"Umi-chan, warte.", rief Honoka völlig aus der Puste. Umi drehte sich um, lief auf der Stelle weiter und meinte:

"Komm schon, Honoka. Wir sind doch gerade erst los gelaufen. Du kannst doch jetzt nicht aufgeben. Immerhin war es deine Idee."

"Ja, aber ich bin nicht so sportlich, wie du. Diese Henne kann nicht mehr.", beklagte sich Honoka, bevor sie sich auf die Wiese setzte. Sie machte mit ihrer rechten Hand eine Geste, damit Umi sich zu ihr setzen sollte. Dabei lächelte sie Umi, wie ein Kind unschuldig an. Umi schüttelte ihren Kopf und mit einen lächeln ging sie zu Honoka. Als sich Umi hinsetzt, da meinte sie:

"Ok. Aber nur 5 Minuten, ich möchte noch vor der Arbeit duschen gehen. Aber was meinst du, mit Henne?"

"Du weißt schon, den Spitzname in der TV Serie. Welche ich von dir ausgeliehen habe. Mit der attraktiven Kurzhaarigen, welche mit fast allen Frauen schläft."

Versuchte Honoka, Umi ein paar Tips zu geben. Umi brauchte nicht lange zum überlegen, denn sie wußte, welche Serie Honoka meinte. Mit einem seufzen antwortete sie:

"Ich hätte dir, nie diese Serie geben sollen. Das Wort was du meinst, ist aber Hete und nicht Henne. Wie bist du eigentlich darauf gekommen?"

"Ops. Klingt doch gleich. Aber mal was anderes, hast du schon jemand neues, mit deinem Gay-Radar gefunden? Oder hast du eine gefunden, mit kurzen Fingernägeln?", fragte Honoka und Umi dachte darauf, bevor sie antwortete:

"Definitiv, hätte ich ihr diese Serie niemals zeigen sollen."

"Honoka, ich weiß es ist schon bald 6 Monate her. Aber ich bin, noch nicht auf der Suche. Warum fragst, du?"

Honoka fing an zu strahlen, und meinte:

"Ich habe, jemanden kennen gelernt. Noch ist es nichts ernstes, aber wir wollen es versuchen."

"Das freut mich, wie ist er denn so? Wie heißt er denn?", fragte Umi nach und dachte sich:

"Deswegen, wollte Honoka mit mir joggen gehen."

"Also er heißt Kenta und er ist ein Senpai in unserem Kochkurs. Er ist einfach süß, nett und ehrliche zu mir. Nachdem wir uns unterhalten haben und uns ein paar mal getroffen haben, da hat es einfach klick gemacht. Und er nennt mich immer seine süße Maus.", schwärmte Honoka von ihrem Freund. Umi konnte in Honoka, den gleichen verträumten Blick erkennen, welchen sie damals auch bei Kotori hatte. Sie freute sich für ihr Kindheits Freundin, aber die Narbe in ihren Herzen war noch nicht ganz verheilt, um sich ganz für Hanoka zu freuen.

"Das freut mich für dich. Wie lange trefft ihr euch schon?", fragte Umi nach. Honoka rückte etwas näher zu Umi und antwortete begeistert:

"Schon bald einen Monat. Und wir haben uns gestern, zum ersten Mal geküsst."

"Das ist schön. Ich hoffe, dass ihr zusammen glücklich werdet.", meinte Umi darauf und wartete auf Honokas Antwort. Aber Hanoka starrte in Umis Augen, schien auf eine Reaktion zu warten. Umis lächeln verschwand und nachdem sie fand, dass sie lange genug gewartet hatte, fragte sie:

"Was ist Honoka? Habe ich was falsches gesagt?"

"Nein, du machst keine Spaß mehr. Wo ist die Umi geblieben, welche nur bei dem Wort Kuss, knall rot wurde und sich-"

"Mensch, Honoka! Da war ich noch klein. Und wir haben doch abgemacht, nicht mehr darüber zu reden.", unterbrach Umi, Honokas Antwort und stand auf.

"Ich finde mit 16, ist man nicht mehr klein.", dachte Honoka, stand kurze Zeit später auf und fragte necken:

"Ist die Pause schon um?"

Umi schaute auf ihre Uhr und antwortete:

"Ja und jetzt müssen wir uns aber beeilen, sonst schaffe wir es nicht mehr rechtzeitig."

Umi umarmte Honoka und sagte leise:

"Ich freue mich, wirklich für dich"

"Danke Umi. Ich freue mich auch."

"Jetzt müssen wir aber los."

Mit diesem Worten trennte sich Umi, lief den Weg zurück und rief zu Hanoka.

"Und das ohne Pause."

"Was?! Umi warte! Das kannst du, doch nicht ernst meinen? Warte.", meinte Honoka darauf und versuchte Umi beim laufen einzuholen.

Am späten Vormittag, sahst Umi vor dem Fernseher und wartete darauf, dass ihre Haare trockenen. Währenddessen, lass Umi ein Buch, bis sie vom Fernsehen abgelegt wurde.

"Jetzt wird es wieder Astrologisch. Mit unserem heutigen Tages Horoskop."

Umi stönte genervt aus, denn sie konnte diese Show nicht leiden.

"Alles Aberglaube, davon wird eh nichts wahr.", dachte sie und suchte nach der Fernbedienung. Aber nach kurzer suche, müsste sie leider feststellen, dass die Fernbedienung noch auf dem Fernseher lag.

"Ach, was sollst. Lese ich halt weiter.", dachte Umi und vertiefte sich in ihr Buch. Umi war erfolgreich, bis die Show zu ihren Sternzeichen kam.

"Für Fisch Frauen wird es heute interessant, denn Mond und Neptun lassen Sie heute wieder besonders nett und feinfühlig sein. Sie können besonders gut auf die Bedürfnisse der anderen eingehen und wenn sie andren in Not helfen, könnte sich daraus neue Freundschaften bilden oder eine neue Liebe."

"Als ob.", dachte Umi unglaubwürdig, bis ihr Handy klingelte. Umi schaute nach und musste feststellen, dass sie eine Nachricht von Honoka bekommen hatte.

"Hi Umi-chan, ich wollte nachfragen, ob du vielleicht mal wieder zeit hast, um Yukiho und Arisa Nachhilfe zu geben. Die Beiden würden sich sehr freuen.", lasst Umi und antwortete darauf:

"Sicher Honoka, ich habe nächste Woche Samstag und Sonntag Zeit für euch. Frag deine Schwester, wann sie und Arisa Zeit haben und ab wann ich da sein soll."

Umi musste nicht lange auf die Antwort warten, welche lautete:

"Beide haben am Sonntag um 14:00 Uhr zeit. Soll dir schon mal danke von Yukiho sagen und das sie Hilfe, bei Englisch braucht. Arisa braucht Hilfe in Japanische."

"Gut. Dann kann ich mich Samstag darauf vorbereiten.", dachte Umi, während sie Hanoka das Ok gab. Ein Blick auf die Uhrzeit verriet Umi, dass sie sich langsam für die Arbeit fertig machen musste. Dementsprechend stand sie auf und machte sich fertig. Nach einer Stunde war Umi fertig und machte sich auf dem Weg zum Maiden Café, wo ihre Arbeit war.

Während der Arbeit, langweilte sich Umi tierisch. Es war kaum etwas los, so hatte die Managerin entschieden, dass Umi den Rest alleine schaffen konnte.

"Noch 1 1/2 Stunden bis Feierabend und niemand zum Unterhalt da.", dachte Umi und schaute sich um. Bis auf 2 Gäste war niemand da und Umi stand hinter der Kasse, mit ihrer Dienstmädchen-Kleidung.

"Einzigste Vorteil, der Rock ist nicht so verdammt kurz, wie bei der letzten Arbeit.", dachte sie und wunderte sich, wer so etwas peinliches anziehen konnte. Ein klingeln unterbrach Umis Gedankengänge, denn kamen Gäste durch die Tür.

Um genau zu sein, waren es 2 Kundinnen. Die erste Kundin, war Umi nicht fremd. Die kleine Schwarzhaarige mit roten Augen und 2 Pferdeschwänzen, kam öfters mit einer etwas größeren, Rothaarigen vorbei. Aber die zweite Kundin, war Umi fremd. Sie war überraschenderweise großer, als Umi und hatte lange blonde Haare, welche zu einem Pferdeschwanz gemacht waren. Nachdem Umi die blaue Augen bemerkt, da dachte sie:

"Eine Ausländerin? Am besten ich begrüße auf japanische und englisch. Lieber vorbereitet, als sorry."

Umi wartete bis sich beide Kundinnen an ihren Tisch begaben und sie dann rufen. Ohne ins Menü zuschauen, läutete die Schwarzhaarige die Klingel.

"Also wieder nur Kaffee?", fragte Umi sich und ging zum Tisch. Mit einem Lächeln begrüßte Umi die Kundinnen:

"Herzlich willkommen im Maiden Café, verehrte Damen. Wie kann ich ihnen heute dienen? Welcome to-"

Mit kichern und einer Handbewegungen, unterbrach die Blonde Frau Umi und meinte:

"Das ist in Ordnung. Ich kann japanische. Aber sie sind nicht die Einzigste, die diesen Fehler gemacht hat."

Umi schämte sich für ihren Fehler und wurde leicht rot im Gesicht.

"Ehm. Es tut mir leid, verehrte Dame. Ich hätte keine voreiligen Schlüsse ziehen soll.", entschuldigte sich Umi, dabei verbeugte sie sich kurz. Beim hochkommen, schaute Umi zum ersten mal, richtig in die blauen Augen der Kundin und dachte sich:

"Sie hat, wirklich hübsche Augen und eine nette Erscheinung."

"Wir hätten gerne, 2 Tassen Kaffee.", unterbrach die Schwarzhaarige, die Szenen und Umi antwortete:

"Sehr wohl. Ich werde es ihnen gleich bringen."

Mit diesem Worten, ging Umi zur Kaffeemaschine und bereitet die 2 Kaffee zu. Während der Kaffee lief, schaute Umi zu ihren 2 neuen Gästen, welche eine Unterhaltung begonnen hatten. Ein kurzer Piepton signalisiert Umi, dass der Kaffee fertig war. Sie nahm die Tassen und stellte sie auf das vorbereitete Tablett. Sie legte noch Sahne, Zucker, Kekse und die Löffel zu den Untertassen dazu. Danach machte sie sich auf den Weg zu ihren Gästen. Als Umi sich den Tisch nährte, da konnte sie ungewollt von der Blonden hören:

"Also Nico, was soll meine Freundin machen? Einfach Schluss machen? 4 Jahre aus dem Fenster schmeißen?"

Nico wollte antworten, aber sie erblickte Umi und schwieg. Umi stellte das Tablett am Tisch ab, verteilte die Kaffees und fragte:

"So meine Damen. Hier ist der Kaffee. Haben Sie außerdem noch ein Wunsch?"

Beide vereinten die Frage und Umi antwortete darauf:

"Sehr wohl meine Damen. Sollten Sie es sich anders überlegt haben, dann zögern Sie nicht mich zu rufen. Bitte genießen Sie ihren Aufenthalt."

"Ja, werden wir. Danke schön.", sagte Niko und Umi verbeugte sich nochmals, bevor sie zurück zur Kasse ging.

An der Kasse musste Umi nicht lange warten, da kam schon einer, der anderen Gäste und wollte bezahlen. Sie hatte gerade den Gast, dass Wechselgeld gegeben, da hörte Umi.

"Nico Nico Nii. Nico Nico Nii."

Verwundert über dieses komische Geräusche, blickte Umi zum Ursprung und sah Nico, welche auf ihr Handy starrte.

"Das war ein Klingelton?", fragte Umi sich im Kopf, sah wie Nico, sich von der Blonden verabschiedete und schnell das Kaffee verließ.

"Das war seltsam.", dachte Umi unglaubwürdig und schaute zur der Blonden. Welche einen Schluck von ihren Kaffee nahm und dann aus dem Fenster schaute. Somit sah Umi nur ihren Hinterkopf, dabei wollte Umi ihr ein Lächeln schenken, denn dieses Verhalten kannte sie gut von Honoka. Nachdem ein weiterer Gast gegangen war, schaute Umi auf die Uhrzeit.

" Nur noch eine Stunde, bis Feierabend. Jetzt ist, nur noch die unbekannt Frau hier.", dachte Umi und schaute sich um. Leider war nichts mehr zu tun da, Tische waren sauber und das Geschirr war geputzt und ordentlich verstaut. Daher wanderte ihr Blick von Zeit, zur Zeit, zur der jungen Frau.

"Attraktiv ist sie. Sie hat wirklich einen schönen Körper. Nein! Nein! Umi! So darfst du doch nicht von einer Kundin denken."

Nachdem sie das gedacht hatte, wurde Umi leicht rot und zwang sich woanders hin zusehen. Plötzlich hörte sie ein Klingeln und Umi sah, dass die Blonde noch etwas wollte. Als Umi sich der Blonden nährte, da konnte sie an ihre Körperhaltung und ihren panische Blick erkennen, dass sie nichts bestellen wollte.

"Ehm, das ist mir jetzt sehr peinlich. Aber eigentlich, wollte meine Begleitung, mich einladen. Jetzt habe ich, aber nur 150¥ dabei. Können wir vielleicht, mein Handy als Pfand da lassen. Ich bin in ca. 1 Stunde mit dem restlichen 200¥ zurück.", bestätigt die Blonde, Umis Verdacht.

"Tut mir leid, verehrte Dame. Aber wir schließen bald. Das können wir leider nicht so machen.", informierte Umi die Kundin und dachte nach:

"Normalerweise, würde es gehen, aber nicht so kurz vor dem Kassenabschlag. Unfair! So ein traurige Blick, sollte verboten werden."

"Was machen wir jetzt? Die Polizei rufen?", fragte die junge Frau traurig und Umi nahm sich ein Herz.

"Ist gut. Die Kaffees gehen aufs Haus.", sagte Umi und dachte:

"Das Geld lege ich am besten gleich in die Kassen. Muss nur, gleich mal schnell in den Umkleideraum gehen."

Die Blonde schenkte Umi ein Lächeln, bevor sie auf stand und Umi umarmte.

"Danke. Danke. Danke. Das ist wirklich lieb von dir. Wie kann ich dir danken?", fragte begeistert die Blonde, während der Umarmung und Umi dachte sich dabei:

"Sie umarmt mich? Ist das Peinlich. Aber sie riecht gut, nach Vanille und etwas anderem. Schokolade?"

Die Blonde schaute Umi in die Augen und Umi merkte, wie ihr Gesicht langsam warm wurde. Also löste sie sanft die Umarmung und meinte:

"Wenn Sie kurz auf den Laden aufpassen würden, das wäre mir Dank genug. Denn ich muss nur noch das Geld holen."

"Ja, das kann ich machen.", antwortete die junge Frau und Umi holte schnell das Geld vom den Umkleideraum.

Als Umi wieder kam, da stand die junge Frau vor der Kasse und wartete auf Umi. Umi legte das Geld in die Kassen und sagte:

"Danke für ihren Besuch und beehren sie uns bald wieder."

Die Blonde legte einen Zettel neben der Kasse und meinte:

"Ich würde dir trotzdem, richtig danken. Also wenn du Lust hast, würde ich dich gerne mal zu einem Kaffee einladen."

"Das ist nicht-", wollte Umi es höflich verneinen, aber die Blonde unterbrach sie:

"Ich bestehe drauf. Also bis bald und melde dich."

Mit diesem Worten verließ die junge Frau das Kaffee und Umi schaute auf dem Zettel.

"Eri Ayase Nummer XXXX XXXX XXXX. Also Eri ist ihr Name. Ayase? Mhm, wo habe ich den Namen schon mal gehört?", dachte Umi und wollte den Zettel eigentlich weg schmeißen, aber da dachte sie an ihr Horoskop.

"Humbug. Aber was habe ich zu verlieren. Vielleicht, ist sie ja ganz nett und wir werden Freundinnen."

~ Love Live! A Story ~

"Tut mir leid, Elicchi. Mir ist leider, etwas dazwischen gekommen. Ich schaffe es nicht zu unserem Date."

Eri lass sich die SMS, mehrfach durch und dachte:

"Was soll das? Erst läuft es gut, zwischen uns und nun machst sie wieder das Gleiche. Mensch, Nozomi. Nach unserem Streit, da warst du so lieb zu mir. Aber nun ist es, wie davor. Hast nie Zeit für mich. Ich weiß, ich soll dir Freiraum geben, aber ist es dir egal, dass wir uns einen Monat nicht mehr gesehen haben? Was soll ich nur machen?"

Eri überlegte, wie sie mit dieser Situation fertig werden sollte.

"Vielleicht hat Nico einen Rat für mich.", sagte Eri zu sich selber und holte ihr Handy raus. Danach wählte sie die Nummer und wartete, dass Nico abnimmt.

"Hallo, Eri. Was gibt's denn?", fragte eine helle Mädchenstimne, worauf Eri erwiderte:

"Nico, hast du zeit? Es geht um Nozomi. Ich weiß, nicht mehr weiter."

"Warte, warte. Hast du nicht gesagt, es läuft wieder gut bei euch?"

"Ja, anfangs. Aber jetzt ist es schon, fast ein Monat her, wo wir mal zusammen Zeit verbracht haben."

"Ehrlich gesagt Eri, ich würde Schluss-"

"NEIN, DAS WILL ICH NICHT.", schrie Eri in den Hörer rein. Eri wartete auf Nicos Antwort, welche nach einer kurzen Pause kam:

"Es wäre das beste, für mein Trommelfell, wenn wir uns treffen.

Kennst du, dass Maiden Café? Wie wäre es damit? In einer Stunde? Und keine Sorge ich lade dich ein."

"Nein, kenne ich nicht. Aber wenn, wur uns im Park treffen, dann kannst du mir sicher den Weg zeigen."

"Meinetwegen, also bis nachher."

"Ja, bis gleich Nico.", verabschiedete sich Eri und machte sich fertig. Danach machte Eri auf dem Weg, denn sie wusste, dass Nico es nicht leiden konnte zu warten.

Viel zu früh, am Treffpunkt angekommen, beschloss Eri sich die Wartezeit mit ihren Handy zu vertreiben. Sie lasst sich die SMS von Nozomi durch und dachte sich:

"Es ist, wie vor unseren Streit. Keine guten morgen SMSs. Keine gute Nacht SMSs. Nicht mal eine Frage, wie mein Tag war. Immer bin ich es, die sich meldet und wenn, dann kommt immer das gleiche. Morgen. Gut und dir? Sorry habe jetzt keine Zeit, melde mich später. Und aus später, wurde gar nicht. Diese Woche war die Schlimmste, den da fängt jede SMS mit. Tut mir leid an. Meistens war es: Tut mir leid, Handy war aus. Gehe aber jetzt ins Bett. Gute Nacht. Meld mich morgen. Was soll ich nur machen?"

"Hallo Eri, bist du da?"

Eri erschrak leicht und schaute überrascht zu Nico, welche plötzlich vor ihr stand.

"Tut mir leid, Nico. Ich war mit meinem Kopf, wo anders. Wie geht's dir denn so? Danke das du Zeit für mich hast.", begrüßte Eri Nico, welche darauf erwiderte:

"Kein Problem. Meine zeit ist zwar kostbare, aber ich habe immer etwas zeit für eine Freundin. Mir geht es gut. Danke und dir?"

"Schlecht."

"Das konnte ich mir denken, also was ist los?"

"Ach, Nico. Nozomi meldet sich nicht mehr, so oft. Sie sagt, unsere Dates ab oder in letzter Minute, kam ihr was dazwischen. Das ist so frustrierend. Ich meine, ist es nicht normal, dass man Zeit mit der Person verbringen möchte, welche man liebt?"

Während Eri erzählte, da sammelten sich Tränen in ihren Augen. Nico ging auf Eri zu, strich aufbauen mit ihrer rechten Hand über Eri linken Arm und meinte:

"Das tut mir leid, Eri. Hast du schon versucht, mit Nozomi zu reden? Ich mein ja, es ist schließlich eure Beziehung."

"Das habe ich versucht, aber sie meinte, ich würde zu sehr klammern. Dabei lass ich ihr schon genug Freiraum. Aber ist es zu viel verlangt, wenn wir uns einmal die Woche sehen, oder in 2 Wochen?"

"Nein, ich finde du hast recht, aber vielleicht, solltet ihr Schluss-"

"NICO! Zum letzten Mal. Ich werde nicht Schluss machen.", unterbrach Eri Nico wütend. Nico seufzte und meinte:

"Schon gut. Lass uns ins Café gehen, ich muss erstmal nachdenken."

"Ok Nico, aber dort heißt es, meine Freundin und keine Namen."

"Ja. ja. Obwohl, meinst du nicht, dass ihr mal langsam, aus dem Schrank heraus kommt?"

"Nico. Du weißt, dass Thema ist Offlimit.", sagte Eri ernst und Nico nickte nur mit ihren Kopf. Dabei sagte sie leise zu sich selbst etwas. Was Eri nur schwer verstehen konnte. Es klang wie, 4 Jahre zusammen und als ob, dass niemand bemerkt hätte. Eri wollte mit Nico nicht streiten, denn sie weißt, dass sie eigentlich recht hatte. Also, beließ Eri es dabei und die Beiden machten sich auf den Weg zum Café.

"Das ist aber, ein kleines Café.", meinte Eri, als sie ankamen und Nico erwiderte darauf:

"Ja, aber dafür hat man hier seine Privatsphäre und um diese Uhrzeit ist hier kaum etwas los. Genau, was wir brauche."

Als Nico die Tür öffnete, da ertönte ein klingen und beide gingen rein. Eri folgte Nico und auf dem ersten Blick musste sie feststellen, dass Nico recht hatte. Außer ihnen, waren nur 2 weitere Gäste da.

Im vorbei gehen, da konnte Eri, einen flüchtigen Blick auf die Kellnerin werfen. Ihr erster Gedanke war:

"Süß. Die sieht echt niedlich aus, mit ihrer Dienstmädchen-Kleidung. Ich glaube, deswegen heißt es, Maiden Café."

Als Nico sich, für einen Tisch am Fenster entscheiden hatte, da setzten sich beide und Nico fragte Eri:

"Ist ein Kaffee, für dich in Ordnung? Oder möchtest du, noch was anderes?"

"Nein, danke. Ein Kaffee reicht mir schon."

"In Ordnung, dann können wir ja bestellen.", sagte Nico und drückte die Klingel, um die Kellnerin zu rufen. Eri fragte sich, ob sie ignoriert wird oder auf englisch begrüßt wird. Eri sah die Kellnerin kommen und mit einem Lächeln, sagte sie:

"Herzlich willkommen im Maiden Café, verehrte Damen. Wie kann ich ihnen heute dienen? Welcome to-"

Eri kicherte, denn sie fand es einfach zu süß und meinte darauf:

"Das ist in Ordnung. Ich kann japanische. Aber sie sind nicht die Einzigste, die diesen Fehler gemacht hat."

"Ehm. Es tut mir leid, verehrte Dame. Ich hätte keine voreiligen Schlüsse ziehen soll.", meinte die Kellnerin darauf und Eri dachte sich:

"Sie ist echt süß und wurde sie rot? Mit Nozomi könnte ich nicht her kommen, denn sie wird zu schnell eifersüchtig."

Gerade als, Eri ein richtig Blick in die braunen Augen der Kellnerin werfen konnte, da unterbrach Nico die Szene.

"Wir hätten gerne, 2 Tassen Kaffee.", und die Kellnerin erwiderte darauf, höflich:

"Sehr wohl. Ich werde es ihnen gleich bringen."

Als die Kellnerin ging, schaute Eri ihr noch etwas nach, bevor sie sich ihrer Gesprächspartnerin widmete. Nico schaute sie mit einen breiten grinsen an und meinte leise:

"Na, neue Beute gefunden?"

"Rede, keinen Unsinn. Du weißt, dass ich treu bin, aber die Uniform gefällt mir.", antwortete Eri ihr ernst.

"Ja sicher, die Uniform."

"Nico, ich meine es so."

"Ja, ich glaube dir ja."

"Dann ist es ja gut."

"Soll ich, nach ihrer Nummer fragen?"

"Nico!"

Nico kicherte gehässig und meinte:

"Ok Spaß bei Seite. Du wolltest, doch über das Problem mit deiner Freundin reden?"

"Ja. Du kennst meine Freundin? Ihr Freund hat wieder angefangen, sich nicht mehr zu melden. Er nimmt sich nicht einmal, mehr zeit für ihre Dates. Die beiden reden noch kaum miteinander, aber meine Freundin liebt ihn so sehr, dass sie nicht Schluss machen möchte. Aber sie und ich, wissen nicht mehr weiter. Also Nico, was soll meine Freundin machen? Einfach Schluss machen? 4 Jahre aus dem Fenster schmeißen?", fragte Eri und Nico konnte sehen, dass Eri verzweifelt war. Aber Nico konnte auch die Kellnerin sehen, welche gerade mit ihrem Kaffees kommt, also schwieg Nico und lächelte Erin an. Eri wollte gerade fragen, ob Nico nichts dazu einfällt, da stellte die Kellnerin das Tablett ab. Während sie, die Kaffees verteilte, da fragte sie:

"So meine Damen. Hier ist der Kaffee. Haben Sie außerdem noch ein Wunsch?"

Beide vereinten die Frage und die Kellnerin antwortete darauf:

"Sehr wohl meine Damen. Sollten Sie es sich anders überlegt haben, dann zögern Sie nicht mich zu rufen. Bitte genießen Sie ihren Aufenthalt."

"Ja, werden wir. Danke schön.", sagte Niko und die Kellnerin verbeugte sich nochmals, bevor sie zurück zur Kasse ging.

"Sag mal, es ist richtig, dass sie sich immer bei ihm melden? Das sie immer die Dates plant? Ist das so richtig?"

Eri überlegt kurz, bevor sie antwortete:

"Ja leider. In letzter Zeit muss sie sich immer melden, sonst würde sie überhaupt nichts mehr vom ihm hören."

"Ok. Gut sag deiner Freundin folgendes: 1. Sie soll sich nicht mehr bei ihm melden. 2. Sie soll sich mehr mit Freunden treffen, vielleicht kann sie sich etwas ablenken. Denn ich finde der Freund von ihr nimmt zuviel. Eine Beziehung ist, ein ständiges nehmen und geben. Vielleicht wird er erkennen, dass sie nicht selbstverständlich ist. Sie sollte nicht immer alles machen. Er kann auch was machen. Und wer weiß, vielleicht kommt es zu einem Gespräch und die Beiden können, dann an ihrer Beziehung arbeiten. Sonst, tut mir leid, ich würde es beenden."

Eri hörte sich, Nicos Rat an, aber sie wurde trauriger, je mehr sie hörte. Am Ende des Rates, sagte Eri zu Nico:

"Das ist nicht schlecht, Nico. Aber wenn die Freunde."

Zeigte mit ihren Zeigefinger auf Nico.

"Keine zeit habe, für ihre Freundin."

Zeigte mit dem gleichen Finger auf sich.

"Wie soll sie sich, dann ablenken lassen?"

"Du willst mir doch nicht sagen, dass du ihre einstige Freundin bist? Eri? Komm schon, sag nicht das ist dein ernst?"

Eri schaute Nico an und nickte, leicht verlegen den Kopf und meinte:

"Ja. Aber das erste Halbjahr des Semesters, da war sie halt nur mit ihrem Freund zusammen. Dabei hat sie irgendwie, keinen Anschluss gefunden. Einen Ballett Club gibt es leider nicht. Ok ihr Freund, der wird leider schnell eifersüchtige und sie möchte keinen Streit provozieren. Daher, hat sie nicht versucht, irgendeinem anderen Club zu finden."

"Eri. Das ist traurig. Ich meine, die Freundin bleibt Zuhause und er zieht, mit seinem Kumpels durch die Gegend. Wer ich sie, da würde ich nicht auf Abruf warten. Denn ich finde-"

"Nico Nico Nii. Nico Nico Nii.", erklingt Nicos Handy, Nico holte es aus ihrer Handtasche und schaute nach. Eri konnte erkennen, wie Nicos Gesicht von ernst zum strahlenden wurde. Dann schaute sie Eri an, darauf wirkte sie irgendwie geschockt. Bevor Eri fragen konntet, was los war, da sprang sie auf und sagte:

"Tut mir leid Eri, familiäre Notfall. Ich muss los."

Nico umarmte Eri und flüsterte in ihr Ohr:

"Geh mal raus und hab Spaß. Warte nicht nur auf Nozomi."

Eri nickte mit ihren Kopf und konnte nur sehen, wie Nico aus dem Café regelrechte raus strömte.

"Familiärer Notfall? Mit dem Gesicht? Das glaube ich nicht.", dachte Eri, nahm einen Schluck vom ihren Kaffee und schaute aus dem Fenster.

Eri dachte darüber nach, was Nico ihr gesagt hatte:

"Nico hat zwar recht, aber ich möchte keine Geld für einen Club ausgeben, welcher mich nicht interessiert. Und in unseren Klassen, da haben sich schon Cliquen gebildet. Selbst schuld, ich musste ja, jede Pause mit Nozomi telefonieren. Würde ich doch nur, in eins der Mädchen- Wohnheime wohnen, dann hätte ich sicher kein Problem neue Freunde zu finden. Aber das geht nicht. Ich kann meine Eltern nicht noch mehr zumuten. Die Bezahlen schon das Studium und das ist mehr, als genug für mich. Vielleicht, verbringe ich einfach mehr zeit mit Arisa."

Eri wollte sich gerade ein Idee einfallen lassen, wie sie mehr zeit mit ihrer Schwester verbringen konnte. Doch da fühlte sie sich auf einmal beobachtet, also schaute Eri sich um. Sie mußte feststellen, dass nur noch Sie und die Kellnerin im Café waren.

"Mhn, vielleicht gefalle ich ihr oder."

Eri schaute auf die Uhrzeit.

"Oder sie hat gleich Feierabend. Ach, egal. Habe eh nur noch ein Schluck Kaffee, dann kan ich bezahlen und."

Doch Eris Gedanken wurden durch einen Satz unterbrochen, welchen Nico gesagt hatte:

"Keine sorge, ich lade dich ein."

"Verdammt, Nico! Sag jetzt nicht, ich habe kein Geld dabei.", dachte Eri wütend und durchsuchte ihr Handtasche. Nach einer kurzen Zeit, war Eri erfolgreich, aber es war nicht genug. Sie versuchte Nico anzurufen, nur der Anruf ging direkt zur Mailbox.

"Mist, was mache ich jetzt? Vielleicht, nehmen sie mein Handy, als Pfand oder ich kann hier aushelfen? Aber Nico, ich schwöre dir, wenn sie die Polizei rufen, dann setzt es was. Oh Göttin, ist das peinlich. So was, ist mir noch nie passiert. Am besten ich bringe, dass hinter mir."

Eri betätigte, die Klingel und mit jedem Schritt, wie die Kellnerin kann, umso nervöser wurde Eri.

"Verdammt, es muss ja auch noch, eine süße Kellnerin sein.", dachte Eri noch mehr nervöser, als vorher. Als die Kellnerin an ihren Tisch kam, sprach Eri, mit voller Hoffnung:

"Ehm, das ist mir jetzt sehr peinlich. Aber eigentlich wollte meine Begleitung, mich einladen. Jetzt habe ich, aber nur 150¥ dabei. Können wir vielleicht, mein Handy als Pfand da lassen. Ich bin in ca. 1 Stunde mit dem restlichen 200¥ zurück."

Aber leider wurden Eris Hoffnungen zerstört, als die Kellnerin, ihr erklärte:

"Tut mir leid, verehrte Dame. Aber wir schließen bald. Das können wir leider nicht so machen."

"Was machen wir jetzt? Die Polizei rufen?", fragte Eri verzweifelt und verfluchte ihr Glück. Erst Nozomi und dann Nico und zum Schluss, die Polizei. Aber ihr traurigen und düsteren Gedanken wurde zerstört, als die Kellnerin, mit einem freundlichen Gesicht, ihr sagte:

"Ist gut. Die Kaffees gehen aufs Haus."

Eri konnte ihr Glück nicht fassen, sie lächelte die Kellnerin an und umarmte sie. Es waren nur 350¥, aber nach einer längeren Zeitraum, war es endlich mal etwas Gutes.

"Danke. Danke. Danke. Das ist wirklich lieb von dir. Wie kann ich dir danken?", sagte Eri begeistert und schaute der Kellnerin, in die Augen. Als die Kellnerin sich sanft löste, da dachte Eri, sie wäre zu weit. Aber die Kellnerin meinte freundlich:

"Wenn Sie kurz auf den Laden aufpassen würden, das wäre mir Dank genug. Denn ich muss nur noch das Geld holen."

"Ja, das kann ich machen.", sagte Eri und sah, wie die Kellnerin hinter einer Tür verschwand. Eri wollte ihr Danken, aber wie?

"Ich habs. Ein Kaffee für ein Kaffee. Ich lade sie einfach ein. Schade, dass sie hier keine Namensschilder tragen, sonst wüsste ich ihren Namen. Am besten ich gebe ihr meine Nummer und lass keine Verhandlungen zu.", dachte Eri und schrieb ihre Nummer auf einen Zettelchen. Danach ging sie zur Kasse und wartete etwas. Als die Kellnerin wieder kan, kassierte sie ab und sagte:

"Danke für ihren Besuch und beehren sie uns bald wieder."

Eri legte einen Zettel neben der Kasse und meinte:

"Ich würde dir trotzdem, richtig danken. Also wenn du Lust hast, würde ich dich gerne mal zu einem Kaffee einladen."

"Das ist nicht-", wollte die Kellnerin erwidern, aber Eri unterbrach sie:

"Ich bestehe drauf. Also bis bald und melde dich."

Mit diesem Worten verließ Eri das Kaffee und ging gut gelaunt nach Hause.

Als sie Zuhause war, da hatte sie gehofft von ihrer Kellnerin zuhören, aber leider kam keine Nachricht an.

"Wenn Sie sich nicht meldet, soll ich, dann nochmals hingehen? Nein, dass wäre mir unangenehm. Ich möchte sie zu nichts zwingen.", dachte Eri in ihrem Bett, sie legte ihren Kopf aufs Kissen, schaute die Decke an und dachte weiter:

"Ich frage mich, wie sie wohl so ist. Wie alt sie wohl ist? Welche Hobbys sie hat? Vielleicht, sind sie auch für mich interessant. Vielleicht, interessiert sie sich fürs Ballett. Das wäre schön."

Ihre Gedanken wurden vom ihren Handy unterbrochen und Eri schaute nach. Leider war es nur Nico und sie schrieb:

"Tut mir leid, wegem vorhin. Musste, aber wirklich los. Denk daran, ab heute keine guten Morgen SMS oder gute Nacht SMS. Und lass dich bitte, irgendwie ablenken. Ich mag es nicht, euch so zusehen."

Eri seufzte traurig, bis eben hatte sie gute Laune, aber nun kam die ganzen Beziehungsprobleme wieder.

"Wenn Nozomi, nur mit mir reden würde. Vielleicht, hätten wir dann nicht, solche Probleme.", dachte Eri nach, bevor sie antwortete:

"Ist gut. Ja mache ich, danke für alles."

Eri legte sich um und seufzte ins Kissen. Wie gern würde sie jetzt, mit Nozomi kuscheln. Normalerweise würde Eri, jetzt eine gute Nacht SMS schreiben, aber sie wollte auf Nico hören. Jedoch, konnte sie nicht anders und schrieb Nozomi eine gute Nacht SMS.

"So, ich melde mich erst wieder, wenn sie mir geschrieben hat.", dachte Eri und wollte, so mit Nicos Rat beginnen.

Auf eine Antwort mußte Eri, bis zum nächsten Tag warten. Aber zur ihrer Überraschung, war es jemand anderes. Eri schaute nochmal auf den Namen und sagte, leise mit einem lächeln:

"Sonodo, Umi."

Kapitel 2 Begegnung Ende