er hielt sie in ihren Armen und stricht ihr sanft über den Kopf.
„Oh Gil, ich hatte so einen schrecklichen Alptraum!", sagte sie und weinte hemmungslos.
„Hey, Honey, nicht weinen, es wird alles wieder gut! Willst du mir nicht erzählen, was dir die Alpträume verursachen?", fragte er.
„Nein Gil, es tut mir leid, ich kann nicht, ich will glücklich mit dir sein!", sagte sie und war auch schon wieder eingeschlafen.
Grissom verstand nicht was Sara ihm damit sagen wollte. Ich sollte sie erst einmal schlafen lassen und sie morgen Früh noch mal danach fragen, was sie so sehr beschäftigt. Grissom war wenige Minuten später ebenfalls wieder eingeschlafen.
Als Sara das nächste Mal aufwachte, war es früher Morgen. Wie in ihrem Traum, hatte Grissom sie im Arm. Sie schlich sich ebenfalls mit der Decke umwickelt, wie im Traum nach draußen und setzte sich ans Fenster. Sie weinte bittere Tränen vor Angst und Schmerz. Sie wusste sie konnte und wollte Gil die Wahrheit nicht verschweigen. Doch der Preis, war hoch. Es muss ja nicht so wie in deinem Traum ausgehen. Er hatte heute Nacht gesagt, ich soll ihm vertrauen. Ich muss lernen ihm völlig zu vertrauen um eine gemeinsame Zukunft mit ihm zu haben.
Nach dieser Erkenntnis, ging es ihr ein wenig besser. Sie beschloss ihm die ganze Wahrheit und ihre Ängste zu erzählen.
„Hey, Honey, ich habe dich schon im Bett vermisst!", sagte Grissom, der hinter ihr stand.
„Tut mir leid Darling, ich konnte nicht schlafen, und wollte dich nicht wecken!", sagte sie und versuchte zu lächeln.
„Sara, ich möchte dich bitten mir zu vertrauen und mir zu sagen, was dich so sehr beschäftigt, dass du hier sitzt und weinst!", sagte er sanft und nahm sie in die Arme.
„Woher weißt du….."
„Honey, ich bin zwar manchmal nicht sehr gut darin meine Gefühle zu zeigen, aber ich habe erstens deine Alpträume heute Nacht mitbekommen und zweitens, stand ich schon eine ganze Weile an der Tür und habe dich betrachtet.", sagte er und lächelte sie aufmunternd an.
„Gil, es ist nicht einfach was ich dir erzählen will. Ich weiß auch nicht, ob ich es wirklich will.", sagte sie und hatte wieder Tränen in den Augen.
Grissom zog sie fest an sich und küsste sie sanft auf ihre Lippen.
„Sara, es gibt nichts, was du mir nicht erzählen kannst! Vertraue mir einfach!", sagte er.
Sie holte tief Luft und begann zu reden.
„Mein Vater hat mich als Kind misshandelt und missbraucht. Und seit dem Fall mit dem Jungen, sind die ganzen Erinnerungen wieder da! Die Alpträume habe ich aber schon seit Jahren wieder. Meine Mutter hatte es irgendwann herausgefunden und meinen Vater umgebracht. Ich kam dann in ein Kinder-Pflegeheim und dann zu einer Pflegefamilie, sie waren zwar nicht besonders nett, aber wenigsten ließ man mich dort in Ruhe und rückte mir nicht zu nahe!", Sara hatte kaum Luft geholt, als sie gesprochen hatte.
Sie hatte sich auch nicht getraut Grissom in die Augen zu schauen. Jetzt legte Gil ihr seine Hand unter das Kinn und zwang sie ihn anzusehen.
„Das ist nicht alles Sara, irgendwas ist noch, ich spüre das. Willst du es mir nicht auch noch erzählen?", sagte er sanft und küsste liebevoll ihre Stirn.
Sara nickte und begann von neuem zu erzählen. Sie wollte Grissom jetzt alles erzählen, egal was dann geschah, sie musste ihm einfach jetzt vertrauen.
„Heute Nacht, hatte ich geträumt, dass du es nicht ertragen konntest, was ich dir über meinen Vater erzählt habe. Du warst so kalt und hast dich von mir abgewendet. Dann hast du mir zu verstehen gegeben, dass wir nur eine Affäre hatten.", endete sie traurig und leise.
Grissom zog nun Sara eng an sich und küsste sie liebevoll. Als sie sich von dem Kuss gelöst hatten, schmiegte sich diesmal Grissom eng an Sara. Ein paar Minuten vergingen, ohne dass jemand etwas sagte. Sara's Tränen, die sie vergossen hatte, während sie gesprochen hatte, versiegten langsam.
Dann hob Grissom den Kopf und sah Sara tief in die Augen.
„Sara du bist meine große Liebe! Ich würde niemals so reagieren! Es ist sehr schlimm was dein Vater dir angetan hat, aber das ändert nichts an meinen Gefühlen zu dir. Ganz im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass du trotz des schlimmen Traums, den Mut hattest mir zu vertrauen. Ich bin immer für dich da, egal was es auch immer ist! Honey, gestern noch habe ich gedacht, ich hätte dich für immer verloren, das war das schlimmste was ich je gefühlt habe!"
Nun umarmte Sara Gil, mit einem Arm und küsste ihn voller Liebe und Vertrauen!
„Ich liebe dich so sehr Gil!", sagte sie glücklich.
„Das mit deiner Vergangenheit, nehmen wir in Angriff, wenn es dir besser geht. Ich kenne gute Ärzte, dir die helfen können, aber ich bin immer an deiner Seite my Dear!"
„Danke Bugman!", sagte Sara lächelnd.
„Sara, dafür musst du mir nicht danken, das ist selbstverständlich. Komm lass uns wieder zurück ins Bett gehen und noch ein wenig schlafen!", sagte er und zog sie zu sich hoch, da er mittlerweile schon aufgestanden war.
Gemeinsam gingen sie Hand in Hand zurück ins Schlafzimmer. Sara schmiegte sich eng an Gil, der sie liebevoll in den Arm nahm und so schliefen sie noch ein paar Stunden.
Ein paar Stunden später als sie wieder wach wurden, frühstückten sie und gingen gemeinsam unter die Dusche. Anschließend hatte Grissom im Krankenhaus angerufen. Doch ihm konnte keiner Auskunft geben, es hieß, sie müssten persönlich kommen.
Da sie den Täter, der Sara niedergestochen hatte, nie gefunden hatten, wollte Grissom wenigsten im Krankenhaus die Wahrheit erfahren.
Gemeinsam fuhren sie zum Krankenhaus. Als sie dort beim Klinikleiter im Büro saßen, konnte sie kaum ihren Ohren trauen. Er erzählte ihnen, dass eine Frau in Sara's Alter, namens Seidle gestorben war und es deshalb in der Notaufnahme zur Verwechslung kam. Diese Verwechslung wurde allerdings erst nach Sara's Entlassung gestern aufgedeckt. Die Beiden konnte es nicht fassen, was ihnen der Mann, der vor ihnen saß, erzählte. Er entschuldigte sich zwar bei Gil und Sara, doch wussten beide nicht, was sie davon halten sollten. Sie waren beide zu geschockt über die Nachricht.
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Ein paar Wochen später, saß Sara mal wieder auf der Fensterbank und starrte aus dem Fenster und beobachtete den Sonnenaufgang. Sie war glücklich mit Grissom und sie war froh, dass sie ihm alles erzählt hatte. Gil war ihr eine große Hilfe, bei der Verarbeitung und die Alpträume waren weniger geworden, seit sie in Behandlung war. Sie war davon überzeugt, irgendwann würden sie völlig verschwinden.
Die Angst, Gil zu verlieren, oder er könnte sie wieder zurückstoßen, war zwar auch weniger geworden, aber dennoch war sie immer bei ihr. Sie hasste es diese Gefühle zu haben. Wann dieses Gefühl wohl wieder geht? Gil ist so lieb zu mir, ich kann mich überhaupt nicht beklagen, aber trotzdem habe ich Angst!
Grissom stand mal wieder an der Türe und beobachtete seine Freundin. Sie sieht einfach wunderschön aus, wie sie so da sitzt und in Gedanken vertieft ist. Ich liebe sie mehr als alles andere auf der Welt! Ich möchte einfach nicht mehr ohne sie leben!
Sara hatte gemerkt, dass Gil in der Tür stand, sie drehte sich um und streckte ihren Arm aus und lächelte ihn an. Grissom ging ebenfalls lächelnd auf sie zu.
„Scheint wohl dein Lieblingsplatz hier geworden zu sein!", sagte er als er sie in die Arme genommen hatte und sich hinter sie gesetzt hatte.
„Ja, es ist so schön hier, gerade morgens, wenn die Sonne aufgeht! Ich liebe den Platz hier bei dir im Haus!", sagte sie versonnen und lächelte dabei.
Grissom hauchte ihr Küsse auf ihren Nacken.
Sara bekam Gänsehaut. Sie drehte sich zu ihrem Freund um und legte beide Arme um seinen Nacken, Grissom zog sie sanft an sich und sie küssten sich voller Sehnsucht und Begierde!
„Sara, ich möchte, dich am liebsten immer in meinen Armen halten. Ich möchte dich immer in meinem Leben haben. Bitte ziehe doch bei mir ein, dann habe ich dich jeden Tag bei mir.", sagte er ernst und sah Sara erwartend an.
„Ist das dein Ernst Gil? Gerne, ziehe ich bei dir ein, ich fühle mich mittlerweile hier eher zu Hause als in meiner Wohnung!", sagte sie.
„Das ist wunderbar Sara. Ich liebe dich über alles, my Dear!"
„Ich liebe dich auch so sehr Gil!"
Grissom, der sich von ihr ein wenig entfernt hatte um ihr in die Augen zu schauen, zog nun seine Sara sanft an sich ran und umschloss ihre Lippen mit einem prickelnden Kuss. Sara erwiderte seinen Kuss mit ebensolcher Leidenschaft! In dieser Nacht und den folgenden, hatte Sara weder Alpträume noch hatte sie je wieder diese Angst, dass Gil sie zurückstoßen würde. Beide gingen wieder zurück ins Schlafzimmer und gaben sich ganz ihren Gefühlen hin!
ENDE
FINITO
THE END
FINE
EINDE
SLAT
