Kapitel 1

Mycroft betrat, gefolgt von Anthea das heruntergekommene Schwimmbad und gesellte sich zu DCI Greg Lestrade

»Inspektor«
»Mr. Holmes, Anthea. Was kann ich für Sie tun?«
Mycroft nickte in Richtung des Mannes der gerade aus dem Wasser gefischt wurde.

„Er arbeitet für die Regierung. Haben Sie schon eine Spur?"

„Na Mycroft, Tote betrauern. Welchen Dreck sollte er für dich wegmachen?"

Die drei drehten sich in Richtung der Stimme und sahen wie Sherlock, gefolgt von John unter der Polizei Absperrung durchtauchten und auf die Männer zusteuerten.

„Du solltest wissen, dass ich keine Spuren hinterlasse, lieber Bruder. Selbstverständlich wenn man von der Irrigen Annahme ausgeht, dass ich Dreck mache."

Antwortete Mycroft seinem Bruder mit einem falschen Lächeln, während er sich auf seinen Schirm stützte.

„Hallo Mycroft, Anthea, Greg."

Begrüßte John die drei

„Entschuldigt seine Unhöflichkeit."

Die Vier sahen rüber zu Sherlock der neben der gefesselten Leiche kniete und Anderson nebenbei nieder machte, bevor er laut erklärte:

„Er wurde vor seinem Tod gefoltert, zum einen wurde er mit bloßen Fäusten geschlagen, daher die gebrochen Nase, die blauen Augen und die ausgeschlagenen Zähne , den abdrücken zufolge, die ziemlich klein und zierlich sind, eine Frau, die gebrochenen Rippen stammen von einem Neuner Eisen und die restlichen Kratzspuren, die sich auf seinem Oberkörper und dem Gesicht befinden, deuten darauf hin, dass er ausgepeitscht wurde, genauer gesagt wurde dazu eine Neunschwänzige Katze mit gebogenen Eisenspitzen verwendet. Danach wurde das Becken mit Wasser gefüllt und er ist langsam und qualvoll ertrunken."

„Eine Neunschwänzige Katze."
Anderson grinste amüsiert

„Kennen Sie sich da etwa aus, Mr. Holmes?"

Sherlock richtete sich wieder auf und musterte Anderson abfällig, von oben bis unten

„Ich weiß auch, dass Donavan Ihnen einen geblasen hat, bevor Sie zum Tatort gekommen sind."

„Und das wissen Sie woher?"

„Das erkenne ich an ihrem offenen Reisverschluss und den Druckstellen, an Donavans Knien."

Sherlock wirbelte herum und verließ den Tatort, John auf den Fersen.

„Übernehmen Sie den Fall jetzt, oder was?"
rief Lestrade den beiden hinterher

„Kein Interesse. Zu viel zu tun."

Sherlock winkte ein Taxi heran und die beiden Männer stiegen ein.

Im Taxi fragte John, Sherlock

„Sie liegen seit zwei Wochen nur auf dem Sofa herum und schießen auf die Wand und jammern, dass Ihnen Langweilig sei. Warum nehmen Sie den Fall nicht an?"
„Und meinem Bruder einen Gefallen tun? Niemals."